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	<title>Wallfahrtskirche Maria Vesperbild - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:10:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Maria_Vesperbild&amp;diff=2710752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giorgio Michele: sort.</title>
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		<updated>2025-09-19T21:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maria Vesperbild Ziemetshausen-3.jpg|mini|Wallfahrtskirche Maria Vesperbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Vesperbild Ziemetshausen-6.jpg|mini|Ansicht von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziemetshausen Maria Vesperbild 429.jpg|mini|hochkant|Turm und Langhaus]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wallfahrtskirche]] Unser Lieben Frau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Maria Vesperbild]], einem Ortsteil der Marktgemeinde [[Ziemetshausen]] im [[Landkreis Günzburg]], zählt zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Süddeutschlands. Die von 1754 bis 1755 errichtete Kirche steht als Baudenkmal in der [[Bayerische Denkmalliste|Bayerischen Denkmalliste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Überlieferung nach brachte gegen Mitte des 17. Jahrhunderts der Schlossherr und [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] der [[Herrschaft Seifriedsberg]] sowie von 1648 bis 1650 [[Erzherzog]]licher Oberjägermeister Jakob von Saint Vincent ein geschnitztes [[Pietà|Vesperbild]] nach Ziemetshausen, für das er auf dem Schlossberg eine kleine Feldkapelle errichten ließ. Nachdem sich zum Gnadenbild eine rege Andacht entwickelte, gab der damalige Pfarrer Max Hafner 1673 den Bau einer neuen Kapelle in Auftrag. Die immer mehr zunehmende Wallfahrt und Spenden ermöglichte von 1725 bis 1726 einen vergrößerten Zentralbau mit „runder Kuppel und vielen Kröpfungen“, in den man am 12. Oktober 1726 feierlich das Vesperbild übertrug. Die Kosten beliefen sich auf 7000 bis 8000 Gulden. Darauf veranlasste Franz Ignaz von [[Oettingen-Wallerstein]] eine dreitägige [[Jesuitische Mission]] in Ziemetshausen.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele (1895), S. 827&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die neue Wallfahrtskirche wurde ein eigener Kaplan eingesetzt, der sich um den Gottesdienst und die Seelsorge kümmerte. Letzterer Geistlicher wohnte zunächst im Pfarrhof in Ziemetshausen, bis er Mitte des 18. Jahrhunderts bei der Kirche eine eigene Wohnung bezog. Für die Versorgung wurde ein Betrag von 50 Gulden bereitgestellt und von der Herrschaft Seifriedsberg aufgestockt, wofür der Kaplan auch die Dienste eines Schlosskaplans in Anspruch nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele (1895), S. 828&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen Baumängeln und Witterungseinflüssen musste dieser Vorgängerbau mit [[Tambour (Architektur)|Tambourkuppel]] nach 28 Jahren wiederum ersetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele (1895), S. 827&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des heutigen Gotteshauses erfolgte von 1754 bis 1755 nach Plänen des Baumeisters [[Johann Georg Hitzelberger]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_774198.pdf Denkmalliste für Ziemetshausen] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Weihe vollzog der [[Bistum Augsburg|Augsburger]] Weihbischof [[Franz Xaver Adelmann von Adelmannsfelden]]. Die Deckengemälde schuf der aus Kempten stammende Barockmaler [[Balthasar Riepp]]. Von den [[Josephinismus|Josephinischen Reformen]] blieb die Kirche unberührt, da sie nicht selten für die [[Filialist]]en die wegen Hochwasser die Pfarrkirche von Ziemetshausen nicht besuchen konnten, als Ersatzkirche diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele (1895), S. 827&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Frühmeßbenefiziat Theodor Schafheitl machte dem [[Pfründe|Benefizium]] eine Schenkung von 1500 Gulden, mit der Auflage für sich, seine Eltern und Freunde jährlich vier Messen in der Kirche lesen zu lassen. Darauf vermachte sein gesamtes Vermögen dem Benefizium in Höhe von 25.213 Mark und 57 Pfennigen. Aus den Zinsen dieses Kapitals bezog der Benefiziat jährlich 950 Mark, mit der Auflage monatlich für den Stifter und dessen Eltern eine [[Heilige Messe|Messe]] in der Kirche lesen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele (1895), S. 828&amp;lt;/ref&amp;gt; 1828 hatte der Manualbenefiziat folgende Verpflichtungen: Die gestifteten Heiligen Messen zu lesen, mit Predigten und Beichten in der Pfarrkirche auszuhelfen, alle Samstage in der Wallfahrtskirche zu zelebrieren und den [[Beichtstuhl]] zu besuchen und am [[Unbefleckte Empfängnis|Marienfest]] zu predigen. Laut [[Dekret]] des [[Ordinariat (Verwaltungseinheit)|Ordinariats]] vom 23. Januar 1833 musste der Benefiziat von Vesperbild falls nötig, auf verlangen des Pfarrers in der Pfarrkirche aushelfen und an Festtagen in der Mutterkirche die Heilige Messen lesen. Dagegen konnte auch die Wallfahrtskirche den Pfarrer als Aushilfe in Anspruch nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Steichele (1895), S. 828&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Umgestaltungsmaßnahmen im Stil der [[Neuromanik]] um 1870 gingen die ursprünglichen [[Rokoko]]-Altäre verloren. In den 1960er Jahren wurde die Ausstattung des [[Historismus]] beseitigt und der Innenraum im Stil des [[Historismus#Neorokoko|Neurokoko]] zurückversetzt. Von 2019 bis 2023 erfolgte eine umfassende Innen- und Außensanierung. Der Wallfahrtsdirektor Erwin Reichart schätzte die Kosten für die Renovierung auf drei Millionen Euro. Die Einweihung der renovierten Kirche nahm der Augsburger Bischof [[Bertram Meier]] in einem Festgottesdienst vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=EWTN |url=https://de.catholicnewsagency.com/news/13089/bischof-meier-feiert-abschluss-der-renovierung-der-wallfahrtskirche-maria-vesperbild |titel=Bischof Meier feiert Abschluss der Renovierung der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild |sprache=de |abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenraum Vesperbild Siegfried Wameser.tif|mini|Innenraum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochaltar Vesperbild Siegfried Wameser.tif|mini|hochkant|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein [[Kirchenschiff|einschiffiger]] von [[Pilaster]] gegliederter [[Saalkirche|Saalbau]], an der ein eingezogener [[Chor (Architektur)|Westchor]] mit Flachkuppel anschließt mit nördlichem Turm mit [[Achteck|Oktogon]] und [[Zwiebelhaube]]. Der Innenraum besitzt eine Flachdecke und eine doppelte Westempore. Der Stuckarbeiten führte möglicherweise Franz Hözle aus. Die [[Fresko|Fresken]] schuf laut einer Notiz des [[Prior]]s Kornmann, Balthasar Riepp. Das Deckenfresko des [[Langhaus (Kirche)|Langhauses]] zeigt die hl. Maria, die durch Heilige verehrt wird. An der Decke des Chorquadrates ist die [[Kreuzabnahme]] dargestellt. Über dem Chorbogen befindet sich eine [[Kartusche (Kunst)|Kartusche]] mit dem [[Allianzwappen]] Oettingen-Wallerstein. Alle weiteren Darstellungen schuf 1921/22 Hans Kögl. Die Neurokoko-Ausstattung stammt aus dem Anfang der 1960er Jahre. Der 1960 gestiftete [[Hochaltar]] zeigt die [[Pietà]] aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die seitlichen Heiligenfiguren stammen aus der Zeit um 1725.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio (2008), S. 689&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen von 2019 bis 2023 erhielt der unvollendete Hochaltar Pilaster, [[Baldachin]] und [[Strahlenkranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Im Turm hängt ein siebenstimmiges Großgeläute aus Bronze mit Schlagtonfolge dis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; - fis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; - gis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; - h&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; - cis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; - dis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; - fis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=M9LM8mUK324&amp;amp;t=12s Maria Vesperbild (GZ), Wallfahrtskirche - Vollgeläut] auf YouTube.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größeren fünf Bronzeglocken mit einem Gewicht von 182 bis 1.132 kg stammen von der Gießerei [[Karl Czudnochowsky]] (Erding) aus dem Jahr 1968. Die sechste Glocke aus Euphon stammt von Kuhn-Wolfart (Lauingen) aus dem Jahr 1948. Die siebte Glocke aus Bronze ist unbekannter Provenienz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erwin Reichart&lt;br /&gt;
   |Titel=Maria Vesperbild: Marktgemeinde Ziemetshausen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kunstverlag Josef Fink&lt;br /&gt;
   |Datum=2023}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilhelm Imkamp]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Wallfahrt Maria Vesperbild&lt;br /&gt;
   |Verlag=Sankt-Ulrich-Verlag&lt;br /&gt;
   |Datum=1995&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-00-000295-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Georg Dehio]]&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Bayern III. Schwaben&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |Seiten=689&lt;br /&gt;
   |Online=https://de.dehio.org/bauwerk/maria-vesperbild-kath-wallfahrtskirche-maria-vesperbild}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Anton von Steichele]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der Wallfahrt, der Wallfahrtskirche und des Manualbeneficiums zum Vesperbild&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Das Bistum Augsburg, historisch und statistisch beschrieben: Die Landkapitel: Ichenhausen und Jettingen. 5&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schmid&lt;br /&gt;
   |Datum=1895&lt;br /&gt;
   |Seiten=827-831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Our Lady church (Maria Vesperbild)}}&lt;br /&gt;
* [https://maria-vesperbild.de/ maria-vesperbild.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|building|DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maria Vesperbild, Wallfahrtskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Günzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ziemetshausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Ziemetshausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebfrauenkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Bistums Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokokirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokobauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giorgio Michele</name></author>
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