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	<title>Wallfahrtskirche Maria Limbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:25:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Maria_Limbach&amp;diff=1138068&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Schreibfehler behoben</title>
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		<updated>2024-06-25T20:59:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pilgrimage Church of the Visitation of the Virgin Mary Limbach, Eltmann-20220418-RM-152904.jpg|mini|Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pilgrimage Church &amp;quot;Mariä Heimsuchung&amp;quot; Limbach-Eltmann 2.JPG|mini|hochkant=0.6|Nordfassade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholisch]]e &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Maria Limbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht am Ort einer in das 15. Jahrhundert zurückgehenden Wallfahrtsstätte. Die Kirche gehört zur Pfarreiengemeinschaft Main - Steigerwald, [[Dekanat Haßberge]] im [[Bistum Würzburg]] und hat offiziell das [[Patrozinium]] [[Mariä Heimsuchung]]. Sie steht nahe dem [[Steigerwald]] im Maintal im [[Landkreis Haßberge]] in Unterfranken zwischen [[Sand am Main]] und [[Limbach (Eltmann)|Limbach]]. An der Kirche führt der [[Main-Radweg]] vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Wallfahrtskirche]] Maria Limbach wurde vom Würzburger Fürstbischof [[Friedrich Karl von Schönborn]] in Auftrag gegeben, der testamentarisch einen hohen Geldbetrag zur Errichtung zur Verfügung stellte. Damit löste er ein [[Gelübde]] ein, weil er glaubte, dass er durch die Fürsprache der &amp;#039;&amp;#039;Muttergottes zu Limbach&amp;#039;&amp;#039; von einem Hüftleiden geheilt worden wäre. Friedrich Karl von Schönborn starb 1746, der Baubeginn war 1751.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätbarocke Kirche wurde nach Entwürfen des Baumeisters [[Johann Balthasar Neumann]] auf dem Fundament des spätgotischen Vorgängerbaus errichtet. Dabei wurde der ursprünglich [[geostet]]e Kirchenbau jedoch um 90 Grad gedreht: der Länge der alten Kirche entspricht nun die Breite des neuen Baus. Die Bauzeit der Kirche lag zwischen 1751 und 1755.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchweihe durch Fürstbischof [[Adam Friedrich von Seinsheim]], der auch die Orgel stiftete, wurde am 7. September 1755 gefeiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallfahrtskirche Maria Limbach Osten.jpg|mini|Die Kirche von Osten aus gesehen (2023)]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskirche ist eines der letzten Bauwerke Balthasar Neumanns, und ihre Fertigstellung hat er nicht mehr erlebt. Die nach Norden gerichtete Fassade zeigt bereits eine [[Klassizismus|klassizistische]] Beruhigung der Formen. Der mit einer [[Zwiebelturm|Zwiebel bekrönte Turm]] im Süden steht am Ende des Chorhaupts. Der einschiffige Raum wirkt nach außen wuchtig und einfach. Innen wird ein einheitlicher tonnenüberwölbter Kirchenraum mit drei [[Joch (Architektur)|Jochen]] ergänzt durch einen eingezogenen [[Chor (Architektur)|Chor]] mit zwei Jochen und halbrundem Chorschluss.&lt;br /&gt;
[[Datei:20210920 Wallfahrtskirche Maria Limbach - 017.jpg|mini|Innenansicht nach der Renovierung (im September  2021)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Limbach Weinberg.jpg|mini|Maria Limbach vom Ziegelangerer Weinberg aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen starken Kontrast zur einfachen Raumstruktur bildet die reiche [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] im Stil des [[Rokoko]], insbesondere durch den 1761 gestalteten [[Hochaltar]] sowie die Seitenaltäre und die [[Kanzel]] (1760) des Bildhauers [[Johann Peter Wagner (Bildhauer)|Johann Peter Wagner]] sowie die [[Stuckatur]]en von Andreas Lunz. Der [[baldachin]]artige Aufbau des Hochaltars bildet den Rahmen für das [[Gnadenbild]], das eine spätgotische Muttergottes aus dem 16. Jahrhundert auf der Mondsichel mit dem Jesuskind auf dem Arm in einem Glasschrein zeigt. Am Wandpfeiler gegenüber der Kanzel ist ein weiteres Gnadenbild zu sehen, eine [[Pietà]] von 1420 aus den Anfängen der Wallfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2016–2021 wurde das Gotteshaus generalsaniert. Für etwa 2,3 Millionen Euro wurde die Kirche wieder in den Urzustand ihres Baus im Jahre 1755 versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/altarweihe-bei-renovierter-wallfahrtskirche-maria-limbach | date=2024-03-13 | bot=2024-03-13 19:51:03 TabellenBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrt ==&lt;br /&gt;
Der frühe Wallfahrtsbetrieb des 15. Jahrhunderts brach im 16. Jahrhundert durch die [[Reformation]] und dann den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ein. Erst ab 1727, als durch das „Gnadenbrünnlein“ angeblich Heilungen geschahen, gab es einen Aufschwung.&lt;br /&gt;
Die [[Wallfahrt]] nach Maria Limbach erlebte zu Beginn des 20. Jahrhunderts – während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und in der Nachkriegszeit – eine neue Blüte. 1953 wurde das 200-jährige Bestehen der Wallfahrtskirche gefeiert. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts nahm der Wallfahrerstrom weiter zu. 1995 wurde deshalb neben der Kirche eine Pilgerhalle als Begegnungsstätte errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtssaison beginnt jeweils am 1. Mai mit zahlreichen Veranstaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wallfahrt.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/glauben/wallfahrtsportal/wallfahrtsorte/maria_limbach/his_tradition.html | archive-is=20130105162756 | text=Informationen zur Wallfahrt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Höhepunkt des Wallfahrerjahres ist das Fest [[Mariä Himmelfahrt]] am [[15. August]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Limbach ist auch eines der Etappenziele des [[Fränkischer Marienweg|Fränkischen Marienwegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Zur originalen Ausstattung der Wallfahrtskirche gehört auch die [[Orgel]] von 1756 des Würzburger Hoforgelmachers [[Johann Philipp Seuffert]]. Das Instrument hat 16 [[Register (Orgel)|Register]] auf einem [[Manual (Musik)|Manual]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spiel- und [[Registertraktur]]en sind mechanisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.vleugels.de/deutsch/orgeln/16.htm | wayback=20080621223457 | text=Orgel der Wallfahrtskirche}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seuffert-Orgel Limbach.jpg|mini|Prospekt der historischen Seuffert-Orgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manualwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Principale || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Octav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Cimbel II || {{Bruch|1|2}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Mixtur IV || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Decima quinta III || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Superoctav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Flaceolet || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Quint || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Violacampa || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Gemshorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Pifra || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Quinta Tino || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Solicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Cuppel || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Octavbass || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=125 heights=100&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Limbach12.JPG|Schönbornwappen im Fassadengiebel&lt;br /&gt;
 Limbach9.JPG|Innenansicht der Kirche von der Orgelempore aus&lt;br /&gt;
 Limbach4.JPG|Detailansicht der Rokokostuckaturen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Reuther]]&amp;#039;&amp;#039;: Wallfahrtskirche Maria Limbach&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Regensburg 1996, Verlag Schnell und Steiner, Reihe Kleine Kunstführer Nr. 1611&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung (Limbach, Eltmann)|Wallfahrtskirche Maria Limbach}}&lt;br /&gt;
* [https://wallfahrt.bistum-wuerzburg.de/wallfahrtsorte/region-hassberge/maria-limbach/ Wallfahrten im Bistum Würzburg – Neumannbau und Gnadenstätte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.9858 |EW=10.6177 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4221556-0|VIAF=235556293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Limbach #Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Haßberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balthasar Neumann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Unterfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Bistums Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Heimsuchung-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1750er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Eltmann|Wallfahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Eltmann|Wallfahrt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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