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	<title>Wallfahrtskirche Maria Licht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:26:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Maria_Licht&amp;diff=2280064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LoopyLuzern: Kategorie angepasst</title>
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		<updated>2025-12-07T12:09:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholisch|katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Maria Licht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bündnerromanisch|rätoromanisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Nossadunna dalla Glisch&amp;#039;&amp;#039;) steht auf der Terrasse von Acladira, einem Weiler nordwestlich oberhalb [[Trun GR|Trun]] in der [[Surselva]] im schweizerischen [[Kanton Graubünden]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Trun Maria Licht.JPG|mini|hochkant=1.2|Maria Licht, Ansicht von Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
An der Stelle, wo heute die Kirche steht, wird eine vorgeschichtliche Kult- oder Opferstätte vermutet. Prozessionen um einen grossen [[Findling]] bis in die jüngere Zeit. Auch die in der Gründungslegende erwähnte und namengebende Lichterscheinung könnte ein Hinweis darauf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste kleine Kirche in Acladira war dem heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] geweiht. Durch eine göttliche Botschaft wurde der Pfarrer veranlasst, die neue Kirche Maria zu weihen. Nach der Grundsteinlegung am 27. April 1663 soll der Hügel durch ein helles Licht erleuchtet worden sein. Die Weihe erfolgte am 4. Juli 1672 durch Bischof Ulrich VI. de Mont zu Ehren der Jungfrau Maria zum Licht. Bereits 1666 wurde die Kirche unter dem Namen Beata Virgo Lucis Montanae erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz nach der Fertigstellung setzten [[Wallfahrt]]en ein, die 1681 eine Erweiterung der Kapelle notwendig machten. Der neue Bau mit vier Altären wurde 1684 geweiht. Baumeister war Christian Netg. In den folgenden Jahren wurden die [[Gotik|gotischen]] Bauteile [[barock]]isiert und mit [[Stuck]] und [[Blattwerk]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
=== Äusseres ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Licht Plan.JPG|mini|Plan (noch ohne Werktagskapelle)]]&lt;br /&gt;
Die [[Ostung|geostete]] Kirche besteht aus drei Bauteilen: [[Chor (Architektur)|Chor]], Vorchor und [[Kirchenschiff|Schiff]]. Der heutige Vorchor vor dem eigentlichen dreiseitig geschlossenen Chor bildete das ursprüngliche Schiff der Kapelle von 1672. Das heutige [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] entstand 1681 bis 1684. Gleichzeitig entstanden der Glockenturm und die [[Sakristei]] im Osten des Turms. Die Werktagskapelle an der Nordwand wurde 1948 angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchturm steht an der Nordseite des Vorchors; die schlanke Spitze wird von einem Spitzhelm über [[Wimperg]]en abgeschlossen. Der [[Dachreiter]] über dem Chor wird von einer geschweiften Haube gekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenraum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Licht innen.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1687 bis 1690 wurde der Innenraum durch den Kirchenmaler Fridolin Eggert aus dem [[Kloster Disentis]] aufwändig ausgemalt; die Malereien gelten als sein Hauptwerk. Bemerkenswert ist das Bild im Chorhimmel, in dem durch das Zusammenfliessen der Milch Marias mit dem Blut ihres Sohnes in der Opferschale ihre Mitwirkung am Werk Christi symbolisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=4 caption=&amp;quot;Deckenbilder im Chor&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Licht Chorbild1.jpg|&lt;br /&gt;
Maria Licht Chorbild1 Detail.jpg|&lt;br /&gt;
Maria Licht Chorbild2.jpg|&lt;br /&gt;
Maria Licht Chorbild3.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Dezember 1948 fiel die Holztonnendecke mit dem Deckengemälde einem Feuer zum Opfer. Die Bilder konnten durch den Restaurator Karl Haag aus Rorschach dank alter Fotografien wieder vollständig hergestellt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Licht Bogenfresko.jpg|mini|Triumphzug Mariens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das grosse [[Fresko]] am Chorbogen entstand 1687 und dokumentiert die Bedeutung des [[Benediktiner]]ordens. Es zeigt einen Triumphzug Marias. Der Wagen wird von Benediktinern gezogen; an der Spitze steht der Ordensgründer [[Benedikt von Nursia]]. Dahinter folgen in aufsteigender Rangordnung heilige Mönche, Erzbischöfe, Kardinäle und Päpste. Die gefesselten Gefangenen hinter dem Wagen symbolisieren [[Häretiker]] und [[Schisma]]tiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fenster des Langhauses sind mit Abbildungen der vier [[Kirchenväter]] und [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] geschmückt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Licht Madonna.jpg|mini|hochkant|Madonna im Hochaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Altarbild des [[Hochaltar]]s, eine [[Mariä Heimsuchung|Heimsuchungsszene]], wurde im Zusammenhang mit der Kirchenerweiterung von 1681 bis 1684 durch eine bekleidete Madonna ersetzt. In den Nischen stehen Figuren der Heiligen [[Martin von Tours|Martin]] (rechts) und [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] (links). Letztere stammt noch aus dem Vorgängerbau in Acladira. Das Bild der Heimsuchung hängt heute in der Werktagskapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=4 caption=&amp;quot;Decke&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Licht Decke hinten.jpg|Blick zum Eingang&lt;br /&gt;
Maria Licht Decke vorne.jpg| Blick zum Chor&lt;br /&gt;
Maria Licht Deckenbild1.jpg| Details: &amp;#039;&amp;#039;Christi Geburt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Maria Licht Deckenbild2.jpg| &amp;#039;&amp;#039;Mariä Heimsuchung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre entstanden nach 1680. Sie zeigen links die [[Heilige Familie]] mit Sebastian, rechts [[Anna (Heilige)|Anna]] und [[Joachim (Heiliger)|Joachim]] mit Maria als Kind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schöpfer der hölzernen Kanzel von 1684 gilt Bruder Peter Solèr, ein [[Laienbruder]] aus dem [[Kloster Disentis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Licht Rückseite.jpg|mini|Empore und Orgel]]&lt;br /&gt;
Im Besitz der Kirche Maria Licht ist die grösste Sammlung von [[Votivgabe|Votivtafeln]] des Kantons Graubünden. Die ältesten stammen noch aus der Erbauungszeit der ersten Kirche um 1664. Auf einigen Tafeln ist der alte Zustand des Hochaltars abgebildet. Das Bild mit der Darstellung des [[Fegefeuer]]s rechts des Eingangs stammt von [[Gertrud Januszewski]] und entstand 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] auf der [[Empore]] im hinteren Teil der Kirche wurde im Laufe der Jahre mehrfach erneuert; die erste stammte aus dem Jahr 1798, eine weitere folgte 1841. Eine Orgel aus dem Jahr 1930 wurde 1948 beim Brand zerstört, sie wurde 1949 durch ein Instrument der Manufaktur [[Späth Orgelbau]] ersetzt. Die heutige Orgel wurde 1993 von der Firma [[Orgelbau Kuhn]] aus [[Männedorf]] eingebaut. Sie hat einen Umfang von 15 [[Register (Orgel)|Registern]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Die Kirche hat ein dreistimmiges [[Glockengeläut]] in der Stimmung g, b und es. Die älteste Glocke stammt aus dem Jahr 1643 und wurde wohl von  [[Matheus Albert]] in [[Chur]] gegossen. Die beiden anderen entstanden 1867 in der [[Glockengießerei Grassmayr (Feldkirch)]]. Im [[Dachreiter]] über dem Chor hängen zwei kleinere Glocken, ebenfalls von Grasmayr, die nur selten erklingen und nur von Hand geläutet werden können.&lt;br /&gt;
;Übersicht&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=2IfYiT0VQ5k Trun (GR), Wallfahrtskirche Maria Licht] auf youtube.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=wikitable style=text-align:center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Glocke || Gussjahr || Giesser || Gewicht || [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 1867 || Gebr. Grassmayr, Feldkirch || 630 kg || g′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || 1639 || Matheus Albert, Chur || 390 kg || b′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || 1867 || Gebr. Grassmayr, Feldkirch || 140 kg || es″&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peda-Kunstführer Nr. 17: &amp;#039;&amp;#039;Trun: Maria Licht;&amp;#039;&amp;#039; Passau 2003&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kdm GR&amp;#039;&amp;#039;, Band IV, Birkhäuser Verlag, Basel 1943; S. 425&lt;br /&gt;
* Ludmila Seifert, Leza Dosch: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch Graubünden&amp;#039;&amp;#039;; Scheidegger &amp;amp; Spiess, Zürich 2008, S. 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wallfahrtskirche_st_maria_licht.31726 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Wallfahrtskirche Maria Licht (Foto) |wayback=20230925035343}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://helvetiacatholica.wordpress.com/2010/09/09/die-wallfahrtskirche-maria-licht-nossaduna-dalla-glisch-trun/ |text=Die Wallfahrtskirche Maria Licht (Nossaduna dalla Glisch), Trun|wayback=20110903080737}}&lt;br /&gt;
* [http://www.outdooractive.com/de/kirche/graubuenden/wallfahrtskirche-st-maria-licht-in-acladira/5918038/ Beschreibung auf outdooractive.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46.744257|EW=8.982021|type=landmark|region=CH-GR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maria Licht}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Trun GR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Kanton Graubünden|Trun GR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Graubünden|Trun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Chur|Trun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Trun GR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Trun GR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-vom-Licht-Kirche|Acladira]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LoopyLuzern</name></author>
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