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	<title>Wallfahrtskirche Maria Laab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:41:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Maria_Laab&amp;diff=2401346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix.</title>
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		<updated>2025-12-27T16:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Naarn Laab Kirche.jpg|mini|320px|Wallfahrtskirche Maria Laab. Ansicht von Südosten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Maria Laab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in der [[Ortschaft]] [[Laab (Gemeinde Naarn im Machlande)|Laab]] in der [[Katastralgemeinde]] und Marktgemeinde [[Naarn im Machlande]] im [[Bezirk Perg]] und ist eine Filialkirche der [[Pfarrkirche Naarn|Pfarre Naarn]] in Oberösterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche samt einem historischen Gasthaus steht eher einsam inmitten der weitläufigen Ebene des [[Machland]]s direkt an der Landesstraße, die die alten Kirchenstandorte Naarn und [[Pfarrkirche Mitterkirchen|Mitterkirchen]] verbindet (Straße Nr. L 570).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerksensemble ===&lt;br /&gt;
Sowohl der Anlass als auch das Datum der Errichtung der Kirche in Laab sind unbekannt. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche erfolgte 1092&amp;lt;!--Beleg?--&amp;gt; in den Aufzeichnungen der [[Schloss Steyregg|Herrschaft Steyregg]] als Zukirche von Naarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mauern des nach Osten ausgerichteten Langhauses (Hauptschiff) und des [[Chor (Architektur)|Chores]] sind [[Gotik|gotisch]] und aus dem 15. Jahrhundert. 1720/1730 erfolgte der Anbau eines weiteren nach Norden ausgerichteten Langhauses (Nebenschiff). Unter Pfarrer Tober und Alois Asamer wurde die Kirche 1897–1901 renoviert. Dabei verschwand auch der barocke Turmhelm. Die Kirche erhielt das aktuelle [[Neoromanik|neoromanische]] Aussehen. Im Jahr 1917 wurden die historischen Glocken mit den Jahreszahlen 1413 und 1464 [[Glockenablieferung|für Kriegszwecke abgenommen]]. Eine weitere Außen- und Innensanierung erfolgte 1981 unter Pfarrer Johann Zauner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus zu Laab&amp;#039;&amp;#039; (moderne Adresse Laab Nr. 1) gleich neben der Kirche dürfte gleichzeitig mit der Kirche erbaut worden sein. Es gehörte einst auch der Pfarre Naarn. Das historische Haus, nunmehr in Privatbesitz, kann für stilvolle Feiern gemietet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallfahrten ===&lt;br /&gt;
Maria Laab entwickelte sich im 17. Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;OöOrtsnamenbuch&amp;quot;&amp;gt;{{OöOrtsnamenbuch|band=11|seite=35|nr=11.2.1.19|kommentar=Laab; die erste urkundliche Bezeugung einer Wallfahrt nach Laab stammt aus dem Jahr 1665}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem regionalen [[Wallfahrt]]sort, zu dem jede Pfarre aus der Umgebung an einem bestimmten Tag im Jahr ihre Wallfahrt hatte. Die Wallfahrt der Pfarre Mitterkirchen am 2. Juli jeden Jahres blieb erhalten. Die Höhe der Opfergelder, die in Laab aufgebracht wurden, war doppelt so hoch wie jene der Pfarrkirche in Naarn. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts hatten um die Kirche ein [[Lebkuchenbäcker|Lebzelter]] und drei [[Bäcker]] ihre Verkaufsstände. Nachdem im Jahr 1754 das Maria-Krönungsbild vom Seiten- auf den Hochaltar der kleinen Kirche übertragen worden war, kam ab 1757 die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Maria Laab&amp;#039;&amp;#039; für die Örtlichkeit auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PillweinOOE|1|401|||Mühlkreis|Hervorhebung=Lab}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wallfahrtskirche war von den [[Josephinismus|josephinischen Reformen]] stark betroffen, da unter Kaiser [[Joseph II.]] die Wallfahrten untersagt und die Kirche geschlossen wurde. Erst 1824 wurde sie renoviert und wieder eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OöOrtsnamenbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Wallfahrten fanden bis zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] statt, beispielsweise war Maria Laab eine Zwischenstation für Wallfahrer aus [[Böhmen]] auf ihrem Weg nach [[Mariazell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kirche-in-Laab-1050762-Naarn-in-Oberoesterreich.JPG|alt=|Ansicht von Südwesten&lt;br /&gt;
 Kirche-in-Laab-1050767-Naarn-in-Oberoesterreich.JPG|alt=|Hochaltar&lt;br /&gt;
 Naarn Laab Maria Krönung 1520,.jpg|alt=|Gnadenbild &amp;#039;&amp;#039;Krönung Mariens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Kirche-in-Laab-1050766-Naarn-in-Oberoesterreich.JPG|alt=|Wappengrabstein Schickhmayr&lt;br /&gt;
 Wirt-in-Laab-1050763-Naarn-in-Oberoesterreich.JPG|alt=|Wirt zu Laab&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kircheneinrichtung ==&lt;br /&gt;
Das Langhaus schließt nach oben mit einer Flachdecke ab. Das große Deckengemälde zeigt die &amp;#039;&amp;#039;Aufnahme Mariens in den Himmel&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Empore]] kommt ohne Stützen aus und besitzt eine [[Neo-Renaissance]]-Brüstung. Die Orgel baute [[Johann Lachmayr]] im Jahr 1899. Sie ist eine einmanualige [[Brüstungsorgel]] mit vier Registern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bemalung der Decken und Wände erfolgte im neoromanischen Stil der [[Beuroner Kunstschule]] (Hauptschiff mit [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Dreifaltigkeit]], im Chor die Heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], [[Rochus von Montpellier|Rochus]], [[Isidoros von Chios|Isidor]] und [[Heiliger Antonius|Antonius]]). Die neoromanischen Altäre schuf die Bildhauerwerkstatt des [[Josef Dirnberger]] in Perg. Dirnberger war auch Bürgermeister von Perg und gebürtig aus Naarn. Der Hochaltar birgt im Zentrum das historische Gnadenbild: Die prächtige Figurengruppe &amp;#039;&amp;#039;Krönung Mariens&amp;#039;&amp;#039; mit reich vergoldeten faltenreichen Gewändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirchengruft im Mittelgang sind Wolfgang Schickhmayr (Pfleger der Herrschaft Steyregg; † 1702) und dessen Ehefrau Regina Ursula Kleinhanns von Sonnenfeld († 1721) bestattet. Der dazugehörige Wappengrabstein befindet sich an der nördlichen Langhauswand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die denkmalgeschützte Kirche wird heutzutage gerne als Hochzeitskirche verwendet. Regelmäßige Gottesdienste gibt es in den Sommermonaten. Fallweise werden noch Autobus-Wallfahrten nach Maria Laab unternommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Zauner: &amp;#039;&amp;#039;Filial- und Wallfahrtskirche Maria Laab&amp;#039;&amp;#039;. Kirchenführer. Hrsg. Pfarramt Naarn im Machland. The Best Kunstverlag, Wels 2014, ISBN 978-3-902809-46-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naarn.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220481239&amp;amp;detailonr=220481239 &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Maria Laab&amp;#039;&amp;#039;]. Homepage der Gemeinde Naarn im Machland.&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=M3x3oBqOJfI &amp;#039;&amp;#039;Naarn im Machlang: Glocken der Wallfahrtskirche Maria Laab.&amp;#039;&amp;#039;] Video auf YouTube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.215775|EW=14.635345|region=AT-4 |type=landmark}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchen und Ordensniederlassungen im Dekanat Perg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laab, Naarn im Machlande}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-Königin-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Perg|Naarn, Maria Laab]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Bezirk Perg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Naarn im Machlande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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