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	<title>Wallfahrtskirche Maria Gail - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:17:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Maria_Gail&amp;diff=1142043&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-18T17:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MariaGail 3.JPG|mini|[[Maria Gail]] mit Kirche]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Maria Gail&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kirche im [[Maria Gail|gleichnamigen Ort]] südlich von [[Villach]] in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wird erstmals urkundlich erwähnt in der Gründungsurkunde des Klosters [[Gallus (Heiliger)|St. Gallus]] in [[Moggio Udinese]] ([[Friaul]]) (Textstelle: &amp;#039;&amp;#039;„Villis in plebe sanctae Mariae de Villach“&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dorf in der Pfarre der Heiligen Maria von Villach&amp;#039;&amp;#039;) und ist auf das Jahr 1136 datiert. Die ursprünglich romanische [[Chorturmkirche]] wurde um 1450 vergrößert; damals entstanden das spätgotische [[Netzrippengewölbe]], die [[Orgelempore]], die [[Anna (Heilige)|Annakapelle]] und das [[Chor (Architektur)|Presbyterium]]. Während der [[Türkenkrieg]]e im 15. Jahrhundert wurde die Kirche 1478 bei einem Türkeneinfall geschändet und zerstört. Aus dieser Zeit stammt die heute noch erhaltene &amp;quot;Türkenglocke&amp;quot;. Nach dem Wiederaufbau wurde die Kirche 1486 neu geweiht. 1580 stürzte der Kirchturm auf Grund vernachlässigter Bausubstanz ein. Im 16. Jahrhundert wurde die Maria Gailer Wallfahrtskirche ebenso wie die übrigen Kirchen des Landes reformiert und verblieb für mehrere Jahrzehnte unter der [[lutherisch]]en Ägide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Gail innen.jpg|mini|hochkant|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Gail Kirche Flügelaltar 02.jpg|mini|hochkant|Spätgotischer Flügelaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Gail Anna Kap.jpg|mini|hochkant|Innenansicht der Annakapelle]]&lt;br /&gt;
An den südlichen Außenmauern der Kirche sind sehenswerte Steinskulpturen angebracht. Die Darstellung des [[Michael (Erzengel)|Erzengels Michael]] mit Schwert und [[Seelenwaage]] sowie eines weiteren Engels mit Posaune und Kreuz ist vermutlich die Teilansicht eines [[Weltgericht]]es. Das [[Relief]] dürfte vor 1300 entstanden sein. Das [[Gewölbe]] des Langhauses zeigt eine Netzrippenstruktur mit Ziermalerei in den zentralen Feldern. Der Chor endet mit [[Dreiachtelschluss]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Gail Pfarrkirche Zeichnung 1889 Figur 204 02.jpg|Federzeichnung der Wallfahrtskirche Maria Gail (1889)&lt;br /&gt;
Maria Gail Engel Skulpt.jpg|Relief des Erzengels Michael und eines weiteren Engels&lt;br /&gt;
Maria Gail Georg Slulpt.jpg|Skulptur des hl. Georg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Gail Hochaltar.jpg|mini|hochkant|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Die ältesten Elemente der [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] sind gut erhaltene spätromanische [[Freske]]n aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts an den [[Langhaus (Kirche)|Langhauswänden]], die 1949/50 im Zuge von Restaurierungsarbeiten freigelegt wurden. Sie zeigen die Leidensgeschichte Christi, Darstellungen des Auferstandenen und das Begräbnis [[Maria (Mutter Jesu)|Marias]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der barocke [[Hochaltar]] ist ein [[Ädikula]]-Altar. Im Schrein steht eine holzgeschnitzte [[Schutzmantelmadonna]] mit Kind aus der Zeit um 1600 als [[Gnadenbild]] der [[Wallfahrtskirche]]. Assistenzfiguren sind die Heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] von Pfeilen durchbohrt links und [[Rochus von Montpellier|Rochus]] mit Pestbeule rechts. Weitere Figuren zeigen die [[Apostel]] [[Simon Petrus|Petrus]] links und [[Johannes (Evangelist)|Johannes]] rechts. Auf den [[Opfergangsportal]]en stehen links der hl. [[Georg (Heiliger)|Georg]] und rechts der hl. [[Florian von Lorch|Florian]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutend ist der spätgotische, aus reichhaltigem Schnitzwerk bestehende [[Flügelaltar]], der als eine der letzten Arbeiten der [[Villacher Schule]] deren wohl vollendetstes Kunstwerk darstellt. Er entstand in der Zeit zwischen 1505 und 1515. Zentrales Motiv ist die Krönung Marias; es wird auf den Flügeln umrahmt von Motiven aus dem Marienleben. Die Außenseiten der Flügel sind mit Motiven aus dem Leben Jesu bemalt. Diese Malereien werden von der Kunstwissenschaft dem [[Meister des lazarinischen Veronika-Altars]] zugeordnet. Die [[Predella]] zeigt in filigraner Holzschnitzerei die Heilige [[Anna selbdritt]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Gail Pfarrkirche Hochaltar Schutzmantelmadonna 12012008 42.jpg|Hochaltar mit Schutzmantelmadonna&lt;br /&gt;
Maria Gail Seitenaltar got.jpg|Gotischer Seitenaltar&lt;br /&gt;
Maria Gail Seitenaltar got 1.jpg|Rückseite des linken Flügels&lt;br /&gt;
Maria Gail Seitenaltar got 2.jpg|Rückseite des rechten Flügels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben einem [[Taufstein]] romanischen Ursprungs und musizierenden Engeln am Gewölbe der Annakapelle sind die beiden barocken Seitenaltäre erwähnenswert. An der Nordwand sind spätgotische Statuen einer Madonna mit Kind sowie der Hll. [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und [[Margareta von Antiochia|Margareta]] angebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Gail Seitenaltar li.jpg|Linker Seitenaltar&lt;br /&gt;
Maria Gail Seitenaltar re.jpg|Rechter Seitenaltar&lt;br /&gt;
Maria Gail Hll.jpg|Statuen einer Madonna mit Kind sowie der Hll. Barbara und Margareta&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Kärnten 2001]]&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co., Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 499–502.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Hartwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Pfarr- und Wallfahrtskirche Zu unserer Lieben Frau an der Gail.&amp;#039;&amp;#039; Kunstführer.&lt;br /&gt;
* Mirko Hofer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche an der Gail. Chronik der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Gail&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche Maria Gail|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Villach - Maria Gail|Maria Gail|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C3244/ Pfarre Maria Gail auf der Website der Diözese Gurk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate| NS=46/35/57.71/N| EW=13/52/35.24/E| type=landmark| region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7684621-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maria Gail}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Villach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Villach-Land/Beljak-dežela|Maria Gail]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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