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	<title>Wallfahrtskirche Frauenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Frauenstein&amp;diff=1372608&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: Leerz. fix</title>
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		<updated>2025-10-18T09:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerz. fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | align       = right&lt;br /&gt;
 | Richtung    = horizontal&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile   =&lt;br /&gt;
 | Breite      = 240&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Wallfahrtskirche Frauenstein (Molln).jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Blick auf Frauenstein mit dem Toten Gebirge im Hintergrund&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Wallfahrtskirche Frauenstein 2.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Blick nach Süden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Frauenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[oberösterreich]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ische [[Wallfahrtskirche|Wallfahrts-]] und [[Pfarrkirche]] unter dem [[Patrozinium]] [[Mariä Heimsuchung]]. Sie liegt im [[Molln]]er Ortsteil Ramsau, nahe [[Klaus an der Pyhrnbahn|Klaus]], auf einem 502 Meter hohen Bergkegel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Steyr&amp;quot;&amp;gt;Willibald Girkinger, Wolfgang Heitzmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Steyr. Landschaft und Menschen am Fluß&amp;#039;&amp;#039;, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders bekannt ist sie durch eine [[Gregor Erhart]] zugeschriebene [[Schutzmantelmadonna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Kirchenbau ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Stain.png|mini|Kupferstich nach einer Zeichnung [[Johann Karl von Reslfeld]]s (1696)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inneres der Wallfahrtskirche Frauenstein vor 1913 II.jpg|mini|hochkant|Aufnahme von vor 1913 mit Blick nach Osten zum Hochaltar mit dem alten Gnadenbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Vorgängerbau ist nichts Gesichertes bekannt. Der Burgenkundler [[Norbert Grabherr]] schreibt im &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreich&amp;#039;&amp;#039; unter dem Eintrag „Ortsgemeinde Molln: Frauenstein“, dass am Berg noch deutlich Wälle erkennbar seien und: &amp;#039;&amp;#039;[…]&amp;amp;nbsp;Hoheneck schreibt, daß hier eine Burg namens „Steyrstein“ gewesen sei. 1300 Steyrstain&amp;amp;nbsp;[…]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Grabherr: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisches Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreichs&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1975. S. 58 ([http://steyr.dahoam.net/wp-flippingbooks/Grabherr_Wehranlagen/76/ online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Überreste einer Burganlage lassen sich dennoch nicht verifizieren. Eine 1394 erfolgte Stiftung Georg von Wallsees an das [[Stift Schlierbach|Kloster Schlierbach]], von der &amp;#039;&amp;#039;Veste Frawenstein&amp;#039;&amp;#039;, (erwähnt im selben Eintrag) bezieht sich nach [[Christian K. Steingruber]] auf die [[Burgruine Freyenstein|Burg Freyenstein]] in Niederösterreich, die sich im Pfandbesitz der Wallseer befand.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian K. Steingruber: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ von Norbert Grabherr&amp;#039;&amp;#039;. 12. März 2024, Linz a. d. Donau / St. Gotthard i. Mühlkreis S. 441 ([http://steyr.dahoam.net/wp-flippingbooks/Steingruber/Wehranlagen_Herrensitze/441/ online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus wurde 1488 als &amp;#039;&amp;#039;Capell am Stain&amp;#039;&amp;#039; erstmals geweiht. Die Kosten für Bauarbeiten und Ausstattung übernahm eine &amp;#039;&amp;#039;Bruderschaft zu unserer lieben Frau Capell am Stain&amp;#039;&amp;#039; der Pfarre Molln, zu der die Kirche damals gehörte. Nach Aufzeichnungen im ehemaligen Stiftsarchiv Garsten (Landesarchiv Linz) erhielt jeder Gläubige, der das Gotteshaus zu Hochfesten besuchte und dabei beichtete, einen [[Ablass]]. Ab 1498 sollte ein Drittel der Einkünfte an das [[Stift Garsten]] abgeführt werden. Die bald einsetzende [[Reformation]] und die Türkenkriege machten den Status von Frauenstein allerdings wieder zunichte. Erst ab 1615 unter dem Garstner Abt &amp;#039;&amp;#039;Anton II. Spindler&amp;#039;&amp;#039; konnte der Wiederaufbau der verfallenen Kirche beginnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Die Schutzmantelmadonna von Frauenstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 10–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name lautete erst &amp;#039;&amp;#039;Maria Stain&amp;#039;&amp;#039;, erst im 18. Jahrhundert setzte sich der Name Frauenstein durch. 1754 wurde Frauenstein ein eigenes [[Vikariat (katholisch)|Vikariat]] und 1823, nach der Aufhebung des Klosters Garsten 1787, eigene [[Pfarre]].&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Die Schutzmantelmadonna von Frauenstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 17–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Territorialreform der Diözese Linz ist Frauenstein seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Jänner 2025 Pfarrteilgemeinde der Pfarre Steyrtal mit der [[Pfarrkirche Sierning]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dioezese-linz.at/dl/qsrlJLJKmOmLJqx4KJK/Geschichte_der_Pfarre_Steyrtal_pdf &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarre Steyrtal&amp;#039;&amp;#039;] auf dioezese-linz.at (PDF), aufgerufen am 5. April 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallfahrtskirche Frauenstein 2024.jpg|mini|hochkant|Aufnahme von 2024 mit Blick zur Schutzmantelmadonna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein [[Gotik|spätgotischer]], später etwas [[barock]]isierter Bau aus [[Konglomerat (Gestein)|Konglomeratgestein]]. Der Eingang ist westseitig im Turm: man durchquert das ehemalige Läuthaus und betritt durch ein gotisches Portal den Kirchenraum. Eine [[Empore]] auf hölzernen Stützen ist weit vorgezogen. Das Stuckgewölbe stammt aus dem Jahr 1657, etwa um gleiche Zeit wurde auch der Turm errichtet. Dieser trug einen barocken Helm, er hat erst seit 1880 die heutige Spitze.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Die Schutzmantelmadonna von Frauenstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 22–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Turm der Wallfahrtskirche Frauenstein 1.jpg|Der Turm&lt;br /&gt;
Wallfahrtskirche Frauenstein, interior.jpg|Empore mit Kreuzwegsbildern und Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] auf der Empore stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der [[Hochaltar]] in dem heute die Schutzmantelmadonna Gregor Erharts steht, ist ein Werk des [[Garsten|Garstner]] Bildhauers [[Marian Rittinger]] von Ende des 17. Jahrhunderts. An der Südseite des [[Chor (Architektur)|Chores]], neben der Kanzel ist das bis 1967 am Hochaltar verehrte [[Gnadenbild]], eine 60&amp;amp;nbsp;cm hohe Marienstatuette in barocker Fassung, angebracht. Das große [[Kruzifix]] an der Nordwand stammt von [[Hans Spindler]] (1625).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schutzmantelmadonna ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauensteiner Schutzmantelmadonna.jpg|mini|hochkant|Schutzmantelmadonna mit dem Bildnis Kaiser Maximilians&amp;amp;nbsp;I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bald nach 1510 geschaffene Werk wird [[Gregor Erhart]] von Ulm zugeschrieben, Stifter ist vermutlich [[Maximilian I. (HRR)|Kaiser Maximilian&amp;amp;nbsp;I]]. Die Figur ist eine aus Lindenholz geschnitzte, erhöht sitzende spätgotische [[Schutzmantelmadonna]] mit Kind und zwei Engeln, unter deren Mantel weitere sechs Figuren knien. Das Kind im Mittelpunkt hält einen Kranz aus Rosen, vermutlich ein Bezug zum [[Rosenkranzgebet]]. Die deutlich erkennbare Dreieckskomposition verweist bereits auf die Renaissance.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Die Schutzmantelmadonna von Frauenstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{{Hauptartikel|Frauensteiner Schutzmantelmadonna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof ==&lt;br /&gt;
Am Friedhof hinter der Kirche befindet sich das Grab des deutschen Entertainers [[Hans-Joachim Kulenkampff]]. Die Beisetzung der [[Bestattungsurne|Urne]] fand im August 1998 im kleinsten Familienkreis statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/380920_Kulenkampffs-Urne-beigesetzt.html |titel=Kulenkampffs Urne beigesetzt |werk=tagblatt-wienerzeitung.at |hrsg=Wiener Zeitung |datum=1998-08-20 |abruf=2024-03-01 |kommentar=Beitrag zuletzt bearbeitet am 7. April 2005}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Gertraud und der jung verstorbene Sohn Till (Burli) sind hier bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wallfahrtskirche Frauenstein3.jpg|Kirche und Friedhof&lt;br /&gt;
Luftbild Friedhof Frauenstein (Gemeinde Molln).jpg|Drohnenaufnahme des Friedhofs (2024)&lt;br /&gt;
Familiengrab Kulenkampff in Frauenstein 3.jpg|Familiengrab Kulenkampff&lt;br /&gt;
Familiengrab Kulenkampff in Frauenstein 2.jpg|Familiengrab Kulenkampff mit Grabkreuz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willibald Girkinger, Wolfgang Heitzmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Steyr. Landschaft und Menschen am Fluß.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Landesverlag, Linz 1990, ISBN 3-85214-527-9.&lt;br /&gt;
* Willibald Girkinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Molln. Nationalparkgemeinde im Steyrtal.&amp;#039;&amp;#039; Freya Verlag, Linz 2014, ISBN 978-3-99025-114-0, S. 604–605.&lt;br /&gt;
* Franz Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;Das Mollner Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Molln 1987, S. 39–40.&lt;br /&gt;
* Angela Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Die Schutzmantelmadonna von Frauenstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Ennsthaler, Steyr 1986, ISBN 3-85068-132-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallfahrtskirche Frauenstein|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.dioezese-linz.at/frauenstein |titel=Pfarre Frauenstein |werk=dioezese-linz.at |datum= |abruf=2024-03-01}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Rudolf Eder (Fotograf) |url=https://www.bildindex.de/document/obj20311141?medium=oe00098f05 |titel=Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariae Heimsuchung |werk=bildindex.de |hrsg=Bildarchiv Foto Marburg |datum= |abruf=2024-03-01 |kommentar=Blick in das Innere der Kirche mit altem Gnadenbild, Aufnahme-Nr. 90.100, vor 1913}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/50/56.94863/N |EW=14/11/8.84551/E |region=AT-4 |type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frauenstein, Wallfahrtskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Oberösterreich|Frauenstein Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Oberösterreich|Frauenstein Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Frauenstein Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Heimsuchung-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Molln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Steyrtal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Kirchdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Frauenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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