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	<title>Wallfahrtskirche Frauenberg an der Enns - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:30:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Frauenberg_an_der_Enns&amp;diff=920303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JJBB1: /* Hauptorgel */</title>
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		<updated>2026-04-29T15:10:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hauptorgel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ardning - Wallfahrtskirche Frauenberg (a).JPG|mini|hochkant=1.5|Pfarr- und Wallfahrtskirche Frauenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenberg an der Enns (Austria), Pfarr- und Wallfahrtskirche 07.jpg|mini|Ostfassade der Pfarr- und Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ardning - Kirche Frauenberg an der Enns, Innenansicht.JPG|mini|Inneres der Pfarr- und Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenberg an der Enns (Austria), Pfarr- und Wallfahrtskirche 09.jpg|mini|Gnadenmutter von Frauenberg am Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarr- und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Frauenberg an der Enns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht auf einer Erhebung, die &amp;#039;&amp;#039;Kulm&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, im [[Steirisches Ennstal|Ennstal]] im Ort [[Frauenberg (Gemeinde Ardning)|Frauenberg]] in der Gemeinde [[Ardning]] im [[Bezirk Liezen]] in der [[Steiermark]]. Die [[Pfarrkirche]] [[Mariä Opferung]] ist dem [[Stift Admont]] inkorporiert. Sie liegt im [[Region Ennstal und Ausseerland (Diözese Graz-Seckau)|Seelsorgeraum Admont]] in der [[Diözese Graz-Seckau]] und steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|56604|WD-Item=Q1382841|Ardning|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Etwa 6 km westlich von [[Admont]] erhebt sich am linken Ufer der [[Enns (Fluss)|Enns]] ein bewaldeter Einzelberg, der auf seiner höchsten Stelle, 130 m über dem Talboden, die weithin sichtbare Pfarr- und Wallfahrtskirche Frauenberg trägt. Der „Kulm-Berg“ war schon früh im Besitz des 1074 gegründeten [[Stift Admont|Benediktinerstiftes Admont]]. Die Anfänge der Marien-Wallfahrt liegen weitgehend im Dunkel der Geschichte. Eine alte Überlieferung, erst im 17. Jahrhundert schriftlich festgehalten, schildert die Entstehung: Im Frühjahr 1404 trug die [[Enns (Fluss)|Enns]], als sie wieder einmal Hochwasser führte, auf ihren Fluten eine holzgeschnitzte Marienstatue mit sich, die sich im Gestrüpp am Fuß des Kulm verfing. Eine Lichterscheinung in der folgenden Nacht, es war der Samstag vor dem zweiten Sonntag nach Ostern, führte zur Auffindung der Statue. Der Abt und die Mitglieder des Konvents von [[Stift Admont|Admont]] trugen die Statue in die Stiftskirche, doch war sie am nächsten Tag verschwunden und wurde wiederum am Fuß des Kulm gefunden. Dies wiederholte sich ein zweites und ein drittes Mal, sodass man darin einen Fingerzeig Gottes sah. Abt [[Hartnid Gleusser]] von Admont errichtete für die Marienstatue zunächst eine hölzerne Kapelle am Gipfel des Berges Kulm, die sich bald als zu klein erwies und daher durch eine größere Kirche aus Stein ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1410 wird die Kirche auf dem Kulm anlässlich der Grundsteinlegung zum gotischen Neubau zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1420 findet sich erstmals die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Unser Frawnperg&amp;#039;&amp;#039;. 1423 gründete Abt [[Georg Lueger]] an der Wallfahrtskirche, deren Chor in diesem Jahr fertiggestellt und geweiht wurde, eine Fronleichnamsbruderschaft. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts folgte unter Abt [[Andreas von Stettheim]] eine Umgestaltung des Kirchenbaues und am 5. August 1447 eine Neuweihe durch den Bischof von [[Bistum Lavant|Lavant]], [[Theobald Schweinpeck]], wobei auch das Patrozinium festgelegt wurde: Mariä Opferung (Darstellung Mariens im Tempel, Gedenktag 21. November). Als Baumeister des ersten gotischen Baus ist der leitende Baumeister der [[Admonter Bauhütte]], Niklas Velbacher, genannt. Im Zuge der [[Marienverehrung]] begann bald der Zustrom der [[Pilger]], woraufhin auch von Wundergeschehen berichtet wurde. Bereits im frühen 16. Jahrhundert wird die Pfarre Frauenberg urkundlich belegt. Sie wird seither ununterbrochen von Admonter Benediktinern betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiederbelebung der Wallfahrtskirche Frauenberg in der [[Gegenreformation]] ging mit umfassenden Baumaßnahmen einher. So wurden unter Abt [[Urban Weber]] ein neuer [[Hochaltar]] (1648) von [[Christoph Paumgartner]] (heute das Gehäuse des Hochaltars) und ein [[Pfarrhaus]] errichtet (die Fenster des Baues von 1640 sind im Wallfahrtsladen freigelegt worden). Nach 1682 wurde das Langhaus barock erweitert, das Pfarrhaus deutlich vergrößert und der gotische Kirchturm barockisiert. Unter Abt [[Adalbert Heuffler von Rasen und Hohenbühel]] erhielt der Wallfahrtsort weitgehend seine heutige Gestalt. Am 2.&amp;amp;nbsp;Juli 1687 erfolgte die Weihe des umgestalteten Kirchengebäudes. Im schlossartigen Pfarrhof finden sich prachtvoll ausgestattete Räume aus der Bauzeit, die zum Teil dem Pfarrer (Superior) als Wohnung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt [[Antonius II. von Mainersberg]] ließ die beiden charakteristischen Osttürme erbauen, 1719 ein neues [[Glocke|Geläut]] anschaffen und 1724 die große Pilgerherberge (das heutige Pflegeheim) errichten. Stiftsbildhauer [[Josef Stammel]] schuf 1740 einen neuen Gnadenaltar. Die größte Blütezeit erlebte der Wallfahrtsort im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, als bis zu 60.000 Pilger jährlich gezählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Josephinismus]] musste die Wallfahrtskirche nicht wie viele andere geschlossen werden, da sie auch als Pfarrkirche diente. 1865 wohnten einige Mitglieder des Admonter Konvents vorübergehend im Pfarrhaus, da das Stift bei einer Feuerkatastrophe stark in Mitleidenschaft gezogen und unbewohnbar geworden war. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde die Wallfahrt aufgehoben. Eine Gruppe des [[Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg|Stabs Rosenberg]] hegte den Plan, den Pfarrhof als Quartier zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde unter dem Admonter Abt [[Bonifaz Zölß]] die Kirche restauriert und 1968 wurde der Pfarrhof zu einem Bildungshaus umgestaltet, das 1996 wegen Baumängeln geschlossen wurde. Der Pfarrhof wurde daraufhin unter Abt [[Benedikt Schlömicher]] nach historischen Aspekten aufwändig zurückgebaut. Im Parterre wurden ein Wallfahrtsladen und das Pfarrsekretariat errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Jänner 2013 bis Dezember 2014 wurde die Kirche im Auftrag des Abts des Benediktinerstifts Admont, während der Amtszeit von P. [[Winfried Schwab]], im Inneren aufwändig restauriert. Der Gesamtetat betrug 3 Millionen Euro. Bei Voruntersuchungen wurde unter anderem ein Bodensonar eingesetzt, das ein zwar bekanntes, aber nicht genau verortetes Priestergrab vor der Kanzel zu Tage brachte.&lt;br /&gt;
Neben Altären, Fresken und Kirchenbänken wurde auch die Barockorgel einer Restaurierung unterzogen. Die Wiedereröffnung der Kirche wurde am 7. Dezember 2014 durch den Bischof der [[Diözese Graz-Seckau]], [[Egon Kapellari]] gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2015 begann die Amtszeit des gegenwärtigen Superiors und Pfarrers von Frauenberg, P. [[Maximilian Schiefermüller]]. Die Pfarre Frauenberg bildet nun mit [[Filialkirche Ardning|Ardning]] und der Pfarre [[Pfarrkirche Hall bei Admont|Hall bei Admont]] einen Pfarrverband. 2016, im [[Heiliges Jahr der Barmherzigkeit|Heiligen Jahr der Barmherzigkeit]], wurde in Frauenberg eine [[Heilige Pforte]] geöffnet. Im [[Jubeljahr|Heiligen Jahr 2025]] wurde Frauenberg vom Grazer Diözesanbischof zu einer „Hoffnungskirche“ erhoben.&lt;br /&gt;
Von April bis Oktober 2018 wurde die Kirche einer gründlichen Außenrenovierung unterzogen und dabei die barocke, cremefarbene Fassade wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem [[Erdbeben]] am 20. Jänner 2021 der [[Magnitude (Erdbeben)|Magnitude]] 4,5 mit dem Epizentrum in direkter Nähe der Kirche kam es zu Schäden am Pfarrhof; Fenster gingen zu Bruch und einige Deckenmalereien bekamen Risse.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://steiermark.orf.at/stories/3085783/ &amp;#039;&amp;#039;Einige Schäden nach Erdbeben bei Admont.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;orf.at&amp;#039;&amp;#039;. 20. Jänner 2021, abgerufen am 20. Jänner 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000123445276/kraeftiges-erdbeben-nahe-admont-in-der-obersteiermark |titel=Kräftiges Erdbeben nahe Admont in der Obersteiermark – derStandard.at |abruf=2021-01-22 |sprache=de-AT}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 wurde der Innenraum der Kirche durch einen neuen Zelebrationsaltar und ein Ambo bereichert. Diese ersetzten die bisherigen Provisorien. Beide Objekte stammen von Steinmetzmeister Gerhard Fraundorfer, dem Hüttenmeister des [[Mariä-Empfängnis-Dom|Linzer Mariendomes]]. Es wurde schwarzer, spanischer Kalkstein verwendet, der sich harmonisch in den Innenraum einfügt und in der Gestaltung die Formen des Raumes aufgreift. Abt [[Gerhard Hafner (Abt)|Gerhard Hafner]] hat am 21. November 2021 Altar und Ambo gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ardning - Kirche Frauenberg an der Enns, Hochaltar.JPG|mini|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenberg 6365.jpg|mini|Deckengewölbe mit Fresken]]&lt;br /&gt;
Kirche und Pfarrhof wirken nach außen wie ein einziger langgestreckter, 100 Meter langer Baukörper. Im Osten schließt die Kirche mit zwei Zwiebeltürmen ab; die auffällige, barocke Wandgliederung ist mit [[Schlacke (Metallurgie)|Schlacke]] inkrustiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art einer [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] ist der Kirchenraum ein Saal mit vier Seitenkapellen. Den Innenraum der Kirche entwarf [[Carlo Antonio Carlone]] um 1682. Er lehnte seinen Entwurf eng an den der Klosterkirchen an, die sein Vater [[Pietro Francesco Carlone]] für [[Stift Garsten]] und [[Stift Schlierbach]] gestaltet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der reiche Stuck der [[Tonnengewölbe]] stammt von [[Giovanni Battista Carlone (Stuckateur)|Giovanni Battista Carlone]]. [[Antonio Maderni]] schuf die [[Fresko|Fresken]], die die freien Felder des Gewölbes ausfüllen; sie stellen Stationen des Marienlebens dar. An den Wänden des Chors und an seiner Decke finden sich Fresken von [[Johann Lederwasch]] (1794). Die Ausstattung mit Altären, Kanzel und Beichtstühlen ist weitgehend frühbarock. Martin Neuberg, Stiftstischler von 1671 bis 1714, schuf den dreigeschoßigen Hauptaltar. Die Schnitzfiguren sind Werke von [[Josef Stammel]]. Im Zentrum des Hochaltares steht die gotische Skulptur der Gottesmutter Maria mit Jesus im Arm. Sie ist das eigentliche [[Gnadenbild]] der Wallfahrtskirche. Als Assistenzfiguren fungieren die Skulpturen (Werke von Josef Stammel) der Eltern Mariens, Joachim und Anna. Der Hochaltar ist übersät mit Engelsdarstellungen und Putten, zu einem Großteil aus der Hand Josef Stammels. Bemerkenswert ist die barocke Kanzel an der Südseite des Presbyteriums, mit Darstellungen der vier Evangelisten. In den vier Seitenkapellen finden sich folgende Altäre (mit thematisch abgestimmten Fresken in den Gewölben): Kreuzaltar (bis 1786 der Gnadenaltar) mit einem Kreuzigungsbild von Johann Lederwasch, Benediktusaltar, Josefsaltar und Antoniusaltar mit Altarbildern von [[Frans de Neve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Pilgermadonna&amp;#039;&amp;#039; stammt aus der Zeit um 1410 und wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert neu gefasst. Sie ist die älteste Skulptur der Wallfahrtskirche und befindet sich seit der Innenrenovierung der Kirche wieder an ihrem ursprünglichen Platz, hinter dem Hochaltar. Das entspricht einer alten Tradition der Frauenberg-Wallfahrt, der zufolge die Pilger eingeladen werden, den Altar zu umrunden.&lt;br /&gt;
Die originale &amp;#039;&amp;#039;Frauenberger [[Schutzmantelmadonna]]&amp;#039;&amp;#039;, entstanden um 1420/30, befindet sich im [[Landesmuseum Joanneum]] ([[Graz]]). In der Kerzenkapelle der Wallfahrtskirche ist eine Kopie aufgestellt.&lt;br /&gt;
Von [[Michael Zürn der Jüngere|Michael Zürn d.&amp;amp;nbsp;J.]] stammen die Rokoko-Statuen der hll.&amp;amp;nbsp;[[Rosalia (Heilige)|Rosalia]], [[Cäcilia von Rom|Cäcilia]], Barbara und Katharina.&lt;br /&gt;
Die neobarocke Sessio im Altarraum stammt vom oberösterreichischen Künstler [[Ludwig Linzinger]]. Sie wurde 1908 für die [[Pfarrkirche Bad Zell]] geschaffen und 2018 in das Eigentum der Pfarrkirche Frauenberg übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgelwerke ===&lt;br /&gt;
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche besitzt zwei selbstständige Orgelwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hauptorgel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Ardning - Kirche Frauenberg an der Enns, Orgel.JPG|mini|[[Orgelprospekt]] um 1687]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel|Hauptorgel]] auf der Westempore der Wallfahrtskirche entstand um 1687 und weist einen hochbarocken Prospektaufbau mit drei Rundtürmen und sechs [[Salomonische Säule]]n auf. &amp;#039;&amp;#039;Alludierend auf die neun Musen intonieren&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;neun musizierende Skulpturen das Gotteslob&amp;#039;&amp;#039;: Der lebensgroß dargestellte König [[David]] mit der Harfe leitet ein Ensemble von acht musizierenden Engeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Otmar Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Frühbarocke Orgeln in der Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Zur Genese eines süddeutsch-österreichischen Instrumententyps des 17. Jahrhunderts, Wien-Berlin 2012, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese halten Instrumente in Händen, nämlich Posaune, Bassgamba, Zinken, Knickhalslaute, Viola, Trompete und Dirigentenstab. Um 1780 veränderte [[Franz Xaver Krisman]] die Orgel, 1823 versah sie [[Peter Hölzl (Orgelbauer)|Simon Anton Hötzel]] mit einem zweiten Manual, dessen Pfeifenwerk er in einem Zubau hinter der Orgel unterbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt; Gottfried Allmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Orgel der Wallfahrtskirche Frauenberg bei Admont (Steiermark)&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 39–46.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013–2014 wurde das Instrument von [[Orgelbau Kögler]] einer aufwändigen Restaurierung unterzogen, wobei von einer, vielleicht denkmalpflegerisch sinnvollen, Rückführung auf den barocken Zustand Abstand genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Disposition (Orgel)|Disposition]]:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I. Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; ([[Kurze Oktave]])&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. || Coppel || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. || Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. || Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. || Quint || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. || Super Octav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. || Oktav || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. || Mixtur IV || 1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II. Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. || Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11. || Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12. || Oktav || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13. || Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14. || Mixtur II – III || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–gis&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; (12 Töne, repetierend)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15. || Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16. || Principalbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17. || Violon || 8‘ + 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18. || Bombarde || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]&amp;#039;&amp;#039;: II/I, I/P, II/P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Chororgel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Ardning Frauenberg ChororgelP.jpg|mini|Chororgel]]&lt;br /&gt;
An der Südwand des Altarraumes steht seit Sommer 2019 eine mechanische Orgel des Meisters [[Detlef Kleuker]] aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ursprünglicher Aufstellungsort war die Pfarrkirche [[St. Petri (Hüsten)|St. Petri]] in [[Hüsten]], Stadtgemeinde [[Arnsberg]] im deutschen Bundesland [[Nordrhein-Westfalen]]. Das schlichte Gehäuse wurde dem barocken Kirchenraum Frauenbergs angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disposition (1 Manual mit angehängten [[Pedal (Orgel)|Pedal]]): Gedackt 8′, Rohrflöte 4′, Prinzipal 2′, Mixtur 2f.1′.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre- und Wallfahrtskirche Frauenberg an der Enns besitzt einen der größten Geläutesätze der Steiermark.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|id=2lSv-lh3pWg|titel=Frauenberg an der Enns (Stmk) - Vollgeläute der Pfarr- und Wallfahrtskirche}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
! Nr. !! Name !! Gussjahr !! Gießer !! Masse !! Ton !!  Abbildungen !! Inschriften/Anmerkung&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1 || Jubiläumsglocke || 2004 || [[Glockengießerei Rudolf Perner|Perner]] || 1.700&amp;amp;nbsp;kg || d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; || Joachim u. Anna. Wappen [[Bruno Hubl|Abt Bruno Hubl OSB]] || LAETATUS SUM IN HIS QUAE DICTA SUNT MIHI: SS. IOACHIM ET ANNA INTERCEDE PRO NOBIS&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2 || [[Taufglocke]] || rowspan=&amp;quot;4&amp;quot;| 1950 || rowspan=&amp;quot;4&amp;quot;| [[Oberösterreichische Glocken- und Metallgießerei|Glockengießerei St. Florian]] || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 964&amp;amp;nbsp;kg || align=&amp;quot;center&amp;quot;| f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; || Herz Jesu. Wappen [[Bonifaz Zölß|Abt Bonifaz Zölß OSB]] || &lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 3 || Marienglocke || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 496&amp;amp;nbsp;kg || align=&amp;quot;center&amp;quot;| a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; || Maria Himmelfahrt. Wappen Abt Bonifaz Zölß OSB ||&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 4 || Wandlungsglocke || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 308&amp;amp;nbsp;kg || align=&amp;quot;center&amp;quot;| c&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; || Josef. Wappen Abt Bonifaz Zölß OSB ||&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 5 || Märtyrerglocke || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 224&amp;amp;nbsp;kg || align=&amp;quot;center&amp;quot;| d&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; || Adalbert u. Bonifatius. Wappen Abt Bonifaz Zölß OSB ||&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 6 || Hoffnungsglocke || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 2025 || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot;| [[Glockengießerei Rudolf Perner|Perner]] || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 160&amp;amp;nbsp;kg || align=&amp;quot;center&amp;quot;| f&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; || [[Maximilian von Lorch]] u. [[Hedwig von Andechs]] || DUM SPIRO SPERO. HL. JAHR DER HOFFNUNG 2025. P. SUPERIOR MAXIMILIAN SCHIEFERMÜLLER OSB&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 7 || Auferstehungsglocke || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 130&amp;amp;nbsp;kg || align=&amp;quot;center&amp;quot;| g&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; || Maria Magdalena u. Apostel Thomas || ICH HABE DEN HERRN GESEHEN. HALLELUJA. MEIN HERR UND MEIN GOTT. HALLELUJA. FAM. HAIDER 2025&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 8 || Linzerglocke || align=&amp;quot;center&amp;quot;| 95&amp;amp;nbsp;kg || align=&amp;quot;center&amp;quot;| a&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; || Florian u. Severin || HL. DIÖZESANPATRONE FLORIAN UND SEVERIN, BITTET FÜR DIE KIRCHE VON LINZ. GESTIFTET VON WALLFAHRERN AUS DER DIÖZESE LINZ 2018, AUFGRUND DER JAHRHUNDERTELANGEN VERBUNDENHEIT UND ALS DANK AN DIE GNADENMUTTER VON FRAUENBERG.&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 9 || Maria Schutz-Glocke || 1449 || [[Hans Mitter]] (Judenburg) || 90&amp;amp;nbsp;kg || b&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; || [[Schutzmantelmadonna]]. Wappen [[Andreas Stettheimer|Abt Andreas Stettheimer OSB]] || ALLERGUETISTEN JUNGFRAU MARIA. BEDECKE UNS MIT DEM MANTEL DEINER BARMHERZIGKEIT. AD 1449&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 10 || Fürbittglocke (Fürbittkapelle) || 2017 || [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Grassmayr]] || 25&amp;amp;nbsp;kg || d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; || [[Benedikt von Nursia]] || SANCTISSIME PATER BENEDICTE, INTERCEDE PRO NOSTRA OMNIUMQUE SALUTE. SANCTA DIE GENITRIX, MARIA, ORA PRO NOBIS DEUM. SANCTUARIUM BEATAE MARIAE VIRGINIS IN MONTE. ANNO SALUTIS MMXVII&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| (11) || (in Verwahrung) Barmherzigkeitsglocke || 2016 || [[Eifeler Glockengießerei]] (D) || 120&amp;amp;nbsp;kg || f&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; || Maximilian u. Hedwig || BEATI MISERICORDES QUIA IPSI MISERICORDIAM CONSEQUENTUR. HEILIGES JAHR DER BARMHERZIGKEIT 2016&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reliquien – Verehrung ==&lt;br /&gt;
=== Franz Jägerstätter ===&lt;br /&gt;
Der selige [[Franz Jägerstätter]] wurde am 20. Mai 1907 in St. Radegund (Oberösterreich) geboren, in seiner Heimat wirkte der dreifache Vater und Landwirt als Mesner und lebte als bekennender Katholik. Als die Nationalsozialisten 1938 in Österreich die Macht übernahmen, verweigerte er jede Zusammenarbeit. Nach zweimaliger Einberufung folgte er schließlich am 1. März 1943 einer neuerlichen Einberufung und erklärte der Militärbehörde, dass er aufgrund seines religiösen Gewissens und gemäß dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe den Wehrdienst mit der Waffe ablehne, denn „man müsse Gott mehr gehorchen als den Menschen“. Obwohl er sich für den Sanitätsdienst angeboten hatte, wurde er wegen Wehrkraftzersetzung in Berlin zum Tode verurteilt und am 9. August 1943 in Brandenburg an der Havel enthauptet. Am 26. Oktober 2007 wurde Franz Jägerstätter in der Kathedrale zu [[Linz]] selig gesprochen.&lt;br /&gt;
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche ist im Besitz einer [[Reliquie|kleinen Knochenreliquie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kirchenzeitung.at/site/archiv/article/23935.html |autor=Josef Wallner |titel=Ist Jägerstätter-Reliquie echt? |werk=kirchenzeitung.at |datum=2007-11-28 |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://religion.orf.at/stories/2774995/ |titel=OÖ: Neuer Altar mit Jägerstätter-Reliquien |werk=orf.at |datum=2016-05-18 |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des seliggesprochenen [[Franz Jägerstätter]]. Diese wird im [[Tabernakel]] des „franziskanischen“ Antonius-Altares, der mit den Statuen der heiligen Franziskus und Klara von Assisi versehen ist, ausgestellt. Jägerstätter gehörte seit 1940 dem 3. Orden des Hl. Franziskus an.&lt;br /&gt;
=== Hedwig von Andechs ===&lt;br /&gt;
In der Seitenkapelle des heiligen Josef befindet sich in einer Monstranz eine Reliquie der heiligen [[Hedwig von Andechs]], Herzogin von [[Schlesien]]. Diese Knochenreliquie wurde im Frühjahr 2022 aus dem Grab der Heiligen, in der Basilika von [[Trzebnica|Trebnitz]] in Polen entnommen und vom Erzbischof von [[Breslau]], [[Józef Kupny]], der Pfarrkirche von Frauenberg geschenkt. Seither wird alljährlich hier das Hedwigsfest (um den Gedenktag, dem 16. Oktober) gefeiert. Glocke 6 der Frauenberger Kirche ist, neben dem heiligen [[Maximilian von Lorch]] auch der heiligen Hedwig geweiht. Sie trägt eine Abbildung der Heiligen in der Darstellung des Gnadenbildes im [[Hedwigsbründl]], das sich im Heimatort des gegenwärtigen Superiors von Frauenberg, P. [[Maximilian Schiefermüller]] OSB, in [[Bad Zell]] in Oberösterreich befindet. Durch Reliquien in beiden genannten Kirchen sind Bad Zell und Frauenberg die beiden zentralen Orte der Hedwigsverehrung in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrten ==&lt;br /&gt;
Wallfahrten finden regelmäßig statt. Das Wallfahrtsjahr wird traditionell eröffnet am Gnadensonntag, dem zweiten Sonntag nach [[Ostern]], und am Patroziniumsfest [[Mariä Opferung]] (21.&amp;amp;nbsp;November) beendet. Es gibt lokale Traditionsprozessionen der umliegenden Gemeinden [[Admont]], [[Hall bei Admont|Pfarrkirche Hall bei Admont]], [[Filialkirche Ardning|Ardning]], [[Gaishorn am See|Gaishorn]], [[Liezen]] und [[Sankt Gallen (Steiermark)|St.&amp;amp;nbsp;Gallen]], aber auch Fuß-Wallfahrten und jährliche Wallfahrten aus [[Oberösterreich]]: [[Lambach]], [[Viechtwang]], [[Spital am Pyhrn]], [[Hinterstoder]], [[Windischgarsten]] und den Pfarren des [[Stift Schlierbach|Stiftes Schlierbach]]. Daneben gibt es zahlreiche Wallfahrten aus verschiedenen Pfarren aus Österreich, sowie Gruppen, die die Kirche unter kunsthistorischen Aspekten besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monatlich wird seit 2018 am jeweils ersten Donnerstag eine „Wallfahrt um geistliche Berufungen“ durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutlich zeigt sich, dass seit der Gründung der [[Wallfahrt]] der Großteil der [[Pilger]] nach Frauenberg (85 %) aus [[Oberösterreich]], der [[Diözese Linz]] stammt, obwohl Frauenberg in der [[Diözese Graz-Seckau]], in der [[Steiermark]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gottesdienste ==&lt;br /&gt;
Neben den Wallfahrtsgottesdiensten werden regelmäßig Heilige Messen in der Pfarr- und Wallfahrtskirche gefeiert. Die Kirche ist zudem eine beliebte Tauf- und Hochzeitskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalvarienberg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenberg 6376.jpg|mini|Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg ([[Josef Stammel]], um&amp;amp;nbsp;1736)]]&lt;br /&gt;
Bei der Kirche befindet sich ein [[Kalvarienberg]] aus der Zeit von 1826 bis 1829. Die Kreuzigungsgruppe stammt aus der Werkstatt [[Josef Stammel]]s und ist um 1736 entstanden. Das [[Kruzifix]], das den gemauerten Rundbau überragt, gehört zu Stammels italienisch geprägtem Frühwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gärten ==&lt;br /&gt;
Westlich der Kirche und des Pfarrhofes befinden sich beeindruckende Gartenanlagen, die besucht werden können. Neben dem „Fürbittgarten“ mit Marienkapelle, der asiatische Meditationsgarten mit vielen Pflanzen aus fernöstlichen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Superioren von Frauenberg ==&lt;br /&gt;
Seit der Barockzeit tragen die Pfarrer von Frauenberg den Titel eines Superiors, wie die Seelsorger der Wallfahrtsorte [[Mariazell]], [[Maria Plain]] oder [[Sonntagberg]].&lt;br /&gt;
In der Zeit von etwa 1950 bis zur Gegenwart waren dies:&lt;br /&gt;
* P. Erwin Ehweiner OSB († 1970)&lt;br /&gt;
* P. Hildebert Tausch OSB († 1985)&lt;br /&gt;
* P. Placidus Suppan OSB (1975–2010, † 2018). In seiner Amtszeit wurde der Pfarrhof aufwendig restauriert und der Meditationsgarten errichtet.&lt;br /&gt;
* P. [[Winfried Schwab]] OSB (2010–2015): Innenrenovierung der Wallfahrtskirche und zeitgenössische Neugestaltung des Altarbereiches. 2015 wurde er zum Abt des Stiftes [[Abtei Neuburg|Neuburg]] bei Heidelberg gewählt.&lt;br /&gt;
* P. [[Maximilian Schiefermüller]] OSB (seit 2015). Er ist [[Prior]] des [[Stift Admont|Stiftes Admont]], Stiftsarchivar und Stiftsbibliothekar der weltberühmten Admonter [[Stiftsbibliothek Admont|Stiftsbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filialkirche Ardning ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ardning Pfarrkirche Johannes der Täufer.jpg|mini|Filialkirche Ardning]]&lt;br /&gt;
In der Pfarre Frauenberg an der Enns liegt auch deren [[Filialkirche Ardning]]. Obwohl diese Johannes-Kirche im Hauptort der Pfarre, in Ardning, steht, übt seit Jahrhunderten die Kirche in Frauenberg die Pfarrrechte über Ardning aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Gottfried Allmer&lt;br /&gt;
 | Titel=Die Orgel der Wallfahrtskirche Frauenberg bei Admont (Steiermark)&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Ars Organi]]&lt;br /&gt;
 | Band=64&lt;br /&gt;
 | Jahr=2016&lt;br /&gt;
 | Seiten=39–46 und Umschlag hinten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Otmar Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Frühbarocke Orgeln in der Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Zur Genese eines süddeutsch-österreichischen Instrumententyps des 17. Jahrhunderts, Wien-Berlin 2012 (Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark, hg. von der &amp;#039;&amp;#039;Historischen Landeskommission für Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, Band 53), ISBN 978-3-643-50232-2&lt;br /&gt;
* Johann Tomaschek, Ute Himmelstoss; P. Placidus Suppan OSB (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfarr- und Wallfahrtskirche Frauenberg bei Admont, Steiermark&amp;#039;&amp;#039;. Jost Druck &amp;amp; Medientechnik, Liezen 2002&lt;br /&gt;
* Gernot Rabl: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Ausstattungsgeschichte der Pfarr- und Wallfahrtskirche Frauenberg bei Admont. Diplomarbeit.&amp;#039;&amp;#039; Universität Graz 1998&lt;br /&gt;
* Karl Hütter: &amp;#039;&amp;#039;Gebetserhörungen auf dem Frauenberg bei Admont. Aus dem Frauenberger Mirakelbuch der Barockzeit.&amp;#039;&amp;#039; Pfarramt Frauenberg a. d. Enns, o. J.&lt;br /&gt;
* Stiftsarchiv Admont&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallfahrtskirche Frauenberg|Wallfahrtskirche Frauenberg an der Enns|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.stiftadmont.at/wallfahrtskirche-frauenberg/|titel=Frauenberg – Wallfahrtskirche|hrsg=Benediktinerstift Admont|abruf=2015-10-25}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.katholische-kirche-steiermark.at/pfarren/dekanat-admont?org=749|titel=Pfarre Frauenberg an der Enns |hrsg=Katholische Kirche Steiermark |abruf=2015-10-25}}&lt;br /&gt;
* [https://steiermark360.com/vr/link/5ebc627e4a71c Steiermark360, 360° Panorama Wallfahrtskirche Frauenberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/35/03/N |EW=14/23/54/E |type=landmark |region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frauenberg an der Enns, Wallfahrtskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ardning|Wallfahrtskirche Frauenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Tempelgang-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Graz-Seckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Admont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stift Admont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Graz-Seckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1420er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JJBB1</name></author>
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