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	<title>Wallfahrtskirche Bogenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Bogenberg&amp;diff=1209396&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Valeee04: Die letzte Textänderung von ~2026-24800-19 wurde verworfen und die Version 265300841 von HerrAdams wiederhergestellt. Grund: Der neue Dateiname existiert nicht</title>
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		<updated>2026-04-23T11:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24800-19&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24800-19&quot;&gt;~2026-24800-19&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/265300841&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/265300841&quot;&gt;265300841&lt;/a&gt; von HerrAdams wiederhergestellt. Grund: Der neue Dateiname existiert nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bogenberg-2006.jpg|mini|Ansicht des Bogenbergs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallfahrtskirche &amp;quot;Mariä Himmelfahrt&amp;quot; auf dem Bogenberg.jpg|mini|Die Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf dem {{Höhe|432|DE-NN}} hohen [[Bogenberg (Berg)|Bogenberg]] nahe der [[Niederbayern|niederbayerischen]] Stadt [[Bogen (Stadt)|Bogen]] ist eine wichtige [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Wallfahrtskirche]] im [[Bistum Regensburg]]. Sie gilt als die älteste [[Maria (Mutter Jesu)|Marienwallfahrtskirche]] Bayerns. Aus diesem Grund wird der 118 Meter über der [[Donau]] aufragende Bogenberg auch als &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Berg Niederbayerns&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die [[Gotik|spätgotische]] [[Hallenkirche]] wurde zwischen 1463 und 1513 erbaut. Ihre [[Patrozinium|Patrozinien]] sind [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] (Gedenktag: 15. August) und [[Kreuzauffindung]] (Gedenktag: 3. Mai). Die Kirche ist auch [[Pfarrkirche]] der [[Pfarrei]] [[Bogenberg (Bogen)|Bogenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1100 schenkten Gräfin Luitgard und Graf Albert I. dem [[Kloster Oberaltaich]] die &amp;#039;&amp;#039;ecclesia bogana&amp;#039;&amp;#039;, also die Kirche auf dem Bogenberg. Die neu gegründete [[Pfarrei]] Bogenberg wurde daraufhin dem Kloster [[Inkorporation (Kirche)|inkorporiert]], wo sie bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1802/03 verblieb. Die erste namentliche Nennung eines [[Pfarrer]]s datiert allerdings erst aus dem Jahr 1298. Im Jahr 1104 soll sich der [[Legende|legendäre]] Beginn der Wallfahrt abgespielt haben. Eine Steintafel in der Vorhalle der Kirche berichtet darüber. Demnach kam das [[Gnadenbild]] auf der [[Donau]] angeschwommen und wurde von [[Bogen (Adelsgeschlecht)|Graf Aswin von Bogen]] in seiner [[Schlosskapelle]] aufgestellt. Aus der Zeit um 1112/15 datiert die Nennung eines [[Altar|Marienaltares]] auf dem Bogenberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot;&amp;gt;[http://www.pfarrei-bogenberg.de/geschichte-1.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bogenbergs in chronologischer Abfolge.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;pfarrei-bogenberg.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 30. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1223 wurde der Bogenberg in einer [[Urkunde]] des Papstes [[Honorius III.]] als „Berg der heiligen Maria“ erwähnt. Im Jahr 1286 verlieh Bischof [[Bernhard von Prambach|Bernhard von Passau]] [[Ablass|Ablässe]] für die [[Pilger]] auf den Bogenberg, 1294 tat es ihm Bischof [[Emicho Wildgraf von Wittelsbach|Enicho von Freising]] gleich. 1295 errichtete man eine neue, größere Kirche. In unmittelbarer Nachbarschaft erbaute das [[Kloster Oberalteich]], das von Anfang an die Wallfahrt betreute, eine Wohnung für die [[Mönchtum|Mönche]], woraus später das [[Prior]]at Bogenberg wurde. Im Jahr 1358 wurde erstmals ein Prior von Bogenberg namentlich genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1415 zerstörte ein [[Blitz]]einschlag die drei [[Kirchenglocke|Glocken]] und die Holzteile des [[Kirchturm]]s auf dem Bogenberg. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Wallfahrts einen starken Aufschwung. So entstand ab 1463 unter Prior Benedikt Behaim, der später [[Abt]] von Kloster Oberalteich wurde, der heutige, spätgotische Kirchenbau. Dieser wurde 1513 vollendet. Bereits 1507 hatte man einen neuen [[Pfarrhaus|Pfarrhof]] errichtet. Aus dem Jahr 1518 datiert das erste handgeschriebene Wallfahrtsverzeichnnis, in die regelmäßige und unregelmäßige Wallfahrten der Gemeinden aus einem weiten Umkreis aufgelistet waren. Im ersten [[Buchdruck|gedruckten]] Wallfahrtsverzeichnis von 1530/31 sind 149 regelmäßige und 91 unregelmäßige Wallfahrten verzeichnet. Es wird von bis zu 25.000 Pilgern jährlich berichtet. Aus der Zeit um 1520 datiert außerdem die älteste bekannte [[Nachbildung]] des Bogenberger Gnadenbildes, von 1619 das erste kleine [[Andachtsbild]] zur Wallfahrt, ein [[Augsburg]]er [[Kupferstich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1592 kam es erneut zu einem Blitzeinschlag im Kirchturm, wobei alle Glocken zerschmolzen. Nach erfolgtem Wiederaufbau stiftete Herzog [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian I.]] einige Jahre später eine neue, größere Glocke für die Wallfahrtskirche. In den Jahren 1629/30 wurde der Pfarrhof ausgebaut. Nur wenige Jahre später, nämlich 1633/34, kam es auf dem Bogenberg zu schweren Verwüstungen infolge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. Dabei wurde auch das Gnadenbild zerbrochen. Anscheinend wurde es jedoch zügig [[Restaurierung|restauriert]] und um die Mitte des 17. Jahrhunderts mit einem aufgemalten [[Maria im Ährenkleid|Ährenkleid]] verziert. Aus dem Jahr 1645 datiert die älteste Beschreibung des Gnadenbildes in einem [[Mirakelbuch]], aus dem Jahr 1659 die älteste gedruckte Beschreibung der Wallfahrt in [[latein]]ischer Sprache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 zerstörten erneut Blitz und Feuer den Kirchturm mitsamt dem Geläut. Bereits im Folgejahr 1653 konnten jedoch fünf neue Glocken beschafft werden. Diese bilden bis heute das Geläut der Wallfahrtskirche. In der Zeit um 1670/75 wurde der Pfarrhaus von Grund auf neu errichtet. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde ein [[Kreuzpartikel]], den der letzte Graf von Bogen, [[Albert IV. von Bogen|Albert IV.]], 1238 nach Oberaltaich gebracht hatte, auf den Bogenberg übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening S064 Bogenberg, Wallfahrtskirche.jpg|mini|Kupferstich von [[Michael Wening]], 1726]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1722 bis 1730 erfolgte unter [[Abt]] Dominicus Perger von Oberaltaich eine Neugestaltung der Kirche im Stile des frühen [[Rokoko]]. Besonders die Ausstattung der Kirche wurde dabei erneuert. Sie erhielt unter anderem neun neue Altäre und zwei neue [[Orgel]]n. 1735 wurden [[Turmkugel]] und [[Kreuz (Christentum)|-kreuz]] erneuert. 1738 erhielt ein neues [[Schmiedeeisen|schmiedeeisernes]] [[Chorschranke|Chorgitter]], das 1898 entfernt wurde, 1748/49 eine [[Kommunionbank]] aus rotem [[Marmor]]. 1763 erfolgte erstmals eine Ausmalung der [[Sakristei]] durch den [[Straubing]]er Maler Felix Hölzl. Diese [[Fassung (Bemalung)|Fassung]] wurde 1930 und 1999 restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802/03 wurde im Zuge der Säkularisation das Priorat der [[Benediktiner]] von Oberaltaich auf dem Bogenberg aufgehoben. Die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] St. Jakob wurde abgetragen und die Wallfahrt kam zum Erliegen. Außerdem wurden 1803 bei einem Großbrand der Pfarrhof sowie die Alexius- und Michaeliskapelle zerstört. Fortan war Bogenberg eine weltliche Pfarrei. Die Wallfahrt dorthin setzte rasch wieder ein. Bereits 1816, als das 700-jährige [[Jubiläum|Wallfahrtsjubiläum]] von 1804 nachgeholt wurde, kamen bereits wieder 28.000 Pilger auf den Bogenberg. Zu den Spitzenzeiten in der Mitte des 18. Jahrhunderts waren es rund 35.000 Wallfahrer gewesen. Auch deshalb versahen die Benediktinerpatres noch bis 1822 die [[Seelsorge|Wallfahrtsseelsorge]]. Im Anschluss daran verrichteten bis 1844 zwei ehemalige [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] ihren Dienst auf dem Bogenberg, danach wurden [[Diözesanpriester|Weltpriester]] als Wallfahrtsseelsorger eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum zwischen 1870 und 1887 wurde die Wallfahrtskirche im Sinne der Bestrebungen des [[Historismus]] regotisiert. Dabei wurden unter anderem die Frührokokoaltäre entfernt und [[Neugotik|neugotische]] Altäre ersetzt, alle [[Fresko|Fresken]] übermalt und das [[Gewölbe]] mit Rippen versehen. Im Jahr 1923 wurde der [[Marktgemeinde|Markt]] Bogen zur Pfarrei erhoben und somit von der Pfarrei Bogenberg abgespalten. 1947/48 fand eine [[Renovierung|Innenrenovierung]] der Wallfahrtskirche statt. Nur wenige Jahre später, zwischen 1954 und 1961, wurde die neugotische Ausstattung entfernt und durch [[barock]]e Ausstattungsstücke ersetzt. 1962 konnte im ehemaligen Pfarrstadel das Kreis- und Heimatmuseum eröffnet werden; es wurde 2009 nach einer Umgestaltung wieder eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 wurde erneut eine Innenrenovierung mit einfacher Fassung der Raumschale durchgeführt. 1992/93 stand die nächste Innenrenovierung an. Hierbei wurde das Hauptaugenmerk auf die Säuberung und Restaurierung der barocken Ausstattung gelegt. Noch bis 1999 zog sich die Restaurierung einiger barocker [[Tafelbild (Malerei)|Tafelbilder]] hin. Außerdem wurde 1994 eine neue [[Rieger Orgelbau|Rieger-Orgel]] in das barocke Gehäuse eingebaut. 1995 bis 1997 wurde eine Kerzenkapelle erbaut, 1998/99 die Sakristei renoviert. In den Jahren 2001/02 erfolgte die vorerst letzte Außenrenovierung der Wallfahrtskirche. Im Jahr 2008 wurde ein [[Barrierefreiheit|barrierefreier]] Zugang zur Wallfahrtskirche erstellt. 2012/13 wurde das alte [[Schulgebäude|Schulhaus]] auf dem Bogenberg abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, in dem seither das neue [[Gemeindezentrum (Religion)|Pfarrheim]] der Pfarrei Bogenberg untergebracht ist. Zur gleichen Zeit erfolgte eine Sanierung des Kirchturms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte sich zunächst das [[Kloster Windberg]] um die Wallfahrt angenommen, bevor wieder Weltpriester eingesetzt wurden. 2009 beendete [[Monsignore]] Konrad Schmidleitner nach 31 Jahren seine Tätigkeit als Wallfahrtspfarrer auf dem Bogenberg. In der Folge konnten jedoch die [[Minoriten|Franziskaner-Minoriten]] für die Seelsorge gewonnen werden. Für sie wurde 2011 das Pfarrhaus generalsaniert und zum [[Kloster]] umgebaut. Am 17. Juni 2012 segnete [[Weihbischof]] [[Reinhard Pappenberger]] das Kloster Bogenberg und verlas das Errichtungsdekret des Bischofs von Regensburg für das Kloster. Seitdem sind die Patres für die Wallfahrer auf dem Bogenberg und die Betreuung der zugehörigen Pfarrei zuständig. Die Klostergemeinschaft ist zur Zeit fünfköpfig, bestehend aus dem Wallfahrtspfarrer und vier Mitbrüdern (Stand 2020).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chrono&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.pfarrei-bogenberg.de/mitbrueder.html Mitbrüder].&amp;#039;&amp;#039; Online auf [http://www.pfarrei-bogenberg.de/index.html www.pfarrei-bogenberg.de]; abgerufen am 30. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute existieren über 30 regelmäßige Wallfahrten auf den Bogenberg, die meisten davon in den Monaten Mai und Juni bzw. um die Festtage [[Christi Himmelfahrt]] und [[Pfingsten]] herum.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.pfarrei-bogenberg.de/wallfahrten-1.html Wallfahrten].&amp;#039;&amp;#039; Online auf [http://www.pfarrei-bogenberg.de/index.html www.pfarrei-bogenberg.de]; abgerufen am 30. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreismuseum Bogenberg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kreismuseum Bogenberg}}&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Pfarrstadel aus dem 19. Jahrhundert ist das Kreismuseum Bogenberg untergebracht. Träger ist der [[Landkreis Straubing-Bogen]]. Im Rahmen der Dauerausstellung werden unter anderem die Geschichte der Wallfahrt auf den Bogenberg und die Entstehung des bayerischen Rautenwappens thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brunnen ===&lt;br /&gt;
An der anderen Seite der Mauer, die sich vor dem Haupteingang der Kirche befindet, ist ein Brunnen zu sehen. Auf der Steinplatte findet man den – angeblich von [[Martin Luther]] stammenden – Spruch: „Iss was gar ist, trink was klar ist, sprich was wahr ist, lieb was rar ist“. Dieser findet sich dreizeilig auch an der Veitskirche in [[Bad Kötzting]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bogenberg Marienkirche - Innenraum 2.jpg|mini|Wallfahrtskirche von innen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bogenberg Orgel.jpg|mini|[[Orgelprospekt]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine [[Kirchenschiff|dreischiffige]], 48 Meter lange, 25 Meter breite und 16 Meter hohe [[Hallenkirche]] mit erhöhtem Mittelschiff. Der eingezogene [[Chor (Architektur)|Chor]] führt die Breite des Mittelschiffes fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche befinden sich zwei Gnadenbilder. Auf dem 1960 von Roland Friedrichsen geschaffenen Gnadenaltar steht eine bekleidete steinerne Figur aus dem frühen 15. Jahrhundert, eine seltene Darstellung der schwangeren Maria. Sie stand bis 1954 auf dem [[Hochaltar]]. Rechts neben dem Hochaltar steht eine steinerne Madonnenstatue aus dem 13. Jahrhundert, die wohl ursprünglich als Gnadenbild diente und bis 1958 außen an der Südseite der Kirche aufgestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochaltar wurde 1954/60 geschaffen und ist ebenfalls ein Werk von Friedrichsen. Der Bronzeguss zeigt Christus am Kreuz und den Lanzenstich des [[Longinus]]. Die [[Kanzel]] stammt aus dem Jahr 1725. An der Westwand unter der [[Orgelempore]] befindet sich eine Gruppe der [[Krönung Mariens|Krönung Marias]] von etwa 1500. Am Altar im rechten Seitenschiff findet man ein [[Vesperbild]] von etwa 1430. Der Chorraum wird auf jeder Seite von drei reich mit Schnitzereien geschmückten [[Oratorium (Architektur)|Oratorien]] bekrönt. Rechts und links vom Gnadenaltar stehen unübersehbar die beiden großen, von den Holzkirchner Wallfahrern zuletzt geopferten Pfingstkerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Auf der Westempore erhebt sich ein mächtiger [[barock]]er [[Prospekt (Orgel)|Orgelprospekt]] von einem unbekannten Erbauer aus der Zeit um 1730. 1994 wurde ein neues Instrument durch die Firma [[Rieger Orgelbau]] eingebaut, welches zum Kirchen[[patrozinium]] [[Mariä Himmelfahrt]] am 15. August desselben Jahres eingeweiht wurde. Die Orgel mit mechanischer Spiel- und elektrischer [[Registertraktur]] umfasst insgesamt 31 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] lautet im Einzelnen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/bogen-bogenberg-wallfahrtskirche-mariae-himmelfahrt-und-kreuzauffindung/ |titel=Bogen / Bogenberg – Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt und Kreuzauffindung – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |abruf=2022-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&amp;amp;%250=2008203&amp;amp;LGE=DEL&amp;amp;LIJST=lang | titel=Bogen, Deutschland (Bayern) – Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Bogenberg | hrsg=Orgel-Datenbank | werk=orgbase.nl | abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;16&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=16 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Spitzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Octav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Nachthorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Superoctave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Cornet V || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Mixtur V || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=16 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Flûte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Gambe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Voix céleste || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Prestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Flûte octaviante || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Nazard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Flûte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Tierce || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Plein Jeu V || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Basson || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Trompette harm. || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Clairon harm. || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=16 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Principal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Quinte || {{Bruch|10|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Choralbaß || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. || Bombarde || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]] mechanisch&amp;#039;&amp;#039;: I-II, I-P, II-P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Koppeln elektrisch&amp;#039;&amp;#039;: II-P 4′&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfe (Orgel)|Spielhilfen]]&amp;#039;&amp;#039;: 192-fache Setzeranlage, Tutti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrt ==&lt;br /&gt;
=== Holzkirchener Kerzenwallfahrt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bogenberg Marienkirche - Votivkerzen 2.jpg|mini|[[Votivgabe|Votivkerzen]] in der Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
Die Wallfahrt auf den Bogenberg ist besonders durch die Pilger aus dem Ort [[Holzkirchen (Ortenburg)|Holzkirchen]] in der Gemeinde [[Ortenburg]] bekannt. Das [[Gelübde]] der Holzkirchner, der Mutter Gottes auf dem Bogenberg jedes Jahr ein [[Opferkerze|Kerzenopfer]] darzubringen, soll der Überlieferung nach bis auf das Jahr 1475 zurückgehen. In anderen Quellen wird das Jahr 1492 als Ursprungsjahr genannt. Das Gelübde wurde aufgrund der Bedrohung der [[Wald|Wälder]] um Holzkirchen durch den [[Borkenkäfer]] abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither tragen die Holzkirchner [[Pilger]] jedes Jahr am [[Pfingstsonntag]] in einem zweitägigen, etwa 75 Kilometer langen Fußmarsch eine rund 13 Meter hohe und einen [[Zentner]] (50&amp;amp;#8239;kg) schwere [[Kerze]] auf den Bogenberg. Sie besteht aus einer [[Holz]]stange, die mit rotem [[Wachs]] umwickelt wird. Der Transport der Kerze erfolgt zunächst liegend. Am Fuß des Berges wird die Kerze aufgerichtet und stehend zum Gipfel getragen. Immer einer der Pilger muss sie halten, alle paar Schritte wechseln sie sich ab. Wenn sie umfällt, folgt laut Volksglauben Unglück, Krieg und Not. 1913 und 1938, jeweils ein Jahr vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], soll die Kerze umgefallen und gebrochen sein. Auf dem Bogenberg wird dann noch die Kirche umrundet. Jede der [[Opferkerze]]n bleibt zwei Jahre in der Kirche stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 wurde die Veranstaltung mit dem [[Heimatpreis Bayern]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heimat.bayern/voranbringen/heimatpreis |titel=Heimatpreis Preisträger |hrsg=Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat |datum=2017 |abruf=2025-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienwallfahrt ===&lt;br /&gt;
Der Legende nach wurde 1104 ein Marienbildnis aus Stein von der Donau bis zum Bogenberg getragen. Bald nach Errichtung einer Kapelle erlangte der Bogenberg den Ruf eines Gnadenortes. Vor allem nach dem Dreißigjährigen Krieg lebte die Wallfahrt auf; die Rosenkranzbruderschaft vom Bogenberg zählte damals rund 30.000 Mitglieder. Vielfältige Wunder wurden der Madonna vom Bogenberg zugerechnet, insbesondere Hilfe bei Unfällen und Krankheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans J. Utz |Titel=Wallfahrten im Bistum Regensburg. |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner |Ort=München / Zürich |Datum=1981 |ISBN=3-7954-0827-X |Seiten=99-100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute ist der Bogenberg Ziel von Wallfahrten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pfarrei-bogenberg.de/wallfahrten-1.html |titel=Wallfahrten |abruf=2021-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallfahrt zum Salvator ===&lt;br /&gt;
Östlich unterhalb der Wallfahrtskirche steht die [[St. Salvator (Bogenberg)|Kapelle St. Salvator]]. Diese wurde an einer Stelle errichtet, an der ein Junge am [[Karfreitag]] 1413 aus Versehen eine [[Hostienwunder|Hostie]] auf den Boden fallen ließ. Zunächst wurde eine hölzerne Kapelle errichtet, nach fünfzig Jahren folgte ein gotischer Rundbau.&amp;lt;ref&amp;gt;Utz, S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Neueder: &amp;#039;&amp;#039;Der Bogenberg in Niederbayern. 900 Jahre Marienheiligtum. Geschichte der Wallfahrt, Mirakelbücher.&amp;#039;&amp;#039; Straubing 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mariä Himmelfahrt (Bogenberg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kerzenwallfahrt.de Ausführliche Darstellung der Holzkirchener Kerzenwallfahrt]&lt;br /&gt;
* [http://www.oberpfalz-luftbild.de/bogenberg.htm Luftbilder der Wallfahrtsstätte]&lt;br /&gt;
* [https://orgel-verzeichnis.de/bogen-bogenberg-wallfahrtskirche-mariae-himmelfahrt-und-kreuzauffindung/ Rieger-Orgel Wallfahrtskirche Bogenberg] auf orgel-verzeichnis.de&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=IMf-LCep1VM Vorstellung der Glocken der Wallfahrtskirche auf Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.902389|EW=12.696199|dim=400|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4445237-8|VIAF=246270144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bogenberg Wallfahrtskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Bistums Regensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Straubing-Bogen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bogen (Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bogen (Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzauffindungskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bogen (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Bogen, Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1513]]&lt;/div&gt;</summary>
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