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	<title>Walldorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-18T11:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Walldorf (Baden) COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/18/18/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/38/48/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Walldorf in HD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Neckar-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 110&lt;br /&gt;
|PLZ               = 69190&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06227&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08226095&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WDF&lt;br /&gt;
|NUTS              = DE128&lt;br /&gt;
|Straße            = Nußlocher Straße 45&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.walldorf.de/ www.walldorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Matthias Renschler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = FDP&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WalldorfZentrum2021-05-14-12-56-31.jpg|mini|Das Zentrum von Walldorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walldorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-Frank C. Müller-Walldorf.wav}}) ist eine [[Stadt]] im Süden des [[Rhein-Neckar-Kreis]]es in [[Baden-Württemberg]]. Mit der Nachbarstadt [[Wiesloch]] bildet sie ein [[Mittelzentrum]] in der [[Metropolregion Rhein-Neckar]] mit einem Einzugsbereich von etwa 60.000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist Walldorf durch den Hauptsitz des Softwareunternehmens [[SAP]] und das [[Autobahnkreuz Walldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Walldorfer Auswanderer [[Johann Jakob Astor]] ist die Stadt indirekter Namensgeber der [[Waldorf Astoria New York|Waldorf-Astoria-Hotels]] und des [[Waldorfsalat]]s sowie der [[Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik]] und der [[Waldorfschule]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Walldorf gehört zur [[Metropolregion Rhein-Neckar]] und liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen dem [[Schwetzinger Hardt]] und [[Kraichgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende Gemeinden grenzen im Uhrzeigersinn an Walldorf, beginnend im Norden: [[Sandhausen]], [[Leimen (Baden)|Leimen]], [[Nußloch]], [[Wiesloch]], [[Sankt Leon-Rot]] und [[Reilingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldorf Römische Domäne2.JPG|mini|hochkant|Reste der Villa Rustica wurden bei Straßenbauarbeiten 2001 freigelegt]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen archäologischer Grabungen bei Walldorf wurden 2001/02 [[Villa rustica bei Walldorf|Reste einer römischen Domäne]] ([[Villa rustica]]) entdeckt. Der mit vier Hektar [[Einfriedung|umfriedeter]] Hoffläche sehr große Hof dürfte der Versorgung römischer Truppen am [[Neckar-Odenwald-Limes]] gedient haben. Die Anlage wurde vermutlich im ersten Jahrhundert errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweistafeln im Freilichtmuseum an der Grabungsstelle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walldorf wurde am 20. Oktober 770 anlässlich einer Schenkung an das [[Kloster Lorsch]] im [[Lorscher Codex]] als &amp;#039;&amp;#039;Waltdorf&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1968bd2/0250 |titel=Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 678, 20. Oktober 770 – Reg. 570 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=248 |abruf=2016-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Funde aus früher Zeit belegen allerdings, dass schon seit langem Menschen an dem Platz siedelten, an dem das spätere Dorf im Wald entstand.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1230 erhielten die Pfalzgrafen Walldorf als [[Reichslehen]]. In den deutschen [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegen]] und im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Walldorf Schauplatz von Kämpfen und Plünderungen. Im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] von 1689 wurde es sogar vollständig zerstört und erst einige Jahre später wieder besiedelt. Wie in der ganzen damaligen [[Kurpfalz]] kamen vor allem Neusiedler bzw. [[Hugenotten|hugenottische]] und [[Waldenser|waldensische]] Glaubensflüchtlinge, unter ihnen auch die [[Astor (Familie)|Familie Astor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 gelangte Walldorf zum [[Kurfürstentum Baden]], aus dem 1806 das [[Großherzogtum Baden]] hervorging. Durch den Bau der [[Bahnstrecke Mannheim–Basel|Rheintalbahn]] von [[Mannheim]] nach [[Karlsruhe]] 1843 erlebte der Ort im 19. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung. Am 2. September 1901 verlieh [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Großherzog Friedrich I.]] Walldorf die [[Stadtrecht]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogroms 1938]] wurde die Inneneinrichtung der Synagoge zerstört; NS-Anhänger demolierten auch Wohnungen der wenigen noch in Walldorf lebenden Juden und verbrannten es auf der Straße. Einige jüdische Einwohner wurden verhaftet, ins [[KZ Dachau]] deportiert und erst nach Wochen wieder freigelassen. Die verbliebenen jüdischen Bewohner deportierte man zunächst in „[[Judenhaus|Judenhäusern“]]. An die [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] jüdischer Bewohner Walldorfs, die bei der [[Wagner-Bürckel-Aktion]] im Oktober 1940 dann weiter nach [[Camp de Gurs|Gurs]] verschleppt wurden, erinnern mehrere [[Liste der Stolpersteine in Walldorf|Stolpersteine]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/u-z/2027-walldorf-baden-wuerttemberg |titel=Walldorf (Baden-Württemberg) |werk=https://www.j%C3%BCdische-gemeinden.de |abruf=2025-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam es 1946 zur Ansiedlung von rund 1000 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Heimatvertriebenen]]. In den 1950er Jahren wurde ein zunächst 85 Hektar großes Industriegebiet ausgewiesen, in dem sich, beginnend mit dem Spritzgusswerk Paul Breitfeld, bis 1969 rund 70 Betriebe niedergelassen haben, darunter die [[Heidelberger Druckmaschinen]]. In den 1970er Jahren ließ sich auch die damals aufstrebende Softwarefirma [[SAP]] in Walldorf nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Walldorf hat 22 gewählte ehrenamtliche Mitglieder. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Vorsitzender des Rats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.walldorf.de/aktuell/das-ergebnis-der-gemeinderatswahl |titel=Das Ergebnis der Gemeinderatswahl |sprache=de-DE |abruf=2024-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 31,61 % (+2,6) || 7 Sitze (+1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 22,7 % (−2,1) || 5 Sitze (−1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Demokratische Partei|FDP]]|| 21,98 % (−2,2) || 5 Sitze (±0)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]|| 18,79 % (−3,11) || 4 Sitze (−1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Zusammen für Walldorf|ZFW]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zusammen-fuer-walldorf.de/ |titel=Zusammen für Walldorf |sprache=de |abruf=2024-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|4,91 %&lt;br /&gt;
|1 Sitz (+1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Wahlbeteiligung lag bei 61,41 % (−2,59).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] wird für acht Jahre [[Direktwahl|direkt]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtoberhäupter seit dem Zweiten Weltkrieg:&lt;br /&gt;
* 1945–1946: Hans Gärtner (KPD)&lt;br /&gt;
* 1946–1954: Wilhelm Schmelcher (CDU)&lt;br /&gt;
* 1954–1974: Wilhelm Willinger (FDP)&lt;br /&gt;
* 1974–1998: Jürgen Criegee (FDP)&lt;br /&gt;
* 1998–2011: Heinz Merklinger (CDU)&lt;br /&gt;
* 2011–2021:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag-bw.de/home/der-landtag/abgeordnete/abgeordnetenprofile/cdu/staab.html |titel=Abgeordnetenprofile: Christiane Staab, CDU |hrsg=Landtag von Baden-Württemberg |sprache=de |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Christiane Staab]] (CDU)&lt;br /&gt;
* seit 2021: Matthias Renschler (FDP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Walldorf (Baden) COA.svg|links|80px]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Rot auf grünem Boden ein silberner [[Eiche (Heraldik)|Eichbaum]] mit [[Eichel (Heraldik)|Eicheln]].&amp;#039;&amp;#039; Es geht zurück auf ein [[Siegel]], das erstmals in der Mitte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auftauchte. Es zeigt eine Eiche, die wahrscheinlich wegen des Ortsnamens &amp;#039;&amp;#039;Wald-Dorf&amp;#039;&amp;#039; gewählt wurde. Das Wappen, das Walldorf seit 1900 führte, zeigte eine Eichenstaude. Nach langen Bemühungen um eine Änderung, wurde schließlich 1967 wieder ein Wappen mit Eichbaum verliehen. Die Flagge Walldorfs ist Weiß-Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Walldorf unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu:&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Astoria (Oregon)|Astoria]], [[Vereinigte Staaten]], seit 1963&lt;br /&gt;
* {{TUR|#}} [[Kırklareli]], [[Türkei]], seit 1970&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Saint-Max]], [[Frankreich]], seit 1985&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Waldorf (Maryland)|Waldorf]], Vereinigte Staaten, seit 2001&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Freeport (New York)|Freeport]] im [[Nassau County (New York)|Nassau County]], [[Vereinigte Staaten]], seit 2003&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Meiningen|Meininger]] Stadtteil [[Walldorf (Meiningen)|Walldorf]], [[Deutschland]], seit 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Walldorf (Baden)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Astorhaus ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Astorhaus Walldorf.jpg|mini|Astorhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Jakob Astor II.JPG|mini|Johann-Jakob-Astor-Statue vor dem Astorhaus in Walldorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldorf Evangelische Kirche 20100707.jpg|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldorf Katholische Kirche 20070516.jpg|mini|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
Johann Jakob Astor hinterließ mit seinem Tod im Jahre 1848 seinem Heimatort Walldorf 50.000&amp;amp;nbsp;Dollar als Spende für die Armen. Damit wurde nach Plänen des [[Friedrich Weinbrenner|Weinbrenner]]-Schülers [[Ludwig Lendorff]] das Astorhaus errichtet, das am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 1854 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.museum-im-astorhaus.de/html/das_astorhaus1.html |text=Astorhaus in Walldorf |wayback=20120207063117}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1936 diente das Gebäude als Armen- und Waisenhaus. Ab 1937 wurde das Haus vom Reichsarbeitsdienst genutzt, nach 1945 wurde es mit armen und kinderreichen Familien belegt. Bis 1972 befand sich hier auch ein Teil der Grundschule (1. und 2.&amp;amp;nbsp;Klasse), anschließend erfolgte die Nutzung des Gebäudes als Museum mit einer 400&amp;amp;nbsp;m² großen Ausstellungsfläche. Der Kurpfalz-Raum des Museums dient seit den 1990er Jahren als Trauzimmer der Stadt. Im Westflügel des Astorhauses war ein Schülerhort untergebracht, der mittlerweile durch eine Kita ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelische Kirche ====&lt;br /&gt;
Das im wörtlichen Sinne „überragende“ Baudenkmal der Stadt ist die [[Evangelische Stadtkirche Walldorf|Evangelische Stadtkirche]]. Sie wurde in den Jahren 1856 bis 1861 nach Plänen von Marperger und Brenzinger in neugotischem Stil als dreischiffige, sechsjochige Hallenkirche erbaut. Seit Ende 2008 wird die Kirchturmspitze nachts mit wechselnden Farben bestrahlt und erhält somit zusätzliche Wirkung. Im Inneren der Kirche sind noch Teile der originalen, zeitgenössischen Ausstattung zu sehen. Besonders bemerkenswert ist ein Altarbild mit Christus am Kreuz von [[Joseph Anton Nikolaus Settegast]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Katholische Kirche ====&lt;br /&gt;
Die spätbarocke römisch-katholische [[St. Peter (Walldorf)|Kirche St. Peter]] wurde in den Jahren 1787 durch Baumeister Meßing unter der Verwendung alter Mauerteile eines Vorgängerbauwerks erbaut und 1961/63 erweitert. Im Zuge dieser Erweiterung schuf der Künstler [[Emil Wachter]] neue Glasfenster, ein Sandsteinmosaik an der Altarwand sowie ein farbiges Kieselmosaik im Altarraum. Bei einer weiteren Renovierung wurden 2010 drei zugemauerte Fenster an der Südseite der Kirche wieder geöffnet und ebenfalls von Wachter gestaltet. Sehenswert sind die aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammenden und von [[Valentin Feuerstein]] renovierten Fresken im alten Glockenturm, die die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes darstellen, außerdem das prunkvolle Wappen des 1716 bis 1742 regierenden Kurfürsten [[Karl III. Philipp (Pfalz)|Karl III. Philipp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Laurentiuskapelle ====&lt;br /&gt;
Ein historisches Kleinod ist die Laurentiuskapelle aus dem Jahr 1783.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.jump-walldorf.de/spurensuche-walldorf/lk.htm Laurentiuskapelle]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 8. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist wohl der Nachfolgebau einer 1764 abgerissenen gotischen Schlosskapelle und gehört mit der danebenstehenden Börse, einem Fachwerkbau des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, zu den wenigen noch vorhandenen Resten der ehemaligen Hofanlage der Herren [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|von Sickingen]]. Möglicherweise rühren die großen Kelleranlagen noch von der mittelalterlichen Burg her. Seit ihrer Restaurierung dient die Kapelle als Domizil für Konzerte und Ausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alte Synagoge ====&lt;br /&gt;
Nur wenige Meter entfernt im Oberdorf befindet sich die [[Neuapostolische Kirche Walldorf|ehemalige Synagoge]], die 1716 als reformierte Kirche errichtet wurde. Im Jahr 1861 erwarb die jüdische Gemeinde die Kirche, das Gebäude diente dann bis zur Verwüstung durch [[Sturmabteilung|SA-Männer]] beim [[Novemberpogrom 1938]] der [[Jüdische Gemeinde|Jüdischen Gemeinde]] als [[Synagoge]]. Von 1954 bis 2018 nutzte die [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolische Gemeinde]] das Gebäude. Mittlerweile befindet es sich wieder im Besitz der Stadt Walldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
==== Konzerte der Stadt Walldorf ====&lt;br /&gt;
Seit 1968 besteht die Veranstaltungsreihe „Konzerte der Stadt Walldorf“, die zunächst von dem Schriftsteller Konrad Winkler organisiert wurde. Nach dessen Tod 1994 übernahm der Dirigent und frühere Rektor der [[Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim|Mannheimer Musikhochschule]] [[Gerald Kegelmann]] die Leitung der Konzerte und den Posten eines städtischen Musikbeauftragten.&lt;br /&gt;
Zur Saison 2019/20 übernahm der Komponist, Musikwissenschaftler und Dirigent [[Timo Jouko Herrmann]] den Posten. Seit 2009 gibt es zur Erweiterung des Konzertlebens zudem das themenbezogene kommunale Festival „Walldorfer Musiktage“, bei dem vor allem größer besetzte musikalische Werke zur Aufführung kommen, darunter auch Opern von [[Georg Friedrich Händel]], [[Henry Purcell]] und [[Antonio Salieri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchenmusik ====&lt;br /&gt;
1990 wurde der ökumenische Arbeitskreis „Walldorfer Kirchenmusiken“ gegründet, der seitdem jährlich mehrere geistliche Konzerte in den Walldorfer Kirchen und Gemeindehäusern organisiert. Die Zusammenarbeit mit Studierenden und Absolventen der [[Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg]] und der [[Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim|Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim]] bildet hierfür eine wichtige Grundlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Musikverein Stadtkapelle Walldorf ====&lt;br /&gt;
Einer der ältesten und größten Vereine Walldorfs ist der Musikverein Stadtkapelle Walldorf 1868 e. V.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadtkapelle-walldorf.de/ Musikverein-Stadtkapelle Walldorf 1868 e. V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Jahre nach Gründung von Freiwilliger Feuerwehr und eines Männergesangvereins wurde er von Männern aus Arbeiter- und Handwerkerkreisen ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Walldorf war während der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006]] Gastgeber der [[Fußballnationalmannschaft von Costa Rica|Nationalmannschaft von Costa Rica]] ([[Fußball-Weltmeisterschaft 2006#Gruppe A|9.&amp;amp;nbsp;Juni bis 21.&amp;amp;nbsp;Juni]]). Das Team logierte im [[InterContinental Hotels Group|Holiday Inn]]-Hotel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-quartier-costa-ricas-herz-fuer-heidelberg-a-390539.html Costa Ricas Herz für Heidelberg]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Der Spiegel (online)|Spiegel online]], 15. Dezember 2005, abgerufen am 28. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== VC Walldorf ====&lt;br /&gt;
Im Jahre 1986 wurde der Volleyball-Club Walldorf e.&amp;amp;nbsp;V. gegründet. Er bietet verschiedene Mannschaften von der Jugend über Freizeitvolleyball bis zu den Wettkampfmannschaften der Damen und Herren an. Die erste Mannschaft der Herren spielt dabei in der Saison 2023/2024 erstmals in der Verbandsliga. Die Teilnahme an Freiluftturnieren und Beachvolleyball gehören auch zum Vereinsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== SG Walldorf-Astoria ====&lt;br /&gt;
Die erste [[Handball]]abteilung gab es bereits im Jahre 1924. Die A-Jugend wurde in der Spielrunde 1969/70 Deutscher Hallenhandball-Meister, die Herrenmannschaft spielte ab 1972 in der Badischen Oberliga und errang 1975/76 den Titel des Badischen Meisters im Hallenhandball. In der Mitte der 1980er Jahre war der sportliche Höhepunkt das Erreichen der Landesliga. Die B-Jugend erreichte 1990/91 die Badenliga, gleiches galt für die A-Jugend in der Spielrunde 1997/98.&lt;br /&gt;
1991, 1997 und 1998 gewann die erste Herrenmannschaft den Kreispokal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „starke Geschlecht“ im Walldorfer Handball sind allerdings die Damen: 1982 Meister der [[Handball-Badenliga (Frauen)|Oberliga Baden]], 1984, 2001 und 2002 Badischer Pokalsieger, 1977, 1990, 1994 und 1996 Badischer Jugend-Meister sowie 2005 Aufsteiger in die Baden-Württemberg-Oberliga, der sie zwei Jahre angehörten. In der Saison 2008/09 errangen sie in der [[Handball-Badenliga (Frauen)|Badenliga]] (ehemals Oberliga Baden) die Meisterschaft, während die Herren in der zweiten Division (2. Kreisliga) Platz zwei belegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heimspiele wurden seit 1961 in der vereinseigenen Astoria-Halle ausgetragen. Seit 2008 finden die Spiele der Walldorfer Handballer in der neuen Walldorfer Sport- und Mehrzweckhalle statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FC-Astoria Walldorf ====&lt;br /&gt;
Der 1995 durch den Zusammenschluss des &amp;#039;&amp;#039;1. FC 08 Walldorf&amp;#039;&amp;#039; und der Fußballabteilung der &amp;#039;&amp;#039;SG Walldorf Astoria 02&amp;#039;&amp;#039; entstandene reine Fußballverein [[FC-Astoria Walldorf]] gewann 2007 die Meisterschaft der [[Verbandsliga Nordbaden]] und stieg damit in die [[Fußball-Oberliga Baden-Württemberg|Oberliga Baden-Württemberg]] auf. Seit der Saison 2014/15 spielt der FC Astoria Walldorf in der [[Fußball-Regionalliga Südwest|Regionalliga Südwest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== VfR Walldorf ====&lt;br /&gt;
1996 wurde der eher lokal agierende, reine Fußballverein VfR Walldorf gegründet. Der VfR Walldorf war 2014 Meister in der Kreisklasse A.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vfr-walldorf.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=5&amp;amp;Itemid=18 |text=Website des VfR Walldorf |wayback=20160305152837}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lateinformation der Tanzschule Kronenberger ====&lt;br /&gt;
Die Lateinformation der Tanzschule Kronenberger ist die erfolgreichste Tanzschulformation innerhalb des [[Berufsverband Deutscher Tanzlehrer#Deutsches Amateur Turnieramt|Deutschen Amateur Turnieramtes]]. Dem ersten Deutschen Meistertitel im Jahr 2005 folgten zweite Plätze 2006 und 2007 sowie alle folgenden Meistertitel von 2008 bis 2019. Zuletzt gewann die Lateinformation im Jahr 2022 den Deutschen Meistertitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Budo Club Walldorf ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wurde der Budo Club Samurai Astoria Walldorf e.&amp;amp;nbsp;V. gegründet. Überregionale Bekanntheit erlangte der Verein durch den Ehrenvorsitzenden und Mitgründer Heinz Lamadé, welcher als einer von nur zwei Deutschen mit dem 10. Dan in [[Ju-Jutsu]] auszeichnet wurde und bereits Bundestrainer in Ju-Jutsu war. Der Verein bietet mehrmals pro Woche Trainingseinheiten in [[Judo]] und Ju-Jutsu an. Diese finden in der Astoria Halle statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SAP AG Headquarter 1200.jpg|mini|SAP]]&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Walldorf ein Bauerndorf. [[Hopfen]], [[Tabak]] und auch [[Gemüsespargel|Spargel]] wurden angebaut. Dann wandelte sich der Charakter des Ortes langsam zu einem Handelsplatz für Agrarprodukte. Spargel wird allerdings noch heute angebaut und von vielen Spargelbauern auch direkt vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es in Walldorf etwa so viele Arbeitsplätze wie Einwohner, nämlich mehr als 14.500. Damit ist die Stadt ein Magnet für das gesamte Umland. Die wichtigsten Branchen sind [[Informationstechnik]] ([[SAP]]), Druckindustrie ([[Heidelberger Druckmaschinen]]), Einrichtungsartikel ([[IKEA]]), Farben und Lacke, Schmierstofftechnik, Baugewerbe, Dienstleister und Musikbedarf (session GmbH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größter Arbeitgeber der Stadt ist das international tätige Softwareunternehmen SAP, das hier seinen Hauptsitz hat. Ein weiterer großer Arbeitgeber ist die Heidelberger Druckmaschinen AG („Heideldruck“), die mit ihrem Werk Wiesloch und über 5.600 Mitarbeitern im Industriegebiet Walldorf/[[Wiesloch]] ansässig ist. Direkt an der [[Bundesautobahn 5|A&amp;amp;nbsp;5]] befindet sich eine IKEA-Filiale. Die Walldorfer Firmenumgebung ist geprägt von [[Software]]-, [[Hardware]]- und [[Maschinenbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Walldorf liegt an der [[Bundesautobahn 5]] (Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Walldorf/Wiesloch&amp;#039;&amp;#039;) und unweit der [[Bundesautobahn 6|A&amp;amp;nbsp;6]] (Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Wiesloch/Rauenberg&amp;#039;&amp;#039;) und hat somit direkten Anschluss an die [[Europastraße|europäischen Fernstraßen]] [[Europastraße 35|E&amp;amp;nbsp;35]] und [[Europastraße 60|E&amp;amp;nbsp;60]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesstraßen [[Bundesstraße 39|39]] und [[Bundesstraße 291|291]] verlaufen durch die Stadt. Die Entfernung nach [[Heidelberg]] beträgt 15&amp;amp;nbsp;km und nach [[Mannheim]] 30&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentlicher Verkehr ====&lt;br /&gt;
Walldorf verfügt über ein umfangreiches [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]-Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Wiesloch-Walldorf]] liegt am Ostrand des Walldorfer Industriegebiets an der [[Baden-Kurpfalz-Bahn]] [[Heidelberg Hauptbahnhof|Heidelberg]]–[[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruhe]]. Es halten Züge des Fern- ([[Intercity Express]] und [[Intercity (Deutschland)|Intercity]]) und Regionalverkehrs. Der ICE aus Karlsruhe hält mit [[Liste der Intercity-Express-Linien#Linie 26|der Linie 26]] ebenfalls im Zwei-Stunden-Takt in Wiesloch-Walldorf und sorgt in nördlicher Richtung für eine direkte, schnelle Zugverbindung nach Hamburg über Frankfurt und Hannover.&lt;br /&gt;
Der Bahnhof ist außerdem in das S-Bahn-Netz der [[S-Bahn RheinNeckar]] integriert, die Linien S3 und S4 stellen halbstündliche Verbindungen in Richtung [[Heidelberg]]/[[Mannheim]] und [[Bruchsal]]/[[Karlsruhe]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerörtliche Anschlüsse bietet das gemeinsam mit der Nachbarstadt Wiesloch betriebene Stadtbusnetz mit 13 Stadt- und Regionalbuslinien. Ab 1902 stellte eine Pferdebahn die Verbindung vom Bahnhof zur Stadt her. 1907 elektrifiziert, war die &amp;#039;&amp;#039;[[Straßenbahn Walldorf|Städtische Straßenbahn Walldorf]]&amp;#039;&amp;#039; bis 1.&amp;amp;nbsp;August 1954 in Betrieb. An Wochenenden und Feiertagen gibt es auch noch eine Anbindung durch eine Nachtbuslinie zwischen Heidelberg und Walldorf. Es gibt jeweils eine Fahrt um 0:45&amp;amp;nbsp;Uhr, 1:45&amp;amp;nbsp;Uhr, 2:45&amp;amp;nbsp;Uhr und 3:45&amp;amp;nbsp;Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nahverkehr im Stadtgebiet und der näheren Umgebung ist in den [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar]] (VRN) eingebunden, südlich von [[Bad Schönborn]] gelten hingegen die Tarifbestimmungen des [[Karlsruher Verkehrsverbund]]es (KVV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Walldorf führte im Januar 2022 einen Nulltarif im Ortsverkehr ein. Zum Januar 2025 wird die Regelung allerdings ausgesetzt, weil der [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|VRN]] und die [[Verkehrsunternehmen]] laut Gemeinderat „intransparent“ abgerechnet hätten. Diese hätten etwa 300.000&amp;amp;nbsp;Euro Fahrgeldausfälle geltend gemacht, ohne einen Nachweis über die Zahl der beförderten Fahrgäste zu erbringen. Diese Kosten seien fünf- bis sechsmal so hoch wie prognostiziert, weshalb 2025 vorläufig ein Ortstarif zu 1 Euro pro Fahrt gilt.&lt;br /&gt;
Die Fraktionen im Gemeinderat halten sich ausdrücklich offen, 2026 wieder einen Nulltarif einzuführen. Als Bedingung stellen sie die Ausstattung der Busse mit Fahrgastzählsystemen, um den Tarif transparent abrechnen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.walldorf.de/aktuell/der-ortstarif-ersetzt-das-kostenlose-busfahren |titel=Der Ortstarif ersetzt das kostenlose Busfahren |hrsg=Stadt Walldorf |datum=2024-10-09 |sprache=de |abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/region/rhein-neckar_artikel,-Aerger-mit-VRN-Walldorf-beendet-das-kostenlose-Busfahren-_arid,1353864.html |titel=Ärger&amp;amp;nbsp;mit VRN: Walldorf beendet das kostenlose Busfahren |hrsg=Rhein-Neckar-Zeitung |datum=2024-06-13 |sprache=de |abruf=2024-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Walldorf über [[Oftersheim]] mit [[Schwetzingen]] und in der anderen Richtung mit [[Wiesloch]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Stadt verläuft der [[Odenwald-Madonnen-Weg|Odenwald-Madonnen-Radweg]]. Er führt ab [[Tauberbischofsheim]] durch den Odenwald bei [[Hardheim]], [[Walldürn]] und [[Buchen (Odenwald)|Buchen]], das Neckartal bei [[Mosbach]], [[Eberbach]] und Heidelberg bis in die Rheinebene über [[Leimen (Baden)|Leimen]], [[Nußloch]] nach Walldorf und weiter über [[Reilingen]], [[Neulußheim]] und [[Altlußheim]] nach [[Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walldorf ist Mitglied der AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen) in Baden-Württemberg und hat die „Qualitätsstufe“ für eine [[Fahrradfreundliche Kommune (Baden-Württemberg)|fahrradfreundliche Kommune]] erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.walldorf.de/aktuell/walldorf-fuer-qualitaet-im-fuss-und-radverkehr-gewuerdigt Walldorf für Qualität im Fuß- und Radverkehr gewürdigt auf www.walldorf.de], abgerufen am 4. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Flugplatz ist der [[Flugplatz Mannheim City|Flugplatz Mannheim]], von wo aus werktags Linienverbindungen nach Berlin und Hamburg bestehen. In Walldorf selbst gibt es ebenfalls den [[Flugplatz Walldorf]], welcher direkt am östlichen Stadtrand liegt. Dieser ist mit einer Graspiste ausgestattet und wird hauptsächlich von Freizeitfliegern genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* [[Gymnasium Walldorf]]&lt;br /&gt;
* Theodor-Heuss-Realschule&lt;br /&gt;
* Waldschule (Grund- und Werkrealschule)&lt;br /&gt;
* Schillerschule (Grundschule)&lt;br /&gt;
* Sambugaschule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhof ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Friedhof&amp;#039;&amp;#039; dient allen Konfessionen wie auch nichtkonfessionell gebundenen Bürgern als Begräbnisstätte. Seit 1985 erinnern Gedenktafeln bei der &amp;#039;&amp;#039;Friedhofshalle&amp;#039;&amp;#039; an das Schicksal der früheren [[Judentum|jüdischen]] Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Jüdischer Friedhof Walldorf|jüdische Friedhof]] wurde von 1880 bis 1940 genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Die regionale Tageszeitung ist die Heidelberger [[Rhein-Neckar-Zeitung]]. Zudem erscheint wöchentlich die Walldorfer Rundschau, welche sich überwiegend auf Nachrichten aus Walldorf und der näheren, umliegenden Region fokussiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Otwin Becker|Otwin Becker]] (* 16. Oktober 1932 in Darmstadt; † 17. Dezember 2020), Volkswirt und Mathematiker, ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre (Wirtschaftstheorie) an der Universität Heidelberg, lebte in Walldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Anton Sambuga]] (1752–1815), katholischer Theologe und Erzieher des späteren bayerischen Königs [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Peter Astor]] (1752–1813), wanderte nach [[England]] aus und gründete in London eine Musikinstrumentenmanufaktur, u.&amp;amp;nbsp;a. für Holzblasinstrumente und Klaviere&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich (Henry) Astor (1754–1833), kam als hessischer Soldat nach [[New York City|New York]], war ab 1776 Metzger in der [[Bowery]] in [[Manhattan]], hinterließ kinderlos seinem Neffen [[William Backhouse Astor]] mindestens eine Million Dollar.&lt;br /&gt;
* [[Johann Jacob Astor]] (1763–1848), emigrierte nach [[USA|Amerika]] und wurde durch Fellhandel und Immobilien zum reichsten Mann seiner Zeit&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schütz (Prediger)|Fritz Schütz]] (1833–1888), deutschamerikanischer Prediger und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Gustav Hartmann (Politiker, 1875)|Gustav Hartmann]] (1875–1940), Politiker (Zentrum), gehörte von 1913 bis 1933 dem badischen Landtag an&lt;br /&gt;
* [[Emil Reisser]] (1878–1943), Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
* [[Sali Levi]] (1883–1941), letzter Rabbiner der alten jüdischen Gemeinde von Mainz&lt;br /&gt;
* [[Konrad Zahn]] (1891–1980), Politiker (NSDAP), Landtags- und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Mathias Heß]] (1899–1967), Kunstmaler und Autor&lt;br /&gt;
* [[Willi Eichhorn]] (1908–1994), Ruderer, Olympiasieger im Zweier ohne Steuermann&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Wörner]] (1910–1969), Musikwissenschaftler und Autor&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Willinger (Politiker)|Wilhelm Willinger]] (1914–2002), Landtagsabgeordneter der FDP/DVP in Baden-Württemberg und Bürgermeister von Walldorf&lt;br /&gt;
* [[Kurt Klein]] (1920–2002), [[Emigrant]], befreite als [[Ritchie Boys|Ritchie Boy]] die weiblichen Häftlinge eines [[Todesmarsch]]es&lt;br /&gt;
* [[Arnim Töpel]] (* 1959), [[Kabarett]]ist und [[Musiker]]&lt;br /&gt;
* [[Achim Köhler]] (* 1964), Politiker (AfD)&lt;br /&gt;
* [[Timo Jouko Herrmann]] (* 1978), Komponist, Musikwissenschaftler und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Isabel Hecker]] (* 1979), Fernseh- und Hörfunkjournalistin, Moderatorin der Sendung „[[Kopfball (Show)|Kopfball]]“ in der [[ARD]]&lt;br /&gt;
* [[Lydia Möcklinghoff]] (* 1981), Zoologin und Autorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andy Herrmann: Walldorf im Nationalsozialismus. Gleichschaltung, Verfolgung, Widerstand in einer nordbadischen Kleinstadt. Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2023, ISBN 978-3-95505-430-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ludwig H. Hildebrandt]] (Bearb.) |Titel=Mittelalterliche Urkunden über Wiesloch und Walldorf und die Ortsteile Alt-Wiesloch, Baiertal, Frauenweiler, Hohenhardt und Schatthausen sowie der Herren von Hohenhart, von Schadehusen, von Walldorf und von Wissenloch |Verlag=Regionalkultur |Ort=Ubstadt-Weiher |Datum=2001 |ISBN=3-89735-164-1 |Kommentar=Hrsg. von der Stadt Wiesloch und der Stadt Walldorf}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Klaus Ronellenfitsch |Titel=Walldorfer Familienbuch 1650–1900 |Reihe=Badische Ortssippenbücher |BandReihe=68 |Verlag=Vereinigung Walldorfer Heimatfreunde |Ort=Walldorf |Datum=1993}}&lt;br /&gt;
* Stadt Walldorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Walldorfer Geschichte(n) aus 12 Jahrhunderten. 1250 Jahre Walldorf.&amp;#039;&amp;#039; Regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2019, ISBN 978-3-95505-164-8.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Stadt Walldorf, Vereinigung Walldorfer Heimatfreunde e.&amp;amp;nbsp;V. 1965&lt;br /&gt;
   |Titel=Walldorf 21 – 100 Jahre Stadtrechte. Von der Hopfenbörse zum virtuellen Marktplatz&lt;br /&gt;
   |Verlag=Regionalkultur&lt;br /&gt;
   |Ort=Ubstadt-Weiher&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89735-179-X}}&lt;br /&gt;
* C. W. F. L. Stocker: &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Walldorf.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag Bruchsal. 1888.&lt;br /&gt;
* Albert Weisbrod: &amp;#039;&amp;#039;Wege – Arbeiterleben in Walldorf.&amp;#039;&amp;#039; Geiger-Verlag Horb am Neckar. 1989.&lt;br /&gt;
* Konrad Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Walldorf – Stadt zwischen den Wäldern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Stadt Walldorf. 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walldorfer Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Stadt Walldorf. 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Walldorf (Baden)|Walldorf|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Walldorf (Baden)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.walldorf.de/ Webpräsenz der Stadt Walldorf]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4064449-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4064449-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 770]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walldorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1901]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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