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	<title>Walldürn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walld%C3%BCrn&amp;diff=158795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lohn- und Gehaltsabrechnung: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ -Werbesprech</title>
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		<updated>2025-11-18T06:47:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; -Werbesprech&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Wallduern.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/34/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/22/05/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Walldürn in MOS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis = Neckar-Odenwald-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 416&lt;br /&gt;
|PLZ = 74731&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 06282, 06285, 06286&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08225109&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RWS&lt;br /&gt;
|Adresse = Burgstraße 3&amp;lt;br /&amp;gt;74731 Walldürn&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.wallduern.de/ www.wallduern.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Meikel Dörr&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldürn Aerial fg237.jpg|mini|Luftbild 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldürn Aerial fg236.jpg|mini|Stadtkern mit Wallfahrtsbasilika]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walldürn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im [[Neckar-Odenwald-Kreis]] in [[Baden-Württemberg]], bekannt auch durch die [[Wallfahrt]] zum [[Blutwunder von Walldürn]]. Sie gehört zur europäischen [[Metropolregion Rhein-Neckar]]. Das Gemeindegebiet liegt im [[Naturpark Neckartal-Odenwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Walldürn grenzt im Norden an [[Schneeberg (Unterfranken)|Schneeberg]], [[Miltenberg]] und [[Eichenbühl]], [[Landkreis Miltenberg]] in [[Unterfranken]], dann schließen sich im Uhrzeigersinn folgende Gemeinden des [[Neckar-Odenwald-Kreis]]es an: [[Hardheim]], [[Höpfingen]], [[Rosenberg (Baden)|Rosenberg]] und [[Buchen (Odenwald)|Buchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Walldürn besteht aus den zehn Stadtteilen Walldürn-Stadt, [[Altheim (Walldürn)|Altheim]], [[Gerolzahn]], [[Glashofen]], [[Gottersdorf (Walldürn)|Gottersdorf]], [[Hornbach (Walldürn)|Hornbach]], [[Kaltenbrunn (Walldürn)|Kaltenbrunn]], [[Reinhardsachsen]], [[Rippberg (Walldürn)|Rippberg]] und [[Wettersdorf (Walldürn)|Wettersdorf]]. Die Stadtteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens. Mit Ausnahme des Stadtteils Walldürn-Stadt erfolgt ihre offizielle Benennung in der Form „Walldürn, Stadtteil …“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtteil Altheim gehören die Höfe Dörntal und Kudach und das Haus Untermühle. Zum Stadtteil Gerolzahn gehört das Gehöft Kummershof. Zum Stadtteil Glashofen gehört die [[Waldhufendorf|Waldhufensiedlung]] Neusaß. Zum Stadtteil Hornbach gehören die Dörfer Großhornbach und Kleinhornbach. Zum Stadtteil Kaltenbrunn gehören das Dorf Kaltenbrunn und das Haus Spritzenmühle. Zum Stadtteil Rippberg gehören der Ort Siedlung Waldfrieden und das Haus Linkenmühle. Zum Stadtteil Walldürn-Stadt gehören die Häuser Im Rippberger Tal am [[Marsbach (Billbach)|Marsbach]] (Miltenberger Straße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil Altheim liegen die [[Wüstung]]en Rützenhaus und Kalshof, auf die jeweils nur [[Flurname]]n hindeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 270–275&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römerzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Römerbad Walldürn Grundmauern.jpg|mini|Grundmauern des Römerbads Walldürn]]&lt;br /&gt;
Auf dem bereits in vorrömischer Zeit besiedelten Gebiet von Walldürn befindet sich ein Abschnitt des [[UNESCO-Welterbe]]s [[Obergermanisch-Raetischer Limes]] aus [[Römisches Reich|römischer]] Zeit, von dem Reste eines in der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. gegründeten [[Kastell Walldürn|Kastells]] mit Fundamenten eines [[Thermen|Badehauses]] sowie mehrere restaurierte Wachttürme erhalten sind. Nur wenig südlich der Stadt begann ein 80&amp;amp;nbsp;km langer, schnurgerader Abschnitt dieser Grenze zu [[Barbaricum|Germanien]], der bis nach [[Alfdorf]] im [[Welzheimer Wald]] reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallduern-1670.jpg|mini|Walldürn um 1670]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldürn im Odenwald.jpg|mini|Wallfahrt um 1820]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landappbw 730165 1818 Schloss Walldürn.jpg|mini|Schloss Walldürn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung bis Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Walldürn wurde anlässlich einer Schenkung an das [[Kloster Lorsch]] im Jahr 794 im [[Lorscher Codex]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;turninu&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0251 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2843, 14. Oktober 794 – Reg. 2486 |werk=Heidelberger historische Bestände - digital |autor=Karl Josef Minst [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |zugriff=2015-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Missionierung und damit auch die Besiedelung der Gegend ging vom nahen [[Kloster Amorbach]] aus. Nach Forschungen von Wolfgang Hartmann zog im Jahr 1144 König Konrad III. bei seinem Besuch in Amorbach die Vogtei der Odenwaldabtei an sich und setzte auf ihrem Besitz am verkehrswichtigen Main Vorfahren der von der Burg Weinsberg stammenden [[Dürn (Adelsgeschlecht)|Herren von Dürn]] an. Diese errichteten dort die Burgen Mildenburg und Frohburg. Letztere ist nach Hartmann mit dem „Räuberschlösschen“ bei Freudenberg am Main identisch. 1168 übertrug Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] die Klostervogtei dem Edelherrn Ruprecht II. von Frohburg. Dieser nannte sich ab 1171 nach seinem Verwaltungssitz in Dürn „de Durne“ (= von Dürn) und avancierte zu einem der bedeutendsten Gefolgsleute des Stauferkaisers.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenrätsel Miltenberg-Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig&amp;#039;&amp;#039;. Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 9783981659221, S. 11–41, 48–68, 149–184.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dürn (Adelsgeschlecht)|Herren von Dürn]] waren daraufhin über mehrere Generationen eine der einflussreichsten Familien in der Umgebung, auf die zahlreiche Stadtgründungen zurückgehen. So wurde auch 1291 Dürn erstmals als Stadt genannt. Während des Niedergangs der Herren von Dürn kam 1294 die Stadt Dürn in den Besitz des Erzbischofs von Mainz. Nach dem [[Blutwunder von Walldürn]] im Jahr 1330 setzte allmählich die [[Wallfahrt]] nach Dürn ein, das 1423 erstmals &amp;#039;&amp;#039;Walldürn&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. 1448 wurde ein Rathaus erbaut, 1486 erhielt die Stadt das [[Marktrecht]], 1492 wurde eine Mainzer [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] anstelle des alten Herrensitzes der Herren von Dürn erbaut. Nachdem sich mehrere Walldürner Ratsherren im Deutschen Bauernkrieg auf die Seite der rebellierenden Bauern gestellt hatten, verlor die Gemeinde in der Folge ihr Stadtrecht, das ihr erst 1948 formell wieder verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teil des Großherzogtums Baden ===&lt;br /&gt;
Bei der politischen Neuordnung Südwestdeutschlands im Zuge der [[Napoleonische Kriege|napoleonischen Kriege]] und der einhergehenden [[Säkularisation]] der geistlichen Fürstentümer kam Walldürn 1803 an das [[Fürstentum Leiningen]] und 1807 an [[Baden (Land)|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Revolution von 1848/49 ===&lt;br /&gt;
Neben den sozialen Missständen in Walldürn ließ 1848 auch die fürstliche Herrschaft hier Unruhen aufkommen. Zwar waren 1820 die Leibeigenschaft und einige Naturalabgaben abgeschafft worden, durch die übrigen Abgaben wurden die Bauern jedoch nach wie vor übermäßig stark belastet, sodass einige hierdurch Haus und Hof verloren. Hinzu kamen 1842 und 1845 Missernten, die 1847 zur Einrichtung einer Suppenküche führten. Im selben Jahr tauchten auch erste Flugblätter auf, in denen die &amp;#039;&amp;#039;Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039; zur Vertreibung des Adels aufriefen. Der Sattlermeister Karl Thaddäus Keim und sein Sohn Christian leiteten Versammlungen und Debatten im Gasthaus „Stern“ und diskutierten dort unter anderem über die Grundrechte der Bürger. Der Gemeinderat reagierte hierauf mit dem Versuch, ein Ergebenheits- und Dankschreiben an den Großherzog in Karlsruhe zu senden, in der Hoffnung, hiermit mögliche Unruhen im Zaum halten zu können. Durch die ablehnende Haltung einzelner Gemeinderäte jedoch wurde stattdessen eine Petition an die badische Zweite Kammer gerichtet, in welcher darum gebeten wurde, alle indirekten Abgaben zu beseitigen. Stadtpfarrer Franz Joseph Faulhaber akzeptierte die Petition in seiner Eigenschaft als Zehntberechtigter jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang März 1848 entschloss sich der &amp;#039;&amp;#039;Revolutionsrat&amp;#039;&amp;#039; dazu, wie die Buchener Bauern nach Amorbach zum zuständigen [[Rentamt]] zu ziehen und dort vor allem die Herausgabe der Zinsbücher zu verlangen. Hierzu verlangte man von Amtsmann Bode die Erlaubnis, die dieser jedoch verweigerte. Die aufgebrachte Menge zog daraufhin zum Pfarrhaus und zwang Stadtpfarrer Faulhaber zu einer Verzichtserklärung auf große Teile der jährlichen Holzlieferung. Hierbei wurden Türen und Fenster des Pfarrhauses zertrümmert. Der Zug suchte als Nächstes den Juden Aaron Sender auf, bei dem einige Bürger verschuldet waren. Sein Warenlager wurde geplündert und die Schuldnerbücher vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags darauf entsandte die Karlsruher Regierung Truppen, von denen auch eine Kompanie in Walldürn eintraf. Keim und sein Sohn sowie Anhänger von ihnen wurden verhaftet und wieder freigelassen. Den beiden Anführern drohten mehrjährige Gefängnisstrafen, woraufhin sie flohen. Das Walldürner Amt bat um einen weiteren Verbleib der Truppen in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 1849 wurde dann in Walldürn der &amp;#039;&amp;#039;Volksverein&amp;#039;&amp;#039; mit dem Vorsitzenden Joseph Matthäus Schachleiter gegründet; schon zuvor gab es den &amp;#039;&amp;#039;Bürgerverein&amp;#039;&amp;#039;. In der Folge entstand die Bürgerwehr und der &amp;#039;&amp;#039;Jungfrauenverein&amp;#039;&amp;#039;, dessen Mitglieder gelobten, &amp;#039;&amp;#039;nie einem Jüngling am Altar die Hand zu reichen, der jetzt nicht zum Kampfe hinausziehe&amp;#039;&amp;#039;. Der Bürgerwehr schlossen sich noch Freischärler an, und um einen Gegenschlag der preußischen Truppen, die der Großherzog zur Hilfe gerufen hatte, parieren zu können, wurde die Volkswehr, wie die Bürgerwehr seit Juni 1849 hieß, am 7. Juni 1849 zur Mobilmachung aufgerufen. Dieses Aufgebot, dem auch etliche Bürger anderer Ortschaften angehörten, ging durch das Neckartal gegen die Preußen vor, wurde aber zurückgedrängt und zog sich in die Heimatorte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einzug des 5. preußischen Jägerbataillons in das badische Frankenland wurde die Vormachtstellung des Großherzogs wieder gesichert und die Revolution beendet. Eine Kompanie verblieb bis zum 1. September 1852 in Walldürn.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Revolution im Südwesten. Stätten der Demokratiebewegung 1848/49 in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Hauptamtlicher Archivare im Städtetag Baden-Württemberg. INFO Verlag, Karlsruhe 1997, ISBN 3-88190-219-8, S. 686–691&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1971 wurde Reinhardsachsen und am 31. Dezember 1971 Altheim eingemeindet. Am 1. Dezember 1972 folgten Rippberg, Gottersdorf und Wettersdorf. Mit der Eingemeindung von Gerolzahn, Glashofen, Hornbach und Kaltenbrunn am 1. Januar 1975 war die [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Gemeindereform]] abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=474 und 485}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallduern-St-Georg.jpg|mini|[[Wallfahrtsbasilika St. Georg]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Reformation]] hielt in Walldürn keinen Einzug, so dass die Bevölkerung lange Zeit fast ausschließlich katholisch war. Neben der [[Wallfahrtsbasilika St. Georg]] gibt es die St.-Marien-Kirche. Beide gehören zur [[Seelsorgeeinheit]] Walldürn. Erst durch die Aufnahme von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Anteil der Protestanten leicht an. 1947 wurde eine [[evangelisch]]e Pfarrei eingerichtet und 1951 eine Kirche gebaut. Bei der Volkszählung 1987 waren 85,7 Prozent der Walldürner katholisch und 10,9 Prozent evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde Walldürn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallduern Gurs Mahnmal.jpg|mini|hochkant|Mahnmal für die am 22. Oktober 1940 ins [[Camp de Gurs|KZ Gurs]] deportierten Walldürner Juden]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Kehillah|jüdische Gemeinde]] Walldürn&amp;#039;&amp;#039; bestand bereits im Mittelalter. Von den Judenverfolgungen 1298, 1335/37 und 1348/49 war die jüdische Gemeinde Walldürn betroffen und ging in dieser Zeit unter. Ab 1378 lebten wieder Juden in Walldürn. Diese wurden jedoch 1470 mit den anderen Juden des Erzstiftes Mainz ausgewiesen. Die Entstehung einer neuzeitlichen jüdischen Gemeinde in Walldürn geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück, da in der Zeit um 1700 wieder jüdische Einwohnern in Walldürn genannt wurden. Die jüdische Gemeinde Walldürn hatte eine eigene [[Synagoge]], eine jüdische Religionsschule und ein [[Mikwe|rituelles Bad]]. Auf dem [[Jüdischer Friedhof Bödigheim|jüdischen Friedhof in Bödigheim]] wurden die Toten der Gemeinde beigesetzt. 1827 wurde die jüdische Gemeinde Walldürn dem [[Bezirksrabbinat Merchingen]] zugeteilt, das später vom [[Bezirksrabbinat Mosbach|Bezirksrabbiner in Mosbach]] betreut wurde. Nach 1933 verließen einige aufgrund der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Repressalien die Stadt. Auch der zunehmende wirtschaftliche Boykott der jüdischen Geschäfte sowie die zunehmende Entrechtung und andere Repressalien sorgten dafür, dass jüdische Einwohner Walldürns wegzogen beziehungsweise auswanderten. Die letzten zehn Juden wurden im Oktober 1940 im Rahmen der [[Wagner-Bürckel-Aktion]] ins [[Camp de Gurs|KZ Gurs]] deportiert und dort ermordet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alemannia_Judaica_Walldürn&amp;quot;&amp;gt;Alemannia Judaica: [https://www.alemannia-judaica.de/wallduern_synagoge.htm &amp;#039;&amp;#039; Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal / Synagoge&amp;#039;&amp;#039;]. Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 2. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den jüdischen Personen, die in Walldürn geboren wurden oder längere Zeit in der Stadt wohnten, kamen in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] zwölf Personen ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alemannia_Judaica_Walldürn&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;YadVashem&amp;quot;&amp;gt;Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkbuch&amp;quot;&amp;gt;Angaben aus &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945|Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdische Gemeinde Walldürn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat normalerweise 26 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Die Gemeinderäte führen die Bezeichnung Stadtrat. Häufig erhöht sich die Zahl der Mitglieder durch Ausgleichssitze (gesamt 2019: 33 Sitze; 2014: 31). Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei garantiert die &amp;#039;&amp;#039;[[Unechte Teilortswahl]]&amp;#039;&amp;#039; den Ortsteilen eine festgelegte Anzahl von Sitzen: Aus Walldürn-Stadt kommen mindestens 16, aus Altheim und Rippberg–Hornbach jeweils mindestens drei Räte, sowie aus Glashofen–Gerolzahn, Gottersdorf, Reinhardsachsen–Kaltenbrunn und Wettersdorf jeweils mindestens ein Gemeinderat.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Walldürn: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wallduern.de/ceasy/modules/ebs/main.php?view=publish&amp;amp;item=statute&amp;amp;id=32 Hauptsatzung, §16]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 30. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (mit Vergleichszahlen voriger Wahlen):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS225109 Gemeinderatswahlen 2024, Stadt Walldürn]&amp;#039;&amp;#039;; Stadt Walldürn: &amp;#039;&amp;#039;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08225109/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1593&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-6860_id_11315 Gemeinderatswahl 2024, Amtliches Endergebnis]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 2. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:BW-wallduern-rathaus.jpg|mini|hochkant|Rathaus Walldürn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Gemeinderat 2024 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Vorige Wahlen&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fdb; &amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stimmenanteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || bgcolor=#fff | 2019 || bgcolor=#fff | 2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union]] (CDU) || 56,8 % || 16 || 40,8 %, 14 Sitze || 40,2 %, 13 Sitze&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) || 38,1 % || 10 || 34,4 %, 11 Sitze || 29,8 %, {{0}}9 Sitze&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| Demokratische Christliche Bürger (DCB) || – || – || 17,9 %, {{0}}6 Sitze || 16,5 %, {{0}}5 Sitze &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Alternative für Deutschland]] (AfD) || 5,1 % || 1 || {{0}}5,9 %, {{0}}2 Sitze || –&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left bgcolor=#fdb | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; bgcolor=#fdb | &amp;#039;&amp;#039;60,0 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;58,2 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;52,9 %&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die sieben kleineren Wohnbezirke sind [[Ortschaftsrat|Ortschaftsräte]] mit [[Ortsvorsteher]]n als dessen Vorsitzende eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Walldürn: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wallduern.de/ceasy/modules/ebs/main.php?view=publish&amp;amp;item=statute&amp;amp;id=32 Hauptsatzung, §18]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 30. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit September 2023 Meikel Dörr. Er wurde am 9. Juli 2023 mit 65,2 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Damit löste er Markus Günther (CDU) ab, der seit 2007 Amtsinhaber war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fnweb.de/orte/wallduern_artikel,-wallduern-wahl-in-wallduern-meikel-doerr-wird-neuer-buergermeister-_arid,2102861.html |titel=Bürgermeisterwahl Walldürn 2023: Meikel Dörr gewinnt |werk=fnweb.de |datum=2023-07-09 |abruf=2023-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Walldürn#Bürgermeister|Liste der Bürgermeister der Stadt Walldürn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber auf grünem Boden zwischen zwei grünen Linden eine gezinnte rote Burg mit rechtsstehendem Turm und hochgezogenem Fallgatter im offenen Tor des Turmes, darüber schwebend ein an den Turm gelehnter roter Schild, worin sich ein sechsspeichiges silbernes Rad befindet, das [[Mainzer Rad]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutung: Bäume und Burg könnten „redend“ für den Ortsnamen stehen, sich aber auch auf die ehemalige Burg beziehen oder als Stadtsymbol gemeint sein. Der kurmainzische landesherrliche Wappenschild wurde im 19. Jahrhundert zuweilen durch das badische Wappen ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Mit [[Montereau-Fault-Yonne]] in Frankreich besteht seit 1970 eine Städtepartnerschaft. Die Gemeinde [[Küllstedt]] im thüringischen Eichsfeld ist ebenfalls Walldürner Partnergemeinde. Im März 2005 wurde mit der ungarischen Stadt [[Szentgotthárd]] eine dritte Städtepartnerschaft geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptstraße 27, 29, 24, 22 Walldürn 20170623 001.jpg|mini|Fußgängerzone (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldürn Brunnen Areal Riesen 2022.jpg|mini|Brunnen im Areal „Riesen“]]&lt;br /&gt;
Die Landschaftsregion im [[Odenwald]], in der die Stadt liegt, wird wegen der zahlreichen Madonnenstatuen und Bildstöcke, die sich an den Häusern oder entlang der Wege befinden, auch als „[[Madonnenländchen]]“ bezeichnet. Durch die Stadt führen auch die touristischen Routen „Deutsche Limes-Straße“ und „Siegfried-Straße“. Die katholische [[Wallfahrt]] zum Heiligen Blut (Ausstellung eines [[Korporale]]s) ist ein jährlicher Höhepunkt in der Region. Seit dem 1. Januar 2022 führt Walldürn daher die offizielle Zusatzbezeichnung „Wallfahrtsstadt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/zusatzbezeichnungen-fuer-23-staedte-und-gemeinden-1 |titel=Zusatzbezeichnungen für 23 Städte und Gemeinden |werk=baden-wuerttemberg.de |datum=2022-01-01 |abruf=2024-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kerngebiet sind zahlreiche historische Bauten zu sehen, darunter das älteste intakte Rathaus Deutschlands (erbaut 1448).&lt;br /&gt;
Zahlreiche alte historische Bauten wurden saniert, darunter das Areal „Mollenhof“ (1980–1983), das Areal „Riesen“ (1983–1986), ein herrschaftliches Anwesen, das zu einem Landgasthof wurde, und der städtische Schlachthof (2001–2002), der jetzt das „Jugend- und Kulturzentrum“ der Stadt beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadt- und Wallfahrtsmuseum Walldürn 2012.jpg|mini|hochkant|Stadt- und Wallfahrtsmuseum]]&lt;br /&gt;
Teil der kulturellen Einrichtungen sind das Stadt- und Wallfahrtsmuseum, das [[Odenwälder Freilandmuseum]] in Walldürn-Gottersdorf mit historischen Dorfgebäuden, das Lichtermuseum im Ortsteil Wettersdorf, das Kultur- und Kunstmuseum, das Elfenbeinmuseum und das Museum „Zeit(T)räume“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke und Baudenkmale ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Walldürn}}&lt;br /&gt;
* Limeslehrpfad, Römerbad und [[Kleinkastell Haselburg]]&lt;br /&gt;
* Überreste der historischen Stadtmauer von 1335&lt;br /&gt;
* Historisches Rathaus von 1448&lt;br /&gt;
* Altes Schloss von 1492&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtsbasilika St. Georg|Wallfahrtsbasilika]]&lt;br /&gt;
* Areal Riesen (erbaut 1428, saniert 1980–1983, Auszeichnung „Vorbildliches Bauen“ 1986 (Architekten Link und Kuhn, Walldürn))&lt;br /&gt;
* Die [[Grünkern]][[darre]] im Ortsteil Altheim wurde von der [[Denkmalstiftung Baden-Württemberg]] zum &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmal des Monats (Baden-Württemberg)|Denkmal des Monats]] April 2007&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&lt;br /&gt;
* Jugend- und Kulturzentrum [[Alter Schlachthof (Walldürn)|Alter Schlachthof]] Walldürn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Auerberg-Sportbad Walldürn 2022.jpg|mini|Auerberg-Sportbad]]&lt;br /&gt;
Walldürn verfügt über ein Freizeitangebot mit Hallen- und Freibad, Sauna, Tennis (In- und Outdoor), Kegelbahnen, Golfplatz, Hochseilgarten, Wildgehege, Ponyreiten, Postkutschenfahrten, Rad- und Wanderwegen sowie einer Spiel- und Erholungsanlage im Marsbachtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Das [[Braun GmbH|Braun]]-Werk in Walldürn dient als Produktionsstätte für den gesamten Rasiererbereich des Unternehmens und beschäftigte im Jahr 2014 noch etwa 1000 Mitarbeiter, die allerdings im Rahmen eines Umstrukturierungsprozesses auf 750 reduziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-Wallduern-Wird-Braun-verkauft-Unternehmen-dementiert-_arid,5799.html |titel=Walldürn: Wird Braun verkauft? Unternehmen dementiert |autor= |hrsg=Rhein-Neckar-Zeitung |datum=2014-08-20 |format= |zugriff=2015-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Walldürn ist traditionell vom Mittelstand geprägt. Zwischen den 1880er und 1950er Jahren war [[Příbram]] ein wichtiger Standort der [[Perlkranz]]-Produktion. Nachdem in den 1950er Jahren die Produktion von Perlkränzen in [[Oberreifenberg]] eingestellt worden war, war Walldürn einziger Produktionsstandort dieses sterbenden Gewerbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber war und ist die Bundeswehr mit den in der Nibelungenkaserne stationierten Truppen und Dienststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Walldürn airfield.jpg|mini|hochkant|Flugplatz]]&lt;br /&gt;
==== Fernstraßen ====&lt;br /&gt;
Walldürn hat über die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstellen]] 3 bis 6 ([[Tauberbischofsheim]], [[Ahorn]], [[Boxberg (Baden)|Boxberg]] und [[Osterburken]]) in etwa 20 bis 30&amp;amp;nbsp;km Entfernung vier Anbindungen an die [[Bundesautobahn 81]], die von [[Würzburg]] nach Süden Richtung [[Heilbronn]]/[[Stuttgart]] verläuft. Die [[Bundesstraße 27]] verbindet Walldürn in südlicher Richtung mit dem Neckartal bei [[Mosbach]], im Norden mit der A&amp;amp;nbsp;81 bei Tauberbischofsheim. Die über [[Michelstadt]] von Pfalz und Rheinebene ([[Worms]]) kommende [[Bundesstraße 47]] endet bei Walldürn-Stadt an der B&amp;amp;nbsp;27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf-Walldürn-02.jpg|mini|Bahnhof Walldürn]]&lt;br /&gt;
==== Bahnverkehr ====&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Walldürn]] liegt an der [[Bahnstrecke Seckach–Miltenberg]] ([[Kursbuch (Deutschland)|KBS 784]]), auch &amp;#039;&amp;#039;Madonnenlandbahn&amp;#039;&amp;#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch Alltagsrouten aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Walldürn &lt;br /&gt;
* über [[Höpfingen]], [[Hardheim]] und [[Königheim]] mit [[Tauberbischofsheim]], &lt;br /&gt;
* mit [[Buchen (Odenwald)|Buchen]] und &lt;br /&gt;
* über den Ortsteil Rippberg Richtung [[Amorbach]] und [[Miltenberg]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Stadtgebiet führen folgende [[Radwanderweg|Radfernweg]]e:&lt;br /&gt;
* Der 225&amp;amp;nbsp;km lange [[3-Länder-Radweg]] führt als Rundweg durch das Dreiländereck von Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Entlang von Mümling, Neckar und Main erkundet die Route den Odenwald.&lt;br /&gt;
* Der [[Odenwald-Madonnen-Weg|Odenwald-Madonnen-Radweg]] führt ab Tauberbischofsheim durch den Odenwald in Hardheim, Walldürn, Buchen und [[Mudau]], das Neckartal in [[Heidelberg]] und die Rheinebene bis nach [[Speyer]].&amp;lt;ref&amp;gt;RadSüden.de: {{Webarchiv|url=http://www.xn--radsden-q2a.de/Radwege/Odenwald-Madonnen-Radweg |wayback=20180403074754 |text=&amp;#039;&amp;#039;Odenwald-Madonnen-Radweg&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-22 12:19:35 InternetArchiveBot }}. Online auf www.radsüden.de. Abgerufen am 8. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]] führt von [[Bad Hönningen]] durch [[Westerwald]], [[Taunus]] und Odenwald zum 818 Kilometer entfernten [[Regensburg]] und orientiert sich dabei am historischen  Verlauf des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]].&lt;br /&gt;
* Der [[Main-Tauber-Fränkischer Rad-Achter|Main-Tauber-Fränkische Rad-Achter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugplatz ====&lt;br /&gt;
Örtlicher [[Verkehrslandeplatz]] ist der [[Flugplatz Walldürn]] ([[ICAO]]-Kennung: EDEW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Durch das Stadtgebiet führen folgende [[Wanderweg]]e:&lt;br /&gt;
* Als Teilabschnitt des [[Deutscher Limes-Wanderweg|Deutschen Limes-Wanderwegs]] durchquert der [[Limes-Wanderweg (Schwäbischer Albverein)|Limes-Wanderweg]] des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]] die Stadt. Von [[Miltenberg]] bis Osterburken wird dieser Weg als [[Östlicher Limesweg]] vom [[Odenwaldklub]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldürn Kinderheim.jpg|mini|Kinderheim St. Kilian]]&lt;br /&gt;
Wesentliche öffentliche Einrichtungen sind das Geriatriezentrum „St.Josef“, dass Pflegeheim der AWO „Maria Rast“, das Kinderheim St. Kilian, das Jugend- u. Kulturzentrum „Alter Schlachthof“ sowie das Odenwald Hospiz. Die nächstgelegenen Krankenhäuser befinden sich in Buchen (ca. 10 km) und Hardheim (ca. 12 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nibelungenkaserne (Walldürn), Tor 2023.jpg|mini|Nibelungenkaserne]]&lt;br /&gt;
In der [[Nibelungenkaserne (Walldürn)|Nibelungenkaserne]] der [[Bundeswehr]] ist das [[Logistikbataillon 461]] stationiert. Bis 1992/93 waren hier auch das [[Panzergrenadierbataillon 362]], das [[Panzerartilleriebataillon 365]], bis 2002 Teile des [[Instandsetzungsbataillon 12|Instandsetzungsbataillons 12]] sowie von 1993 bis 2002 das [[Raketenartilleriebataillon 122]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Walldürn Schule.jpg|mini|Grundschule Walldürn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankenlandschule Walldürn 2.jpg|mini|Frankenlandschule Walldürn]]&lt;br /&gt;
Außer der Grundschule Walldürn befinden sich in Walldürn-Stadt die Auerberg-Werkrealschule, die Konrad-von-Dürn-Realschule, die private Nardini-Schule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung), die Städtische Musikschule sowie die [[Frankenlandschule Walldürn]] mit den Bildungszweigen Wirtschaftsgymnasium,&lt;br /&gt;
Kaufmännisches Berufskolleg I, Kaufmännisches Berufskolleg II, Kaufmännisches Berufskolleg Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsschule, Berufsfachschule für Bürotechnik und Kaufmännische Berufsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Walldürn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Abteilung Landesbeschreibung des Generallandesarchivs Karlsruhe (Bearb.), Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Neckar-Odenwald-Kreis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Neckar-Odenwald-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Sigmaringen 1992, ISBN 3-7995-6047-5.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenrätsel Miltenberg-Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 978-3-9816592-2-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wallduern.de/ Stadt Walldürn], Homepage&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6178/Walld%C3%BCrn LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Walldürn&lt;br /&gt;
* [https://www.badischewanderungen.de/Walld.ue.rn.htm Walldürn] auf der (privaten) Architekturwebseite „Baukunst in Baden“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile von Walldürn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4064450-9|LCCN=n/82/125183|VIAF=133717378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walldurn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Neckar-Odenwald-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walldürn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksamtsstadt in Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lohn- und Gehaltsabrechnung</name></author>
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