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	<title>Wallabys - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallabys&amp;diff=112872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-01T22:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wallabys&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Notamacropus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[John William Dawson|Dawson]] &amp;amp; [[Tim Flannery|Flannery]], 1986&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Macropodinae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kängurus&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Macropodidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Diprotodontia&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Australidelphia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Beuteltiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Marsupialia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Whiptail Wallaby Side.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Hübschgesichtwallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus parryi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Macropus eugenii with calf.jpg|mini|Das [[Derbywallaby]] ist das kleinste Wallaby.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Macropus agilis - 02.jpg|mini|Das [[Flinkwallaby]] ist das größte Wallaby.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallabys&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus&amp;#039;&amp;#039;) sind eine Gattung aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Kängurus]] (Macropodidae) mit acht Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Oft werden, wie auch im Englischen, weitere kleine Känguruarten wie [[Hasenkängurus]], [[Nagelkängurus]], [[Buschkängurus]], [[Filander]] und [[Felskängurus]] als Wallabys bezeichnet. Hier geht es jedoch ausschließlich um die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Notamacropus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wallabys erreichen durchschnittlich eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 70 bis 80 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 60 bis 70 Zentimetern und ein Gewicht von rund 12 bis 20 Kilogramm, wobei die Männchen deutlich schwerer werden als die Weibchen. Zwei Arten, das [[Derbywallaby|Derby-]] und das [[Parmawallaby]], sind jedoch deutlich kleiner und leichter. Das [[Fell]] ist meist braun oder grau gefärbt, bei einigen Arten sind Streifen am Rücken oder im Gesicht oder andere Musterungen vorhanden. Wie bei den meisten Kängurus sind die Hinterbeine deutlich länger und kräftiger als die Vorderbeine. Der lange, muskulöse Schwanz dient bei den weiten Sprüngen dazu, das Gleichgewicht zu halten, beim Grasen wird er als Stütze eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Wallabys bewohnen die nördlichen, östlichen und südlichen Küstenregionen [[Australien]]s. Eine Art, das [[Flinkwallaby]], kommt darüber hinaus auch auf [[Neuguinea]] vor. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße bewohnen sie eher buschbestandenes und bewaldetes Gebiet als die großen Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es im [[Forêt de Rambouillet]], einem Wald, der die Stadt [[Rambouillet]] umgibt, eine Wallabypopulation in freier Wildbahn in Europa. Die Tiere entkamen aus einem Tierpark bei [[Emancé]] und haben sich seit den 1970er-Jahren verbreitet. Die Population umfasst zwischen 100 und 150 Tieren. Sie wird zurzeit vom &amp;#039;&amp;#039;Centre d’études de Rambouillet et de sa forêt&amp;#039;&amp;#039; wissenschaftlich untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/11763787/Up-to-150-wallabies-living-wild-near-Paris-in-Rambouillet-forest.html |titel=Up to 150 wallabies living wild near Paris in Rambouillet forest – Telegraph |titelerg=The animals are the descendants of several wallabies who escaped from a zoo many decades ago |autor=David Chazan |hrsg= |werk= |datum=2015-07-26 |abruf=2015-08-14 |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfmtv.com/societe/des-kangourous-sauvages-vivent-dans-les-yvelines-depuis-40-ans-904018.html |titel=Des kangourous sauvages vivent dans les Yvelines depuis 40 ans |titelerg=Près de la forêt de Rambouillet, une centaine de wallabies se promène à la grande surprise des habitants. Une situation „unique en France“. |autor= |hrsg= |werk= |datum=2015-07-25 |abruf=2015-08-14 |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso existiert im Norden der [[Isle of Man]] in der [[Irische See|Irischen See]] eine Population von ungefähr 560 (2023) [[Rotnackenwallaby]]s. Diese stammen von Ausreißern des [[Curraghs Wildlife Park]], die in  den 1960er Jahren entkommen konnten, unter anderem auch von &amp;#039;&amp;#039;Wanda,&amp;#039;&amp;#039; einem später zurückgekehrten Weibchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ellan Vannin|Titel=Survey finds more than 560 wallabies living wild|Sammelwerk=bbc|Datum=2023-05-15|Abruf=2025-04-07 |Online=https://www.bbc.co.uk/news/articles/c51lgxljnw7o}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|id=rY0H95U9pcM |titel=How Miniature Kangaroos Took Over The U.K.?!? |abruf=2025-04-07 |upload=2025-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Population existiert auf der Insel [[Inchconnachan]] im Loch Lomond in Schottland. Diese wurden in den 1940er Jahren ausgesetzt und haben inzwischen eine stabile Population gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scotlandswild.com/wallabies-in-scotland Wallabies on Wallaby Island in Loch Lomond ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Lebensweise der Wallabys ist variabel. Generell sind sie jedoch eher dämmerungs- oder nachtaktiv und ruhen tagsüber. Neben einzelgängerischen Arten gibt es auch solche, die in Gruppen zusammenleben. Wie alle Kängurus sind sie [[Pflanzenfresser]], die sich von Knospen, Farnen, Rinde, Gräsern, Kräutern und Blättern ernähren. Wenn es wenig regnet, kauen sie saftige Wurzeln gegen den Durst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die [[Fortpflanzung]] entspricht der der anderen Kängurus. Die Tragzeit beträgt 33 bis 38 Tage. Das blinde, taube und nackte Junge wiegt bei der [[Geburt]] weniger als 1&amp;amp;nbsp;Gramm und hat noch unfertige Hinterbeine. Es kriecht ohne Hilfe der Mutter innerhalb weniger Minuten von der Geburtsöffnung in den Beutel und findet dort mittels seines Geruchs- und Tastsinnes eine der vier Zitzen. Daran saugt es sich für mehr als ein halbes Jahr fest. Auch die [[Kängurus#Fortpflanzung|verzögerte Geburt]] der Kängurus lässt sich bei den Wallabys beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Es werden acht Arten unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das [[Flinkwallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus agilis&amp;#039;&amp;#039;) ist das größte Wallaby und lebt in Gruppen.&lt;br /&gt;
* Das [[Rückenstreifenwallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus dorsalis&amp;#039;&amp;#039;) ist durch einen schwarzen Rückenstreifen gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Das [[Derbywallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus eugenii&amp;#039;&amp;#039;) ist die kleinste Wallabyart. Sie bewohnt das südwestliche und südliche Australien.&lt;br /&gt;
* Das [[Östliches Irmawallaby|Östliche Irmawallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus greyi&amp;#039;&amp;#039;), das früher im Südosten Australiens lebte, ist ausgestorben.&lt;br /&gt;
* Das [[Westliches Irmawallaby|Westliche Irmawallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus irma&amp;#039;&amp;#039;) bewohnt den Südwesten Australiens.&lt;br /&gt;
* Das [[Parmawallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus parma&amp;#039;&amp;#039;) galt schon als ausgestorben, bevor man Restbestände in Ostaustralien entdeckte.&lt;br /&gt;
* Das [[Hübschgesichtwallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus parryi&amp;#039;&amp;#039;) ist an den weißen Gesichtsstreifen zu erkennen.&lt;br /&gt;
* Das [[Rotnackenwallaby|Rotnacken- oder Bennettwallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Notamacropus rufogriseus&amp;#039;&amp;#039;) hat einen auffälligen roten Schulterbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Sumpfwallaby]] (&amp;#039;&amp;#039;Wallabia bicolor&amp;#039;&amp;#039;) zählt hingegen nicht zu den Wallabys im eigentlichen Sinn, sondern wird in einer eigenen Gattung, &amp;#039;&amp;#039;Wallabia&amp;#039;&amp;#039;, geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallabys und Menschen ==&lt;br /&gt;
Zu den Hauptbedrohungen der Wallabys zählen die Zerstörung ihres Lebensraums durch Umwandlung in landwirtschaftlich genutzte Gebiete, die Nachstellung durch eingeschleppte Raubtiere wie den [[Rotfuchs]] und die Bejagung durch den Menschen. Früher wurden sie wegen ihres Fleisches und des [[Wallabyfell]]s bejagt, heute ist diese Praxis stark limitiert und bei einigen Arten ganz verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Art, das [[Östliches Irmawallaby|Östliche Irmawallaby]], ist ausgestorben, zwei weitere, das Parma- und das Derbywallaby, haben nur ein sehr eingeschränktes Verbreitungsgebiet, die übrigen fünf Arten sind noch relativ häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Australische Rugby-Union-Nationalmannschaft]] wird auch „The Wallabies“ genannt und trägt das Tier im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Schafscherer-Streik (1891)|Schafscherer-Streiks]] im Jahre 1891 wurde das in Australien bekannte Lied [[Freedom on the Wallaby]] getextet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallabys wurden in Australien dabei beobachtet, wie sie [[Kornkreise]] in [[Opium]]felder treten. Durch den Verzehr von [[Schlafmohn]] geraten sie in einen Rauschzustand und beginnen, in den Feldern bis zur völligen Erschöpfung im Kreis zu laufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/8118257.stm |titel=&amp;#039;Stoned wallabies make crop circles&amp;#039; |werk=[[British Broadcasting Corporation|news.bbc.co.uk]] |sprache=en |datum=2009-06-25 |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Mammals of the World&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999. ISBN 0-8018-5789-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Wallabies}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Wallaby}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot;&amp;gt;M. D. B. Eldridge &amp;amp; G. M. Coulson: Genus &amp;#039;&amp;#039;Notamacropus&amp;#039;&amp;#039; Seite 730 – 735 in [[Don E. Wilson]], [[Russell A. Mittermeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World – Volume 5. Monotremes and Marsupials.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Editions, 2015, ISBN 978-84-96553-99-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kängurus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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