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	<title>Wall of Sound - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wall_of_Sound&amp;diff=706267&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<updated>2026-03-01T15:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS}} für ‚Klangmauer‘) wird in der [[Musikproduktion]] die von [[Musikproduzent]] [[Phil Spector]] ab 1962 in den [[Gold Star Studio]]s von [[Hollywood]] mit seinen Künstlern bis 1966 hergestellte [[Popmusik]] bezeichnet, die durch eine hohe Sounddichte und durch intensiven Einsatz von Audioeffekten gekennzeichnet ist und oft mit einer Überorchestrierung verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1961 waren für die meisten Musikproduzenten die [[Tonstudio]]s sterile Räumlichkeiten, denen die Aufgabe zukam, jedes einzelne Musikinstrument getrennt von anderen Instrumenten mit einem Mikrofon auszustatten und der Endabmischung zuzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dave Thompson |Titel=Phil Spector: Wall Of Pain |Verlag=Omnibus Press |Datum=2010-03-04 |ISBN=978-0-85712-216-2 |Online=https://books.google.de/books?id=3oPf9vEWyu4C&amp;amp;pg=PA73&amp;amp;lpg=PA73&amp;amp;dq=phil+spector+mira+sound+studios&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=uydLHnO2gD&amp;amp;sig=Iw0BWHKPgPviFH-dsGKXXBO5x0Y&amp;amp;hl=de |Abruf=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz hierzu stand Spectors Idee, den Hörer in einen Klangwall einzubetten und ihm einen kompakten Höreindruck zu vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnold Shaw (Autor)|Arnold Shaw]], &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of American Pop/Rock&amp;#039;&amp;#039;, 1982, S.&amp;amp;nbsp;406&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass ein Mikrofon auch sphärische Geräusche anderer Instrumente mit auffing, war sogar erwünscht. Dies war in der Popmusik zwar nicht neu, jedoch in dieser konzentrierten Form unbekannt. Spector hat diesen &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; nur bei seinem eigenen Plattenlabel [[Philles Records]] eingesetzt, nicht jedoch bei seinen zahlreichen Fremdproduktionen für andere Plattenlabels. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Musikindustrie]] eng assoziiert mit den Gold Star Studios, und zwar konkret mit Studio A und der [[Ampex]] 350.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=gussie5555 |url=https://www.youtube.com/watch?v=LRmRBrnQq8o |titel=Phil Spector&amp;#039;s Wall Of Sound |datum=2008-04-29 |abruf=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spector war einer der ersten Musikproduzenten, die ein Tonstudio als eigenständiges Musikinstrument ansahen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.soundonsound.com/techniques/classic-tracks-ronettes-be-my-baby |titel=Classic Tracks: The Ronettes &amp;#039;Be My Baby&amp;#039; |abruf=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile des Wall of Sound ==&lt;br /&gt;
Um die Eigenheiten dieser Produktionstechnik zu ergründen, müssen organisatorische, technische und personelle Bestandteile unterschieden werden. Zusammengefasst wiesen sie überwiegend ein einheitliches und identifizierbares Klangbild auf, das als &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; in die Musikgeschichte einging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisatorische Bestandteile ===&lt;br /&gt;
Phil Spector praktizierte seine Produktionstechnik nur in den Gold Star Studios, die über eine besonders wirksame [[Echokammer]] verfügten. Das nur 7&amp;amp;nbsp;m ×&amp;amp;nbsp;10,60&amp;amp;nbsp;m messende und 2,10&amp;amp;nbsp;m hohe Studio A war überfüllt mit Studiomusikern, was das kompakte Klangbild verstärkte und zu einer hohen Raumsättigung führte. Diese trug zu einer starken [[Kompressor (Signalverarbeitung)|Kompression]] bei. Die so aufgezeichneten Klangmuster wurden in die betonierte Echokammer überspielt, deren Echo aufgenommen und durch [[Overdub]]bing der Studioaufnahme hinzugemischt. Der Höreindruck jener Aufnahmen vermittelte den Musikkonsumenten eine Studiogröße, die in Wirklichkeit nicht vorhanden war. Für die Aufnahmen wurde eine vierspurige Ampex 350 verwendet, die mit einer zweiten Ampex 350 gekoppelt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personelle Grundlagen ===&lt;br /&gt;
Im Studio vertraute Spector auf eine Reihe von Personen. Wichtig waren insbesondere Arrangeur [[Jack Nitzsche|Jack „Specs“ Nitzsche]] und [[Toningenieur]] [[Larry Levine]], instrumental setzte er die Sessionmusiker von [[The Wrecking Crew (Studiomusiker)|The Wrecking Crew]] in unterschiedlicher personeller Zusammensetzung ein (meistens zwei bis vier Gitarristen, zwei Bässe, zwei Schlagzeuger usw.).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/11061/irrsinn_am_laufenden_band.html |wayback=20120814061703 |text=&amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Juli 2010, &amp;#039;&amp;#039;Legendäre Musikstudios: Irrsinn am laufenden Band&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste [[Take (Musik)|Take]] fand meist erst nach stundenlangen Übungen statt. Diese waren nicht etwa wegen der mangelnden Professionalität der Studiomusiker erforderlich, sondern um die präzisen Soundvorstellungen des Produzenten Spector umzusetzen. Zudem setzte bei den Studiomusikern langsam Müdigkeit ein, wodurch sie weitgehend ihre Individualität verloren. Es handelte sich um hochproduktive Musiker, die meist Noten lesen konnten und dann mit einem Take auskamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.carolkaye.com/www/library/basshits.htm |titel=The Official Carol Kaye Web Site |abruf=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch kam es vor, dass mehrere Takes wie bei &amp;#039;&amp;#039;[[Be My Baby]]&amp;#039;&amp;#039; (42&amp;amp;nbsp;Takes) benötigt wurden, um den hohen Ansprüchen Spectors gerecht zu werden. Roy Halee, Koproduzent von [[Simon &amp;amp; Garfunkel]], lobte die Qualität der Musiker, als er über Bassist [[Joe Osborn]] sprach: „Man braucht das Tonband nicht anzuhalten wegen eines Fehlers, denn es gibt keinen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Rockers With Low Profiles and Perfect Timing (Published 2012) |Datum=2012-02-19 |Online=https://www.nytimes.com/2012/02/20/books/the-wrecking-crew-by-kent-hartman-on-60s-studio-musicians.html |Abruf=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
Bereits fertig aufgenommene Takes wurden durch Overdubbing verdoppelt oder gar verdreifacht („double tracking“), wobei durch den Hall der Echokammer eine [[Phasenverschiebung]] erreicht wurde. Die Intonation der Musik war häufig durch Überorchestrierung oder symphonische Produktion gekennzeichnet. Spector nannte es „kleine Symphonien für Jugendliche“ in einer [[Richard Wagner|wagnerischen]] Annäherung an den [[Rock ’n’ Roll]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Williams |Titel=Phil Spector: Out of His Head |Verlag=Omnibus |Datum=2003 |ISBN=978-0-7119-9864-3 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=a-F4AmTkYgwC&amp;amp;q=kids |Abruf=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Studiotechnik kamen Audio-Effekte wie [[Delay (Musik)|Delay]], [[Flanger|Flanging]], [[Effektgerät (Musik)|Chorus]] oder [[Nachhall|Hall]] zum Einsatz, auch starke [[Verzerrer|Verzerrungen]] des Signals von Instrumenten waren typisch. Das mehrmalige Überspielen derselben [[Partitur]] im Wege des [[Overdub]]bing verstärkte das kompakte Klangbild. Das Endergebnis waren hoch verdichtete, für [[Transistorradio]]s gedachte Musikproduktionen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlauf der Produktion war weitgehend standardisiert. Jack Nitzsche fertigte zuerst die wesentlichen Partituren („Lead Sheets“) an, Spector begann danach die Arbeit mit den Gitarren (meist drei oder gar vier). Dann kamen die [[Klavier|Pianos]], drei oder vier [[Keyboard]]s, mindestens zwei Bässe, sodann Schlagzeug und zuletzt die Bläser- und [[Streichinstrument|Streicher]]&amp;amp;shy;sektionen. Spector war ein Fan der [[Monophonie (Elektroakustik)|Monoaufnahme]], sodass drei Spuren der beiden Ampex-Geräte ausschließlich zur Verstärkung des Monosounds genutzt wurden, nur die vierte Spur diente der Vokalaufnahme. Hieraus ist erkennbar, dass es Spector hauptsächlich auf die Instrumentation und deren Klangbild abgesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Als Spectors erste Aufnahme bei Gold Star im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; kann &amp;#039;&amp;#039;[[He’s a Rebel]]&amp;#039;&amp;#039; von den [[The Crystals|Crystals]] am 13. Juli 1962 angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Williams: &amp;#039;&amp;#039;Phil Spector: Out of His Head&amp;#039;&amp;#039;, 2003, &amp;#039;&amp;#039;Kapitel 5: Little Symphonies for the Kids&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 5. Juli 1963 wurde das wohl charakteristischste Produkt des &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, &amp;#039;&amp;#039;Be My Baby&amp;#039;&amp;#039; von den [[The Ronettes |Ronettes]]. Mit [[Hal Blaine]] und [[Earl Palmer]] waren gleich zwei Schlagzeuger zugegen, [[Carol Kaye]] und Ray Pohlman spielten Bass, gleich vier Gitarren ([[Billy Strange]], [[Tommy Tedesco]], [[Barney Kessel]] und Bill Pitman) und vier Keyboards ([[Leon Russell]], [[Larry Knechtel]], Al De Lory und [[Don Randi]]) führten zu einer bis dahin nicht gekannten Sounddichte. Komplettiert um [[Kastagnetten]] und [[Maracas]], ist der Song der erste, bei dem Spector auch eine vollständige Geigensektion einsetzte. 42 Takes in einer vierstündigen Session waren nötig, um Spector zufrieden zu stellen. Der Hit verkaufte nach seiner Veröffentlichung im August 1963 mehr als zwei Millionen Platten allein im Jahr 1963.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pophistorydig.com/topics/tag/be-my-baby-the-ronettes/ |titel=Be My Baby the Ronettes {{!}} The Pop History Dig |abruf=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Balladen &amp;#039;&amp;#039;[[You’ve Lost That Lovin’ Feelin’]]&amp;#039;&amp;#039; (aufgenommen zwischen August und November 1964) und &amp;#039;&amp;#039;[[Unchained Melody]]&amp;#039;&amp;#039; (2. März 1965) der [[Righteous Brothers]] waren für den &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; geeignet; beide Aufnahmen gehören zu dessen wichtigsten Produktionen. Sie waren erfolgreiche [[Nummer-eins-Hit]]s und [[Millionenseller]]. Zu den wichtigsten Interpreten des &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; gehörten außerdem [[Bob B. Soxx &amp;amp; the Blue Jeans]] und [[The Crystals]]. Die letzte Aufnahme des &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; unter Spector fand am 7. März 1966 mit [[Ike &amp;amp; Tina Turner]] und dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[River Deep – Mountain High]]&amp;#039;&amp;#039; statt. In einer {{Bruch|4|1|2}}-stündigen Session überzeugt neben der Gesangsintensität von Tina Turner&amp;lt;ref&amp;gt;Ehegatte Ike Turner war nicht zugegen&amp;lt;/ref&amp;gt; der weiter perfektionierte Raumklang und die Sounddichte des Songs. Neben dem Kern der Wrecking Crew [[Barney Kessel]]/[[Glen Campbell]] (Gitarren), [[Leon Russell]] (Keyboards), [[Jim Horn]] (Saxophon), [[Carol Kaye]] (Bass) und [[Hal Blaine]] / [[Earl Palmer]] (Schlagzeug) waren noch 19 weitere Mitglieder zugegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
Die von Spector praktizierte Produktionstechnik wird heute im [[Rock (Musik)|Rock]], [[Progressive Rock|Progressive-]] und [[Metal]]-Bereich eingesetzt. Beim [[Psychedelic Rock]] wurde insbesondere das [[Phasing]] aus dem Katalog der Audioeffekte eingesetzt. Spector produzierte ab dem 1. Mai 1979 mit Larry Levine als Toningenieur in den Gold Star Studios die [[Ramones]]-LP &amp;#039;&amp;#039;[[End of the Century]]&amp;#039;&amp;#039;, wobei die meisten Musiker flüchteten, weil sie Spector für verrückt hielten. Der setzte zur Beendigung des Projektes unbeirrt [[Studiomusiker]] ein. Für Stereozwecke bietet der &amp;#039;&amp;#039;Wall of Sound&amp;#039;&amp;#039; heute ein breites, ausgefülltes [[Stereofonie|Stereobild]] mit ausgeprägter räumlicher Tiefe. Dank Mehrkanaltechnik entstehen durch „Doppelung“ (mehrmaliges Einspielen einer gleichen Partitur) für menschliche Ohren angenehme [[Interferenz (Physik)|Phasenauslöschungen]] im Signal und durch geschicktes Platzieren des Signals im Stereobild ein breites und tiefes Klangpanorama. Beispiele sind [[Pink Floyd]], [[Genesis (Band)|Genesis]] oder [[Enya]]. Gedoppelt wird auch der [[Sprechgesang]] in [[Hip-Hop]]-Produktionen, um der Stimme wie beim Chorgesang Kraft und Volumen zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tontechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonbearbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikproduktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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