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	<title>Waliser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waliser&amp;diff=1827494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blackpaw the Wolf: linkfix</title>
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		<updated>2024-11-06T15:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waliser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Walisische Sprache|walisisch]] &amp;#039;&amp;#039;Cymry&amp;#039;&amp;#039;, [[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;Welsh&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Welsh people&amp;#039;&amp;#039;) sind ein Volk von rund drei Millionen Menschen, die in [[Wales]] leben sowie eine [[Diaspora]] von mehreren Millionen Menschen, die aus Wales stammen und zum größten Teil in Nordamerika, [[Argentinien]], [[Australien]] und [[Neuseeland]] leben. Wales ist ein Teil der [[Großbritannien (Insel)|Insel Großbritannien]] und eines der Länder des [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Identität ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte von Wales}}&lt;br /&gt;
Die Waliser werden neben den [[Manx (Volk)|Manx]], den Kornen in [[Cornwall]], den [[Schotten]], den [[Iren]] und den [[Bretonen]] zu den [[Keltische Nationen|keltischen Nationen]] gezählt. Der Name „Kelten“ geht auf [[Griechische Sprache|Griechisch]] &amp;#039;&amp;#039;Keltoí&amp;#039;&amp;#039; zurück, womit die antiken Griechen eine große Zahl Völker Mitteleuropas bezeichneten. Die [[Römisches Reich|Römer]] bezeichneten die Einwohner [[Großbritannien in römischer Zeit|Britanniens]] (also auch die Waliser) als &amp;#039;&amp;#039;Britanni&amp;#039;&amp;#039; (dt. „[[Britonen]]“ oder „Britannier“).&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Die Kelten. Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-69752-4, S. 17, 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name der Waliser für sich selbst war &amp;#039;&amp;#039;combrogi&amp;#039;&amp;#039; (heute walisisch &amp;#039;&amp;#039;Cymry&amp;#039;&amp;#039;, deutsch „Landsleute“). Die [[Angelsachsen]], die nach dem Abzug der Römer große Teile des heutigen Englands eroberten, nannten die Waliser [[Welsche]] (also Fremde, heutiges Englisch: &amp;#039;&amp;#039;Welsh&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Britta Schulze-Thulin: &amp;#039;&amp;#039;Wales: Handbuch für individuelles Entdecken&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-8317-1674-6, S. 79–80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wales bildeten sich nach dem Abzug aus [[Britannien]] im frühen 5. Jahrhundert kleine, regionale Königreiche, die bis ins späte Mittelalter hinein ihre Unabhängigkeit behaupten konnten. Zwar war Wales einer ständigen Bedrohung durch Angelsachsen und Wikinger ausgesetzt, wurde aber nie erobert. Auch die [[Normannen]] unterwarfen zunächst den größten Teil von Wales nach der [[Normannische Eroberung Englands|Eroberung Englands 1066]] durch [[Wilhelm I. (England)|Wilhelm I.]] nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bechmann309&amp;quot;&amp;gt;Andreas Bechmann: &amp;#039;&amp;#039;Wales&amp;#039;&amp;#039;. Michael Müller Verlag, Erlangen 2019, S. 308–309.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1282 wurden die letzten walisischen Königreiche unter dem Herrscher [[Llywelyn ap Gruffydd]] vom englischen König [[Eduard I. (England)|Eduard I.]] erobert. 1301 ernannte Eduard I. seinen erstgeborenen Sohn zum [[Prince of Wales]] und begründete damit die Tradition, dass der englische Thronfolger diesen Titel erhält. Eine letzte große Revolte der Waliser gegen England unter dem walisischen Nationalhelden [[Owain Glyndŵr]] zu Beginn des 15. Jahrhunderts scheiterte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bechmann309&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 besiegte der walisische Fürst Henry Tudor (walisisch Harri Tewdr) den englischen König [[Richard III. (England)|Richard III.]] und beendete eine lange Zeit des Bürgerkriegs in England, die Rosenkriege. Heinrich Tudor wurde als [[Heinrich VII. (England)|Heinrich VII.]] zum englischen König gekrönt, womit erstmals ein Waliser auf dem englischen Thron saß. Unter seinem Sohn, [[Heinrich VIII. (England)|Heinrich VIII.]], erfolgte mit den &amp;#039;&amp;#039;Acts of Union&amp;#039;&amp;#039; 1536 und 1543 die politische und rechtliche Union mit dem [[Königreich England]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bechmann309&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Walisische Sprache}}&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Sprache der Waliser ist das [[Walisische Sprache|Walisische]], eine der [[Inselkeltische Sprachen|inselkeltischen Sprachen]]. Mindestens seit dem 4. Jahrhundert ist diese [[Britannische Sprachen|britannische Sprache]] im heutigen Wales nachweislich gesprochen worden. In Wales ist aber heute, wie in ganz Großbritannien, vor allem [[Englische Sprache|Englisch]] gebräuchlich. Laut dem Zensus von 2001 können 20,8 % der Bevölkerung in Wales Walisisch sprechen, was etwa 582.000 Personen sind. Darüber hinaus verstehen viele Tausend Menschen in Wales das Walisische, d.&amp;amp;nbsp;h., sie beherrschen es zumindest passiv. Außerhalb von Wales gibt es in verschiedenen Ländern, etwa in Großbritannien, weitere walisische Sprecher.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Owen Jones, Colin H. Williams: &amp;#039;&amp;#039;The Sociolinguistic Context of Welsh&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 650.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Irland und Schottland, weitere Länder mit keltischen Sprachen, gibt es etwas andere Zahlen: In Irland gibt es wenige Regionen, die der traditionell Irisch sprechenden [[Gaeltacht]] zugeordnet werden. Dort sprechen 70 % täglich Irisch (etwa 60.000 Muttersprachler, Stand Zensus 2006). Insgesamt behaupten in der Republik Irland 41,9 % der Bevölkerung, Irisch sprechen zu können (Stand Zensus 2006); dies sind 1,2 Millionen, die Irisch außerhalb der Schule sprechen und weitere 450.000 in der Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;Tadhg Ó hlfearnáin: &amp;#039;&amp;#039;Irish-Speaking Society and the State&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 543.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Schottland gibt es sogar insgesamt nur etwa 60.000 Sprecher des Schottisch-Gälischen (Stand 2001).&amp;lt;ref&amp;gt;Kenneth MacKinnon: &amp;#039;&amp;#039;Scottish Gaelic Today&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 589.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Überleben der walisischen Sprache ist unter anderem durch Anstrengungen gesichert worden, Walisisch in den Schulen als Schulfach zu etablieren. Walisisch wurde zunächst im Kindergarten, dann in den 1930er Jahren vor allem in walisisch-sprechenden Regionen in den Grundschulen eingeführt. 1960 wurde es [[Studiengang|Universitätsfach]]. Durch den &amp;#039;&amp;#039;Welsh Language Act&amp;#039;&amp;#039; von 1993 ist Walisisch zweite offizielle Sprache in Wales neben Englisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Owen Jones, Colin H. Williams: &amp;#039;&amp;#039;The Sociolinguistic Context of Welsh&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin J. Ball, Nicole Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Celtic Languages&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Routledge, London/New York 2010, ISBN 978-1-138-96999-5, S. 673, 700.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Wie das gesamte Britannien ist auch Wales im frühen Mittelalter vor allem von der [[Iroschottische Kirche|iroschottischen Kirche]] beeinflusst und [[Christianisierung|christianisiert]] worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Reformation#England|Reformation in England]] ging auch Wales, kurz zuvor rechtlich mit England vereinigt (Act of Union 1536), zum [[Protestantismus]] über. Der [[Anglikanismus|anglikanischen]] [[Church in Wales]] ([[Staatskirche]] bis 1920), einer Tochterkirche der [[Church of England]], der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] oder der [[Calvinismus|calvinistischen]] [[Presbyterian Church of Wales]] gehören heute die meisten Waliser an. Historisch gesehen hatte Wales zudem eine starke [[Methodistische und Wesleyanische Kirchen|methodistische]] Tradition.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze91&amp;quot;&amp;gt;Britta Schulze-Thulin: &amp;#039;&amp;#039;Wales: Handbuch für individuelles Entdecken&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-8317-1674-6, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung und Diaspora ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1801 lebten in Wales etwa 580.000 Menschen. Die Zahl verdoppelte sich während der [[Industrialisierung]] bis 1851 auf über 1,1 Millionen und nochmals bis 1911 auf 2,4 Millionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian R. Mitchell, Phyllis Deane: &amp;#039;&amp;#039;Abstract of British Historical Statistics&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 1962, S. 20, 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute leben in Wales etwa drei Millionen Menschen. 2009 gaben 75 Prozent der Einwohner von Wales an, dort geboren zu sein, während 21,4 Prozent aus anderen Regionen Großbritanniens stammen. Der Ausländeranteil in Wales ist gering.&amp;lt;ref&amp;gt;Britta Schulze-Thulin: &amp;#039;&amp;#039;Wales: Handbuch für individuelles Entdecken&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-8317-1674-6, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20180322204758/https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/populationandmigration/populationestimates/bulletins/2011censuskeystatisticsforwales/2012-12-11 &amp;#039;&amp;#039;2011 Census&amp;#039;&amp;#039;]. Office for National Statistics. Archiviert bei web.archive.org vom Original am 22. März 2018, aufgerufen am 10. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem in Nordamerika, Australien und Argentinien ([[Patagonien]]) gibt es walisischsprechende Gemeinden, deren Vorfahren aus Wales ausgewandert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulze91&amp;quot;/&amp;gt; Laut einer Studie für das walisische Parlament 2006 wird die Zahl der Bevölkerung mit walisischer Abstammung wie folgt geschätzt:&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Webber: [https://gov.wales/sites/default/files/statistics-and-research/2018-12/061102-welsh-diaspora-analysis-geography-welsh-names-en.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Welsh diaspora : Analysis of the geography of Welsh names&amp;#039;&amp;#039;]. (PDF; 191&amp;amp;nbsp;kB) University College London, S. 4, aufgerufen am 10. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Großbritannien ohne Wales: 5,3 % (ca. 3 Millionen)&lt;br /&gt;
* USA: 3,8 % (ca. 11 Millionen)&lt;br /&gt;
* Australien: 4,1 % (ca. 0,8 Millionen)&lt;br /&gt;
* Neuseeland: 4,7 % (ca. 0,1 Millionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Portal:Vereinigtes Königreich]]&lt;br /&gt;
* [[Kanton Wallis|Walliser]], Bewohner des Wallis in der Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Die Kelten. Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-69752-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaft (Wales)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waliser| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blackpaw the Wolf</name></author>
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