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	<title>Walgau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walgau&amp;diff=161623&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikinger08: /* Gemeinden und Verbände */ Tippf.</title>
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		<updated>2026-04-17T20:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeinden und Verbände: &lt;/span&gt; Tippf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Walgau&lt;br /&gt;
|BILD               = Frastanz, Gampelün.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Blick von Gampelün in den Walgau&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Vorarlberg]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Bregenzerwaldgebirge]], [[Lechquellengebirge]], [[Rätikon]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 47/11/4&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 9/43/18&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-8&lt;br /&gt;
|TYP                = [[Trogtal]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = 570&lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = 510&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
|LÄNGE              = 20&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Ill (Vorarlberg)|Ill]]&lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|{{Audio|Roh-vallader-Val Druschauna.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Val Druschauna&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist eine etwa 20 Kilometer lange, von der [[Ill (Vorarlberg)|Ill]] durchflossene Talung im Süden des [[österreich]]ischen Bundeslandes [[Vorarlberg]]. Die stark bevölkerte Region bildet gemeinsam mit der Stadt [[Bludenz]] am östlichen Ende des Tals ein Ballungszentrum im ansonsten eher dünn besiedelten Süden Vorarlbergs. Im Westen grenzt der Walgau an die Stadt [[Feldkirch]] im noch dichter besiedelten [[Vorarlberger Rheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name  und Sprache ==&lt;br /&gt;
Walgau bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Walechgou&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Welschgau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gau der Romanen&amp;#039;&amp;#039;, in heutiger Sprechweise [[Rätoromanen]], die das Tal überwiegend bewohnten. Der rätoromanische Name des Tals war nach [[Ulrich Campell]] &amp;#039;&amp;#039;Vutruschauna&amp;#039;&amp;#039;. In seiner &amp;#039;&amp;#039;Raetiae Alpestris Topographica Descriptio&amp;#039;&amp;#039; (nach 1570) schreibt er: {{&amp;quot;|lang=la|[…] ex antiqua inde consuetudine vocant ‚Vutruschauna‘, corruptius pro ‚Valdruschauna‘, id est Vallem Drusianam; […]|Übersetzung=Nach altem Brauch nennen sie es ‚Vutruschauna‘, entstellt aus ‚Valdruschauna‘, das heißt Vallis Drusiana.}}. Der Name &amp;#039;&amp;#039;vallis drusiana&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Valdruschauna&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Tal des Drusus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Tiefenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Die rätoromanischen Flurnamen der Gemeinden Frastanz und Nenzing.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck 1968, S. 3, 5, 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll vom römischen Feldherrn [[Nero Claudius Drusus]] abstammen. [[Johannes Guler von Wyneck]] schrieb 1616 in der &amp;#039;&amp;#039;Raetia&amp;#039;&amp;#039;, er habe noch alte Leute im Walgau gekannt, die &amp;#039;&amp;#039;rätisch&amp;#039;&amp;#039; reden konnten, doch jetzt sei bei ihnen allein die deutsche Sprache üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Guler von Wyneck]]: &amp;#039;&amp;#039;Raetia.&amp;#039;&amp;#039; 1616, fol. 221r ([http://books.google.de/books?id=CioVAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PT314#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walgau (&amp;#039;&amp;#039;Welsch-Gau&amp;#039;&amp;#039;) war daher die Bezeichnung der [[Alemannen]] für den oberen Teil des Rheintals, solange diese ein Teil der Sprach- und Bevölkerungsgrenze zwischen Rätoromanisch und Deutsch war, wobei die Sprachgrenzen nie genau verliefen und in beiden Sprachteilen auch noch lange Sprachinseln bestanden (z. B. in [[Dafins]], [[Sulz (Vorarlberg)|Sulz]] oder [[Weiler (Vorarlberg)|Weiler]] für die Verwendung des Rätoromanischen im unteren Rheintal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Tal ist ein Seitental des Rheintals, das flussabwärts bei Bludenz beginnt, und in der Felsenau (Illschlucht) vor Feldkirch endet. Es wird im Süden vom [[Rätikon]] und im Norden vom [[Walserkamm]] begrenzt. Seine Fortsetzung findet es im [[Montafon]] und den Nebentälern der Ill, dem [[Großes Walsertal|Großen Walsertal]] und dem [[Klostertal]]. Von Süden münden das [[Brandnertal]], sowie einige unbewohnte Täler, namentlich das &amp;#039;&amp;#039;[[Saminatal]]&amp;#039;&amp;#039; bei Frastanz und das &amp;#039;&amp;#039;[[Gamperdonatal]]&amp;#039;&amp;#039; bei Nenzing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal ist mit 50.324 Einwohnern (Stand: 31. März 2016) nach dem Rheintal das zweitbevölkerungsreichste Tal Vorarlbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ill durchfließt das breite Tal mit Auwäldern, die Wasserkraft wird im [[Walgauwerk]] bei [[Nenzing]] genutzt. Weiters bestehen auch zwei Wasserkraftwerke an der [[Lutz (Fluss)|Lutz]] in den Gemeindegebieten von [[Ludesch]] und [[Bludesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden und Verbände ===&lt;br /&gt;
Der Walgau ist flächenmäßig nicht größer als die umliegenden Talschaften Vorarlbergs, ist aber, besonders am Südhang, in zahlreiche Kleinstgemeinden gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindeorte im Illtal (in Flussrichtung der Ill) auf der Nordseite:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Bludenz]]&lt;br /&gt;
* [[Nüziders]]&lt;br /&gt;
* [[Ludesch]]&lt;br /&gt;
* [[Thüringen (Vorarlberg)|Thüringen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Bludesch]]&lt;br /&gt;
* [[Schlins]]&lt;br /&gt;
* [[Satteins]]&lt;br /&gt;
* [[Göfis]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Gemeinden über dem Tal am [[Walserkamm]]:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Thüringerberg]]&lt;br /&gt;
* [[Schnifis]]&lt;br /&gt;
* [[Dünserberg]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Düns]]&lt;br /&gt;
* [[Röns]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Dabei liegen Thüringerberg und auch das Ludescher Gemeindegebiet schon am Eingang des [[Großwalsertal]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindeorte auf der Südseite:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Bürs]]&lt;br /&gt;
* [[Nenzing]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Frastanz]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden&lt;br /&gt;
* [[Lorüns]] und&lt;br /&gt;
* [[Stallehr]]&lt;br /&gt;
werden aus nicht eindeutig in die eine oder andere Richtung interpretierbaren historischen Gründen entweder dem [[Montafon]] oder dem Walgau zugerechnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loruens geschichte&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.loruens.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=223977610&amp;amp;detailonr=223977610 Geschichte von Lorüns]&amp;#039;&amp;#039;, Internetseite der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stallehr geschichte&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stallehr.at/geschichte/landesherrschaft/ Geschichte von Stallehr]&amp;#039;&amp;#039;, Internetseite der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund des doch beträchtlichen Höhenunterschiedes zwischen St.&amp;amp;nbsp;Anton im Montafon und Lorüns liegt Lorüns [[Orographie|orographisch]] außerhalb des Montafons, nämlich auf Höhe des [[Bludenzer Talkessel]]s, ebenso Stallehr. [[Regionalplanung|Regionalplanerisch]] gehören die beiden Gemeinden nicht zum Montafon, sondern zum Großraum Bludenz ([[Alpenregion Bludenz]]), wenn auch Lorüns landläufig als am Taleingang des Montafons liegend beschrieben wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;loruens geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Stallehr liegt zugleich am Eingang des [[Klostertal]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stallehr geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem rechnet man auch im raumplanerischen Sinne die beiden [[Brandnertal]]gemeinden zum Walgau:&lt;br /&gt;
* [[Brand (Vorarlberg)|Brand]] und&lt;br /&gt;
* [[Bürserberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor zum Walgau bildet, schon im [[Vorarlberger Rheintal|Rheintal]]:&lt;br /&gt;
* [[Feldkirch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letztgenannten fünf Gemeinden sind Mitglied im [[Gemeindeverband (Österreich)|Gemeindeverband]] &amp;#039;&amp;#039;Regionalentwicklung IMWALGAU Gemeinden gemeinsam&amp;#039;&amp;#039;, Lorüns und Stallehr zudem im &amp;#039;&amp;#039;[[Stand Montafon]]&amp;#039;&amp;#039; und die Bezirk-Feldkircher Gemeinden (Düns, Dünserberg, Göfis, Röns, Satteins, Schlins, Schnifis) und auch Nenzing – also der untere Walgau – außerdem in Gemeindeverbänden des [[Vorarlberger Rheintal|Rheintals]] engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarregionen ===&lt;br /&gt;
: Walgau mit Brandnertal; die umliegenden Gebirgsgruppen sind kursiv gesetzt&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Vorarlberger Rheintal]]&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Laternsertal]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Walserkamm]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Großes Walsertal]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Liechtenstein]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;(Fst.)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Rätikon]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | OST=&amp;#039;&amp;#039;[[Lechquellengebirge]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Klostertal]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &amp;#039;&amp;#039;[[Rätikon]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kreis Maienfeld|Maienfeld/Bündner Herrschaft]] &amp;lt;small&amp;gt;(Graubünden)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUED=&amp;#039;&amp;#039;[[Rätikon]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Prättigau]] &amp;lt;small&amp;gt;(Graubünden)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=&amp;#039;&amp;#039;[[Verwallgruppe]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Montafon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bludenz und Umlandgemeinden, Klostertal und Brandnertal bilden zusammen die &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenregion Bludenz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch wird das Tal durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Rheintal/Walgau Autobahn]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(A&amp;amp;nbsp;14), die [[Vorarlberger Straße|Landesstraße&amp;amp;nbsp;L&amp;amp;nbsp;190 &amp;#039;&amp;#039;Vorarlberger Straße&amp;#039;&amp;#039;]] und die [[Bahnstrecke Lindau–Bludenz]] erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verkehrspolitische &amp;#039;&amp;#039;Funktionskonzept Rheintal – Walgau&amp;#039;&amp;#039; (FKRW) bildet die Planungsgrundlage für die beiden Hauptsiedlungsräume des Landes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verkehrskonzept&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt. VIa – Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten; Rosinak &amp;amp; Partner ZT GmbH, Besch + Partner KEG |Titel=Mobil im Ländle |TitelErg=Verkehrskonzept Vorarlberg 2006 |Sammelwerk=Schriftenreihe Raumplanung Vorarlberg |Band=26: &amp;#039;&amp;#039;Funktionskonzept Rheintal – Walgau.&amp;#039;&amp;#039; |Ort=Bregenz |Datum=2006-01-07 |Seiten=76 ff |Online=[http://www.vorarlberg.at/pdf/verkehrskonzeptvorarlberg.pdf vorarlberg.at] |Format=PDF |KBytes=864}} {{Internetquelle |url=http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/wirtschaft_verkehr/verkehr/verkehrspolitik/weitereinformationen/oeffentlicherpersonennahv/oeffentlicherpersonennahv.htm |titel=Öffentlicher Personennahverkehr |werk=vorarlberg.at – Verkehrspolitik |hrsg=Land Vorarlberg |zugriff=2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Walgau Vorarlberg.jpg|1000|Blick auf der Südterrasse des [[Walserkamm]]s über den gesamten Walgau in Richtung Süden in den [[Rhätikon]], mit den Einschnitten des [[Brandnertal]]s, [[Gamperdonatal]]s, [[Galinatal]]s und [[Saminatal]]s (links nach rechts); ganz links der Ansatz des [[Großwalsertal]]s, der Einschnitt des [[Klostertal]]s und Fernsicht in das [[Montafon]]; ganz rechts Blick hinaus über das [[Alpenrheintal|Rheintal]] in die [[Appenzeller Alpen]].&amp;lt;!--Beschreibung der Gipfel nicht hier, sondern beim Rätikon: hier die Täler, das ist unser Thema--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorarlberg-oud2.jpg|mini|Karte Vorarlbergs (von 1783); Mitte unten rot, gelb und blau Hft.&amp;amp;nbsp;Sonnenberg, Jagdberg, Blumeneck]]&lt;br /&gt;
Der Walgau war bereits während der Jungsteinzeit wegen der günstigen klimatischen Verhältnisse und der vergleichsweise hohen Sicherheit aufgrund der Abgeschiedenheit des Gebietes besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Verwaltungsgliederung:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grafschaft Sonnenberg]] || Herrschaftssitz [[Nüziders]] || [[Datei:Wappen Nüziders.svg|x32px|zentriert|Wappen von Sonnenberg (heute Gemeinde Nüziders)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| umfasste im Walgau:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Herrschaft Blumenegg]] || [[Burgruine Blumenegg|Abgegangene Burg]] bei [[Thüringen (Vorarlberg)|Thüringen]]&amp;lt;br /&amp;gt;Thüringen, Bludesch, Ludesch und Thüringerberg || [[Datei:CoA Blumenegg Lordship.svg|x32px|zentriert|Blumenegger Wappen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Herrschaft Jagdberg]] || Herrschaftssitz heutiges [[Schlins]] || [[Datei:Coats of arms of None.svg|x32px|zentriert|Wappen der Herrschaft Jagdberg (Abbildung fehlt)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| wurde schon 1474 mit der [[Herrschaft Bludenz]] vereinigt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;austria-lexikon&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Burgen_und_Schl%C3%B6sser/Vorarlberg/Rosenegg,_Burg Rosenegg, Burg].&amp;#039;&amp;#039; austria-lexikon&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Burg Rosenegg (Walgau)|Herrschaft Rosenegg]] || Abgegangene Burg bei [[Bürs]] || [[Datei:Wappen Werdenberger1.svg|x32px|zentriert|Wappen der Grafen von Werdenberg-Heiligenberg]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das Walgau mit dem Montafon und dem Großen Walsertal und den Klostertal gehörten bis zum 7. September 1808 zum Bistum Chur&amp;lt;ref&amp;gt;Sodann gehörte ganz Vorarlberg zum Bistum Brixen und es wurde in Feldkirch am 25. März 1819 ein bischöfliches General-Vikariat eingerichtet.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bildet auch mit anderen Ortschaften und dem Tiroler Paznaun das sogenannte Capitulum Drusianum oder Drusianisches Kapitel.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Keckeis: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-historische Beschreibung der Ortschaften Rötis und Viktorsberg,&amp;#039;&amp;#039; neu herausgegeben von der Gemeinde Röthis, 1991, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1805 bis 1814 gehörte der Walgau zum [[Königreich Bayern]], ab 1814 dann wieder zu [[Kaisertum Österreich|Österreich]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Neuordnung der Vorarlberger [[Gerichtssprengel]] im Jahre 1806 wurde der obere Walgau dem neu installierten [[Landgericht Sonnenberg]]&amp;lt;!-- könnte auf den Bezirksartikel zielen --&amp;gt; mit Sitz in Bludenz unterstellt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulmediencenter&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ferry Orschulik (Webgestaltung) |url=https://www2.vobs.at/dias/text.asp?Auswahl=696 |titel=Herrschaften im Walgau |titelerg=Bild 29 |werk=Schulmediencenter Vorarlberg: Bildreihen → Walgau |seiten=&amp;#039;&amp;#039;Weiterführende Information&amp;#039;&amp;#039; |zugriff=2011-07-07 |kommentar=[http://www2.vobs.at/dias/ Startseite Schulmediencenter]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der untere dem [[Landgericht Feldkirch]], aus denen sich die heutigen politischen Bezirke entwickelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Walgau war 1945 bis 1955 Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionalentwicklung im Walgau ==&lt;br /&gt;
Seit Anfang 2009 führt die Region Walgau einen Regionentwicklungsprozess durch. Im Rahmen dieses Prozesses wurde ein regionales Wiki mit vielen Detailinformationen eingerichtet, das &amp;#039;&amp;#039;Walgau Wiki&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.imwalgau.at/ Walgau Wiki]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Historisches:&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Alois Niederstätter]], Stefan Sonderegger, [[Manfred Tschaikner]] |Hrsg=Thomas Gamon, Elemanta Walgau |Titel=Das Land im Walgau |TitelErg=600 Jahre Appenzellerkriege im südlichen Vorarlberg |Sammelwerk=Schriftenreihe |Band=2 |Ort=Nenzing |Datum=2005 |ISBN=3-900143-02-1 |Online=[http://www.vorarlberg.gv.at/pdf/tschaiknerlandimwalgau.pdf vorarlberg.gv.at] |Format=PDF |KBytes=2080 |Abruf=2018-05-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.imwalgau.at/ Regio Im Walgau]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.imwalgau.at/ Regional-Wiki Im Walgau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4118965-6|VIAF=244124914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walgau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Feldkirch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Bludenz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikinger08</name></author>
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