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	<title>Walensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Anarabert: +Zuflüsse</title>
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		<updated>2026-01-16T09:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Zuflüsse&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD = Walensee 2024.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Walensee vom Kerenzerberg gegen Osten&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.121944&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.214722&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-SG/CH-GL&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Ostschweiz]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Escherkanal]] ([[Linth]]), [[Seez]], [[Tscherlerbach]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Linthkanal]]&lt;br /&gt;
|INSELN = [[Schnittlauchinsel]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Weesen]], [[Walenstadt]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 419&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = CH&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-HÖHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 24.1&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://api3.geo.admin.ch/rest/services/ech/MapServer/ch.bafu.vec25-seen/115/extendedHtmlPopup?lang=de |titel=Seen (Bundesamt für Umwelt BAFU) |werk=geo.admin.ch |abruf=2020-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 15.5&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 2.0&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 2490000000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = 37.084&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 150&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 105&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/wasser/fachinfo-daten/Wasserqualit%C3%A4t_Seen_Walensee.pdf.download.pdf/Wasserqualit%C3%A4t_Seen_Walensee.pdf|titel=Faktenblatt - Der Walensee. Zustand bezüglich Wasserqualität (Bundesamt für Umwelt BAFU) |abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 1037&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = [[BFS-Nummer|BFS-Nr.]]: 9179&lt;br /&gt;
|BILD1 = Karte Walensee.png&lt;br /&gt;
|POSKARTE = Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|{{Audio|Roh-sursilvan-Lag Rivaun.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Lag Rivaun&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist ein [[See]] in den östlichen Voralpen in der [[Schweiz]] und liegt in den [[Kanton (Schweiz)|Kantonen]] [[Kanton St. Gallen|St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] und [[Kanton Glarus|Glarus]]. Hauptzufluss und Abfluss des Walensees ist die [[Linth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Im Rätoromanischen heißt der See &amp;#039;&amp;#039;Lag/Lac Rivaun&amp;#039;&amp;#039;. Entsprechend wurde er erstmals im Jahr 843 als &amp;#039;&amp;#039;lacu riuano&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|571|Walensee}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Name bedeutet «See der [[Welsche]]n» (vgl. [[Walchensee]] in Bayern), da im [[Frühmittelalter]] der Walensee die [[Sprachgrenze]] zwischen den im Westen siedelnden [[Alamannen]] und den [[Rätoromanen]], den &amp;#039;&amp;#039;Welschen,&amp;#039;&amp;#039; im Osten bildete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]],&amp;#039;&amp;#039; Band XV, Spalte [https://digital.idiotikon.ch/p/loc/15/1426 1426].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gertrud Walch: &amp;#039;&amp;#039;Orts- und Flurnamen des Kantons St.&amp;amp;nbsp;Gallen. Bausteine zu einem Glarner Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Schaffhausen 1996, S.&amp;amp;nbsp;266.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Walensee.jpg|mini|links|Luftbild des Walensees]]&lt;br /&gt;
Der See liegt auf {{Höhe|419|CH}} und hat eine Oberfläche von 24&amp;amp;nbsp;km². Seine grösste Tiefe beträgt 151&amp;amp;nbsp;m. Durch seine besondere Lage (inmitten eines Tals und auf beiden Seiten bis zu 1000&amp;amp;nbsp;Meter hohe Steilhänge) ist die Wassertemperatur des Walensees um einige Grad kälter als diejenige benachbarter Seen. Er wird im Sommer selten über 20&amp;amp;nbsp;°C warm. Geprägt wurde das U-Tal durch den [[Rheingletscher]] in der [[Würmeiszeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wanderland.ch/de/natur_detail.cfm?id=320071 |wayback=20140714183429 |text=wanderland.ch }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://quaternary-science.publiss.net/system/articles/pdfas/290/original_vol19_no1_a17.pdf?1284107606 |wayback=20140714185918 |text=Die Diffluenz des würmeiszeitlichen Rheingletschers bei Sargans }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hydrologische Einzugsgebiet des Walensees umfasst eine Fläche von 1037&amp;amp;nbsp;km². Es weist einen sehr hohen Anteil an vegetationslosen, naturnahen und bewaldeten Flächen (84,7 %) auf; landwirtschaftlich genutzte Flächen machen 12,6 % aus, Siedlungs-, Industrie-, Gewerbe- und Verkehrsflächen lediglich 2,1 %. Damit zählt der Walensee zu den am wenigsten anthropogen belasteten Seen der Schweiz. 2011 lebten im Einzugsgebiet 41&amp;#039;100 Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Faktenblatt - Der Walensee. Zustand bezüglich Wasserqualität |Verlag=Bundesamt für Umwelt BAFU |Ort=Bern |Datum=2016-07-01 |Online=https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/wasser/fachinfo-daten/Wasserqualit%C3%A4t_Seen_Walensee.pdf.download.pdf/Wasserqualit%C3%A4t_Seen_Walensee.pdf |Abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptzufluss war ursprünglich die [[Seez]]. Seit der [[Linthkorrektion]] in den Jahren 1807 bis 1811 ist die Glarner [[Linth]] durch den [[Escherkanal]] der Hauptzufluss. Die Linth tangierte zuvor den Walensee nicht und floss vom Glarnerland aus direkt in Richtung [[Zürichsee]]. Die Verbindung zwischen Linth und Walensee wurde durch die [[Maag]] hergestellt, die sich bei [[Ziegelbrücke (Schweiz)|Ziegelbrücke]] mit der Linth vereinigte. Mit der Umleitung der Linth vergrösserte sich das Einzugsgebiet des Walensees von 421 km² auf 1061 km². Gleichzeitig sank der Wasserspiegel um 5,5 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortschaften am Walensee sind [[Walenstadt]], [[Mols SG|Mols]], [[Quarten#Geographie|Unterterzen]], [[Quarten#Geographie|Murg]], [[Mühlehorn]] und [[Weesen]] sowie am Nordufer die Dörfer [[Amden#Geographie|Betlis]] und [[Quinten]]. Bei Touristen am beliebtesten ist die autofreie Ortschaft Quinten, welche nur per Schiff oder durch eine rund dreistündige Wanderung von Weesen oder Walenstadt zu erreichen ist und ein [[Mittelmeerklima]] bietet. Geschützt gegen Norden wachsen auf der Südseite der Churfirsten [[Hanfpalmen]] und [[Feigen]]. Nördlich befinden sich das auf einer Terrasse hoch über dem See gelegene [[Amden]] mit dem [[Mattstock]] (1936&amp;amp;nbsp;m) und die Bergkette der [[Churfirsten]] (bis 2306&amp;amp;nbsp;m). Südlich des Sees liegen die Winter- und Sommer-Tourismusregionen [[Flumserberg]] und [[Kerenzerberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der südöstlichen Ecke des Sees, auf dem Gebiet der Gemeinde [[Quarten]], liegt die kleine [[Schnittlauchinsel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuflüsse ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Nebenflüsse der Limmat#Walensee|Zuflüsse des Walensees]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Limnologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zirkulation ===&lt;br /&gt;
Der Walensee ist ein [[monomiktisch]]er See. Der Wasserkörper durchmischt sich jeden Frühling vollständig, wodurch sauerstoffreiches Wasser in die Tiefe und nährstoffreiches Wasser in die oberflächennahen Schichten gelangt. Verantwortlich dafür sind seine windexponierte Lage – mit häufigen Ost- und Westwinden sowie [[Föhn]]einfluss aus dem [[Alpenrheintal|Rheintal]], dem [[Murgtal (St. Gallen)|Murgtal]] und dem [[Glarnerland]] – und der hohe Gehalt an [[Schwebstoffe|Schwebstoffen]] in den Zuflüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommerhalbjahr folgt eine [[Temperaturschichtung|Stagnationsphase]], jedoch ohne Ausbildung eines stabilen [[Metalimnion]]s. Die fortgesetzte Durchmischung verhindert eine ausgeprägte Temperaturschichtung, wie sie in vergleichbaren Seen oft zu beobachten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trophie ===&lt;br /&gt;
Wie in den meisten Schweizer Seen setzte auch im Walensee ab 1960 eine [[Eutrophierung]] durch Abwassereinleitung ein. Die höchsten [[Phosphor]]konzentrationen erreichte der Walensee in den 1970er-Jahren mit 30&amp;amp;nbsp;µg/l und war damit [[mesotroph]] beziehungsweise knapp [[eutroph]]. Dank der guten Zirkulation blieben die Sauerstoffwerte im [[Hypolimnion]] jedoch stets so hoch, dass kein Phosphor aus den Sedimenten in den Wasserkörper zurückgelangte und somit keine [[Umkippen#Hintergrund: Phosphatrücklösung|Eigendüngung]] einsetzte. Die Reduktion der Phosphorzufuhr durch den Ausbau der [[Kläranlage|ARAs]] im Einzugsgebiet zeigte daher bereits Ende der 1970er-Jahre rasch Wirkung. Heute weist der See wieder einen [[oligotroph]]en Zustand auf mit Werten unter 4&amp;amp;nbsp;µg/l und gehört damit zu den nährstoffärmsten Seen der Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gewässerzustand von Zürichsee, Zürichobersee und Walensee; Auswertungen der Untersuchungsergebnisse bis 2010 |Verlag=Wasserversorgung Stadt Zürich |Ort=Zürich |Datum=2013-07 |Online=https://www.sg.ch/content/dam/sgch/umwelt-natur/wasser/seen-und-weiher/02-01--gew%C3%A4sserqualit%C3%A4t-seen/z%C3%BCrich-obersee/pdfs/Gew%C3%A4sserzustand%20von%20Z%C3%BCrichsee%20Z%C3%BCrichobersee%20und%20Walensee.pdf |Abruf=2025-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischerei ==&lt;br /&gt;
Der Walensee wird sowohl von [[Berufsfischer]]n als auch von [[Sportfischer]]n befischt. Seit 1933 werden Fischfangstatistiken veröffentlicht. Wurden in den 1970er Jahren noch rund 70 Tonnen pro Jahr gefangen, so gingen die Erträge in der Folge stark zurück. 2021 haben die Berufsfischer, drei sind es noch an der Zahl, 4143&amp;amp;nbsp;kg gefangen, vor allem [[Coregonus|Felchen]], [[Flussbarsch|Egli]] und [[Rotauge]]n. Die Sportfischer hatten im gleichen Jahr 1190&amp;amp;nbsp;kg gefangen, vor allem Egli, [[Hecht]] und [[Forellen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reto Vincenz |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/werdenberg/sarganserland-walensee-fisch-wird-zur-raritaet-das-zeigt-die-fischfangstatistik-2021-ld.2308147 |titel=Walensee-Fisch wird zur Rarität: Das zeigt die Fischfangstatistik |werk=tagblatt.ch |datum=2022-06-23 |abruf=2023-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walensee ostwärts.jpg|mini|Das steile Nordufer zwischen Fly und Betlis]]&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung durch die Römer um das Jahr 15 v.&amp;amp;nbsp;Chr. lag der Walensee im Grenzbereich der [[Römische Provinz|römischen Provinzen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Raetia]]&amp;#039;&amp;#039; (Rätien) und &amp;#039;&amp;#039;[[Germania superior]]&amp;#039;&amp;#039; (Obergermanien). Die römischen vici &amp;#039;&amp;#039;[[Centum Prata]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Kempraten]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Turicum]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Zürich]]) dienten auf dem Wasserweg Walensee–[[Zürichsee]] über die [[Limmat]] und den [[Rhein]] als Knotenpunkte des Warenverkehrs über die Alpenroute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch war der Walensee seit der Antike eine grosse Herausforderung, da es dort kaum Ebenen gibt. So trassieren die [[Bahnstrecke Ziegelbrücke–Chur]] resp. die ehemalige [[Vereinigte Schweizerbahnen|Südostbahn]] Sargans–Rapperswil wie auch die Autobahn [[A3 (Schweiz)|A3]] den Walensee durch Galerien und Tunnels. Bis zur Eröffnung der Walenseestrasse war auf dem Landweg die Passage zwischen der Linthebene und Walenstadt nur über den Kerenzerberg zwischen Mollis und Quarten möglich. Bis in die frühe Neuzeit wurde der Warenverkehr zwischen [[Zürich]] und [[Chur]] deshalb per Schiff auf dem Walensee befördert. Allerdings war die weitverzweigte Linth mit ihrem immer wieder wechselnden Lauf zwischen Walensee und Zürichsee für die Schiffsleute und ihre Ruderschiffe eine Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Errichtung des [[Linthkanal]]s konnten Güter besser und schneller mit dem Schiff von Walenstadt nach Zürich gefahren werden. Nur zweimal passierte ein [[Dampfschiff]] die Kanalstrecke. In der Regel wurden die Güter in der [[Sust]] auf [[Ledischiff]]e umgeladen, die vom Ufer aus (von Menschen und Tieren, zuletzt auch mit Hilfe von Traktoren) gezogen wurden; das [[Treideln]] hiess in der [[Bezirk March|March]] &amp;#039;&amp;#039;Recken&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.museum-uznach.ch/uploads/media/Schifffahrt_Linth.pdf |wayback=20140714213911 |text=Schifffahrt auf der Linth }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eisenbahn machte mit der Zeit den Warentransport auf dem Wasser zwischen Zürich und Walensee überflüssig, die Personenschifffahrt ist jedoch zur beliebten Freizeitbeschäftigung geworden, wie auch die dazugekommene Sportschifffahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde in der Linthebene die vierspurige [[A3 (Schweiz)|Autobahn A3]] eröffnet. Zwischen [[Weesen]] und [[Mühlehorn]] wurde aus ihr die zweispurige [[Walenseestrasse]]. Sie bestand im Wesentlichen aus der Hauptstrasse durch die Dörfer Mühlehorn, [[Murg SG|Murg]], [[Unterterzen]] und [[Mols SG|Mols]]. Bei [[Walenstadt]] begann die Fortsetzung der A3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrasse hatte zwar gewöhnliche Verbindungen und Fussgängerstreifen, war aber einem hohen Verkehrsaufkommen ausgesetzt. Der Walensee erhielt durch diesen Engpass einen schweizweiten Ruf als Nadelöhr für den Verkehr, da sich bei hohem Verkehrsaufkommen und den damit verbundenen häufigen schweren Verkehrsunfällen jeweils kilometerlange Staus in der Linthebene bildeten. Jahrelang war die Meldung «Stau am Walensee» in der Ostschweiz so geläufig, dass die Kabarettisten des in den achtziger Jahren populären [[Trio Eugster|Trios Eugster]] dem Walensee den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Qualensee&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Zur gleichen Zeit wurde die heutige [[Walenseeautobahn]] in Arbeitsgemeinschaft verschiedener Bauunternehmungen gebaut. Die Bauleitung übernahm das Bauingenieurbüro [[Locher &amp;amp; Cie|Locher &amp;amp; Cie AG]] in Zürich. 1986 konnte der 5,8&amp;amp;nbsp;km lange Kerenzertunnel dem Verkehr übergeben werden, womit die A3 entlang des Walensees durchgängig vierspurig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quinten Walensee - panoramio.jpg|mini|MS Quinten]]&lt;br /&gt;
Der beliebte Fuss- und Wanderweg am nördlichen Ufer des Walensees ist ab Betlis nur den Fussgängern vorbehalten und für Fahrräder gesperrt. Die Wanderung ist wegen der Geländetopografie mit einigen Höhendifferenzen verbunden und gilt teilweise als anspruchsvoll. Sie kann jedoch auch in Quinten unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personenschifffahrt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walensee MS Churfirsten.png|mini|MS Churfirsten, im Hintergrund die Churfirsten-Kette]]&lt;br /&gt;
Drei [[Linienschifffahrt|Kursschiffe]] des &amp;#039;&amp;#039;Schiffsbetriebs Walensee&amp;#039;&amp;#039; verkehren im Sommerhalbjahr zwischen zehn Anlegestellen. Das Schiff &amp;#039;&amp;#039;Quinten&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; fasst 260 Passagiere, die &amp;#039;&amp;#039;Churfirsten&amp;#039;&amp;#039; 220 und die &amp;#039;&amp;#039;Seestern&amp;#039;&amp;#039; 110 Personen. Die &amp;#039;&amp;#039;Alvier&amp;#039;&amp;#039; fasst 60 Personen und verkehrt als Personenfähre zwischen Quinten und Murg. Die &amp;#039;&amp;#039;Gonzen&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kahn]] oder [[Ledischiff]] für den Last- und Warenverkehr am Walensee. Die drei Anlegestellen [[Betlis]], [[Quarten#Geographie|Quinten]] mit 56 Einwohnern und [[Au (Walensee)|Au]] am Nordufer des Sees sind nur mit dem Schiff erreichbar, weswegen die &amp;#039;&amp;#039;Alvier&amp;#039;&amp;#039; ganzjährig in Betrieb ist. Der See ist auch im Winter eisfrei. Quinten ist auch der &amp;#039;&amp;#039;Heimathafen&amp;#039;&amp;#039; der kleinen Flotte, die Werkstätte und Büros der lokalen Schifffahrtsgesellschaft befinden sich jedoch in Unterterzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Dampfschiff verkehrte 1837. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Minerva (Schiff, 1834)|Minerva]]&amp;#039;&amp;#039; wurde vom Zürichsee auf den Walensee verlegt. Bahn und Strasse führten in den 1860er-Jahren zum Erliegen der Personenschifffahrt. Eine erste Wiederinbetriebnahme zwischen 1900 und 1925 war nicht von langer Dauer. In den 1940er- bis 1960er-Jahren erfolgte ein Neubeginn, zuerst mit kleinen Motorbooten, ab 1954 mit dem Motorschiff &amp;#039;&amp;#039;Quinten&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; sowie 1971 mit der &amp;#039;&amp;#039;Fridolin&amp;#039;&amp;#039;. Die grosse Wende geschah dank der Unterstützung durch die Tourismusorganisationen ab den 1970er-Jahren. Die &amp;#039;&amp;#039;Churfirsten&amp;#039;&amp;#039; wurde 1976, die &amp;#039;&amp;#039;Seestern&amp;#039;&amp;#039; 1982 und die &amp;#039;&amp;#039;Quinten&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; 1987 in Betrieb genommen. Für den Schifffahrtsbetrieb war 1950–2004 die Quintner Familie Walser prägend; seither zeichnet die &amp;#039;&amp;#039;Schiffbetrieb Walensee AG&amp;#039;&amp;#039; verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiffländen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|einzig=0|section=Schiffländen}}&lt;br /&gt;
[[Lände|Schiffländen]] der Personenschifffahrt, von Osten nach Westen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}} &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable toptextcells tabelle-kopf-fixiert tabelle-zeile-aktiv tabelle-zaehler&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:smaller&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Schiffländen am Walensee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15px&amp;quot; | Seite&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;100px&amp;quot;| Lage&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15px&amp;quot; | [[Kanton (Schweiz)#Tabellen und Listen|Kt.]]&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15px&amp;quot; | [[Geographische Koordinaten|⊙]]&amp;lt;!-- sortierbar: Ost-West--&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Bild&amp;lt;!-- sortierbar: Jahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walenstadt (See)&lt;br /&gt;
| Nord&lt;br /&gt;
| [[Walenstadt]]&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.127788|EW=9.301876|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Walenstadt (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|link=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Walenstadt (See)|Breitengrad=47.1277|Längengrad=9.3018|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mols (See)&lt;br /&gt;
| Süd&lt;br /&gt;
| [[Mols SG|Mols]]&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.113083|EW=9.278024|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Mols (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|link=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Mols (See)|Breitengrad=47.1130|Längengrad=9.2780|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unterterzen (See)&lt;br /&gt;
| Süd&lt;br /&gt;
| [[Unterterzen]], beim Bahnhof Unterterzen, Talstation Luftseilbahn Flumserberge&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.114594|EW=9.253416|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Unterterzen (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Unterterzen Schifflände.jpg|140px|2021]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinten Au&lt;br /&gt;
| Nord&lt;br /&gt;
| [[Quinten]]&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.129569|EW=9.229405|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Quinten Au, Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|link=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Quinten Au|Breitengrad=47.1295|Längengrad=9.2294|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Murg Ost (See)&lt;br /&gt;
| Süd&lt;br /&gt;
| [[Murg SG|Murg]]&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.114862|EW=9.217995|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Murg Ost (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|link=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Murg Ost (See)|Breitengrad=47.1148|Längengrad=9.2179|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinten&lt;br /&gt;
| Nord&lt;br /&gt;
| [[Quinten]]&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.128998|EW=9.216001|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Quinten, Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Quinten 2011-08-03zj.jpg|140px|2011]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Murg West (See)&lt;br /&gt;
| Süd&lt;br /&gt;
| [[Murg SG|Murg]]&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.113220|EW=9.211258|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Murg West (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|link=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Murg West (See)|Breitengrad=47.1132|Längengrad=9.2112|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mühlehorn (See)&lt;br /&gt;
| Süd&lt;br /&gt;
| [[Mühlehorn]], beim Bahnhof Mühlehorn&lt;br /&gt;
| GL&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.118379|EW=9.174366|text=ICON2|type=landmark|region=CH-GL|sortkey=EW|name=Mühlehorn (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|link=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Mühlehorn (See)|Breitengrad=47.1183|Längengrad=9.1743|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betlis&lt;br /&gt;
| Nord&lt;br /&gt;
| [[Weesen]]&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.134435|EW=9.146041|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Betlis, Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|link=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Betlis|Breitengrad=47.1344|Längengrad=9.1460|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weesen (See)&lt;br /&gt;
| Nord&lt;br /&gt;
| [[Weesen]]&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.134733|EW=9.099309|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SG|sortkey=EW|name=Weesen (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|link=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Weesen (See)|Breitengrad=47.1347|Längengrad=9.0993|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassersport ==&lt;br /&gt;
Bei [[Sporttauchen|Sporttauchern]] ist der Walensee wegen seines oftmals klaren Wassers beliebt. Weil der Walensee meist um einige Grad kühler als der [[Bodensee|Boden-]] oder [[Zürichsee]] ist, entwickeln sich die [[Algen]] langsamer als in anderen Seen, was zu einer meist besseren [[Sichtweite unter Wasser]] führt. Zahlreiche Unterwasser-Felswände erlauben es, schnell in grosse Tiefen abzutauchen, und an einigen Stellen gibt es [[Schiffswrack]]s zu erkunden. Das bekannteste davon ist das sogenannte «[[Ledischiff|Lediwrack]]», das zwischen [[Mols SG|Mols]] und [[Walenstadt]] auf etwa 30&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lediwrack&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel  Mate |url=https://www.swiss-divers.ch/informationen/tauchplaetze/walensee-tauchplaetze/lediwracks-mols/ |titel=Mols, Lediwracks |titelerg=Walensee |werk=Tauchplatz Verzeichnis |hrsg=Swiss Divers |datum=2010-02-16 |zugriff=2014-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der vielerorts steilabfallende Seegrund und die kühlen Temperaturen machen den Walensee zu einem für Taucher anspruchsvollen Gewässer, das nur von erfahrenen Tauchern betaucht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders ab Oktober bis Dezember können am Walensee aufgrund der Enge des Tales starke Winde auftreten. Regelmässig können dann erfahrene Starkwindsurfer beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Am Ostufer des Sees befindet sich bei [[Walenstadt]] die [[Walensee-Bühne]], auf der seit 2005 im Sommer Musicals aufgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als [[Franz Liszt]] 1837 mit seiner Geliebten Gräfin [[Marie d’Agoult]] von Genf an den [[Comersee]] reiste, nahm er von Weesen nach Walenstadt das Schiff (die Strasse über den [[Kerenzerberg]] wurde erst 1848 eröffnet). Dieser Fahrt auf dem Walensee widmete er das Klavierstück «Au lac de Wallenstadt».&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bündner Monatsblatt]] 1/2020, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=jAM6vrLsymI Aufnahme mit Francesco Piemontesi]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 ging im Walensee das Dampfboot &amp;#039;&amp;#039;[[Delphin (Schiff, 1843)|Delphin]]&amp;#039;&amp;#039; unter.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Herder-1854/A/Wallenstadt Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau &amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;1857, Band 5, S. 665]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurden im Walensee von der Schweizer Armee eine Tonne deutsche [[MG 42]] versenkt. Zwischen 1960 und 1965 wurden weiter 200&amp;amp;nbsp;kg Munition versenkt, die genauen Versenkungsorte sind nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://backend.vbs.admin.ch/fileservice/sdweb-docs-prod-vbsch-files/files/2024/06/12/1c4690bc-bf3f-4076-bcab-4a74ce4661f3.pdf Historische Abklärungen zu Ablagerungen und Munitionsversenkungen, VBS]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vollbeladene Kies-Transfer-Schiff &amp;#039;&amp;#039;Brisi&amp;#039;&amp;#039; sank im April 2006 innert Sekunden, wobei die ganze Ladung auf den Seeboden kippte. Nach zwei Monaten glückte die Bergung des Schiffes aus etwa 130 Metern Tiefe. Die Kiesladung eines solchen grösseren Ledischiffes beträgt mindestens 300 Tonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://videoportal.ch.msn.com/video?id=99f5693e-857a-4853-b4e3-f222b0ee664e |wayback=20111104022611 |text=Schweiz Aktuell, Videobeitrag vom 15. Juni 2006 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursache waren die offen gebliebenen Revisionsluken, durch die Wasser eines Lecks ungehindert in alle weiteren Schotts eindringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Walensee3.JPG|Der Walensee mit den Churfirsten mit einem winterlichen [[Hochnebel|Nebelmeer]] über dem Mittelland&lt;br /&gt;
 Walensee2.JPG|Sicht auf den Walensee und Walenstadt vom [[Selun]] aus&lt;br /&gt;
 Murg und Quinten.jpg|Quinten und Murg mit See vom Leistchamm aus&lt;br /&gt;
 Amden Weesen Linthebene3.jpg|Weesen und der Escherkanal vom Leistchamm aus&lt;br /&gt;
 Weesen vom Roemerturm.jpg|Sicht vom Römerturm auf Weesen&lt;br /&gt;
 Amden vom Roemerturm.jpg|Sicht vom Römerturm auf Amden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen im Kanton Glarus]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8654|Autor=Jakob Kuratli Hüeblin}}&lt;br /&gt;
* Guido Städler: &amp;#039;&amp;#039;Walensee-Schiffahrt 1837–1987. 150 Jahre «moderne» See- und Schiffahrtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Städler, Walenstadt 1987.&lt;br /&gt;
* Guido Städler: &amp;#039;&amp;#039;Walensee-Schiffahrt, Linth-Schiffahrt. Walensee–Linth–Zürichsee.&amp;#039;&amp;#039; Sarganserländer Verlag, Mels 1996. 2. Auflage 2012, ISBN 978-3-907926-11-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://walenseeschiff.ch/ Walenseeschifffahrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizer Seen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4341835-1|VIAF=238748499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Kanton Glarus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Linth/Limmat|SWalensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betauchter See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linthgebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anarabert</name></author>
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