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	<title>Waldschutz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:12:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldschutz&amp;diff=236044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Revert auf Version von :Benutzer:Mantelmoewe (06:12 Uhr, 2. Oktober 2024). Grund: keine Verbesserung des Artikels</title>
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		<updated>2026-01-30T07:04:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Mantelmoewe&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Mantelmoewe (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Mantelmoewe&lt;/a&gt; (06:12 Uhr, 2. Oktober 2024). Grund: keine Verbesserung des Artikels&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den forstwirtschaftlichen Pflanzenschutz. Für Waldschutz als Umwelt- und Naturschutz siehe [[Waldschutz (Naturschutz)]].}}&lt;br /&gt;
[[file:Forest protection in LT.JPG|mini|Waldschutz-Auto in [[Litauen]]]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forstschutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) werden in der [[Forstwirtschaft]] Maßnahmen zum Schutz von [[Wald|Wäldern]] und Baumbeständen vor [[Waldschäden|Schäden jeglicher Art]] verstanden. Dabei werden sowohl die forstwirtschaftlichen wie auch die [[Ökosystemdienstleistung|nicht-materiellen Ansprüche]] (wie [[Erholung]], [[Klima]]wirkung oder [[Landschaft]]sgestaltung) an den Wald als schützenswert betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit bezeichnete man mit Waldschutz oder Forstschutz insbesondere die hoheitlich polizeiliche Tätigkeit des Forstpersonals, die sich gegen allgemeine Straftäter, insbesondere aber gegen so genannte [[Waldfrevel|Wald-]] oder Forstfrevler (beispielsweise [[Diebstahl]] von [[Holz]] oder [[Reisig]], [[Wilderei]], [[Fischwilderei]], unerlaubte [[Hutewald|Waldweide]]), richtete. Heute steht der Schutz des Waldes gegen schädliche Tiere, Pilze und Pflanzen ([[Forstschädling]]e) oder Umwelteinflüsse im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Erst Mitte des 20. Jahrhunderts begann der Waldschutz, sich als Forschungsthema an deutschen Universitäten zu verbreiten. Als Pioniere des Waldschutzes in Deutschland gelten die mittlerweile verstorbenen [[Gustav Wellenstein]] (Freiburg), [[Fritz Schwerdtfeger]] (Eberswalde/Göttingen) und [[Wolfgang Schwenke (Zoologe)|Wolfgang Schwenke]] (München). Die Existenz von [[Pheromon]]en war ihnen zu Beginn noch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praktischer Waldschutz ==&lt;br /&gt;
=== Gefahren für den Wald ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldbrand eichhoernchen.jpg|mini|Waldbrand-Warntafel]]&lt;br /&gt;
Die Leistungsfähigkeit des Waldes wird sowohl von [[Biotische Umweltfaktoren|biotischen]] wie auch von [[Abiotische Umweltfaktoren|abiotischen]] Faktoren bedroht. Darüber hinaus kann der Wald auch durch forstwirtschaftliche Maßnahmen geschädigt werden, beispielsweise durch [[Holzrücken|Rückeschäden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlichen biotischen Gefahren für den Wald sind&lt;br /&gt;
* Schadinsekten wie [[Borkenkäfer]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Buchdrucker (Käfer)|Buchdrucker]] und [[Kupferstecher (Käfer)|Kupferstecher]] an Fichte), [[Eichenwickler]] oder [[Schwammspinner]]&lt;br /&gt;
* [[Wildverbiss]]&lt;br /&gt;
* [[Pilze|Pilz]]&amp;amp;shy;schäden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den abiotischen Gefahren zählen:&lt;br /&gt;
* [[Klima]]&amp;amp;shy;einflüsse (Wetter) wie [[Sturm]] ([[Sturmholz]]), [[Schnee]], [[Eis]], [[Frost]], [[Aridität|Trockenheit]], [[Hitze]] und [[Blitz]]&amp;amp;shy;schlag&lt;br /&gt;
* Feuergefahr ([[Waldbrand]])&lt;br /&gt;
* [[Immission|Eintrag]] von [[Schadstoff]]en ([[Waldsterben]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methoden des Waldschutzes ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Waldschutzes werden zahlreiche unterschiedliche Methoden angewandt. Hierbei kommt dem [[Integrierter Pflanzenschutz |integrierten Pflanzenschutz]] eine besondere Rolle zu. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Schutz gegen biotische Faktoren, da die meisten abiotischen Faktoren durch Menschen kaum, allenfalls die verschiedenen Dispositionen durch entsprechende waldbauliche Maßnahmen, beeinflussbar sind. Schäden durch die forstwirtschaftliche Nutzung werden durch die entsprechende [[Ausbildung]] der Mitarbeiter minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schutz vor biotischen Gefahren ====&lt;br /&gt;
Die Maßnahmen gegen biotische Gefahren lassen sich grob in vier Bereiche einteilen:&lt;br /&gt;
* Zu den [[physik]]alischen Verfahren zählen die Nasslagerung und die Entrindung von geschlagenem Holz, die Einzäunung von [[Aufforstung]]s&amp;amp;shy;flächen und der mechanische Schutz junger Bäume gegen Wildverbiss.&lt;br /&gt;
* [[Chemie|Chemische]] Verfahren des Waldschutzes umfassen den Einsatz von [[Fungizid]]en, [[Insektizid]]en, [[Herbizid]]en und [[Rodentizid]]en. Dabei kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Wirkstoffe zum Einsatz, zu denen unter anderem [[Schwefel]], [[Cyhalothrin]], [[Cypermethrin]], [[Glyphosat]] und [[Zinkphosphid]] gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Herausgeber=[[Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit]] |Titel=Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis 2018. Teil 4 Forst |Online=https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel/psm_verz_4.pdf |ISSN=0178-062X |Format=pdf |Auflage=66 |Datum=2018-02-07 |Abruf=2019-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Biologie|biologischen]] Waldschutzverfahren zerfallen in zwei Bereiche: zum einen die Förderung von Nutzorganismen wie [[Vögel]]n, [[Fledermäuse]]n oder [[Ameisen]], beispielsweise durch die Anlage von [[Totholz]]-Inseln, und zum anderen durch den Einsatz [[Gentechnisch veränderter Organismus|gentechnisch veränderter Organismen]] wie verschiedenen &amp;#039;&amp;#039;[[Bacillus thuringiensis]]&amp;#039;&amp;#039;-Unterarten.&lt;br /&gt;
* Davon unterschieden werden [[Biotechnologie|biotechnische]] Waldschutzverfahren, die auf der „Zweckentfremdung“ natürlicher Reaktionen auf [[Reiz]]e beruhen. Als physikalische Reize werden Wildreflektoren eingesetzt, während [[Lockstofffalle]]n und Repellents (Schäl- und Verbiss-Schutzmittel) mit chemischen Reizen wirken.&lt;br /&gt;
Auch die Bestandsregulierung des [[Wild]]es durch [[Jagd]] dient dem Wald- und Forstschutz, da die [[Bestandesbegründung]] durch [[Naturverjüngung]] wesentlicher Bestandteil der modernen Forstwirtschaft ist und waldbauliche Zielsetzungen durch überhöhte Wildbestände oftmals nur mit erheblichem finanziellem Aufwand (Einzelschutz, Zäunung) realisierbar sind. Sie wird aber bei akzeptablen Wildständen nicht zu den Kernaufgaben des Waldschutzes gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schutz vor abiotischen Gefahren ====&lt;br /&gt;
Die Möglichkeiten zum Schutz vor abiotischen Gefahren sind geringer, da diese nur in geringem Umfang direkt beeinflussbar sind. In Frage kommen unter anderem Maßnahmen des [[Waldbau]]s als Schutz gegen Sturm- oder klimatische Gefahren oder ggfs. [[Öffentlichkeitsarbeit]], um Waldbränden vorzubeugen. Im Bereich des [[Immissionsschutz]]es wurden zahlreiche forstliche Maßnahmen wie zum Beispiel die [[Kalkung]] entwickelt, die allerdings nicht auf die Schadensursache wirken, sondern auf die Symptome.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausführung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:„Forstschutz“-Ärmelabzeichen Bayern.JPG|mini|hochkant|„Forstschutz“-Ärmelabzeichen Bayern]]&lt;br /&gt;
Waldschutz wird von Beamten des gehobenen Forstdienstes, den [[Förster]]n (auch: Revierleitern), oder auch von ausschließlich zu diesem Zwecke eingestellten [[Forstschutzbeauftragter|Forstschutzbeauftragten]] wahrgenommen. Die Revierleiter und Forstschutzbeauftragten haben im Rahmen ihrer örtlichen und sachlichen Zuständigkeit die Stellung von [[Polizeivollzugsbeamter|Polizeivollzugsbeamten]], das heißt die Befugnisse des Polizeivollzugsdienstes, jedoch in forstbezirks- oder kreisbezogenem und sachlich eingeschränktem Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Bayern]] sind für den Forstschutz die im Vollzugsdienst tätigen Dienstkräften der [[Polizei Bayern|bayerischen Polizei]] und die Forstschutzbeauftragten (Forstschutzbeamte und Forstschutzbeauftragte) zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=jlr-WaldGBY2005rahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs Art.&amp;amp;nbsp;32] Abs.&amp;amp;nbsp;1 Waldgesetz für Bayern. Aufgerufen am 17. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;doc.id=VVBY-VVBY000001348&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;st=vv Ziff. 2.1.2] Vollzug des Waldgesetzes für Bayern (BayWaldG); Richtlinien zum Vollzug des Vierten Teils des Waldgesetzes für Bayern (Forstschutzrichtlinien – ForstSchRL), Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 22. Februar 1989 Nr. F 1-FG 100c-1756, Fundstelle: AllMBl 1989, S. 291. Aufgerufen am 17. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Baumschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Pflanzliche Abwehr von Herbivoren]]&lt;br /&gt;
* [[Sanitärhieb]]&lt;br /&gt;
* [[Waldschäden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Altenkirch, Curt Majunke, Bernhart Ohnesorge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Waldschutz auf ökologischer Grundlage. 86 Tabellen.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3684-8 oder ISBN 978-38001-3684-1.&lt;br /&gt;
* Günter Hartmann, [[Heinz Butin]]: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Waldschäden: Diagnose von Baumkrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2017 (4. Auflage), ISBN 978-3-8001-5833-1.&lt;br /&gt;
* Stefan Kunze, Heinz Ruppertshofen: &amp;#039;&amp;#039;Praxis Waldschutz: Strategien gegen das Waldsterben.&amp;#039;&amp;#039; Landbuch-Verlag, Hannover 1995, ISBN 3-7842-0520-8.&lt;br /&gt;
* Siegfried Prien (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ökologischer Waldschutz&amp;#039;&amp;#039;. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-8001-0331-7.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schwerdtfeger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Waldkrankheiten. Lehrbuch der Forstpathologie und des Forstschutzes.&amp;#039;&amp;#039; Paul Parey, Hamburg und Berlin 1981, ISBN 3-490-09116-7.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schwenke (Zoologe)|Wolfgang Schwenke]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden der Forstzoologie und des Forstschutzes gegen Tiere.&amp;#039;&amp;#039; Pareys Studientexte, Nr. 32. Parey, Hamburg und Berlin 1981, ISBN 3-490-06816-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wald.de/?p=68 Wald.de] – überwiegend auf Borkenkäfer beschränkt&lt;br /&gt;
* [http://www.waldschutz.ch/ Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft] – Waldschutz Schweiz&lt;br /&gt;
* [http://www.fva-bw.de/forschung/index2.html Forstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg] – Waldschutz in Baden-Württemberg (Aktuelles)&lt;br /&gt;
* [http://www.forst.bayern.de/gefahren-fuer-den-wald/ Bayerische Staatsforstverwaltung] – Gefahren für den Wald&lt;br /&gt;
*[https://www.bmu.de/themen/natur-biologische-vielfalt-arten/naturschutz-biologische-vielfalt/waelder/waldschutz-international/ BMUB: Projekte zum internationalen Waldschutz]&lt;br /&gt;
* [http://www.wsl.ch/dienstleistungen/publikationen/pdf/10622.pdf Sturm, Witterung und Borkenkäfer. Risikomanagement im Forstschutz. - WSL Merkblatt für die Praxis] – PDF (1 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4017961-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldschutz| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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