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	<title>Waldschmiede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:28:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;WAH: Änderungen von 2.247.253.20 (Diskussion) auf die letzte Version von M Huhn zurückgesetzt</title>
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		<updated>2019-07-21T12:56:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2.247.253.20&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2.247.253.20&quot;&gt;2.247.253.20&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2.247.253.20&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2.247.253.20 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:M_Huhn&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:M Huhn (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;M Huhn&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
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&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldschmieden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren [[mittelalter]]liche und [[frühneuzeit]]liche Formen von [[Schmiede (Werkstatt)| Schmiede]]n, die insbesondere in [[Hessen]] verbreitet waren. Die Waldschmieden unterschieden sich durch besondere Arbeitsweisen und den rechtlichen Status ihrer Betreiber von anderen Schmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Waldschmieden bestanden vor allem in Hessen im [[Lahn-Dill-Gebiet]], am südlichen und westlichen Rand des [[Thüringer Wald]]s, im nördlichen [[Spessart]], im [[Vogelsberg]], im [[Taunus]], im  nördlichen [[Odenwald]] und an den Osträndern von [[Rothaargebirge]] ([[Kellerwald]]) und [[Westerwald]]. Im Taunus ist diese spezielle Produktionsform vom 14. bis zum 16. Jahrhundert nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldschmieden wurden oft abseits von Siedlungen in bewaldeten Gebieten errichtet, wo es Vorkommen von [[Raseneisenstein]] sowie ausreichend Holz oder [[Holzkohle]] zur Befeuerung der Schmieden gab. Dazu kamen soziale Bedingungen: Im Umland von größeren Städten übernahm deren Bevölkerung weitgehend die Eisenproduktion mit meist moderneren Herstellungsverfahren, während sich Waldschmieden meist in entlegenen Gebieten mit kleinen Adelsherrschaften bildeten, die über keine städtischen Zentren verfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsstatus ==&lt;br /&gt;
Bei den Waldschmieden handelte es sich zunächst weitgehend um [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Hörige]]. Sie entwickelten sich aus der Schicht der an Herrenhöfen angesiedelten Handwerker. Die Produktion in Waldschmieden in der Nähe der benötigten Rohstoffe stellte eine Modernisierung gegenüber der Eisenverarbeitung an den Herrenhöfen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schmiede erhielten ihre Schmiedewerkstatt meist als [[Erblehen]], was einen verbesserten Rechtsstatus gegenüber den leibeigenen Bauern darstellte, denen ihr Hof nicht gehörte. Gegenüber anderen Hörigen waren Waldschmiede durch ihre weitgehende [[Freizügigkeit]] bevorzugt. Ihrem [[Lehnswesen|Lehnsherren]] mussten sie Abgaben leisten und ihre Arbeitskraft sowie Produktionsmittel für eine bestimmte Zeit zur Verfügung stellen. In weiten Teilen des Waldschmiedegebiets lässt sich im Verlauf des Mittelalters eine deutliche Verringerung dieser Lasten feststellen. Von den übrigen [[Frondienst]]en waren die Waldschmiede weitgehend befreit. In vielen Fällen beauftragten die Lehnsherren andere Untertanen damit, die Waldschmiede mit Holzkohle und Lebensmitteln zu versorgen, um deren Arbeitsfähigkeit sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsweise ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Lahn-Dill-Gebiet#Rennöfen und Waldschmieden|titel1=„Rennöfen und Waldschmieden“ im Artikel Lahn-Dill-Gebiet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niedergang ==&lt;br /&gt;
Mit der Fortentwicklung von [[Bergbau]] und [[Metallurgie|Hüttenwesen]], der damit verbundenen Trennung zwischen [[Verhüttung]] und Schmiedearbeit, den sichereren und schnelleren Handelswegen sowie der zunehmenden Verwendung von [[Steinkohle]] in der Stahlherstellung verschwanden viele Waldschmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Fritz Geisthardt: &amp;#039;&amp;#039;Waldschmieden im Taunus&amp;#039;&amp;#039;, in: Nassauische Annalen, 81. Band, Wiesbaden 1970. S. 134–144.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmieden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAH</name></author>
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