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	<title>Waldrach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldrach&amp;diff=67874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondra Diamond: Unzulässiger EN im Fließtext durch Vorlage Internetquelle ersetzt, fehlerhafte Überschriftenstruktur</title>
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		<updated>2026-04-15T16:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unzulässiger EN im Fließtext durch Vorlage Internetquelle ersetzt, fehlerhafte Überschriftenstruktur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Waldrach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/44/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6/44/41/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Waldrach in TR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Trier-Saarburg&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Ruwer&lt;br /&gt;
|Höhe              = 159&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54320&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06500&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07235141&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Untere Kirchstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;54320 Waldrach&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.waldrach.de/ www.waldrach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rainer Krämer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldrach-im-ruwertal.jpg|mini|hochkant=1.2|Waldrach im Ruwertal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Roemische wasserleitung waldrach.jpg|mini|hochkant=1.1|Römische Wasserleitung - Nachbildung -]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regioschule-waldrach.jpg|mini|hochkant=1.1|Schulgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fw-sozialstation-waldrach.jpg|mini|hochkant=1.1|Feuerwehrhaus und Sozialstation Waldrach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus-waldrach-eingang.jpg|mini|hochkant=1.1|Rathaus VG Ruwer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Platz-weinkoenigin-waldrach.jpg|mini|hochkant=1.1|Keltermuseum am Platz der Deutschen Weinkönigin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter-bahnhof-waldrach.jpg|mini|hochkant=1.1|Alter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Windraeder-waldrach.jpg|mini|hochkant=1.1|Windräder bei Waldrach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldrach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[moselfränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Waldrisch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Trier-Saarburg]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie ist Verwaltungssitz der [[Verbandsgemeinde Ruwer]], der sie auch angehört. Waldrach ist ein staatlich anerkannter [[Erholungsort]] und gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der [[Weinort]] liegt im [[Ruwertal]]. Zu Waldrach gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Haus Kampf, [[Schleifmühle (Waldrach)|Schleifmühle]] und [[Schmelzmühle (Waldrach)|Schmelzmühle]].{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2025 |Seiten=121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Orte sind [[Kasel (bei Trier)|Kasel]], [[Fell (Mosel)|Fell]], [[Thomm]], [[Osburg]], [[Riveris]], [[Morscheid]] und [[Trier-Tarforst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links der Ruwer liegt die markante [[Naumeter Kupp]], die zu Trier-Tarforst gehört. Auf der anderen Talseite liegen die höchsten Erhebungen der Gemarkung mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hochbüschkopf&amp;#039;&amp;#039; (408&amp;amp;nbsp;m), &amp;#039;&amp;#039;Ginner&amp;#039;&amp;#039; (423&amp;amp;nbsp;m), &amp;#039;&amp;#039;Biedelt&amp;#039;&amp;#039; (426&amp;amp;nbsp;m) und dem &amp;#039;&amp;#039;Läusberg&amp;#039;&amp;#039; (427&amp;amp;nbsp;m). Als &amp;#039;&amp;#039;Waldracher Berg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man den Abschnitt der [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz|Landesstraße 149]] vom Ortsausgang Waldrach bis zum [[Hinkelhaus]] bei Thomm, der eine Länge von etwa 5&amp;amp;nbsp;km hat und einen Höhenunterschied von gut 200 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fließgewässer im Gemeindegebiet sind neben [[Ruwer]] und [[Riveris (Fluss)|Riveris]] die linken Ruwer-Zuflüsse Fuchsbach, Wolfsbach, Latschbach und [[Benninger Bach]], die rechten Riveris-Zuflüsse [[Bausbach]] (mit [[Rotelbach]]) und [[Schupperterbach]] sowie die rechten Ruwer-Zuflüsse [[Mörtschelbach]] und Kehrnagelbach.&lt;br /&gt;
Im Nordosten der Gemarkung fließen der Bach vom Ginner, der Schraubelsbach und der [[Kasoelbach|Rilpesbach]] über den [[Nossernbach]] zum [[Feller Bach]] und zur [[Mosel]]. Sehr kleine Gebiete entwässern dort noch zum [[Longuicher Bach]] (Mosel) und zum Frievelsbach (Fellerbach).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des Trierer Landes, die zur Zeit der [[Kelten]] wohl nur sporadisch war, erfuhr mit der Eroberung und Besitznahme durch die [[Römisches Reich|Römer]] einen enormen Aufschwung. Mit Beendigung der kriegerischen Auseinandersetzungen entstanden auf dem Lande mehr und mehr römische Hofgüter sowie [[Villa#Römisches Reich|Villen]] und aus vielen von diesen dörfliche Siedlungen, insbesondere in den Tälern von [[Mosel]], [[Saar]] und [[Ruwer]], in denen sich der [[Weinbau]] ausbreitete. Die bekannteste [[Lage (Weinbau)|Weinlage]] ist die Waldracher Krone. Auch der [[Viez]] wird in der Umgebung hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im unteren Ruwertal gelegene Weinort Waldrach, mit einer Gemarkungsgröße von rund 1.200 ha, davon rund 70 ha Weinberge, kann auf eine fast 2.000-jährige Geschichte zurückblicken. Reste von römischen Siedlungen wurden im Bereich der Pfarrkirche, der Schleifmühle (Marmorschleifmühle, laut [[Ausonius (Dichter)|Ausonius]]), in Zalzick und in St. Liepert ([[Villa rustica|römisches Hofgut]]) gefunden. Etwas oberhalb der Schleifmühle war der Einlauf bzw. Anfang der aus dem Wasser der Ruwer gespeisten [[Römische Ruwerwasserleitung|römischen Wasserleitung]], die durch einen geschlossenen Kanalbau führte und die [[Augusta Treverorum|Römerstadt Trier]] mit Wasser versorgte. Ein Nachbau des Querschnitts dieser römischen Wasserleitung befindet sich am südlichen Ortsrand an einem Parkplatz der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Trier-Saarburg|Kreisstraße 12]]. Reste des Originals der römischen Wasserleitung sind im Bereich des ehemaligen Bahnhofes zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist in seiner Schreibweise im Laufe der Jahrhunderte mehrfach geändert worden. „Valeriacum“ wird der Ort in Urkunden [[Karl der Große|Karls des Großen]] (802) sowie [[Otto I. (HRR)|Ottos des Großen]] (949) genannt. Wohl abgeleitet von dem Namen „[[Valerius von Trier|Valerius]]“, einer der drei ersten Bischöfe in Trier. Seit der [[Egbert von Trier|Eckbert]]-Urkunde von 981 – in der die Pfarrkirche erstmals erwähnt ist – heißt der Ort dann Waltrach (1200 Waltracha, 1212 Waltrache, 1255 Waltrachen, 1323 Waltraco, 1411 Valtrich, 1646 Waltrich) und ab 1841 erstmals Waldrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Pfarrkirche [[Laurentius von Rom|St. Laurentius]] geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Die Pfarrkirche in ihrer jetzigen Form wurde 1904/05 erbaut. Bei der Einnahme des Orts durch [[US-amerikanische Streitkräfte]] im Februar 1945 setzten diese den Dachstuhl der Kirche durch gezielten Beschuss in Brand, da man einen Beobachtungsposten des [[Volkssturm]]s im Kirchturm vermutete. Diese Annahme erwies sich jedoch als falsch, da der Volkssturm zu diesem Zeitpunkt bereits nach [[Fell (Mosel)|Fell]] abgerückt war. Der Dachstuhl brannte durch den Beschuss völlig aus. Nach Kriegsende wurde die Kirche aufwendig wiederhergestellt und Anfang der 1980er Jahre modernisiert. Weitere Renovierungsarbeiten fanden vor dem 100. Kirchenjubiläum im Jahre 2005 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1967 eröffnete St. Laurentius Grund- und Hauptschule war eine Mittelpunktschule, später eine [[Regionalschule]] und ab 2009/2010 eine [[Realschule plus]] für die umliegenden Ortsgemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1985 wurde Mechthild Meyer (später Weis) aus Waldrach [[Deutsche Weinkönigin]]. Der &amp;quot;Platz unserer Deutschen Weinkönigin&amp;quot; (ehem. Untere Kirchstraße 1, später verlegt an den Südwest-Rand der Gemeinde) wurde in Anlehnung an dieses Ereignis benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Waldrach wurden im Jahr 2007 durch den Künstler [[Gunter Demnig]] sechs [[Stolpersteine]] verlegt, siehe dazu auch die [[Liste der Stolpersteine in Waldrach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde am Gemeindeplatz das neue Familienzentrum Waldrach fertiggestellt. Es umfasst Räumlichkeiten für die Kindertagesstätte St.&amp;amp;nbsp;Laurentius, einen Bürgersaal sowie einen Jugendraum.&lt;br /&gt;
Im September 2017 wurde Kathrin Hegner aus Waldrach zur neuen [[Moselweinkönigin]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Waldrach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; border-spacing:0; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 533&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 677&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 1.015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.564&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.649&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 1.926&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2.204&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 2.084&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 2.056&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.030&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 2.029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 2.046&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07235141}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2015 gab es 2.098 [[Wohnsitz (Deutschland)|Haupt- und Nebenwohnsitze]] in Waldrach und am 31. Dezember 2017 waren es 2.130.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0723504141 ewois.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit dem 1. November 2005 ist Waldrach Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung Ruwer mit einem neu erbauten Rathaus in der Unteren Kirchstraße&amp;amp;nbsp;1.&lt;br /&gt;
Davor befindet sich die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Wächter des Wassers&amp;#039;&amp;#039; des Trierer Künstlers [[Guy Charlier]] aus dem Jahre 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Ortsgemeinderat]] in Waldrach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 5 || 11 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/2350414100 |titel=Waldrach, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 4 ||  8 || 4 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20190528113926/https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/2350414100.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl, Stadt- und Gemeinderatswahlen] (archive.org)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 3 ||  9 || 4 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 3 ||  9 || 4 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 3 ||  8 || 5 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FWG = Freie Wählergruppe Waldrach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Rainer Krämer (CDU) wurde am 4.&amp;amp;nbsp;Juli 2019 Ortsbürgermeister von Waldrach. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 65,99 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2350000000000.html |text=Direktwahlen 2019 - siehe Ruwer, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile |wayback=20190618162806}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 77,4 % für fünf Jahre wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2350414100 |titel=Waldrach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsinhaber&lt;br /&gt;
* Johann Bales, 1964 bis 1989&lt;br /&gt;
* Heinfried Carduck, 1989 bis 2019&lt;br /&gt;
* Rainer Krämer, seit 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Der Schild ist geteilt und oben gespalten. Oben [[Heraldisch rechts|rechts]] in Silber ein rotes Balkenkreuz. Oben links in Grün ein schräglinkes silbernes Wellenband, beiderseits begleitet von einem goldenen Tannenbaum. Unten in Gold ein grüner Weinstock mit drei grünen Blättern und zwei grünen Trauben.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Das [[Georgskreuz|rote Balkenkreuz in Silber]] ist das heraldische Wahrzeichen des Erzbistums und [[Kurtrier|Kurfürstentums Trier]], zu dem Waldrach vom Mittelalter bis zur Säkularisation gehörte. Das silberne Wellenband kennzeichnet die [[Ruwer]]. Die Tannenbäume weisen „[[Redendes Wappen|redend]]“ auf den Begriff „Wald“ im Ortsnamen hin. Der Weinstock erinnert daran, dass Waldrach die größte [[Weinbau]]gemeinde an der Ruwer ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] in Waldrach sind die Pfarrkirche, zwei Wegekapellen, ein Weingut, ein Weinbergsportal sowie ein Quereinhaus.&lt;br /&gt;
Siehe dazu die [[Liste der Kulturdenkmäler in Waldrach]].&lt;br /&gt;
In und um Waldrach gibt es zahlreiche [[Wegekreuz]]e und [[Bildstock|Bildstöcke]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pfarreiengemeinschaft-waldrach.de/wp-content/uploads/2023/08/Wegekreuze-in-und-um-Waldrach.pdf Wegekreuze in und um Waldrach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind auch Teile der [[Römische Ruwerwasserleitung|Römischen Ruwerwasserleitung]] im Bereich des ehemaligen Bahnhofes sowie ein Nachbau der Ruwerwasserleitung oberhalb des Ortes an der [[Straße der Römer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Seit 10 Jahren (Stand 2020) gibt es in Waldrach oberhalb des Waldweges einen etwa ein Kilometer langen abschüssigen [[Mountainbike]]-Trail, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Gotterhüttentrail&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Götterhüttentrail&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.komoot.de/highlight/88889 |titel=Götterhüttentrail |werk=komoot.de |hrsg=komoot GmbH |sprache=de |abruf=2026-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Land- und Forstwirtschaft, Weinbau ===&lt;br /&gt;
Die Bodenfläche in Waldrach hat eine Größe von 12,46&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
Davon entfallen auf:&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftsflächen 37,9 %&lt;br /&gt;
* Waldflächen 48,1 %&lt;br /&gt;
* Wasserflächen 0,4 %&lt;br /&gt;
* Siedlungs- und Verkehrsflächen 13,5 %&lt;br /&gt;
* Sonstige Flächen 0,1 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ruwerwein|Weinlagen]] sind Heiligenhäuschen, Hubertusberg, Sonnenberg, Jungfernberg, Krone, Laurentiusberg, Ehrenberg, Doktorberg, Meisenberg, Jesuitengarten und Kurfürstenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bis in die 1980er Jahre landschaftsbestimmend ausgeprägte [[Weinbau]] ist heute stark rückläufig, wie an den stillgelegten Anbauflächen deutlich zu erkennen ist. Grund hierfür ist u.&amp;amp;nbsp;a. die abnehmende Anzahl der Nebenerwerbswinzer, für die der Weinbau durch die hohen personellen und materiellen Anforderungen der Bewirtschaftung von [[Steillagenweinbau|Steillagen]] und die niedrigen Erzeugerpreise finanziell keine Anreize mehr bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldrach ist bekannt für seine [[Douglasien]]bestände. Im Forstrevier Waldrach gibt es etwa 15 Hektar Douglasienwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Waldrach verfügt über einige [[Kleine und mittlere Unternehmen|Gewerbe- und Handwerksbetriebe]], Geschäftsstellen der [[Sparkasse Trier]] und der [[Volksbank Trier Eifel]] sowie über eine [[Postfiliale]].&lt;br /&gt;
Zwischen Waldrach und Kasel befindet sich ein [[Gewerbegebiet]].&lt;br /&gt;
Dort hat im Jahre 2011 ein [[Wasgau (Unternehmen)|Wasgau]]-Markt einen neu errichteten Einkaufsmarkt bezogen;&lt;br /&gt;
in dem bisherigen Gebäude eröffnete im Oktober 2015 eine [[Norma (Supermarkt)|Norma]]-Filiale.&lt;br /&gt;
Größte Arbeitgeber sind die Schule und die Verbandsgemeindeverwaltung.&lt;br /&gt;
Dem Tourismus wird in den letzten Jahren immer größere Bedeutung beigemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Waldrach an der [[Landesstraße 151]] befindet sich ein [[Bürgerwindpark]] mit zehn [[Liste der Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz#waldrach|Windkraftanlagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.invest-wind.de/ Zweite Invest-Wind Waldrach GmbH &amp;amp; Co. KG]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Örtliche Medien sind der [[Trierischer Volksfreund|Trierische Volksfreund]], der Mosel-Ruwertaler [[Wochenspiegel (Weiss-Gruppe)|Wochenspiegel]] und das [[Amtsblatt]] der Verbandsgemeinde Ruwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Öffentliche Einrichtung]]en in Waldrach sind die [[Bücherei]], das [[Familienzentrum]], die [[Feuerwehr]], das [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendhaus]], der [[Kindergarten]], die [[Pfarrkirche]] [[Laurentius von Rom|St.&amp;amp;nbsp;Laurentius]], das [[Rathaus]], die [[Schule]], die [[Sozialstation]] mit [[Pflegestützpunkt]], die zentrale [[Sportanlage]], die [[Tennis]]anlage, die [[Volkshochschule]] und die [[Jagdgenossenschaft]]. Der Dr.-Joseph-Hammes-[[Park]] liegt am Ortseingang von Waldrach zwischen der Trierer Straße und der Ruwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet von Waldrach führt die [[Landesstraße 151]], durch die Ortslage führt die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 1#L 149|Landesstraße 149]] durch die Trierer Straße, die Bahnhofstraße und die [[Hermeskeiler Straße (Waldrach)|Hermeskeiler Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Öffentlicher Personennahverkehr]]: Waldrach ist sowohl an das [[Stadtwerke Trier#SWT Stadtwerke Trier Verkehrs-GmbH|Busnetz der Stadt Trier]] als auch an die [[Nahverkehr in Trier|Überlandlinie R200/202]] (([[Türkismühle]]–)[[Hermeskeil]]–[[Trier]]) angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bahnhof Waldrach&lt;br /&gt;
Von 1889 bis 1998 existierte der &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Waldrach&amp;#039;&amp;#039; an der [[Hochwaldbahn]].&lt;br /&gt;
Er war mit einem [[Stellwerk]] ausgerüstet und verfügte über ein Ladegleis (Gleis 1), ein Durchgangsgleis in Richtung Trier (Gleis 2), ein Durchgangsgleis in Richtung Hermeskeil (Gleis 3) und ein Überholungs- und Kreuzungsgleis (Gleis 4).&lt;br /&gt;
Ab 2004 entstand auf der ehemaligen Bahntrasse der [[Ruwer-Hochwald-Radweg]].&lt;br /&gt;
Die Gebäude am Bahngelände, darunter das ehemalige [[Empfangsgebäude]] in [[Backstein]]bauweise, werden heute als Wohn- und Geschäftshäuser genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Franz Josef Diendorf, Träger des [[Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz|Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz]] (1982), Helfer und langjähriger Leiter des [[Malteser Hilfsdienst]]es im Ruwertal&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Boll]] (* 1945), Zeithistoriker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Paul Linz]] (* 1956), Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Lothar van Laak]] (* 1970), Germanist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Bearbeitung ==&lt;br /&gt;
Die Landschaft des [[Ruwertal]]s wird im [[Ruwertallied]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wackenroder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, Abt. 2. L. Schwann, Düsseldorf 1936 (&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier&amp;#039;&amp;#039;), Nachdruck vom Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1981, S.&amp;amp;nbsp;380–383.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.waldrach.de/ Website der Ortsgemeinde Waldrach]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Landkreise/Trier-Saarburg/Städte_und_Gemeinden/Waldrach|Waldrach}}&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |ort}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23504141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Trier-Saarburg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondra Diamond</name></author>
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