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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Waldlemming</id>
	<title>Waldlemming - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:58:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldlemming&amp;diff=317859&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Totenkopfaffe: /* Fortpflanzung und Siedlungsdichte */ typographische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2022-12-13T16:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fortpflanzung und Siedlungsdichte: &lt;/span&gt; typographische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Waldlemming&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Myopus schisticolor&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[William Lilljeborg|Lilljeborg]], 1844)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Myopus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Gerrit Smith Miller|Miller]], 1910&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lemmini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Wühlmäuse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Arvicolinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wühler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cricetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Mäuseartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Muroidea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Bild             = Metsäsopuli.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Waldlemming&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldlemming&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Myopus schisticolor&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Säugetiere|Säugetier]] aus der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Wühlmäuse]] (Arvicolinae). Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Myopus&amp;#039;&amp;#039; ist [[monotypisch]] mit dem Waldlemming als einziger [[Art (Biologie)|Art]]. Das große Verbreitungsgebiet des Waldlemmings umfasst die gesamte [[Borealer Nadelwald|Taiga]] [[Eurasien]]s von Norwegen nach Osten bis [[Kamtschatka]] und [[Sachalin]] am [[Pazifik]]. Die Tiere bevorzugen alte [[Fichten]]wälder mit einer sehr dicken, bodendeckenden [[Moose|Moosschicht]]. Die Art gilt als ungefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichen ==&lt;br /&gt;
Der Waldlemming zählt zu den kleinen Vertretern der [[Tribus (Biologie)|Tribus]] [[Lemmini]], Schwanz und Ohren sind sehr kurz. Die [[Kopf-Rumpf-Länge]] beträgt 80–125&amp;amp;nbsp;mm, die Schwanzlänge 12–20&amp;amp;nbsp;mm, die Länge der Hinterfüße 15–17&amp;amp;nbsp;mm und die Ohrlänge 8–12&amp;amp;nbsp;mm. Die Tiere wiegen 20–45&amp;amp;nbsp;g. Die Tiere sind fast einfarbig schiefergrau, ausgewachsene Individuen haben einen rostfarbenen Bereich auf dem hinteren Rücken. Die Sohlen der Hinterfüße sind unbehaart. Waldlemminge können die Öffnung des Gehörgangs mit einer kleinen Klappe verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das große Verbreitungsgebiet der Art umfasst die gesamte [[Borealer Nadelwald|Taiga]] [[Eurasien]]s von Norwegen nach Osten bis [[Kamtschatka]] und [[Sachalin]] am [[Pazifik]]. In Europa reicht das Areal in Nord-Süd-Richtung vom Norden Finnlands bis in das zentrale westliche [[Russland]] etwa 300 km westlich von [[Moskau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[{{IUCN|ID=14104|ScientificName=Myopus schisticolor|PureURL=yes}} Der Waldlemming auf der Red List der IUCN, mit Verbreitungskarte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tiere bevorzugen alte [[Fichten]]wälder mit einer sehr mächtigen, bodendeckenden [[Moose|Moosschicht]] aus Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Hylocomium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pleurozium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Dicranum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ptilium (Moosgattung)|Ptilium]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Sommer bewohnt der Waldlemming eher feuchtere Waldbereiche bis hin zu [[Kiefern|kieferbestandenen]] [[Moor]]en mit ausgeprägter [[Chamaephyt|Zwergstrauchvegetation]] und Moosbülten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Myopus schisticolor range map.png|mini|Verbreitungsgebiet laut IUCN]]&lt;br /&gt;
Waldlemminge sind nachtaktiv. Das Gangsystem und der Bau wird in den Moospolstern angelegt. Die wohl ausschließlich pflanzliche Nahrung besteht vor allem aus den Spitzen von Moosen, bevorzugt von &amp;#039;&amp;#039;Dicranum&amp;#039;&amp;#039; spp. Ebenfalls häufig gefressen werden die Moose &amp;#039;&amp;#039;[[Polytrichum]]&amp;#039;&amp;#039; spp., &amp;#039;&amp;#039;[[Ptilium crista-castrensis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pleurozium]]&amp;#039;&amp;#039; ssp., während &amp;#039;&amp;#039;Hylocomium&amp;#039;&amp;#039; ssp., und &amp;#039;&amp;#039;[[Sphagnum]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. weitestgehend gemieden werden. Außerdem fressen die Tiere auch Gräser wie &amp;#039;&amp;#039;[[Deschampsia]]&amp;#039;&amp;#039; ssp. und die Blätter und Stämmchen von [[Heidelbeeren]] (&amp;#039;&amp;#039;Vaccinium&amp;#039;&amp;#039;). Im Herbst lagern Waldlemminge als Winternahrung bis zu 3 Liter Moose unter Totholz oder Steinen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Siedlungsdichte ==&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzung beginnt häufig bereits im Winter. Weibchen werfen im Normalfall zweimal im Jahr, selten dreimal. Die Würfe umfassen 3–7 Junge; die Wurfgröße ist bei Weibchen, die überwintert haben, am größten. Die Weibchen sind mit 22 bis 40 Tagen geschlechtsreif, Männchen deutlich später mit mindestens 44 Tagen. Die Geschlechtsreife wird erst bei einem Gewicht von 20&amp;amp;nbsp;g erreicht; Tiere, die dieses Gewicht während des Sommers im Jahr der Geburt nicht erreichen, stellen das Wachstum über den Winter ein und werden erst im folgenden Frühjahr geschlechtsreif. Die Lebensdauer beträgt selten mehr als 12 Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist für das stark vom Verhältnis 1:1 abweichende Geschlechterverhältnis der Jungtiere bekannt, 75 % der Jungtiere sind Weibchen. Dieser Weibchenüberschuss ist auf eine [[Mutation]] des [[X-Chromosom]]s (im Folgenden als „X*“ bezeichnet) zurückzuführen, durch die es Weibchen mit drei verschiedenen [[Geschlechtschromosom]]kombinationen gibt: XX, X*X und X*Y. Weibchen mit der letzten Kombination produzieren nur Weibchen und haben eine höhere Reproduktion als Weibchen der anderen beiden Typen.&amp;lt;ref&amp;gt;zusammenfassend: Olavi Eskelinen: &amp;#039;&amp;#039;Studies on the ecology of the wood lemming, Myopus schisticolor.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldlemminge zeigen ebenso wie andere Wühlmäuse zyklische Bestandsschwankungen, [[Gradation (Zoologie)|Gradationen]] treten jedoch nur sehr unregelmäßig und selten auf; in den meisten Jahren ist die Siedlungsdichte sehr niedrig. In Gradationsjahren kommt es zu kleinräumigen Abwanderungen aus sehr dicht besiedelten Bereichen in weniger dicht besiedelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
In Finnland und [[Skandinavien]] sind die Bestände aufgrund der verbreiteten Rodung der alten Fichtenwälder rückläufig. Insgesamt stuft die [[IUCN]] die Art jedoch als ungefährdet („least concern“) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Stéphane Aulagnier, Patrick Haffner, Anthony J. Mitchell-Jones, François Moutou, Jan Zima: &amp;#039;&amp;#039;Die Säugetiere Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Der Bestimmungsführer.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-258-07506-8, S. 194–195.&lt;br /&gt;
* Olavi Eskelinen: &amp;#039;&amp;#039;Studies on the ecology of the wood lemming, Myopus schisticolor&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;University of Joensuu, PhD Dissertations in Biology.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 24, {{ISSN|1457-2486}}). University of Joensuu, Joensuu 2004, [http://www.netkurs.se/Biologi_A/Etologi/eskelinen.pdf Kurzfassung (pdf; 510 KB)].&lt;br /&gt;
* Anthony J. Mitchell-Jones, Giovanni Amori, Wieslaw Bogdanowicz, Boris Krystufek, P. J. H. Reijnders, Friederike Spitzenberger, Michael Stubbe, Johan B. M. Thissen, Vladimiŕ Vohralik, Jan Zima: &amp;#039;&amp;#039;The Atlas of European Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Poyser, London, 1999, ISBN 0-85661-130-1, S. 208–209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2009&lt;br /&gt;
|ID=14104&lt;br /&gt;
|ScientificName=Myopus schisticolor&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2008&lt;br /&gt;
|Assessor=Henttonen, H.&lt;br /&gt;
|Download=15. Dezember 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commons|Myopus schisticolor|Waldlemming}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wühlmäuse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Totenkopfaffe</name></author>
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