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	<title>Waldfrosch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:19:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldfrosch&amp;diff=404786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Minuszeichen</title>
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		<updated>2024-11-27T16:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Minuszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Waldfrosch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lithobates sylvaticus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[John Eatton Le Conte|Le Conte]], 1825)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lithobates&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Frösche&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Echte Frösche (Familie)&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ranidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Neobatrachia&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Froschlurche&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anura&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Amphibien&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Lissamphibia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Lithobates sylvaticus (Woodfrog).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Waldfrosch (&amp;#039;&amp;#039;Lithobates sylvaticus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldfrosch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lithobates sylvaticus&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Rana sylvatica&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eisfrosch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine nordamerikanische [[Amphibien]]-Art aus der Familie der [[Echte Frösche (Familie)|Echten Frösche]] (Ranidae) und der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Lithobates]]&amp;#039;&amp;#039;. Er kann außerdem zur Gruppe der [[Braunfrösche]] gezählt werden und ähnelt damit im Aussehen, aber auch in einigen ökologischen Ansprüchen und Verhaltensweisen europäischen Arten wie dem [[Grasfrosch]] oder dem [[Springfrosch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Beinamen Eisfrosch trägt die Spezies, weil sie bei bis zu −20 °C überlebt, wobei die Gehirnfunktion vorübergehend völlig eingestellt wird.&amp;lt;ref name = DLF&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/eisfrosch-alaskas-zucker-zauberer-100.html &amp;#039;&amp;#039;Eisfrosch. Alaskas Zucker-Zauberer&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], aufgerufen am 3. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Trivialname#Biologie|Trivialname]] „Waldfrosch“ wird auch noch für weitere Froscharten verwendet; vergleiche beispielsweise [[Australischer Waldfrosch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die große, jedoch [[Paraphylum|paraphyletische]] Gattung der [[Echte Frösche (Gattung)|Echten Frösche]] (&amp;#039;&amp;#039;Rana&amp;#039;&amp;#039;) aufzugliedern, wurde die Art in eine neu abgegrenzte Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lithobates&amp;#039;&amp;#039; unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lithobates sylvaticus&amp;#039;&amp;#039; (Le Conte, 1825) eingereiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://amphibiansoftheworld.amnh.org/Amphibia/Anura/Ranidae/Lithobates/Lithobates-sylvaticus &amp;#039;&amp;#039;Amphibian Species of the World 6.1, an Online Reference. Lithobates sylvaticus (LeConte, 1825)&amp;#039;&amp;#039;] [[American Museum of Natural History]], aufgerufen am 3. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rana sylvatica SC 2.jpg|mini|Waldfroschpaar in [[Amplexus]]]]&lt;br /&gt;
Waldfrösche werden bis etwa acht Zentimeter lang und bis zu acht Gramm schwer&amp;lt;ref name = BRI&amp;gt;[https://www.britannica.com/animal/wood-frog &amp;#039;&amp;#039;wood frog. amphibian. Alternate titles: Rana sylvatica&amp;#039;&amp;#039;] [[Encyclopædia Britannica]], aufgerufen am 3. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei die Männchen allerdings deutlich kleiner bleiben. Auf dem glatthäutigen bis leicht rauen Rücken verlaufen zwei erhabene [[Drüse]]nleisten und dazwischen oft kleinere Falten. Die Färbung der Oberseite variiert zwischen gelbbraun, grau, orangefarben, rosarot-bräunlich und dunkel-graugrün; die Weibchen tendieren dabei mehr zu den rötlichen Farbtönen. Es können auch schwärzliche oder dunkelbraune Flecken vorhanden sein. Zudem weisen viele Exemplare aus dem Westen und Norden des Verbreitungsgebietes eine weiße Linie auf der Rückenmitte auf. Die helle Unterseite ist gelblich oder grünlich-weiß und nur gelegentlich dunkel gepunktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer vorhanden ist der für Braunfrösche typische dunkle, dreieckige Schläfenfleck, innerhalb dessen auch das [[Trommelfell]] liegt, welches im Durchmesser kleiner ist als das Auge. Vor den Augen setzt sich je ein dunkler Streifen über die Nasenlöcher bis zur Schnauzenspitze fort, so dass bei kräftiger gefärbten Exemplaren der Eindruck einer „Räubermaske“ entsteht. Die Männchen verfügen über paarige innere [[Schallblase]]n, haben aber nur eine leise „Stimme“, die sie während der kurzen Laichzeit im Frühling für Paarungsrufe einsetzen. Außerdem entwickeln sie in dieser Phase, wie viele Froschlurchmännchen, [[Brunstschwiele]]n an den Daumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung, Lebensraum und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rana-sylvatica Range.gif|mini|Verbreitungskarte]]&lt;br /&gt;
Es werden feuchte Waldgebiete im Norden Nordamerikas zwischen [[Alaska]], allen Provinzen [[Kanada]]s und dem Nordosten der [[USA]] besiedelt. Der Waldfrosch überschreitet dabei auch den nördlichen [[Polarkreis]] und dringt damit weiter nach Norden vor als jeder andere nordamerikanische [[Froschlurch]]. Als Orientierungslinie kann die nördliche [[Baumgrenze]] zwischen Alaska und [[Labrador (Kanada)|Labrador]] dienen. Die [[Habitat]]e im Wald können durchaus in größerer Entfernung zum nächsten Gewässer liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldfrösche laichen zwischen März und Mai, meist in Gewässern, die nicht ständig Wasser führen, sondern durch Schmelzwasser und frühen Regenfällen gebildet werden&amp;lt;ref name = BRI/&amp;gt;. So vermeiden sie, dass sich bereits Fische in den Teichen befinden, die ihren Laich fressen könnten. Es sind mit die ersten Frösche, die im Frühling zu ihren Laichgewässern zurückwandern, damit die [[Kaulquappe]]n genug Zeit haben, sich zu entwickeln, bevor das Gewässer austrocknet. Waldfrösche zeigen eine ausgeprägte Treue zu ihrem Laichgewässer und kehren meistens zu diesem zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiher, Eulen, Waschbären und auch Schlangen gehören zu ihren Fressfeinden; sie selbst ernähren sich unter anderem von Käfern, Schnecken und Spinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhöhte Kältetoleranz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rana sylvatica eggs SC.jpg|mini|Laichballen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wood frog.JPG|mini|Jungtier des Waldfrosches]]&lt;br /&gt;
Im Zuge einer [[Evolutionäre Anpassung|evolutionären Anpassung]] an die kalten Bedingungen seines Verbreitungsgebietes hat der Waldfrosch die Fähigkeit entwickelt, die Körperflüssigkeiten in den [[Intrazellularraum|Intrazellularräumen]] zwischen den Gewebezellen im Winter bei direkten Umgebungstemperaturen von bis zu −5&amp;amp;nbsp;°C zu etwa einem Drittel einfrieren zu lassen – daher auch der Trivialname „Eisfrosch“. Damit seine Körperzellen dabei durch Eiskristalle, die sich unter der Haut sichtbar abzeichnen können, keinen Schaden nehmen, produziert er bei Einsetzen des Frostes ein körpereigenes Frostschutzmittel aus [[Glukose]] und zusätzlich [[Harnstoff]] innerhalb der Zellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Costanzo, J.P. (2019): &amp;#039;&amp;#039;Overwintering adaptations and extreme freeze tolerance in a subarctic population of the wood frog, Rana sylvatica&amp;#039;&amp;#039;. Journal of Comparative Physiology: B 189, 1–15, 2. November 2018. [[doi:10.1007/s00360-018-1189-7]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den physiologischen Abläufen im Einzelnen: Bei erster Eiskristallbildung auf der Haut der Frösche kommt es zur Ausschüttung von [[Adrenalin]]. Dem folgt die Bildung von Glukose aus [[Glykogen]] in der Leber. Glukose erreicht daraufhin Konzentrationen von bis zu 300 [[Osmotische Konzentration|mOsm]] in der extrazellulären Flüssigkeit des Frosches. (Die „normale“ Konzentration beträgt eigentlich 5 mOsm.) Die erhöhte [[Osmotische Konzentration|Osmolarität]] hat zur Folge, dass Wasser dem Gradienten folgt, aus der Zelle ausströmt und zusätzlich der Gefrierpunkt erniedrigt wird. Die Eiskristallbildung findet nun vorwiegend im [[Extrazellularraum]] statt, und die Membranen der Zellen werden nicht zerstört. Funktionen wie Herzschlag, Blutfluss und [[Atmung]] setzen in dieser Phase völlig aus. Im Frühjahr taut der Frosch dann wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Glukoseproduktion allerdings erst durch das Einfrieren des Extrazellularraumes ausgelöst wird, wird Harnstoff im Allgemeinen bei osmotischem Stress angesammelt. Da eine hohe Harnstoffkonzentration zu einem [[Hypometabolismus]] (verminderter Stoffwechsel) führt, dient die Akkumulation des Harnstoffs der generellen Anpassung an trockene Lebenssituationen. Das Einfrieren ist eine dieser „trockenen“ Episoden, da schließlich kein freies Wasser verfügbar ist. Zusätzlich zur Metabolismusreduktion dient der Harnstoff auch dem Frostschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Heldmaier &amp;amp; G. Neuweiler: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Tierphysiologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2004. ISBN 978-3-540-21909-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutz ==&lt;br /&gt;
Der Waldfrosch wird wegen seiner weiten Verbreitung derzeit als nicht gefährdet eingeschätzt, und es wird wenig zum zusätzlichen Schutz des Waldfrosches getan. Im Überwinterungshabitat kann er insbesondere durch forstwirtschaftliche Arbeiten bedroht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lithobates sylvaticus|Waldfrosch}}&lt;br /&gt;
* [https://amphibiaweb.org/cgi-bin/amphib_query?query_src=aw_lists_genera_&amp;amp;table=amphib&amp;amp;where-genus=Rana&amp;amp;where-species=sylvatica Artporträt bei Amphibiaweb] (Engl.)&lt;br /&gt;
* Video: [https://www.youtube.com/watch?v=pLPeehsXAr4 Einfrieren und Auftauen des Waldfroschs] [[Smithsonian Institution|Smithsonian]] Channel auf YouTube. 19. Juni 2015. Abgerufen am 21. Februar 2023&lt;br /&gt;
* [https://calphotos.berkeley.edu/cgi/img_query?query_src=aw_search_index&amp;amp;where-taxon=Rana+sylvatica&amp;amp;rel-taxon=begins+with&amp;amp;where-lifeform=specimen_tag&amp;amp;rel-lifeform=ne Zahlreiche Fotos bei calphotos.berkeley.edu]&lt;br /&gt;
* [https://animaldiversity.org/site/accounts/information/Rana_sylvatica.html Informationen und Fotos bei animaldiversity.ummz.umich.edu] (Engl.)&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=&lt;br /&gt;
|ID=58728&lt;br /&gt;
|ScientificName=Lithobates sylvaticus&lt;br /&gt;
|YearAssessed=&lt;br /&gt;
|Assessor=&lt;br /&gt;
|Download=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;References/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vasconcelos, D. &amp;amp; Calhoun, A. J. K.: &amp;#039;&amp;#039;Movement patterns of adult and juvenile Rana sylvatica (LeConte) and Ambystoma maculatum (Shaw) in three restored seasonal pools in Maine.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Herpetology 38 (2004), 551–561, {{doi|10.1670/157-03a}}.&lt;br /&gt;
* Berven, K. A. &amp;amp; Grudzien, T. A.: &amp;#039;&amp;#039;Dispersal in the Wood Frog (Rana sylvatica) – implications for genetic population structure.&amp;#039;&amp;#039; Evolution 44 (1990), 2047–2056, {{doi|10.2307/2409614}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Frösche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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