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	<title>Waldfriedhof Halbe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Steinmeier VDK Halbe.jpeg|mini|[[Frank-Walter Steinmeier]] bei einer Gedenkansprache in Halbe (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldfriedhof Halbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in der Gemeinde [[Halbe]] im [[Landkreis Dahme-Spreewald]] in [[Brandenburg]] und ist eine der größten [[Soldatenfriedhof|Kriegsgräberstätten]] Deutschlands. Dort ruhen über 28.000 Opfer des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], überwiegend im [[Kessel von Halbe]] Gefallene, aber auch hingerichtete [[Fahnenflucht|Deserteure]] der [[Wehrmacht]], [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] und zwischen 1945 und 1947 Verstorbene aus dem [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Speziallager Ketschendorf]]. Verantwortlich für die Pflege ist der [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge]] e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Als am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 die [[Kessel von Halbe|Kesselschlacht um Halbe]] vorüber war, fing für die wenigen Überlebenden die Bestattungsarbeit an. Es lagen etwa 40.000 innerhalb einer Woche getötete Soldaten und Zivilpersonen in [[Halbe]] und den umliegenden Wäldern verstreut. Bis Anfang Juni wurden in Wäldern und an Wegen provisorische Gräber angelegt – für Leichen und Leichenteile, die durch Panzer und Geschosse oft unidentifizierbar waren. Die Erfassung der Toten war zunächst sekundär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Pfarrer [[Ernst Teichmann (Theologe)|Ernst Teichmann]] aus [[Schierke]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] kam nach [[Halbe]] und setzte sich dafür ein, die verstreuten Gräber zu vereinigen. Er erreichte mit Unterstützung der Berlin-Brandenburgischen Kirche, was dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wegen mancher Widerstände noch nicht gelungen war: Im Jahre 1951 begann der Bau des Zentralfriedhofs Halbe auf einem sieben Hektar großen Waldgebiet unter der Leitung des [[Potsdam]]er [[Landschaftsarchitekt]]en [[Walter Funke]] sowie des [[Gärtner]]s [[Karl Foerster]]. Später übernahm Frank Ehmke die Aufgaben von Funke. Bis 1956 wurden über 22.000 Tote umgebettet, von denen dabei 8.000 identifiziert wurden. Selbst Jahrzehnte später wurden und werden noch Gefallene aus den Wäldern auf den Waldfriedhof gebracht. Zunächst wurden die Gräber überwiegend mit durchnummerierten Keramikplatten aus der [[Velten]]er Werkstatt von [[Hedwig Bollhagen]] gekennzeichnet. Später wurden sie gegen [[Kissenstein]]e aus [[Sandstein]] getauscht, die mit den Namen der Opfer – soweit bekannt – beschriftet waren. Die Grabplatten bestehen seit dem Jahr 2002 aus dem witterungsbeständigeren [[Granit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Begrabene ==&lt;br /&gt;
Außer den unmittelbaren Opfern der Kesselschlacht wurden noch weitere Menschen begraben. In [[Speziallager Ketschendorf|Ketschendorf]] bei [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]] existierte von April 1945 bis Februar 1947 das sowjetische [[Speziallager Ketschendorf|Speziallager]] Nr. 5 des [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]]. Dort hielt der sowjetische Geheimdienst [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] knapp 20.000 Deutsche gefangen, darunter viele Jugendliche. Die dort umgekommenen etwa 6.000 Menschen wurden in der Nähe in Massengräbern bestattet. Sie wurden 1952 kurz nach ihrer Entdeckung bei Bauarbeiten auf Initiative Pfarrer Teichmanns nach Halbe überführt. Den restlichen eher kleinen Teil der auf dem Waldfriedhof Begrabenen bilden Soldaten, die die Wehrmacht hinrichten ließ sowie ausländische Internierte und Zwangsarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau des Friedhofs ==&lt;br /&gt;
Das Friedhofsgelände ist von der &amp;#039;&amp;#039;Baruther Straße&amp;#039;&amp;#039; zur Straßenkreuzung &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Teichmann-Straße&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Am Friedhof&amp;#039;&amp;#039; zugänglich. Hier steht ein Denkmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]; dort ist auch der Eingang zum Zivilfriedhof der Gemeinde mit dem Grab von Ernst Teichmann. Südlich der kleinen Friedhofskapelle liegen drei Gräber von Kindern, die nach 1945 beim Spielen mit Munitionsresten starben. Der Waldfriedhof ist über die Ernst-Teichmann-Straße hinter einem Parkplatz zugänglich. Dieser Weg wurde 2008 auf eine Breite von 2,50 Metern zurückgebaut. Es entstanden Pkw-Parkplätze sowie eine Wendemöglichkeit für Busse in Höhe des Gemeindefriedhofs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre&amp;quot;&amp;gt;Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V: &amp;#039;&amp;#039;Waldfriedhof Halbe&amp;#039;&amp;#039; KUTHAL/5/4-2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Waldfriedhof Halbe Glockenplastik.jpg|Glockenplastik &amp;#039;&amp;#039;Die Trauernde&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Waldfriedhof Halbe Graeberfeld.jpg|Ein Gräberfeld&lt;br /&gt;
 Waldfriedhof Halbe Gedenkraum.jpg|Aufenthalts- und Gedenkraum&lt;br /&gt;
 Waldfriedhof Halbe Denkmal Oktober 2013.JPG|Mahnmal aus [[Sachsen|sächsischem]] [[Sandstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus führt ein breiter Weg in südlicher Richtung zu einem Aufenthalts- und Gedenkraum. In dem eingeschossigen, weiß verputzten und L-förmigen Bau mit einem [[Satteldach]] befinden sich neben einigen Sitzgelegenheiten das Namenbuch mit denjenigen Opfern, deren Namen bislang ermittelt werden konnten. Der Raum wird von einer lebensgroßen Skulptur der deutschen [[Bildhauer]]in [[Yrsa von Leistner]] geprägt, die an den Frieden erinnern soll. Links vor dem Gebäude befindet sich eine Glockenskulptur aus [[Bronze]]. Sie trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Trauernde&amp;#039;&amp;#039; und stammt vom russischen Bildhauer [[Sergej Alexandrowitsch Tscherbakow]]. Die überlebensgroße, abstrakt gehaltene Figur zeigt eine Frau, deren Kopf zur Trauer gesenkt ist. Sie streckt ihre Arme in den Himmel und hält so eine Glocke, die zu besonderen Anlässen wie beispielsweise einer Zubettung geläutet wird. Eine vor der Skulptur angebrachte Tafel beschreibt ihre Wirkung wie folgt: „Eine vom Kriegsleid gebeugte Mutter weint um Söhne und Väter. Sie fleht mit der in ihren gefalteten Händen hängenden Glocke nach Frieden“. Die Skulptur ist eine Nachbildung eines wesentlich größeren Originals, das sich in der [[Deutsche Kriegsgräberstätte Rossoschka|Deutschen Kriegsgräberstätte Rossoschka]] in der Nähe von [[Wolgograd]] befindet. Sie wurde am 22. Juni 2001 anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Kriegsbeginns gegen die Sowjetunion]] vom &amp;#039;&amp;#039;Förderkreis Gedenkstätte Halbe&amp;#039;&amp;#039; in die Pflege des Volksbundes übergeben. Nördlich dieser Skulptur steht ein hölzernes [[Lateinisches Kreuz]], einige Meter weiter westlich ein Mahnmal aus [[Sachsen|sächsischem]] [[Sandstein]] mit der Inschrift „Die Toten mahnen, für den Frieden zu leben“. Es wurde am [[Totensonntag]] 1960 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V: &amp;#039;&amp;#039;Waldfriedhof Halbe&amp;#039;&amp;#039; GW 10/3-05.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Waldfriedhof Halbe Panorama.jpg|600|Waldfriedhof Halbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche ist in insgesamt elf verschiedene Blöcke eingeteilt, um das Auffinden einzelner Gräber zu erleichtern. Im Grabfeld [[Römische Zahlschrift|IX]] befinden sich beispielsweise die Gräber für die Verstorbenen aus Ketschendorf. Sie wurden in 26 Sammelgräbern bestattet, die mit Steintafeln abgedeckt sind, auf denen die Namen aller 4.621 Toten aufgeführt sind. Die Einweihung fand am 8. Mai 2004 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf/Speziallager Nr. 5 e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Die Straße die in den Tod führte – Das sowjetische Internierungslager Ketschendorf Speziallager Nr. 5&amp;#039;&amp;#039;, MH März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Opfer der Militärjustiz wurden im Grabfeld X, die sowjetischen Zwangsarbeiter im Grabfeld XI beigesetzt. Dort befindet sich im südlichen Teil eine Zubettungsfläche, in der auch heute noch weitere Gebeine ihre letzte Ruhestätte finden. Rund 2.200 Tote kamen so seit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] in ca. 40 Einbettungsfeiern hinzu. Im Grabfeld VI findet man ein Grab eines Kindes mit dem Namen „[[Noël]]“. Seine Geschichte konnte exemplarisch für andere Schicksale zurückverfolgt werden: Das etwa zehn Jahre alte Mädchen starb Ende April 1945 in der Nähe von [[Baruth/Mark]] auf der Flucht vor den anrückenden Truppen. Seine Eltern konnten nicht ermittelt werden, so dass vermutet wird, dass die gesamte Familie im Kessel von Halbe ums Leben kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungskultur der DDR ==&lt;br /&gt;
Die Regierung der DDR tat sich mit Soldatengräbern der Wehrmacht schwer und reagierte oft erst auf den Druck kirchlicher Instanzen oder des Auslands. Die Kriegserfahrung wurde nur thematisiert, wenn sie sich für die Auseinandersetzung mit dem Westen funktionalisieren ließ, sich mit ihr der offizielle Antifaschismus oder die Freundschaft mit der Sowjetunion inszenieren ließ. Erst im Juli 1971, im Zusammenhang mit dem Antrag der DDR auf Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen, fasste der Ministerrat einen &amp;#039;&amp;#039;Beschluß über die Behandlung von Gräbern Gefallener und ausländischer Zivilpersonen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der DDR blieb der Waldfriedhof Halbe von geschichtspolitischen Deutungsmustern verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrnehmung nach 1990 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] änderte sich auch die Wahrnehmung. Der Friedhof Halbe wurde  mehrfach als Treffpunkt für Aufmärsche und Kranzniederlegungen zum [[Volkstrauertag]] von rechtsgerichteten Gruppen genutzt. Auch im Umfeld wurden entsprechende Demonstration angemeldet und durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in der Bundesrepublik der Gedenktag für die Kriegstoten in „[[Volkstrauertag]]“ umbenannt und entnazifiziert. Mit den fünf Kreuzen der [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge|Kriegsgräberfürsorge]] und der Verlegung an das Ende des [[Kirchenjahr]]es, das mit dem [[Totensonntag]] schließt, wurde der Gedenktag in den Bereich christlicher Symbole und Denkfiguren verschoben, um keine weitere Heldenverklärung zu begünstigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Änderung des brandenburgischen Versammlungsrechts im Jahr 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.landesrecht.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.24144.de |text=Volltext des Gesetzes |archivebot=2019-05-22 11:07:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden Aufmärsche im Bereich des Friedhofs unmöglich gemacht. So wurden entsprechende Versammlungsanträge verlegt und Eilanträge dagegen&amp;lt;ref&amp;gt;(Beschlüsse vom 9.&amp;amp;nbsp;November 2006 – Az.: 6 L 430, 433 und 441/06), [http://www.vg-frankfurt-oder.brandenburg.de/sixcms/media.php/4091/6l430-u.&amp;amp;nbsp;a.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;(Beschluss vom 16.&amp;amp;nbsp;November 2006 – OVG 1 S 143.06) [http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/ovg/1s143_06.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungs- und Begegnungsstätte in Halbe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildungsstätte Halbe.jpeg|miniatur|Vor der neuen Bildungs- und Begegnungsstätte in Halbe]]&lt;br /&gt;
Die politische Vereinnahmung der Toten von Halbe für ein Heldengedenken oder eine pauschalisierte Täterinterpretation steht dem Gedanken des Pfarrers Ernst Teichmanns entgegen: „Es waren keine Helden, es waren Männer, die nach Hause wollten“. Um in Halbe die diesem Gedanken entsprechende Bildungsarbeit und Dokumentation dauerhaft zu gewährleisten, beschloss der Bundesvorstand des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dass die mittlerweile geschlossene „Denkwerkstatt Halbe“ als „Bildungsstätte Halbe“ weiterzuführen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Bildungs- und Begegnungsstätte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist von Landtagspräsident [[Gunter Fritsch]] und Volksbundpräsident [[Reinhard Führer]] am 26. Juni 2013 ihrer Bestimmung übergeben worden&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maz-online.de/Brandenburg/Signal-gegen-Neonazi-Ideologien MAZ online 27. Juni 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1,2 Millionen Euro&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.volksbund.de/nc/meldungen/meldungen-detail/artikel/zeichen-der-zeit-verstanden.html Volksbund.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden von verschiedenen Partnern in der „Alten Schule“ in Halbe während der dreijährigen Bauzeit investiert. Rund ein Drittel der Baukosten wurden dabei vom Volksbund aufgebracht.&lt;br /&gt;
In enger Kooperation mit dem Land [[Brandenburg]], dem [[Landkreis Dahme-Spreewald]], dem [[Amt Schenkenländchen]] sowie der Gemeinde Halbe hat der Volksbund die Grundlage für die Umsetzung dieses Projektes und die baulichen, finanziellen, personellen und inhaltlichen Voraussetzungen für dessen Verwirklichung geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundeswehr Halbe 2013.jpg|miniatur|Das Logistikbataillon 172 bei einer Einbettung 2013]]&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe des Waldfriedhofs Halbe werden nun jüngeren Generationen nachdrücklich die schrecklichen Ereignisse im April 1945 vermittelt. Dazu wurde vom Volksbund ein Historiker eingestellt. Er wird in Halbe weiter zum Thema forschen und eine Ausstellung aufbauen. Der Brandenburger Umbettungsdienst des Volksbundes hat jetzt auch hier seinen Standort. Noch immer werden jedes Jahr über 300 Gefallene in Brandenburg gefunden und geborgen, häufig mit Hilfe der Deutschen Dienststelle ([[Deutsche Dienststelle (WASt)|WASt]]) in Berlin identifiziert und auf einer Kriegsgräberstätte im Land eingebettet&amp;lt;ref&amp;gt;MOZ online: [https://www.moz.de/weitere-66-kriegstote-aus-dem-oderbruch-bestattet-49649416.html Weitere 66 Kriegstote aus dem Oderbruch bestattet], 15. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Arbeit des Volksbundes wird dabei von Angehörigen der [[Bundeswehr]] unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.volksbund.de/nc/brandenburg/brandenburg-aktuell0/aktuelles-im-detail/artikel/105-kriegstote-aus-ganz-brandenburg-finden-in-halbe-ihre-letzte-ruhestaette.html Volksbund Brandenburg 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. September 2020 wurden 170 tote Soldaten eingebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;Diane Tempel-Bornett: &amp;#039;&amp;#039;Ein minimales Stück Schönheit. Einbettung von 170 Soldaten in Halbe.&amp;#039;&amp;#039; In: frieden, 02/2020, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kriegsgräberstätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=3AHXaGWv0cE Halbe Waldfriedhof / Kriegsgräberstätte (Video bei youtube)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jan von Flocken]], [[Michael Klonovsky]], Christian Münter: &amp;#039;&amp;#039;Die Toten vom „Platz der Freiheit“: Lager Ketschendorf und Friedhof Halbe. Zwei Stätten stalinistischer Verbrechen in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Morgen.&amp;#039;&amp;#039; 24./25.&amp;amp;nbsp;Februar 1990.&lt;br /&gt;
* Jan von Flocken, Michael Klonovsky: &amp;#039;&amp;#039;Stalins Lager in Deutschland 1945–1950. Dokumentation, Zeugenberichte.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-550-07488-3.&lt;br /&gt;
* Jörg Mückler, Richard Hinderlich: &amp;#039;&amp;#039;Halbe. Bericht über einen Friedhof.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Gerald Ramm, Woltersdorf/Schleuse 1997.&lt;br /&gt;
* Herbert Pietsch, Rainer Potratz, [[Meinhard Stark]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nun hängen die Schreie mir an … Halbe, Ein Friedhof und seine Toten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1995, Edition Hentrich, Berlin 1995, ISBN 3-89468-203-5.&lt;br /&gt;
* Meinhard Stark (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Teichmann, Pfarrer vom Waldfriedhof Halbe. Briefe und Aufzeichnungen 1950 bis 1983.&amp;#039;&amp;#039; Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09140120}}&lt;br /&gt;
* [http://www.volksbund.de/mediathek/audioguide-halbe.html Audio-Guide für den Waldfriedhof in Halbe]&lt;br /&gt;
* [http://www.volksbund.de/kriegsgraeberstaette/halbe.html Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.&amp;amp;nbsp;V. über den Soldatenfriedhof Halbe, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2012]&lt;br /&gt;
* [http://www.politische-bildung-brandenburg.de/publikationen/pdf/teichmann.pdf Rainer Potratz, Meinhard Stark (Hrsg.): Ernst Teichmann: Pfarrer vom Waldfriedhof Halbe. Briefe und Aufzeichnungen 1950 bis 1983] (PDF-Datei; 548&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.politische-bildung-brandenburg.de/denkort-halbe &amp;#039;&amp;#039;DenkOrt Halbe&amp;#039;&amp;#039;], [[Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/6/16.7/N |EW=13/41/38.8/E |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof im Landkreis Dahme-Spreewald|Halbe Waldfriedhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextremismus in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Halbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soldatenfriedhof in Deutschland|Halbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Zweiten Weltkriegs in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Europa|Halbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Halbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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