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	<title>Waldemar Weissermel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-28T20:02:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldemar Weissermel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juli]] [[1870]] in [[Kruszyny| Groß-Kruschin]], [[Westpreußen]]; † [[28. Dezember]] [[1943]] in [[Eberswalde]]) war ein deutscher [[Geologe]] und [[Koralle]]n-[[Paläontologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Waldemar Weissermel war der jüngste von sechs Söhnen des westpreußischen Gutsbesitzers Otto Weissermel und dessen Frau Ottilie geb. Dopatka.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FN&amp;quot;/&amp;gt; Mit seiner Frau &amp;#039;&amp;#039;Elsa&amp;#039;&amp;#039; geb. &amp;#039;&amp;#039;Scotland&amp;#039;&amp;#039;, die er 1901 als Tochter eines Gymnasialdirektors im westpreußischen  [[Brodnica|Strasburg]] heiratete, hatte er einen Sohn und eine Tochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTM&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
Waldemar Weissermel begann nach dem Abitur zunächst ein Studium der [[Zoologie]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], wechselte aber nach dem ersten Semester an die [[Philipps-Universität Marburg]], wo er unter [[Emanuel Kayser]] das Studium der [[Geologie]] aufnahm. 1890 wurde er Mitglied des [[Corps Teutonia Marburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 104/737&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] ging er an die [[Humboldt-Universität Berlin| Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und die [[Albertus-Universität Königsberg]]. Mit einer Doktorarbeit bei [[Ernst Koken]] wurde er im März 1894 [[summa cum laude]] zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)| promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Korallen der Silurgeschiebe Ostpreußens und des östlichen Westpreußens&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Assistentenjahren an den geologischen Instituten der Albertina, der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen]] trat er 1898 als Hilfsgeologe in die [[Preußische Geologische Landesanstalt]] in Berlin. Unter Anleitung von  [[Felix Wahnschaffe (Geologe)|&amp;#039;&amp;#039;Felix Wahnschaffe&amp;#039;&amp;#039;]] begann er mit der geologischen Aufnahme von fünf [[Messtischblatt| Messtischblättern]] im Flachland des [[Landkreis Westprignitz| Kreises Westprignitz]]. Dann bearbeitete er fünf Blätter in der Umgebung von [[Halle (Saale)]], fünf Blätter im Bereich von [[Quedlinburg]] und [[Aschersleben]] und schließlich in [[Ostwestfalen]] das Blatt [[Brakel]]. 1904 wurde &amp;#039;&amp;#039;Waldemar Weissermel&amp;#039;&amp;#039; zum Kgl. Bezirksgeologen ernannt. Seit 1905 [[Habilitation| habilitierter]] [[Privatdozent]],  wurde er 1911 zum Landesgeologen ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTM&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Blaubuch des Corps Teutonia Marburg 1825 bis 2000&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg| Ersten Weltkrieg]] diente er als [[Reserveoffizier]] in der [[Preußische Armee| Preußischen Armee]]. Zuletzt [[Hauptmann (Offizier)| Hauptmann]], war er in [[Küstrin]] und [[Dębno| Neudamm]] in der [[Neumark (Landschaft)| Neumark]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTM&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Technische Universität Berlin| TH Berlin]] ernannte ihn 1922 zum Abteilungsdirektor und [[Extraordinarius| a. o. Professor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BTM&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1927 unterstanden ihm die Sammlungen in der Preußischen Geologischen Landesanstalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FN&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fnoelle.de/hp/korallen/EXTHTML/WEISRML.HTM Archiv der Korallenforschung (1998)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen Entwicklungen zu Beginn des [[Drittes Reich| Dritten Reiches]] und die Personalpolitik in der Preußischen Geologischen Landesanstalt veranlassten Weissermel, 1934 auf eigenen Wunsch aus dem Dienst auszuscheiden. Ohne die administrativen und akademischen Verpflichtungen konnte er sich in seinem letzten  Lebensjahrzehnt umso ertragreicher seinem Lieblingsgebiet widmen. In rascher Folge erschienen Abhandlungen über die Korallen aus dem [[Karbon]] von [[Thüringen]] (1935) und [[Spanien| Nordspanien]] (1935), aus dem [[Paläozoikum| Altpaläozoikum]] von [[Chios]] (1938) und aus [[Bithynien]] (1939). Neben den Korallen beschäftigte sich Weissermel zeitweise auch mit [[Cephalopoden]], hier vor allem mit den [[Quenstedtoceraten]] aus ostpreußischen [[Geschiebe]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FN&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ernste Erkrankung während eines Erholungsaufenthaltes in Westpreußen zwang ihn zur Rückkehr nach Berlin. Auf der Reise dorthin erlitt Weissermel einen [[Schlaganfall]]. Als seine Wohnung bei den [[alliierte]]n Luftangriffen mit der wertvollen Bibliothek zerstört worden war, wurde er nach [[Eberswalde]] [[Evakuierung| evakuiert]], wo er am 28. Dezember 1943 starb. Beigesetzt wurde er in der westpreußischen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Waldemar Weissermel benannte Gattungen ==&lt;br /&gt;
* Weissermeliceras BUCKMAN 1920&lt;br /&gt;
* Weissermelia LANG, SMITH &amp;amp; THOMAS 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1898–1939 [[Preußische Geologische Landesanstalt]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Geologische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Paläontologische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Geologische Vereinigung]]&lt;br /&gt;
* [[Oberrheinischer Geologischer Verein]]&lt;br /&gt;
* Gesellschaft Naturforschender Freunde Berlins&lt;br /&gt;
* [[Gesellschaft für Erdkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Physikalisch-ökonomische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* Geologisch-Botanischer Verein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kartographische Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Geologische Karten 1:25 000&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901: Rambow&lt;br /&gt;
* 1901: Schnackenburg&lt;br /&gt;
* 1905: Balow, mit &amp;#039;&amp;#039;Grabow&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1905: Karstedt&lt;br /&gt;
* 1908: Dieskau (Döllnitz), mit &amp;#039;&amp;#039;L. Siegert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1908: Halle a. d. S. (Süd), 1. Auflage, mit &amp;#039;&amp;#039;L. Siegert&amp;#039;&amp;#039; u. &amp;#039;&amp;#039;K. v. Fritsch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1909: Landsberg b. Halle, mit &amp;#039;&amp;#039;E. Picard, W. Quitzow, B. Kühn&amp;#039;&amp;#039; u. &amp;#039;&amp;#039;B. Dammer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1909: Merseburg-West&lt;br /&gt;
* 1909: Weißenfels&lt;br /&gt;
* 1914: Geologisch agronomische Karte der Umgebung von Quedlinburg, mit &amp;#039;&amp;#039;H. Schroeder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1926: Cochstedt / Kochstedt, mit &amp;#039;&amp;#039;K. Keilhack&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1926: Aschersleben, mit &amp;#039;&amp;#039;O. H. Erdmannsdörffer&amp;#039;&amp;#039; u. &amp;#039;&amp;#039;E. Fulda&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1926: Ballenstedt, mit &amp;#039;&amp;#039;O. H. Erdmannsdörffer, W. Schriel&amp;#039;&amp;#039; u. &amp;#039;&amp;#039;F. Dahlgrün&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1929: Brakel&lt;br /&gt;
* 1926: Wegeleben&lt;br /&gt;
* 1927: Halle a. d. S. (Süd), 2. Auflage, mit &amp;#039;&amp;#039;E. Fulda&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1927: Quedlinburg, mit &amp;#039;&amp;#039;H. Schroeder, O. H. Erdmannsdörffer, L. Siegert, G. Fliegel&amp;#039;&amp;#039; u. &amp;#039;&amp;#039;F. Dahlgrün&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Korallen der Silurgeschiebe Ostpreußens und des östlichen Westpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Königsberg 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Korallen der Silurgeschiebe Ostpreußens und des östlichen Westpreußens.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift der Deutschen geologischen Gesellschaft, 46, Berlin 1894, 580–674, 7 Taf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Kenntnis der Gattung Quenstedticeras.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift der Deutschen geologischen Gesellschaft, 47, Berlin 1895, 307–330, 3 Taf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Biologie und Organisation der Cephalopoden.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift der Deutschen geologischen Gesellschaft, 54, Berlin 1906, S. 99–100&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Korallen des deutschen Muschelkalkes. I. Unterer Muschelkalk.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch der Preußischen Geologischen Landesanstalt, 46, Berlin 1925, 1–33, 2 Taf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Korallen des deutschen Muschelkalkes II, Oberer Muschelkalk.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch der Preußischen Geologischen Landesanstalt, 49, Berlin 1928, 224–238, 2 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Corpszeitung der Teutonia Marburg 2/1944, S. 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117750026}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fnoelle.de/hp/korallen/EXTHTML/WEISRML.HTM Klemens Oekentorp: &amp;#039;&amp;#039;Waldemar Weissermel&amp;#039;&amp;#039; (1998)] (mit Bild und Schriftenverzeichnis)&lt;br /&gt;
* [https://www.pgla.de/weiss.htm Biographie auf pgla.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117750026|VIAF=59869456}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weissermel, Waldemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläontologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Geologischen Landesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weissermel, Waldemar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe und Paläontologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juli 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Kruschin, [[Westpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eberswalde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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