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	<title>Waldemar Verner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:42:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldemar_Verner&amp;diff=659182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Th.Binder: /* Werdegang */ Neues Deutschland 31.03.1976</title>
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		<updated>2026-03-31T04:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werdegang: &lt;/span&gt; Neues Deutschland 31.03.1976&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-K0522-0001-012, SED-Delegiertenkonferenz, Waldemar Verner.jpg|mini|Verner auf der VIII. Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation der SED in der NVA am 22. Mai 1971]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-86155-0017, Besuch bei NVA, Waldemar Verner spricht.jpg|mini|Verner vor NVA-Soldaten im September 1961]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldemar Verner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. August]] [[1914]] in [[Chemnitz]]; † [[15. Februar]] [[1982]] in [[Berlin]]) war Chef der [[Volksmarine]], Stellvertreter des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministers für Nationale Verteidigung]] und Chef der [[Politische Hauptverwaltung (NVA)|Politischen Hauptverwaltung]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Waldemar Verner wurde als Sohn des Metallarbeiters und Mitbegründers der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in Chemnitz, [[Wenzel Verner]] (1887–1938),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]] |Titel=Deutsche Kommunisten |TitelErg=Biographisches Handbuch 1918 bis 1945 |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte |Verlag=Dietz |Ort=Berlin |Datum=2008 |ISBN=978-3-320-02130-6 |Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/wenzel-verner &amp;#039;&amp;#039;Wenzel Verner&amp;#039;&amp;#039;]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Ehefrau Anna,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=VSzQCyeFLIAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Genosse General!: die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen], Hans Gotthard Ehlert, Armin Wagner, S. 306, Christoph Links Verlag, 2003, ISBN 3-86153-312-X&amp;lt;/ref&amp;gt; die ebenfalls Kommunistin war,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=yhkm54R7j2QC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Skandinavische Erfahrungen erwünscht?, Nachexil und Remigration], Michael F. Scholz, S. 109, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07651-4&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren. Sein älterer Bruder war [[Paul Verner]] (1911–1986), Mitglied des Politbüros des [[Zentralkomitee]]s der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in der DDR und stellvertretender Vorsitzender des [[Staatsrat der DDR|Staatsrats der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Waldemar Verner erlernte nach dem Besuch der achtklassigen Volksschule den Beruf des Schaufensterdekorateurs. Er trat 1923 dem [[Jung-Spartakus-Bund]] und 1929 dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|KJVD]] bei.&lt;br /&gt;
Seit 1930 war er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Verner wurde wegen seiner illegalen Tätigkeit für die KPD verhaftet und 1933 von den [[Nationalsozialisten]] einige Monate im [[KZ Colditz]] inhaftiert, ging danach ins Exil in die [[Sowjetunion]]. Dort nahm er unter anderem 1935 am VI. Weltkongress der Kommunistischen Jugendinternationale teil. Danach besuchte er die [[Internationale Lenin-Schule]]. Ab 1938 war Verner in der von 1941 bis 1945 illegal wirkenden [[Danmarks Kommunistiske Parti|Kommunistischen Partei Dänemarks]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kehrte Ende 1945 nach [[Deutschland]] zurück und war nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] in der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] als Kreisvorsitzender in [[Hagenow]] tätig. Im Mai 1947 wurde er auf Vorschlag des Landesvorstandes der SED des [[Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns|Landes Mecklenburg]] in den Kreisvorstand [[Stralsund]] berufen und neben Ernst Guth zum Kreisvorsitzenden gewählt. Er nahm im September 1947 als Delegierter am II. Parteitag der SED teil und am 6./7. Dezember 1947 am 1. Deutschen Volkskongress in [[Berlin]]. Nach den Höchstleistungen von [[Adolf Hennecke]] war auch der Kreisvorstand der SED in Stralsund bestrebt, ein ähnliches Beispiel zu schaffen. Waldemar Verner gelang es, den Stralsunder [[Maurer]] [[Paul Sack]] zu einer vergleichbaren Leistung zu motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verner wurde bei den Wahlen zum 3. Deutschen Volkskongress im Mai 1949 zusammen mit Paul Sack (für den [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]), [[Kurt Kröning]] ([[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]]) und [[Hartwig Stender]] ([[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]]) mit 74,9 % der abgegebenen Stimmen in Stralsund gewählt. Im selben Jahr verließ Verner den Kreisvorstand der SED in Stralsund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Verner, Waldemar 02.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Waldemar Verner begann seine Offizierslaufbahn am 15. Juni 1950 bei der [[Hauptverwaltung Seepolizei]] im [[Ministerrat (DDR)#Ministerien|Ministerium des Innern]], deren Generalinspekteur und Leiter er bis 1952 war. Von 1952 bis 1955 bekleidete Verner das Amt des Chefs der [[Volkspolizei See]] mit Sitz in Stralsund im Rang eines [[Vizeadmiral]]s (seit 1. Oktober 1952). Von 1955 bis 1956 absolvierte er ein Studium an der [[Seekriegsakademie N. G. Kusnezow|Seekriegsakademie]] der Sowjetunion. Von 1957 bis 1959 war Waldemar Verner Chef der Seestreitkräfte. Anschließend wurde er Stellvertreter des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministers für Nationale Verteidigung der DDR]] und Chef der [[Politische Hauptverwaltung (NVA)|Politischen Hauptverwaltung der Nationalen Volksarmee]]. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst am 31. Dezember 1978 nahm Verner diese Funktionen wahr. Am 1. März 1961 wurde er als erster Offizier der Volksmarine zum [[Admiral]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Grabanlage &amp;quot;Pergolenweg&amp;quot;]] der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] auf dem Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt, die seines Bruders Paul später in der Gedenkstätte selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Stralsund verlieh ihm am 8. Mai 1980 die [[Liste der Ehrenbürger von Stralsund|Ehrenbürgerwürde]], diese wurde nach der Wiedervereinigung aberkannt. Von 1985 bis 1990 war das [[Küstenraketenregiment 18]] nach Verner benannt.&lt;br /&gt;
Die Sowjetunion ehrte ihn 1975 mit der [[Medaille „30. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]] und 1976 mit dem [[Orden der Völkerfreundschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Ch. Links, Berlin 2000, ISBN 3-86153-209-3.&lt;br /&gt;
* [[Frank Hagemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Waldemar Verner – »Der Rote Admiral«.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Ehlert]], [[Armin Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichte der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Band 7). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Ch. Links, Berlin 2003, ISBN 3-86153-312-X, S. 305–332.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=waldemar-verner|lemma=Verner, Waldemar|autor=[[Michael F. Scholz]]|band=2|idNum=3620}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Verner, Waldemar&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933&lt;br /&gt;
   |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Saur&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |Seiten=781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/a065108f-2e41-46b3-a03c-9e6f8cd3100e/ Nachlass Bundesarchiv N 794]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chef der Volksmarine der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027545947|LCCN=no2015001617|VIAF=269550562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Verner, Waldemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutscher Seeverband 1945–1956)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral (Volksmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (dänischer Widerstand 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Stralsund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Minister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Verteidigungsminister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (KVP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Verner, Waldemar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier der Volksmarine und Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Th.Binder</name></author>
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