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	<title>Waldemar Otte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T18:36:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldemar_Otte&amp;diff=1545301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: /* Weblinks */ minus kat (Freistaat Preußen ist woanders</title>
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		<updated>2025-04-02T17:59:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; minus kat (Freistaat Preußen ist woanders&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OtteWaldemar.jpg|mini|hochkant|Waldemar Otte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldemar Wilhelm Otte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. März]] [[1879]] in [[Lubrza (Woiwodschaft Opole)|Leuber]]; † [[9. Juli]] [[1940]] in [[Breslau]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]) und katholischer Priester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Otte wurde 1879 als Sohn eines Tischlermeisters geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] (1885–1890) und des [[Gymnasium]]s in [[Prudnik|Neustadt]] studierte er von 1898 bis 1901 [[Katholische Theologie]], Philosophie und Nationalökonomie an der [[Universität Breslau]]. 1902 wurde er zum Priester geweiht. Danach war er als Seelsorger in [[Kotliska|Kesselsdorf]] ([[Landkreis Löwenberg in Schlesien|Kreis Löwenberg]]) tätig. 1903 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Doktor|Dr. theol.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Kaplan]]zeit in [[Świdnica|Schweidnitz]] amtierte Otte von 1907 bis 1917 als Pfarrer im schlesischen [[Gryfów Śląski|Greiffenberg]]. Dort gründete er unter anderem eine Gruppe des [[Volksverein für das katholische Deutschland|Volksvereins für das katholische Deutschland]] und 1910 die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Greif&amp;#039;&amp;#039;, die erste katholische Zeitung in Niederschlesien. Am 1. Oktober 1917 wurde Otte hauptamtlicher Landessekretär des Volksvereins für Schlesien in Breslau, wo er auch zum Dombenefiziat ernannt wurde. Während der [[Novemberrevolution|Revolutionszeit]] leitete er das Sonntagsblatt für die [[Diözese Breslau]]. Am 1. Februar 1919 wurde er Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Neisser Zeitung&amp;#039;&amp;#039; in Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] schloss Otte sich der katholischen [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] an. Von Januar 1919 bis Juni 1920 saß er als Abgeordneter seiner Partei für den Wahlkreis 11 (Liegnitz) in der [[Weimarer Nationalversammlung]]. Otte, der zu dieser Zeit dem Vorstand des Zentrums angehörte, befürwortete die neugegründete Republik und die in Weimar beschlossene Verfassung. Koalitionspolitisch setzte er sich, trotz seiner grundsätzlichen Ablehnung der Sozialdemokratie, für ein Zusammengehen des Zentrums mit der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1921 bis 1924 war Otte Direktor der Bergland-Gesellschaft in Schweidnitz und [[Chefredakteur|Hauptschriftleiter]] der &amp;#039;&amp;#039;Mittelschlesischen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Danach wirkte er als Pfarrer in [[Legnica|Liegnitz]], wo er sich vor allem sozial engagierte. 1928 übernahm er die Mitherausgeberschaft der Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Seelsorge&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr wurde er zum Ehrendomherr in Breslau ernannt. Später folgten dieser Ehrung noch die Ernennungen zum residierenden [[Domherr]]en und zum [[Domprediger]] (1931).&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave of Waldemar Otte.jpg|mini|hochkant|Grab von Waldemar Otte am Laurentiusfriedhof in Breslau]]&lt;br /&gt;
1930 wurde er Vertreter der [[Provinz Niederschlesien]] im [[Reichsrat (Deutschland)|Reichsrat]] und 1931 Vorsitzender der niederschlesischen Zentrumspartei. 1932 und im März 1933 wurde Otte zweimal hintereinander für den Wahlkreis Breslau in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ wurde Otte zur Aufgabe seiner politischen Tätigkeit gezwungen. Er zog sich stattdessen auf seine Tätigkeit im Domkapitel und als Mitarbeiter von Kardinal [[Adolf Bertram]] zurück. Er wurde Diözesan-Exerzitien-Direktor, Vizekurator der [[Kongregation der Schwestern von der hl. Elisabeth]] und Schriftleiter des schlesischen Bonfatiusvereins-Blatts. Gegen das NS-Regime bezog er indirekt Stellung durch politische Handlungen wie das Versteckthalten eines von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] gesuchten kommunistischen Funktionärs im Jahr 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der historische Wert der alten Biographien des Papstes Clemens V.&amp;#039;&amp;#039; 1903. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Zentrum in der deutschen Nationalversammlung in Weimar.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Katholiken und die neue Zeit.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;l, 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rückgewinnung der sozialistischen Arbeitermassen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Seelsorge.&amp;#039;&amp;#039; 7, 1929/1930, S. 81–92.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Zentrum von den Feinden besiegt! Von den Freunden verlassen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Reichszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 29. April 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|651|652|Otte, Waldemar|Hans-Ludwig Abmeier|124745776}}&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist&amp;#039;s?]]&amp;#039;&amp;#039; 9. Ausgabe, Leipzig 1928, S. 1146/1147.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 368.&lt;br /&gt;
* R. Reiß: &amp;#039;&amp;#039;Waldemar Otte&amp;#039;&amp;#039;, in: J. Gottschalk: &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Priesterbilder&amp;#039;&amp;#039;, 1967, S. 140–143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124745776}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|124745776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124745776|VIAF=69869459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Otte, Waldemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domprediger am Breslauer Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Otte, Waldemar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Otte, Waldemar Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Politiker (Zentrum), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. März 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lubrza (Woiwodschaft Opole)|Leuber]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]], [[Provinz Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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