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	<title>Waldemar Mitscherlich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldemar_Mitscherlich&amp;diff=121741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz: /* Leben */ sprachlicher Fehler</title>
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		<updated>2026-04-17T20:07:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; sprachlicher Fehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldemar Mitscherlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. März]] [[1877]] in [[Hannoversch Münden]]; † [[31. Juli]] [[1961]] in [[Bad Godesberg]]) war ein deutscher Volkswirt. Er war ein Sohn des Chemikers und Unternehmers [[Alexander Mitscherlich (Chemiker)|Alexander Mitscherlich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mitscherlich studierte von 1898 bis 1900 Naturwissenschaften an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], wo er 1898 Mitglied der [[Burschenschaft Hannovera Göttingen|Burschenschaft Hannovera]] wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der er 1935 jedoch austrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henning Tegtmeyer]], &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Burschenschaft Hannovera 1928 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, WJK-Verlag Hilden, 2009, S. 92 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitglieder-Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 49. Jahrgang (Mai 1935), H. 8, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1907 studierte er Philosophie, Geschichte und Nationalökonomie an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg (Breisgau)]], der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. In Berlin wurde er 1904 zum Dr.&amp;amp;thinsp;phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1908 an der Universität Kiel für [[Wirtschaftliche Staatswissenschaften]]. Im selben Jahr wurde er Professor für dieses Fach an der [[Königliche Akademie zu Posen|Königlichen Akademie zu Posen]], 1915 wechselte er an die [[Universität Greifswald]], 1917 an die [[Universität Breslau]] und 1928 an die Universität Göttingen. Nach einem Studentenboykott wegen seiner erklärten Gegnerschaft zum aufkommenden [[Nationalsozialismus]] wurde er beurlaubt und 1934 im Austausch gegen den ebenfalls als Gegner des Nationalsozialismus bekannten [[Gustav Aubin]] an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] versetzt. Mitscherlich war Mitglied des NSV, des NSRB, des RLB und war [[förderndes Mitglied der SS]]. Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]. Nach erneuten Zusammenstößen mit nationalsozialistischen Studenten wurde Mitscherlich 1941 an die [[Universität Leipzig]] versetzt und 1942 [[Emeritierung|emeritiert]]. Anschließend wohnte Mitscherlich in verschiedenen westdeutschen Städten (Freiburg, Coburg, Marburg) und kehrte 1946 nach Halle zurück. Seine Wiederberufung als Professor an die dortige Universität scheiterte wegen seiner angeblich &amp;#039;&amp;#039;[[Reaktion (Politik)|reaktionär]]-kapitalistischen&amp;#039;&amp;#039; Lehre am Einspruch der kommunistischen Hochschulverwaltung. Trotzdem lehrte Mitscherlich bis 1947 vertretungsweise in Halle. 1949 siedelte er nach Westdeutschland über, wo er 1961 in Bad Godesberg starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
In seinem wissenschaftlichen Werk ging Mitscherlich der Frage nach politischen, ökonomischen und kulturellen Ursachen für die Entstehung von [[Nation]] und [[Nationalismus]] nach. Einen Weg zur Überwindung des Nationalismus sah er in einer gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hin zu einem Gesamtstaat (&amp;#039;&amp;#039;Imperialstaat&amp;#039;&amp;#039;). Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] setzte er in dieser Hinsicht auf den [[Völkerbund]] und auf große soziale [[Revolution]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 bemühte sich Mitscherlich verstärkt darum, die naturwissenschaftlich-erklärende mit der geisteswissenschaftlich-verstehenden Methode zu kombinieren, um damit die Funktion der [[Idee]] als gestaltende Kraft des Sozialen herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der wirtschaftliche Fortschritt. Sein Verlauf und Wesen&amp;#039;&amp;#039;, Hirschfeld: Leipzig 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalismus Westeuropas&amp;#039;&amp;#039;, C. L. Hirschfeld: Leipzig 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Wirtschaftsstufentheorie. Skizze des ökonomischen Werdens der germanisch-romanischen Völker&amp;#039;&amp;#039;, Hirschfeld: Leipzig 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Wirtschaftsstufen-Theorie. Skizze des ökonomischen Werdens der germanisch-romanischen Völker&amp;#039;&amp;#039;, C. L. Hirschfeld: Leipzig 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moderne Arbeiterpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebundene Wirtschaft oder Spätkapitalismus. Eine Auseinandersetzung mit Werner Sombarts Wirtschaftssystem des Kapitalismus, 2. Teil&amp;#039;&amp;#039;, Schmollers Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft 54. Jahrgang, Heft 19, Duncker &amp;amp; Humblot: München 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von den beweglichen und starren Begriffen. Erläutert an der Wirtschaftswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Kohlhammer: Stuttgart 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erkenntnis-Möglichkeit der Natur- und Geisteswissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Stadien der Volkswirtschaft und ihre ideellen und sittlichen Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;, Kohlhammer: Stuttgart 1943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Wilhelm Bernsdorf]], &amp;#039;&amp;#039;Mitscherlich, Waldemar&amp;#039;&amp;#039;, in: ders./Horst Knospe (Hrsg.): Internationales Soziologenlexikon, Bd. 1, Enke, Stuttgart ²1980, S. 292 f.&lt;br /&gt;
* [[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117053473}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117053473|LCCN=n/2005/181137|VIAF=30303317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Mitscherlich, Waldemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mitscherlich, Waldemar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Staatswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannoversch Münden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
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