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	<title>Waldemar Erfurth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldemar_Erfurth&amp;diff=2121148&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woldemar1958 am 6. April 2026 um 08:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WoldemarErfurth.jpeg|mini|General der Infanterie Waldemar Erfurth (rechts) mit Feldmarschall [[Carl Gustaf Emil Mannerheim|Mannerheim]] (während Besuchs [[Adolf Hitler]]s in Finnland 1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldemar Erfurth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1879]] in [[Berlin]]; † [[2. Mai]] [[1971]] in [[Tübingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Militärhistoriker]], -stratege und [[Offizier]] in der Armee des Deutschen Kaiserreichs, der Reichswehr der Weimarer Republik und der Wehrmacht des Dritten Reiches. Bereits im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er als [[Generalstabsoffizier]], er wurde in der [[Wehrmacht]] reaktiviert und bekleidete zuletzt den Dienstgrad eines [[General der Infanterie|Generals der Infanterie]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wirkte er in der [[Operational History (German) Section]] mit und trat als Militärschriftsteller hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
Erfurth war der Sohn des Geheimen Preußischen Landesvermessungsrates [[Wilhelm Erfurth|Karl Friedrich Wilhelm Erfurth]] (1839–1919) und dessen Frau Martha, geb. Kiefer. Er wurde zunächst daheim unterrichtet und besuchte dann bis zum [[Abitur]] das [[Askanisches Gymnasium|Ascanische Gymnasium]] in Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Howell331&amp;quot;&amp;gt;Esther-Julia Howell: &amp;#039;&amp;#039;Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2015, S. 331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldemar Erfurth, evangelisch, war verheiratet und Vater von zwei Kindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Howell331&amp;quot; /&amp;gt; Sein Sohn diente als Offizier in der [[Bundeswehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000007627|||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 21/1957 vom 13. Mai 1957}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seines [[Nachlass]]es befindet sich im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]].&amp;lt;ref&amp;gt;Esther-Julia Howell: &amp;#039;&amp;#039;Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2015, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärischer Werdegang (1897–1931) ==&lt;br /&gt;
=== Preußische Armee und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Erfurth trat am 20. September 1897 als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] mit Aussicht auf Beförderung in das [[Füsilier-Regiment „Prinz Heinrich von Preußen“ (Brandenburgisches) Nr. 35]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Brandenburg an der Havel]] ein. 1899 erfolgte die Beförderung zum [[Leutnant]] und 1903 wurde er für die Ausbildung im Waffeninstandsetzungsgeschäft zur [[Königliche Preußische Gewehrfabrique|Gewehrfabrik Spandau]] kommandiert. 1904 wurde er [[Adjutant]] des I. Bataillons und 1906 erfolgte zur weiteren Ausbildung seine Kommandierung zur [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]]. 1909 wurde er zum [[Garde-Fußartillerie-Regiment]] und im Jahr darauf zur Dienstleistung zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] kommandiert. Mit seiner Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] erfolgte am 22. März 1912 seine Versetzung in den Großen Generalstab und ab Mitte Februar 1914 war er als [[Zweiter Generalstabsoffizier]] im Generalstab des [[XX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XX. Armee-Korps]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Erfurth Generalstabsoffizier beim [[Generalkommando]] des XX. Armee-Korps. Im März 1915 erfolgte die Versetzung in den Generalstab der [[36. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|36. Reserve-Division]]. Im August 1916 wurde er zum [[XXII. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XXII. Reserve-Korps]] kommandiert, da er von der [[Heeresgruppe Linsingen]] zur besonderen Verwendung zur Verfügung gestellt wurde. Nachdem man ihn im Oktober 1916 zunächst zum Generalstab der [[203. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|203. Infanterie-Division]] kommandiert hatte, wurde Erfurth Ende des Monats zum [[Erster Generalstabsoffizier|Ersten Generalstabsoffizier]] des Großverbandes ernannt. In gleicher Eigenschaft kam er Mitte Dezember 1916 zum [[Generalkommando 52]] und avancierte kurz darauf zum [[Major]]. Im Juli 1917 wurde er Generalstabsoffizier bei der [[Preußische Landesaufnahme (Behörde)|Landesaufnahme]]. Wenig später wurde er in den Generalstab der [[9. Armee (Deutsches Kaiserreich)|9. Armee]] versetzt. Im Januar 1918 absolvierte er den 4. Generalstabslehrgang in Wahn. Im Juni 1918 wurde er Ia im Generalstab des [[XIV. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XIV. Reservekorps]]. Ab 17. September 1918 war Erfurth als Major mit der Wahrnehmung des Geschäftes als Chef des Generalstabes des [[V. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|V. Reserve-Korps]] beauftragt. Für sein Wirken während des Krieges erhielt Erfurth neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, den [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischen Militärverdienstorden]] III. Klasse mit Schwertern, das Ritterkreuz I. Klasse des [[Albrechtsorden]]s, das [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)|Mecklenburgische Militärverdienstkreuz]] sowie das [[Kriegsverdienstkreuz (Braunschweig)|Braunschweiger Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse, das [[Hanseatenkreuz]] aus Lübeck, von den Verbündeten Österreichenern den [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] und das [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit Kriegsdekoration, aus dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] den [[Eiserner Halbmond|Eisernen Halbmond]] und die Bulgaren ehrten ihn mit dem [[Militärorden für Tapferkeit]] IV. Klasse I. Stufe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1924, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichswehr ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Erfurth in die [[Reichswehr]] übernommen und im [[Wehrkreis I (Königsberg)|Wehrkreiskommando I]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] eingesetzt. 1920 wurde er Generalstabsoffizier und 1921 Chef des Stabes der [[1. Division (Reichswehr)|1. Division]]. In dieser Stellung stieg er am 1. Februar 1922 mit [[Rangdienstalter]] vom 28. Dezember 1916 zum [[Major]] auf und wurde im April 1924 Kommandeur des III. Bataillons im [[14. (Bad.) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|14. (Badisches) Infanterie-Regiment]]. Im gleichen Jahr absolvierte er einen MG-Lehrgang auf dem [[Truppenübungsplatz Königsbrück]] und 1925 einen Artillerie-Lehrgang in Jüterbog. Nach seiner Beförderung zum [[Oberst]] rückte Erfurth im Februar 1927 in den Regimentsstab auf. Er wurde schließlich mit der Wahrung der Geschäfte des Chefs des Stabes des Generalkommandos 1 beauftragt und zum 1. Januar 1928 zum Chef des Stabes ernannt. Für einige Tage war er im Spätherbst 1928 zum Infanterie-Kampfschul-Lehrgang nach Döberitz kommandiert. Von Oktober 1929 bis zu seiner Verabschiedung am 30. September 1931 war Erfurth als [[Generalmajor]] [[2. Division (Reichswehr)#Kommandeure|Infanterieführer II]]. 1930 gehörte er gemäß der damaligen [[Rangliste (Armee)|Rangliste]] zu den 42 Generalen des Deutschen Reichsheeres.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nikolaus von Preradovich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die soziale Herkunft der Reichswehr-Generalität 1930.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 54 (1967) 4, S. 481–486, S. 482 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtsstudium (1930er Jahre) ==&lt;br /&gt;
Von 1931 bis 1934 studierte Erfurth Geschichte an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau]], wo er nach Abschluss des Studiums einen Lehrauftrag für Kriegsgeschichte erhielt und 1939 bei [[Gerhard Ritter]]&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kehrig: &amp;#039;&amp;#039;„… und keinen Staat im Staate bilden. Skizzen zur Entwicklung des militärischen Archivwesens 1945–1955“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich P. Kahlenberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus der Arbeit der Archive. Beiträge zum Archivwesen, zur Quellenkunde und zur Geschichte. Festschrift für Hans Booms&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 36). Boldt, Boppard am Rhein 1989, ISBN 3-7646-1892-2, S. 368–408, hier: S. 383.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Arbeit (als „Dissertationsersatz“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Cornelißen]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Ritter. Geschichtswissenschaft und Politik im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 58). Droste, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-1612-2, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;) &amp;#039;&amp;#039;Der Vernichtungssieg. Eine Studie über das Zusammenwirken getrennter Heeresteile&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die englische Übersetzung (&amp;#039;&amp;#039;Surprise&amp;#039;&amp;#039;) von &amp;#039;&amp;#039;Die Überraschung im Kriege&amp;#039;&amp;#039; noch 1944 durch den US-amerikanischen Historiker [[William O. Shanahan]] gelobt worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[William O. Shanahan]]: &amp;#039;&amp;#039;Recent Military Publications.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Review of Politics]]&amp;#039;&amp;#039; 6 (1944) 3, S. 372–376, hier: S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden seine Schriften der 1930er Jahre, &amp;#039;&amp;#039;Die Überraschung im Kriege&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Vernichtungssieg&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Verwaltung für Volksbildung]] in der sowjetischen Besatzungszone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der auszusondernden Literatur]].&amp;#039;&amp;#039; Zentralverlag, Berlin 1946, Transkript Buchstabe E, S. 90–105 ([http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-e.html PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktivierung (1935) und Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
=== Kriegswissenschaftliche Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Am 1. September 1934 wurde Erfurth als Leiter der Gruppe Auswertung der Kriegserfahrungen im Truppenamt / Generalstab des Heeres (vormalige Verbindungsstelle des Truppenamtes zum [[Reichsarchiv]] (Gruppe Viebahn)) angestellt und am 1. November 1935 in der [[Wehrmacht]] reaktiviert. Er wurde nun Chef der daraus hervorgegangenen 7. (kriegsgeschichtlichen) Abteilung im [[Generalstab des Heeres]]. Diese war Herausgeber des [[Alfred von Schlieffen|Schlieffen]]-Nachlasses und verantwortlich für die militärische Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Militärwissenschaftliche Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umbreit&amp;quot;&amp;gt;Hans Umbreit: &amp;#039;&amp;#039;Von der preußisch-deutschen Militärgeschichtsschreibung zur heutigen Militärgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ursula von Gersdorff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Militärgeschichte. Wege der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Mit Unterstützung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, Bernard &amp;amp; Graefe, Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-7637-5131-9, S. 17–33, hier: S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde Erfurth zum [[Oberquartiermeister]] V (Kriegswissenschaft) im Generalstab des Heeres ernannt; die Dienststelle wurde wiedereingerichtet. Ihm unterstanden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umbreit&amp;quot; /&amp;gt; damit die militärhistorisch tätige Kriegsgeschichtliche Forschungsanstalt des Heeres (vormals Forschungsanstalt für Kriegs- und Heeresgeschichte), der Chef des Heeresarchivs Generalleutnant [[Friedrich von Rabenau]] und die 7. (kriegsgeschichtliche) Abteilung unter der Leitung von Major [[Walter Scherff]]. Im Frühjahr 1941 war er damit direkt dem Chef des Generalstabes des Heeres Generaloberst [[Franz Halder]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe militärische Spitzengliederung 1941 mit Aufmarsch nach Ostern: [[Gerd R. Ueberschär]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Scheitern des »Unternehmens  Barbarossa«. Der deutsch-sowjetische Krieg vom Überfall bis zur Wende vor Moskau im Winter 1941/42.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerd R. Ueberschär, [[Wolfram Wette]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion: „Unternehmen Barbarossa“ 1941&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039;. 19063: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;). Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-596-19063-8, S. 85–122, hier: S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg berichtete Erfurth, dass auf Geheiß Hitlers 1942 die Auflösung der Dienststelle Oberquartiermeister V forciert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Uwe Devantier: &amp;#039;&amp;#039;Das Heeresarchiv Potsdam. Die Bestandsaufnahme in der Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archivar (Zeitschrift)|Archivar]]&amp;#039;&amp;#039; 61 (2008) 4, S. 361–369, hier: S. 363.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindungsgeneral in Finnland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannerheim&amp;#039;s birth day 4.6.1942 in Immola, Finland (SA-kuva 81620).jpg|mini|General der Infanterie Waldemar Erfurth (hinten Mitte) beim Besuch [[Adolf Hitler]]s in Finnland (1942)]]&lt;br /&gt;
Ab Juni 1941 diente er als Kommandeur des Verbindungsstabes Nord in [[Mikkeli]], Finnland, der 1942 in Deutscher General beim Oberkommando der [[Finnische Streitkräfte|finnischen Wehrmacht]] (unter der Leitung von Feldmarschall [[Carl Gustaf Emil Mannerheim|Mannerheim]]) umbenannt wurde. Mannerheim attestierte Erfurth später „eine feine humanistische Bildung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonas&amp;quot;&amp;gt;Zit. nach Michael Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt und die deutsche Nordeuropapolitik im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johannes Hürter]], [[Michael Mayer (Historiker)|Michael Mayer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt in der NS-Diktatur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 109). De Gruyter Oldenbourg, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2014, ISBN 978-3-486-78139-7, S. 131–148, hier: S. 139 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erfurth, der mit Mannerheim länger befreundet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonas109&amp;quot;&amp;gt;Michael Jonas: &amp;#039;&amp;#039;The Politics of an Alliance. Finland in Nazi Foreign Policy and War Strategy.&amp;#039;&amp;#039; In: Tiina Kinnunen, Ville Kivimäki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Finland in World War II: History, Memory, Interpretations&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;History of warfare&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 69). Brill, Leiden u.&amp;amp;nbsp;a. 2012, ISBN 978-90-04-20894-0, S. 93–138, hier: S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewesen war, nahm während seiner Zeit in Finnland oft die finnische Sicht ein, wie [[Michael Jonas]] konstatierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt und die deutsche Nordeuropapolitik im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johannes Hürter]], [[Michael Mayer (Historiker)|Michael Mayer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt in der NS-Diktatur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 109). De Gruyter Oldenbourg, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2014, ISBN 978-3-486-78139-7, S. 131–148, hier: S. 139 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erfurth galt als wichtig für die [[Deutsch-finnische Beziehungen|deutsch-finnischen Beziehungen]], war allerdings nach Jonas kein [[Nationalsozialist]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonas109&amp;quot; /&amp;gt; Als [[Verbindungsoffizier]] wurde er dennoch in die Koordinierung der deutschen und finnischen Truppen im Vorfeld des [[Fortsetzungskrieg]]es zwischen Finnland (an der Seite des Deutschen Reiches) und der Sowjetunion eingebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf-Dieter Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;An der Seite der Wehrmacht. Hitlers ausländische Helfer beim „Kreuzzug gegen den Bolschewismus“, 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. Links, Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-448-8, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1942 gehörte Erfurth zum Begrüßungskomitee beim [[Adolf Hitler|Hitler]]-Besuch in Finnland.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Besuch in Finnland. Das geheime Tonprotokoll seiner Unterredung mit Mannerheim am 4. Juni 1942.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 41 (1993), 1, S. 117–137, hier: S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erfurth schaffte aber durch seine zurückhaltende Kommunikation nach Berlin mehr Raum für eigenständiges Handeln des finnischen Militärs, auch minimierte er den Einfluss der [[SS]] und der [[NSDAP]] in Finnland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonas110&amp;quot;&amp;gt;Michael Jonas: &amp;#039;&amp;#039;The Politics of an Alliance. Finland in Nazi Foreign Policy and War Strategy.&amp;#039;&amp;#039; In: Tiina Kinnunen, Ville Kivimäki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Finland in World War II. History, Memory, Interpretations&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;History of warfare&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 69). Brill, Leiden u.&amp;amp;nbsp;a. 2012, ISBN 978-90-04-20894-0, S. 93–138, hier: S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge des Abbruchs der [[Diplomatie|diplomatischen]] Beziehungen am 2. September kurz vor dem [[Waffenstillstand von Moskau]] im Herbst 1944 verließen er, der Gesandte [[Wipert von Blücher (Diplomat)|Wipert von Blücher]] und andere über die südwestliche Stadt [[Turku]] und das neutrale [[Schweden]] Finnland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonas133f&amp;quot;&amp;gt;Michael Jonas: &amp;#039;&amp;#039;The Politics of an Alliance. Finland in Nazi Foreign Policy and War Strategy.&amp;#039;&amp;#039; In: Tiina Kinnunen, Ville Kivimäki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Finland in World War II: History, Memory, Interpretations&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;History of warfare&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 69). Brill, Leiden u.&amp;amp;nbsp;a. 2012, ISBN 978-90-04-20894-0, S. 93–138, hier: S. 133 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für sein Wirken in Finnland verlieh ihm Mannerheim am 16. September 1941 den [[Finnischer Orden des Freiheitskreuzes|Orden des Freiheitskreuzes]] I. Klasse mit Bruststern und Schwertern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führerreserve und Kriegsgefangenschaft ===&lt;br /&gt;
Am 11. September 1944 wurde er in die [[Führerreserve]] OKH versetzt, erhielt am 8. November 1944 das Ritterkreuz des [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuzes]] mit Schwertern und war ab dem 7. Dezember 1944 General zur besonderen Verwendung 4 im [[Oberkommando der Wehrmacht]]. Am 6. Mai 1945 kam er als [[General der Infanterie]] (ab 1940) in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 30. Juni 1947 bei automatischem Arrest&amp;lt;ref name=&amp;quot;Howell332&amp;quot; /&amp;gt; entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Publizistik ==&lt;br /&gt;
=== Operational History (German) Section ===&lt;br /&gt;
Erfurth war in der Kriegsgefangenschaft Mitglied des Advisory Boards (Beirats) von Colonel [[Frank J. Vida]]&amp;lt;ref&amp;gt;Esther-Julia Howell: &amp;#039;&amp;#039;Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2015, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Leiter der deutschen „wissenschaftlichen Kommission“, die die durch die Deutschen vorgelegten Arbeiten erneut und abschließend prüfte,&amp;lt;ref&amp;gt;Esther-Julia Howell: &amp;#039;&amp;#039;Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2015, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Historical Division]] der [[US Army]] in Garmisch-Partenkirchen. Im März 1947 wurde er vom ehemaligen Generalfeldmarschall und später verurteilten Kriegsverbrecher [[Georg von Küchler]] beauftragt, eine deutsche und keine US-amerikanische Kriegsgeschichte zu lehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oliver von Wrochem]]: &amp;#039;&amp;#039;Erich von Manstein: Vernichtungskrieg und Geschichtspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Krieg in der Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 27). Schöningh, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 978-3-506-72977-4, S. 283.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Bernd Wegner (Historiker)|Bernd Wegner]] bemühte sich Erfurth dennoch in der Historical Division – der dort ältester&amp;lt;ref&amp;gt;Esther-Julia Howell: &amp;#039;&amp;#039;Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2015, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; deutscher Offizier und einziger&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram Wette]]: &amp;#039;&amp;#039;The Wehrmacht: History, myth, reality&amp;#039;&amp;#039;. Harvard University Press, Cambridge u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 0-674-02213-0, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgebildeter Historiker war – „redlich“ seinen Mitstreitern Grundlagen in „historische[r] Methode und Quellenkritik“ zu vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Willi Hansen, [[Gerhard Schreiber (Militärhistoriker)|Gerhard Schreiber]], Bernd Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. Beiträge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreich – Festschrift für Klaus-Jürgen Müller.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1995, ISBN 3-486-56063-8, S. 287–302, hier S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte zu denjenigen Autoren, die „sich schon früh als Autoren kriegsgeschichtlicher oder militärwissenschaftlicher Spezialstudien einen Namen machten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Willi Hansen, [[Gerhard Schreiber (Militärhistoriker)|Gerhard Schreiber]], Bernd Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. Beiträge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreich – Festschrift für Klaus-Jürgen Müller.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1995, ISBN 3-486-56063-8, S. 287–302, hier S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1947/48 arbeitete Erfurth dann im Projekt STAPLE der Historical Division in Neustadt (Hessen) mit. 1948 wurde er aus dem automatischen Arrest entlassen; er war danach als „Heimarbeiter“ tätig. Erfurth wirkte ferner als Mitglied des Autorenkreises der &amp;#039;&amp;#039;Control Group&amp;#039;&amp;#039; und als Mitglied des 1954 ins Leben gerufenen [[Arbeitskreis für Wehrforschung|Arbeitskreises für Wehrforschung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Howell332&amp;quot;&amp;gt;Esther-Julia Howell: &amp;#039;&amp;#039;Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2015, S. 332.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er veröffentlichte in der Bundesrepublik u.&amp;amp;nbsp;a. bei den militärischen Fachzeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Europäische Sicherheit]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Wehrwissenschaftliche Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;. Für [[Wolfram Wette]] wurde auch der ehemalige Wehrmachtsoffizier Erfurth dafür bekannt, über Aspekte des Krieges unkritisch berichtet zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Wette: &amp;#039;&amp;#039;The Wehrmacht. History, myth, reality&amp;#039;&amp;#039;. Harvard University Press, Cambridge u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 0-674-02213-0, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Operational History (German) Section}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung zum finnischen Krieg ===&lt;br /&gt;
Sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Der finnische Krieg 1941–1944&amp;#039;&amp;#039; wurde unterschiedlich über die Zeit aufgenommen. Ein positives Resümee zog der britische Historiker [[J. Hampden Jackson]], der vor allem die Beschreibung der politischen Situation für bemerkenswert hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[J. Hampden Jackson]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Finnische Krieg 1941-4. by Waldemar Erfurth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[International Affairs]]&amp;#039;&amp;#039; 27 (1951) 3, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Walther Hubatsch]] konstatierte eine „sorgfältige Durchleuchtung“ von Problemen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Finlands Krig 1941–1945 by Eero Kuusaari, Vilho Niitemaa; Der Finnische Krieg 1941-1944 by Waldemar Erfurth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 172 (1951) 2, S. 380–385, hier: S. 383.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Schrift lebe der „ritterliche[] Geist Mannerheims“, so Hubatsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Finlands Krig 1941–1945 by Eero Kuusaari, Vilho Niitemaa; Der Finnische Krieg 1941-1944 by Waldemar Erfurth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 172 (1951) 2, S. 380–385, hier: S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Stefan Klemp]], der den Beitrag Erfurths zum finnischen Krieg kommentierte, sah bei dem Autor zwar einerseits Verharmlosungen, dennoch trug Erfurth andererseits deutlich mehr zur „Wahrheitsfindung“ bei und seine Hinterlassenschaft sei als „zuverlässiger“ einzustufen, als etwa die des ehemaligen SS-Standartenführers [[Franz Schreiber (SS-Mitglied)|Franz Schreiber]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Klemp]]: &amp;#039;&amp;#039;KZ-Arzt Aribert Heim: Die Geschichte einer Fahndung&amp;#039;&amp;#039;. Prospero, Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, ISBN 978-3-941688-09-4, S. 48 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So sprach Erfurth beispielsweise die [[Gewalt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Klemp]]: &amp;#039;&amp;#039;KZ-Arzt Aribert Heim: Die Geschichte einer Fahndung&amp;#039;&amp;#039;. Prospero, Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, ISBN 978-3-941688-09-4, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen Sachen und Personen sowie die Anwendung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Klemp]]: &amp;#039;&amp;#039;KZ-Arzt Aribert Heim: Die Geschichte einer Fahndung&amp;#039;&amp;#039;. Prospero, Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, ISBN 978-3-941688-09-4, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Taktik der [[Verbrannte Erde|verbrannten Erde]] in Finnland an. Der US-amerikanische Historiker [[Earl F. Ziemke]], der Erfurth als wichtigen Zeitzeugen bezeichnete, konstatierte aufgrund der damaligen Funktion zwar eine breite, jedoch keine tiefe Sicht des Autors.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Earl F. Ziemke]]: &amp;#039;&amp;#039;The Last Finnish War. by Waldemar Erfurth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Military Affairs]]&amp;#039;&amp;#039; 46 (1982) 4, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Agilolf Keßelring]] zählt das Buch, welches wie auch Erfurths Abhandlung zum deutschen Generalstab in [[Rolf Düsterberg]]s Studie zur militärischen [[Erinnerungsliteratur]] zum Zweiten Weltkrieg&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Düsterberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Soldat und Kriegserlebnis. Deutsche militärische Erinnerungsliteratur (1945–1961) zum Zweiten Weltkrieg. Motive, Begriffe, Wertungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 78). Niemeyer, Tübingen 2000, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgenommen wurde, zur „militärischen [[Memoiren]]literatur“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Agilolf Keßelring]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Nordatlantische Allianz und Finnland 1949–1961. Perzeptionsmuster und Politik im Kalten Krieg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 8). Oldenbourg, München 2009, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Winfried Heinemann]] (MGFA) hält die Darstellungen Erfurths jedenfalls für „unzureichend“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Winfried Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Dietl – Lieblingsgeneral des „Führers“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ronald Smelser]], [[Enrico Syring]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Militärelite des Dritten Reiches. 27 biographische Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. 2., ungekürzte Auflage, Ullstein, Berlin 1998, ISBN 3-548-33220-X, S. 99–112, hier: S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung zum deutschen Generalstab ===&lt;br /&gt;
Sein im [[Muster-Schmidt]]-Verlag veröffentlichtes Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des deutschen Generalstabes von 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; wurde durch [[Hans Herzfeld]] dahingehend kritisiert, dass er keine originäre Geschichtsschreibung vorgelegt habe, sondern eher „persönliche Erlebnisse“ schildere.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Herzfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Deutschen Generalstabes von 1918-1945 by Waldemar Erfurth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 186 (1958) 1, S. 145–148, hier: S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem attestierte er ihm mangelnde [[Quellenkritik]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Herzfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Deutschen Generalstabes von 1918-1945 by Waldemar Erfurth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 186 (1958) 1, S. 145–148, hier: S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kern lehnte Erfurth mit seiner Schrift Generaloberst [[Ludwig Beck (General)|Becks]] (Widerstandskämpfer) Ansatz von der außermilitärischen Verantwortung des Soldaten in Zeiten der Unruhe ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Herzfeld: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Deutschen Generalstabes von 1918-1945 by Waldemar Erfurth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 186 (1958) 1, S. 145–148, hier: S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[Manfred Messerschmidt]] wurde „aus Sicht [eines] ehemaligen Generalstäblers“ geurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Messerschmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das preußische Militärwesen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1953)|Wolfgang Neugebauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der preußischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kaiserreich zum 20. Jahrhundert und große Themen der Geschichte Preußens.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2001, ISBN 3-11-014092-6, S. 319–546, hier: S. 503.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem britischen Historiker [[Michael Howard (Historiker)|Michael Howard]], der Erfurth als „Nationalisten“ bezeichnete, hätte das Buch grundsätzlich zum Verständnis des Generalstabes beigetragen, wenngleich der Autor die Wehrmacht im Zusammenhang mit Hitlers Aufstieg als „unpolitisch“ entschuldige.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Howard (Historiker)|Michael Howard]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Deutschen Generalstabes von 1918-1945 by Waldemar Erfurth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;History&amp;#039;&amp;#039; 43 (1958) 149, S. 265–266, hier: S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fritz Ernst (Historiker)|Fritz Ernst]] lobte, dass hier „zum ersten Male eine wirklich belegte Generalstabsgeschichte der jüngsten Zeit“ vorgelegt worden war. Dennoch könne sie auch als „[[Apologetik|apologetisch]]“ angesehen werden; Erfurth nahm eine Charakterisierung seiner Kameraden aufgrund von „persönlicher Kenntnis“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Ernst (Historiker)|Fritz Ernst]]: [http://www.zeit.de/1958/30/zur-geschichte-des-deutschen-heeres/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des deutschen Heeres.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 24. Juli 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kurt Pätzold]] verneinte hier den Memoirenvorwurf, Erfurth trat vielmehr als „im eigentlichen Sinne […] versierter Militärhistoriker“ hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Pätzold]]: &amp;#039;&amp;#039;Die frühe Geschichtsschreibung in der DDR über den Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ursula Heukenkamp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schuld und Sühne? Kriegserlebnis und Kriegsdeutung in deutschen Medien der Nachkriegszeit (1945–1961). Internationale Konferenz vom 01.–04.09.1999 in Berlin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 50). Teil 2, Rodopi, Amsterdam u.&amp;amp;nbsp;a. 2001, ISBN 90-420-1445-8, S. 699–715, hier: S. 703.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Überraschung im Kriege.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
:* englische Übersetzung von [[Stefan Thomas Possony|Stefan T. Possony]] und Daniel Vilfroy: &amp;#039;&amp;#039;Surprise&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Military classics&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 3). Military Service Publ. Co., Harrisburg 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Vernichtungssieg. Eine Studie über das Zusammenwirken getrennter Heeresteile.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der finnische Krieg 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; Limes-Verlag, Wiesbaden 1950 (2. überarbeitete Auflage: &amp;#039;&amp;#039;Der finnische Krieg 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von Dietrich Erfurth, Limes-Verlag, Wiesbaden 1977, ISBN 3-8090-2110-5; genehmigte ungekürzte Taschenbuchausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Der finnische Krieg 1941–1944&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heyne-Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 20). Zeittafel, Personenregister und Bibliographie wurden erarbeitet von Wolfgang Ruppert, Heyne, München 1978, ISBN 3-453-48048-1).&lt;br /&gt;
:* englische Erstveröffentlichung: &amp;#039;&amp;#039;The Last Finnish War (1941–44)&amp;#039;&amp;#039;. U.S. Army, Europe’s Foreign Military Study, 1949 (&amp;#039;&amp;#039;The Last Finnish War (1941–44)&amp;#039;&amp;#039;. University Publications of America, Washington, D.C. 1979, ISBN 0-313-27082-1).&lt;br /&gt;
:* finnische Übersetzung von W. E. Tuompo: &amp;#039;&amp;#039;Suomi sodan myrskyssä 1941–1944&amp;#039;&amp;#039;. Söderström, Porvoo u.&amp;amp;nbsp;a. 1951 (2. Auflage 1951).&lt;br /&gt;
* finnische Übersetzung aus Erfurths Kriegstagebuch von Eino E. Suolahti: &amp;#039;&amp;#039;Sotapäiväkirja vuodelta 1944&amp;#039;&amp;#039;. Söderström, Porvoo u.&amp;amp;nbsp;a. 1954 (&amp;#039;&amp;#039;Sotapäiväkirja vuodelta 1944&amp;#039;&amp;#039;. Docendo, Jyväskylä 2014, ISBN 978-952-291-049-3).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des deutschen Generalstabes von 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte des 2. Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1). Musterschmidt, Göttingen u.&amp;amp;nbsp;a. 1957 (2., neubearbeitete und erweiterte Auflage 1960; 3. verbesserte Auflage 1963).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]], Karl Friedrich Hildebrand, Markus Brockmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Generale und Admirale.&amp;#039;&amp;#039; Teil 4). Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Dahlmann–Fitzlaff.&amp;#039;&amp;#039; Biblio-Verlag, Osnabrück 1994, ISBN 3-7648-2443-3, S. 362–364.&lt;br /&gt;
* Esther-Julia Howell: &amp;#039;&amp;#039;Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 90). De Gruyter Oldenbourg, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2015, ISBN 978-3-11-041478-3, insb. S. 331–332 (Biogramm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123491282}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|123491282}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nachlassdatenbank.de/viewsingle.php?person_id=3335&amp;amp;asset_id=3644 |text=Waldemar Erfurth |wayback=20200810082115}} in der [[Zentrale Datenbank Nachlässe|Nachlassdatenbank]] des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs]]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000007627|||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 21/1957 vom 13. Mai 1957}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/78c8c08c-cc0c-4f92-90be-c88aa68dd28f/ Nachlass Bundesarchiv N 257]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123491282|LCCN=n/86/816676|VIAF=64915953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erfurth, Waldemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Finnischen Ordens des Freiheitskreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Halbmondes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens für Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecklenburgischen Militärverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erfurth, Waldemar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie, Militärhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
	</entry>
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