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	<title>Waldemar Bolze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:32:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldemar_Bolze&amp;diff=806249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rita2008: /* Literatur */ Wikilinkfix</title>
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		<updated>2025-03-16T22:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Wikilinkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldemar Bolze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar]] [[1886]] in [[Buk (Großpolen)|Buk]], Posen; † [[14. Dezember]] [[1951]] in [[Salzgitter]]) war ein deutscher Gewerkschafter, Journalist und sozialistischer Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== In SPD, USPD ===&lt;br /&gt;
Der gelernte Tischler Bolze trat 1904 dem [[Deutscher Holzarbeiterverband|Deutschen Holzarbeiterverband]] bei, 1906 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Auf der Wanderschaft kam er nach Berlin, wurde dort Funktionär von Gewerkschaft und Partei. Aus Protest gegen die [[Burgfriedenspolitik]] verließ er 1914 die SPD. Er wurde als Soldat einberufen. 1917 trat er der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In KPD, KPD(O) ===&lt;br /&gt;
1919 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und 1920 Redakteur der [[Die Rote Fahne|&amp;#039;&amp;#039;Roten Fahne&amp;#039;&amp;#039;]]. Waldemar Bolze war ab 1921 in der Gewerkschaftsabteilung der KPD-Zentrale tätig, dort arbeitete er eng mit [[Jacob Walcher]] zusammen. 1924 wurde er abgesetzt, er gehört zu den sog. [[Heinrich Brandler|Brandleristen]], die sich jeder Gewerkschaftsspaltung widersetzen. Nach dem Scheitern der ersten ultralinken Welle in der KPD wurde er 1926 wieder in die Gewerkschaftsabteilung zurückgerufen. Durch die einsetzende Stalinisierung der KPD fand seine Tätigkeit in der Zentrale ein rasches Ende. Wegen seiner Ablehnung der [[Sozialfaschismusthese]] und vor allem des [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|RGO]]-Kurses wurde er Anfang 1929 aus der KPD ausgeschlossen. W.Bolze gehörte zu den Gründern der [[Kommunistische Partei-Opposition|KPD(O)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Waldemar Bolze: Der Weg der Gewerkschaften, Bremen 1971, S. VIII&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde Mitglied der KPD(O)-Reichsleitung. Seine journalistische Tätigkeit setzte er als Redakteur bei der „Arbeiterpolitik“ fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration, Verfolgung ===&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtübernahme]]“ durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], 1933, musste er sofort fliehen. Er [[Emigration|emigrierte]] zuerst nach Frankreich und im November 1936 nach Spanien, wo er während des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] in einem Flugzeugwerk der Republikaner arbeitete. Er hielt enge politische Verbindung zur [[POUM]]. 1937 wurde er von der [[Gossudarstwennoje Polititscheskoje Uprawlenije|GPU]] bezichtigt, Faschist zu sein. Bolze wurde verhaftet und ein Jahr ohne Prozess und Urteil in Haft gehalten. Als Anfang 1939, zum Ende des spanischen Bürgerkriegs, die stalinistischen Gefängniswärter vor [[Francisco Franco|Francos]] Truppen flohen, konnte er über die [[Pyrenäen]] im Fußmarsch nach Frankreich zurückkehren. 1939 führte ihn seine Flucht nach Belgien und 1940 wieder zurück nach Frankreich. Dort wurde er erneut interniert, konnte aber erneut fliehen. Die Kriegszeit überlebt er in der Illegalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr ===&lt;br /&gt;
Anfang 1949 kehrt er nach Deutschland zurück, wo er als Modellschreiner in der Gießerei der [[Salzgitter AG|Reichswerke Salzgitter]] Arbeit fand. W. Bolze wurde wieder politisch aktiv. Er engagierte sich in der [[Gruppe Arbeiterpolitik]] und in ihrer zentralen Leitung, nahm an ihren Reichskonferenzen teil und war auf zahlreichen Vortragsreisen unterwegs. Bolze engagierte sich besonders in den Kämpfen der Arbeiter gegen die [[Demontage (Reparation)|Demontage]] der Fabrikanlagen in Salzgitter durch englische Truppen.&amp;lt;ref&amp;gt;Waldemar Bolze: Der Weg der Gewerkschaften, Bremen 1971, S. IX&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 14. Dezember 1951 in Salzgitter an [[Tuberkulose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;quot;Der Weg der Gewerkschaften&amp;quot; beschreibt er die Geschichte der gewerkschaftlichen Entwicklung und setzt sich mit [[Karl Marx]], [[Lenin]] und dem Reformismus der [[SPD]] auseinander. Er kritisiert [[Josef Stalin|Stalin]] und die [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|RGO]]-Politik der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Gewerkschaften&amp;#039;&amp;#039;. Bremen 1971 (als PDF-File (14,3 MB) [https://arbeiterpolitik.de/1948/01/der-weg-der-gewerkschaften/]; PDF; 14,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Bergmann (Agrarwissenschaftler)|Theodor Bergmann]]: &amp;#039;&amp;#039;„Gegen den Strom“. Die Geschichte der KPD (Opposition).&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Hamburg 2001, ISBN 3-87975-836-0.&lt;br /&gt;
* [[Karl Hermann Tjaden]]: &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Funktion der „KPD-Opposition“ (KPO)&amp;#039;&amp;#039;. Meisenheim am Glan 1964.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus – Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1969.&lt;br /&gt;
* Hermann Weber, Dietrich Starnitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kommunisten verfolgen Kommunisten. Stalinistischer Terror und „Säuberungen“ in den kommunistischen Parteien Europas seit den dreißiger Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4109 Bolze, Waldemar].&amp;#039;&amp;#039; In: Hermann Weber, [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.marxists.org/history/etol/revhist/backiss/vol4/no1-2/bolze.htm &amp;#039;&amp;#039;Where are the Real Saboteurs?&amp;#039;&amp;#039; Text von Waldemar Bolze von 1939 zu den Vorgängen in Katalonien 1937] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034699725|VIAF=300383523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bolze, Waldemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (POUM)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bolze, Waldemar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und sozialistischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buk (Großpolen)|Buk]], Posen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Dezember 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzgitter]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rita2008</name></author>
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