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	<title>Waldeinsamkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:38:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldeinsamkeit&amp;diff=2472209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Michael D. Schmid: /* Literatur der Romantik */</title>
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		<updated>2026-03-25T19:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur der Romantik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Caspar David Friedrich 068.jpg|mini|hochkant|[[Caspar David Friedrich]] (1774–1840): &amp;#039;&amp;#039;Der Chasseur im Walde&amp;#039;&amp;#039;, 1814]]&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einem Aspekt des Motivs der [[Einsamkeit]], wird ein religiöses [[Askese|asketisches]] Ideal umschrieben, das Bestandteil im [[Mönchtum#Fernöstliche Religionen|asiatischen Mönchtum]] ist und ebenso bis ins mittelalterliche [[Mönchtum#Christentum|Mönchtum des Abendlands]] verbreitet war. Der Begriff erfuhr in der [[Romantik]] eine eigene Akzentuierung als [[Motiv (Literatur)|literarisches Motiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Von Flüe Schilling.jpg|mini|Kleriker suchen den Einsiedler Niklaus von Flüe in seiner Waldklause auf, [[Luzerner Chronik]] 1513]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der asketischen Tradition des [[Hinduismus]] spielt die durch den [[Vānaprastha]] („Waldmönch“) freiwillig aufgesuchte Waldeinsamkeit eine maßgebliche Rolle, ebenso wie im [[Buddhismus]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20009170812 Die Reden Gotamo Buddhos. Bd. 1, Zürich/Wien 41956, S. 122–126]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.palikanon.com/buddhbib/07budjng/budjng05.htm Buddha und seine Jünger: Kassapa]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis in dessen Gegenwart heute etwa in Thailand als [[Tudong]] in der [[Thailändische Waldtradition|buddhistischen Waldtradition]] oder auch im Westen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tibet.de/fileadmin/pdf/tibu/2005/tibu073-2005-20-bs-krohn.pdf |wayback=20180827075425 |text=Birgit Stratmann, „Entsagung macht reich“ -ein Portrait von Wolfgang Krohn |archiv-bot=2023-02-08 16:57:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im europäischen christlichen Mönchtum suchten bis ins späte Mittelalter [[Einsiedler]] und [[Eremit]]en ihre Zuflucht in die Abgeschiedenheit im Wald einerseits vor dem Treiben in der Stadt (siehe [[Mönchtum#Eremitentum und Gemeinschaftsleben|Lebensformen des Mönchtums]]), andererseits vor verweltlichenden Tendenzen im Kloster (wie die [[Vallombrosaner]]), wo sie durch das Volk vielfach hohe Wertschätzung erfuhren.&amp;lt;ref&amp;gt;Fairy v. Lilienfeld: Mönchtum II 3.3.2.1. Verweltlichung des Mönchtums, in: Gerhard Müller (Hg.), Theologische Realenzyklopädie, Band 23 Berlin, New York, 1994, S. 170 &amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele für Eremiten, deren ehemalige Waldklausen bis heute beliebte [[Wallfahrtsort]]e sind:&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Einsiedeln]] ([[Frühmittelalter]]), der eine Waldklause in den [[Schweiz]]er [[Voralpen]] bewohnte, an dessen statt heute das [[Kloster Einsiedeln]] steht.&lt;br /&gt;
* [[Franz von Assisi]] ([[Hochmittelalter]]), der zeitweise als Eremit in den [[Italien|italienischen]] Waldklausen [[Eremo delle Carceri]] und [[La Verna]] lebte.&lt;br /&gt;
* [[Niklaus von Flüe]] ([[Spätmittelalter]]), dessen ehemalige Schweizer Waldklause [[Flüeli-Ranft]] mit zwei Kapellen bis heute erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Vorromantische Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Wolfram von Eschenbach]]s [[Versepos]] &amp;#039;&amp;#039;[[Parzival]]&amp;#039;&amp;#039; verkörpert die Figur des [[Trevrizent]] das Ideal des in der Waldeinsamkeit lebenden Asketen. Das Bild vom &amp;#039;&amp;#039;Einsiedel&amp;#039;&amp;#039; im Wald wird 1668 in [[Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen|Grimmelshausens]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der abenteuerliche Simplicissimus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Koeman, Die Grimmelshausen-Rezeption in der fiktionalen Literatur der deutschen Romantik [http://books.google.com/books?id=aP8uMMkseuIC&amp;amp;pg=PA285&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_toc_r&amp;amp;cad=4#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false B. Der Motivkomplex Wald Einsamkeit Einsiedler Nacht Nachtigall S. 285]&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgegriffen und in der [[Barock (Literatur)|Barockdichtung]] zum literarischen Sujet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur der Romantik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Richter - Genoveva in der Waldeinsamkeit (1841).jpg|mini|[[Ludwig Richter]] (1803–1884): &amp;#039;&amp;#039;Genoveva in der Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039;, 1841. [[Gustav Schwab]] und [[Ludwig Tieck]] schrieben Nachdichtungen dieser mittelalterlichen Sage.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hänsel und Gretel.jpg|mini|[[Alexander Zick]] (1845–1907): &amp;#039;&amp;#039;Hänsel und Gretel im Walde&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1854 Walden byThoreau.jpg|mini|Titelblatt der Erzählung [[Walden]] von [[Henry David Thoreau]], 1854]]&lt;br /&gt;
In der deutschen Romantik wird die Waldeinsamkeit zu einem Schlüsselbegriff. Der [[Deutscher Wald|Wald]] wird als idyllisches und ewiges Ideal mit der Einsamkeit des introvertierten romantischen Dichtertypus verknüpft.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Leibundgut: Der Wald in der Kulturlandschaft. Bedeutung, Funktion und Wirkungen des Waldes auf die Umwelt der Menschen. Bern, Stuttgart 1985. S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt; In der romantischen Bewegung tauchte der Begriff erstmals 1796 im [[Kunstmärchen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der blonde Eckbert]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ludwig Tieck]] auf, der den Begriff als [[Symbol]] für die heile Welt im inneren und äußeren Erleben der Protagonistin Bertha verwendet. In Form des [[Gedicht]]s wird der Ausdruck von einem Vogel eingeführt, wobei sich der Inhalt des Gedichts mit der Verstrickung Berthas in Untaten verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Waldeinsamkeit,&lt;br /&gt;
::Die mich erfreut,&lt;br /&gt;
::So morgen wie heut&lt;br /&gt;
::In ewger Zeit,&lt;br /&gt;
::O wie mich freut&lt;br /&gt;
::Waldeinsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Waldeinsamkeit&lt;br /&gt;
::Wie liegst du weit!&lt;br /&gt;
::O Dir gereut&lt;br /&gt;
::Einst mit der Zeit.&lt;br /&gt;
::Ach einzge Freud&lt;br /&gt;
::Waldeinsamkeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Waldeinsamkeit&lt;br /&gt;
::Mich wieder freut,&lt;br /&gt;
::Mir geschieht kein Leid,&lt;br /&gt;
::Hier wohnt kein Neid&lt;br /&gt;
::Von neuem mich freut&lt;br /&gt;
::Waldeinsamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph von Eichendorff]] verwendet den Begriff zur Verklärung des Waldes als zeitlose Idylle, die dem vergänglichen Menschsein gegenübersteht. Im gesamten literarischen Werk dieses Dichters nimmt das Motiv eine entscheidende Stellung ein. Neben einem Gedicht mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039; im [[Gedichtzyklus|Zyklus]] &amp;#039;&amp;#039;Der Umkehrende&amp;#039;&amp;#039; tritt das Motiv in vielen berühmten Gedichten wie &amp;#039;&amp;#039;Abschied vom Walde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;In der Fremde&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Komm, Trost der Welt&amp;#039;&amp;#039; auf. Nicht minder bedeutend ist es in seinen [[Prosa]]werken, wie etwa in der [[Erzählung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schloß Dürande]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso existieren Gedichte von [[Heinrich Heine]], [[Adolf von Tschabuschnig]] und [[Heinrich Leuthold]] mit diesem Titel. Ein Spätwerk [[Joseph Viktor von Scheffel]]s aus dem Jahre 1878 ist der zwölfteilige Gedichtzyklus &amp;#039;&amp;#039;[[Waldeinsamkeit (Scheffel)|Waldeinsamkeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei [[Emanuel Geibel]] wird der Begriff im Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Im Walde&amp;#039;&amp;#039; verwendet, bei [[Justinus Kerner]] im von [[Todessehnsucht]] geprägten Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Letzte Bitte&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Jens Peter Jacobsen]]s Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039; wird die stimmungsvolle Stille des nächtlichen Waldes explizit aus einer perspektive der Zweisamkeit (Wir) betrachtet. Das Werk wurde von [[Othmar Schoeck]] als [[Kunstlied]] vertont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motiv tritt, ohne namentlich genannt zu werden, in zahlreichen Werken der Romantik auf, da der Wald und der einsame Dichter als Schlüsselmotive der Epoche betrachtet werden können. Beispiele wären der Roman [[Heinrich von Ofterdingen]] von [[Novalis]], das Kunstmärchen [[Der Runenberg]] von Ludwig Tieck, die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Waldgesicht&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst von Wildenbruch]] oder die Gedichte [[August von Platen]]s, [[Ludwig Uhland]]s oder [[Nikolaus Lenau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in vielen [[Volksmärchen]], die von Romantikern wie den [[Brüder Grimm|Gebrüdern Grimm]] oder [[Ludwig Bechstein]] gesammelt wurden, ist das Motiv zentral, wobei hier der Wald seltener als Rückzugsort, öfter jedoch als Ort der natürlichen oder übernatürlichen Gefahren gilt, welche die Protoganisten zu überwinden haben. Bekannte Beispiele wären [[Rotkäppchen]], [[Schneewittchen und die sieben Zwerge]], [[Jorinde und Joringel]], [[Hänsel und Gretel]] oder [[Schneeweisschen und Rosenrot]]. Der Drehbuchautor und Literaturtheoretiker [[John Yorke]], der in Anlehnung an [[Joseph Campbell]] die Heldenreise als zentrales Element fast jeder Geschichte betrachtet, gab seiner Studie zu diesem Thema sinnigerweise den Titel &amp;#039;&amp;#039;Into the Woods&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff fand als unübersetzter [[Germanismus]] Eingang in die amerikanische Literatur wie in [[Ralph Waldo Emerson]]s (1803–1882) Poem &amp;#039;&amp;#039;Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039; (1858). Sein Freund [[Henry David Thoreau]], wie er ein [[Transzendentalismus|Transzendentalist]], schrieb 1854 das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Walden|Walden. Life in the Woods]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem er von seinem Experiment berichtet, zurückgezogen in einer selbst erbauten Blockhütte im Wald zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachromantische Literatur ===&lt;br /&gt;
[[Rudyard Kipling]]s Erzählungen im &amp;#039;&amp;#039;[[Das Dschungelbuch|Jungle Book]]&amp;#039;&amp;#039; von 1894/95 handeln vom Waisenkind Mowgli, das allein im indischen [[Tropischer Regenwald|Regenwald]] lebt, aufgezogen von Wölfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Fantasy]]-Literatur findet sich das Motiv etwa bei [[J. R. R. Tolkien]] in einigen typischen Figuren: Das einsam im Alten Wald lebende Paar Tom Bombadil und Goldbeere, der am Rand des Grünwaldes lebende Gestaltwandler Beorn, der ebenfalls im Grünwald beheimatete Zauberer Radagast der Braune, oder im weiteren Sinne auch die vereinsamten baumgestaltigen Waldhirten der Ents zeigen verschiedene Varietäten des Waldeinsamkeits-Motivs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Marlen Haushofer]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wand]]&amp;#039;&amp;#039; von 1963, wird die Protagonistin durch eine unsichtbare Wand in einem Waldgebiet eingesperrt und muss lernen, sich alleine im Wald durchzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Malerei ==&lt;br /&gt;
Sehr früh lässt sich das Motiv der Waldeinsamkeit beim [[Renaissance]]-Maler [[Gillis van Coninxloo]] ausmachen. In der Malerei vor der Romantik (etwa im [[Barock]], im [[Rokoko]] und im [[Klassizismus]]) dominierten aber Landschaftsgemälde mit größeren Figurengruppen als [[Staffage]], die meist eher als Reisende oder Ausflügler zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Malerei wurde in der Romantik der Wald als Raum der gewünschten oder erzwungenen Einsamkeit verstanden. Das Motiv der Waldeinsamkeit kommt vor allem bei [[Caspar David Friedrich]], [[Carl Gustav Carus]], [[Ernst Ferdinand Oehme]], [[Ludwig Richter]], [[Carl Friedrich Lessing]] oder auch bei [[Moritz von Schwind]] zur Geltung. Ludwig Richters Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Genoveva in der Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039; beruht auf der unter anderem von Ludwig Tieck und [[Gustav Schwab]] bearbeiteten Sage der [[Genoveva von Brabant]] und zeigt den Wald als Sehnsuchts- und Rückzugslandschaft mit einem für die Romantik typischen religiösen Anstrich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Richter. Der Maler&amp;#039;&amp;#039;. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2004. Seite 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Naturalismus (Kunst)|Naturalismus]] wurde die Staffage, wie teilweise bereits in der Romantik, ganz weggelassen. Der Betrachter wird direkt in die unberührte Natur der Waldeinsamkeit hineinversetzt. Die drei Schweizer [[Alexandre Calame]], [[François Diday]] und [[Robert Zünd]] sind Beispiele für diesen neuen Stil. Als Spezialisten für Bilder der Waldeinsamkeit galten [[Eduard Leonhardi]] und [[Fritz Ebel (Maler, 1835)|Fritz Ebel]]. [[Julius Mařák]]s Wald-Darstellungen boten die Grundlage für Scheffels Gedichtzyklus &amp;#039;&amp;#039;Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039;. Das Motiv stellte später der Maler und [[Hans Thoma]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ma Lin Listening to Wind in Pines.jpg| [[Ma Lin (Maler)|Ma Lin]] (1180–1265): &amp;#039;&amp;#039;Dem Wind in den Kiefern lauschend&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Datei:Gillis van Coninxloo - Forest Landscape.jpg|[[Gillis van Coninxloo]] (1544–1607): &amp;#039;&amp;#039;Waldlandschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Datei:Carl Gustav Carus - Faust im Gebirge.jpg|[[Carl Gustav Carus]] (1789–1869): &amp;#039;&amp;#039;Faust im Gebirgswalde&amp;#039;&amp;#039;, 1821.&lt;br /&gt;
Datei:Tausendjaehrige Eiche (Lessing 1837).jpg|[[Carl Friedrich Lessing]] (1808–1880):&amp;#039;&amp;#039; Die tausendjährige Eiche&amp;#039;&amp;#039;, 1837.&lt;br /&gt;
Datei:Zünd Eichenwald 1882.jpg|[[Robert Zünd]] (1826–1909): &amp;#039;&amp;#039;Eichwald&amp;#039;&amp;#039;, 1882.&lt;br /&gt;
Datei:Eduard Leonhardi - Waldeinsamkeit.jpg|[[Eduard Leonhardi]] (1828–1905): &amp;#039;&amp;#039;Waldeinsamkeit mit Felstürmen&amp;#039;&amp;#039;, 1887.&lt;br /&gt;
Datei:Henri Rousseau - Woman Walking in an Exotic Forest (Femme se promenant dans une forêt exotique) - BF388 - Barnes Foundation.jpg|[[Henri Rousseau]] (1844–1910): &amp;#039;&amp;#039;Dame in exotischem Wald&amp;#039;&amp;#039;, 1905.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EinsiedeleiGurnemanzL1100045 (2).jpg|mini|[[Heinrich Breling]] (1848–1919): &amp;#039;&amp;#039;Die Einsiedelei des Gurnemanz&amp;#039;&amp;#039;, nach dem Bühnenbild von Wagners &amp;#039;&amp;#039;Parsifal&amp;#039;&amp;#039;, 1882]]&lt;br /&gt;
In der [[Musik]] spielt das Motiv etwa in [[Richard Wagner]]s Opern [[Siegfried (Oper)|Siegfried]] und [[Parsifal]] eine Rolle. In letzterer spielen mehrere Szenen in der Waldeinsamkeit, unter anderem vor der Klause des Gurnemantz. Auch die [[Engelbert Humperdinck]]s [[Märchenoper]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Hänsel und Gretel (Oper)|Hänsel und Gretel]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Königskinder]]&amp;#039;&amp;#039; spielen zu wesentlichen Teilen in der Waldeinsamkeit. in [[Franz Schreker]]s spätromantischer Oper [[Der ferne Klang]] singt die Protagonistin Grete: «Doch so einsam ist&amp;#039;s es hier im Wald» und so finster.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Schreker: &amp;#039;&amp;#039;Der ferne Klang&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1912, I. Aufzug, 7. Szene.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Gedichte zu diesem Motiv wurden vertont, so etwa Leutholds &amp;#039;&amp;#039;Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039; durch [[Robert Cantieni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Album &amp;#039;&amp;#039;Waldeinsamkeit&amp;#039;&amp;#039; der finnischen [[Blackmetal]]-Band [[Kalmankantaja]] behandelt das Thema. Der [[Island|Isländer]] [[Svavar Knutur]] benannte ein 2015 veröffentlichtes Album nach von der Romantik geprägten Germanismen im englischen Sprachraum: &amp;#039;&amp;#039;Songs Of Weltschmerz, Waldeinsamkeit und Wanderlust&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tieck, Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Der gestiefelte Kater – Märchen aus dem „Phantasus“ &amp;#039;&amp;#039;. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008.&lt;br /&gt;
* Eichendorff, Joseph von: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Philipp Reclam jun. GmbH &amp;amp; Co., Stuttgart 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Richter. Der Maler&amp;#039;&amp;#039;. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2004.&lt;br /&gt;
* Wolf, Norbert: &amp;#039;&amp;#039;Caspar David Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. Taschen GmbH, Köln 2007.&lt;br /&gt;
* Hammes, Michael Paul: &amp;quot;Waldeinsamkeit&amp;quot;. Eine Motiv- und Stiluntersuchung zur Deutschen Frühromantik, insbesondere zu Ludwig Tieck, Limburg 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.palikanon.com/majjhima/m017n.htm Majjhima Nikaya, Mittlere Sammlung17. (II,7) Vanapattha Sutta, Waldeinsamkeit ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Askese (Religion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoff oder Motiv in Kunst, Kultur und Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michael D. Schmid</name></author>
	</entry>
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