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	<title>Waldbahn Tereswatal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Knergy am 17. April 2026 um 16:38 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-17T16:38:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Waldbahn Tereswatal}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|KBS=&lt;br /&gt;
|STRECKENNR=&lt;br /&gt;
|LÄNGE=maximal 250&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=750&lt;br /&gt;
|NEIGUNG=25&lt;br /&gt;
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|BILDPFAD_FOTO=&lt;br /&gt;
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|BILDPFAD_KARTE=Вузькоколійка-Тересва-Усть-Чорна-схема.jpg&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE=300px&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exKBHFa|Tu2=exSTR|0|[[Tereswa]]|&amp;lt;br&amp;gt;(Anschluss an [[Bahnstrecke Debrecen–Sighetu Marmației]])|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|3|[[Krywa (Tjatschiw)|Krywa]]|(ukr. Крива, tsch. Krivé, ung. Nagykirva)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|6|Hlyboka Dolyna|(ukr. Глубока Долина, tsch. Hluboký)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|10|[[Ternowo]]|(ukr. Терново, tsch. Trnovo nad Teresvou, ung. Kökényes)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exBHF|14|[[Neresnyzja]]|(ukr. Нересниця, tsch. Neresnice, ung. Nyéresháza)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exhKRZWae|||[[Tereswa (Fluss)|Tereswa]]|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST||Neresnyzja||}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exBHF|19|[[Pidplescha]]|(ukr. Підплеша, tsch. Podpleša, ung. Pelesalja)|}}&lt;br /&gt;
{{BS4|||exABZgnl|exnSTR+r||||}}&lt;br /&gt;
{{BS4|||exSTR|exnBST|28|[[Tarassiwka (Tjatschiw)|Tarassiwka]]|(ung. Terselpatak)|}}&lt;br /&gt;
{{BS4|||exSTR|exnKBSTe|32|Kobyla||}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|25|[[Kalyny (Tjatschiw)|Kalyny]]||}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|28|Wyschnij Dubowez||}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exBHF|30|T2=exSTR|[[Wyschnij Dubowez]]|&amp;lt;br /&amp;gt;(ukr. Вишній Дубовець, tsch. Vyšní Dubovec, ung. Felsőpatakvölgy)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exhKRZWae|||Tereswa|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|34|Passitschne|(ukr. Пасічие)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|37|[[Krasna (Tjatschiw)|Krasna]]||}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|43|Osorel|(ukr. Озорел)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exABZgnr|||Ladegleis (Länge ca. 6 km)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|48|Hamovanka|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exBHF|{{BSkm|51|0}}|T2=exSTR|[[Ust-Tschorna]]||}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exSTR+l|exABZgr||||}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exHST|exSTR|5|Brustury-Jablonice||}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exABZgnr|exSTR|||Ladegleis (Länge ca. 11 km)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exHST|exSTR|8|[[Brustury (Tjatschiw)|Lopuchiw]]|(ukr. Лопухів, tsch. Brustury, ung. Brusztura)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exHST|exSTR|10|Procka||}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exhKRZWae|exSTR|||[[Brusturjanka]]|}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exKBHFena|exSTR|17|Ust-Turbat|(ukr. Усть-Турбат)|}}&lt;br /&gt;
{{BS4|exnSTR+l|exnABZgr|exSTR||||}}&lt;br /&gt;
{{BS4|exhnKRZWae|exnSTR|exSTR||||Brusturjanka|}}&lt;br /&gt;
{{BS4|exnBST|exnSTR|exSTR||21|Turbat|(ukr. Турбат)|}}&lt;br /&gt;
{{BS4|exnABZgl|exnSTR|exSTR||||Ladegleis (Länge ca. 6 km)|}}&lt;br /&gt;
{{BS4|exnBST|exnSTR|exSTR||27|Ust-Gladyn||}}&lt;br /&gt;
{{BS4|exnABZgl|exnSTR|exSTR||||Ladegleise (Länge ca. 7 und 5 km)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exnBST|exSTR|20|||}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exnABZgl|exSTR|||Ladegleise (Länge ca. 13 km)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exhnKRZWae|exSTR|||Brusturjanka|}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exnBST|exSTR|24|Plajska||}}&lt;br /&gt;
{{BS2|exnABZgr|exSTR|||Ladegleise (Länge ca. 3 und 4 km)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exhKRZWae|||Brusturjanka|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|54|[[Ruska Mokra]]||}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exABZgnr|||Ladegleis (Länge ca. 15 km)|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exhKRZWae|||[[Mokrjanka]]|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|58|Ruska Mokra-Rososny|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|60|[[Nimezka Mokra]]|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exhKRZWae|||Mokrjanka|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exHST|61|Prislop|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exnBST|68|Bradula|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exhnKRZWae|||Mokrjanka|}}&lt;br /&gt;
{{BS2||exnKBSTe|80|Zadnja|}}&lt;br /&gt;
{{BS-table-end|Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=www.atlaskolejowy.net |url=https://www.atlaskolejowy.net/e-mapa/sk/ |titel=Mapa Kolejowa Słowacji i Podkarpackiej Rusi – 2026 |sprache= |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;karpaty.net/&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=www.karpaty.net |url=http://www.karpaty.net/znackari/tabule1.pdf |titel=Лісова залізниця в Усть-Чорній / Lesní železnice v Usť Čorné |titelerg=4,94&amp;amp;nbsp;MB |format=PDF |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldbahn Tereswatal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Waldbahn]] in der [[Ukraine]] in der [[Oblast Transkarpatien]]. Sie diente vor allem dem Abtransport von Holz aus den umliegenden Waldgebieten des [[Tereswa (Fluss)|Tereswatals]] und ihrer Zuflüsse, allerdings wurde auch öffentlicher Personenverkehr durchgeführt. Das erste Teilstück wurde 1887 noch als normale [[Schmalspurbahn]] eröffnet. Große Erweiterungen erfuhr die Bahn vor allem in den 1930er Jahren und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, sodass die Streckenlänge zeitweise etwa 250 km betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Straßennetzes und dem Einsatz von LKWs verlor die Waldbahn nach 1970 an Bedeutung. Der Betrieb wurde nach einem schweren Hochwasser 1998 eingestellt und die verbliebene Strecke bis 2003 abgebaut. Einige Fahrzeuge sind im [[Museum Altes Dorf]] erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge unter ungarischer Herrschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1883 gab es Pläne zum Bau einer [[Eisenbahn]] in das [[Tereswa (Fluss)|Tereswatal]] nördlich der [[Theiß]], damals wurden noch [[normalspur]]ige Varianten erwogen. Das ungarische Handelsministerium bewilligte der [[Ungarische Nordostbahn|Ungarischen Nordostbahn]] dann am 4. Juni 1885 unter der Nummer 19942 den Bau der &amp;#039;&amp;#039;Taracsvölgyi erdei vasút&amp;#039;&amp;#039; (TEV, deutsch „Waldbahn Theresiental“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 1887 wurde die etwa 14,5 km lange [[Schmalspurbahn|schmalspurige]] Strecke ([[Spurweite (Schienenverkehr)|Spurweite]] 750 mm) von &amp;#039;&amp;#039;Taracköz&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Tereswa]]) bis &amp;#039;&amp;#039;Nyéresháza&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Neresnyzja]]) für den Güter- und [[Personenverkehr]] eröffnet. Von Nyéresháza führte die Strecke noch 13,5 Kilometer weiter als Waldbahn  nordwärts mit einer Abzweigung zu einem Steinbruch bei &amp;#039;&amp;#039;Pelesalja&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Pidplescha]]) über &amp;#039;&amp;#039;Tereselpatak&amp;#039;&amp;#039; (heute Tarassiwka) nach &amp;#039;&amp;#039;Kobilaerdö&amp;#039;&amp;#039; (heute als &amp;#039;&amp;#039;Kobyle&amp;#039;&amp;#039; Teil von [[Tarassiwka (Tjatschiw)|Tarassiwka]]). Die Gesamtlänge beider Teilstrecken betrug etwa 34 Kilometer, die Baukosten beliefen sich auf circa 2,1 Millionen [[Österreichisch-ungarische Krone|Kronen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 55 f.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke diente vorrangig dem Holztransport der großen Holzmengen die bis dahin über den Fluss bis zur Eisenbahn in Taracköz [[Flößerei|geflößt]] wurden, der Betrieb der [[Bahn (Verkehr)|Bahn]] oblag zunächst auf dem Stück bis Tarassiwka bei der [[Ungarische Nordostbahn|Ungarischen Nordostbahn]], ab 1889 auch auf dem übrigens Streckenteil. Nach deren Verstaatlichung am 1. August 1890 ging die Betriebsführung auf die [[Magyar Államvasutak|Ungarischen Staatsbahnen]] über. Nach verheerenden Unwettern am 26. April 1894 wurde jedoch die Strecke zwischen Tarassiwka und Kobyle so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr aufgebaut wurde. Die Streckenlänge betrug nun noch etwa 15 km. Am 18. Februar 1897 ging die [[Lokalbahn]] gänzlich in Staatsbahnbesitz über. Durch die Streckenverkürzung brach allerdings der Güterverkehr massiv ein, sodass 1904 etwa 50 % der Güterwagen verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 wurde eine durch Pferdekraft betriebene [[Feldbahn]] von Pidplescha 3,1 Kilometer talaufwärts gebaut, diese wurde während der [[Schlacht in den Karpaten|Karpatenkämpfe]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 1915 durch die Militärverwaltung bis Dombó (heute [[Dubowe]]) verlängert. Im Juni 1918 wurde der Ausbau der provisorischen Feldbahn zu einer dauerhaften Bahnstrecke beschlossen, der Bau wurde aufgrund des Zerfalls von Österreich-Ungarn und den darauf folgenden Unabhängigkeitskämpfen nicht mehr durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzzeitig war die Region 1919 von Rumänien besetzt, die alle Fahrzeuge zu einer Schmalspurbahn bei [[Sighet]] abtransportieren ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 58&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Gebiet des Tereswatales 1920 durch den [[Vertrag von Trianon]] der [[Tschechoslowakei]] zugeschlagen wurde, übernahmen die [[Československé státní dráhy|Tschechoslowakischen Staatsbahnen]] die Lokalbahn unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Státní lesní dráha v UsťČorné&amp;#039;&amp;#039; in der zweiten Hälfte des Jahres 1920. Der seit dem Ende des Krieges ruhende Betrieb wurde aber noch nicht wieder aufgenommen, da weiterhin keine Fahrzeuge vorhanden waren sowie die Strecke beschädigt war. Stattdessen kam es zu einer [[Umspurung (Oberbau)|Umspurung]] der Strecke auf 760 mm und am 1. November 1922 wurde der Güterverkehr auf der Teilstrecke zwischen dem nunmehrigen Teresva und Neresnice aufgenommen. Ab dem 1. März 1923 wurde auch wieder Personenverkehr durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 58&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schon 1918 geforderte Weiterbau der Strecke bis Ustčorna (heute [[Ust-Tschorna]]) wurde nach 1924 bis 1926 ausgearbeiteten Plänen in den Jahren 1928 bis 1930 durch die Forstverwaltung realisiert. Ab 1930 wurden auch die nördlich des Ortes gelegenen Täler (Zuflüsse [[Brusturjanka]] und [[Mokrjanka]] der Tereswa) erschlossen. Der Verwaltungssitz, die Einsatzleitung und die Werkstatt samt [[Depot (Verkehr)|Depots]] wurde in Ustčorna angesiedelt und es entstand so ein Schmalspurnetz von über 100 Kilometern, die Hauptstrecke führte dabei von Teresva über Ustčorna, Ruská Mokrá (heute [[Ruska Mokra]]) und Nemecká Mokrá (heute [[Nimezka Mokra]]) ins obere Tal der Mokrjanka. Zudem entstand eine Zweigstrecke nach Ust-Turbat. Von beiden Streckenästen zweigten noch weitere kurze Stichstrecken in verschiedene Seitentäler ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Відтинок Усть-Чорнянської залізниці (1942 рік).jpg|mini|Holzladestelle an der Bahn (1942)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1936 ging die Bahn dann in den Besitz der Forstverwaltung Buštino (heute [[Buschtyno]]) über, dies führte den Betrieb nun unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Teresvanská lesní dráha v období&amp;#039;&amp;#039; und ermöglichte nun ein umstiegsfreies Fahren auf der gesamten Strecke. Auch wurde der nur bis Dubowe durchgeführte Personenverkehr ausgedehnt, nun waren die kleinen Ansiedlungen Prislop und Ust-Turbat Endpunkte der Personenzüge. Die Bahn wurde von der Forstverwaltung modernisiert, so wurden unter anderem noch 1936 zwei Triebwagen mit [[Holzgasgenerator]] angeschafft. Das Streckennetz umfasste zu dieser Zeit etwa 138 km. Es war das größte Waldbahnnetz in der Tschechoslowakei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 60&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 kam die [[Karpatenukraine]] als ganzes zu Ungarn, die Strecken blieben aber in der Hand der Forstverwaltung und der Betrieb wurde weitergeführt. Der Fahrplan umfasste vier Zugpaare täglich sowie zwei „Schnellzüge“, die aus den Triebwagen gebildet wurden. Die störanfälligen Holzgasgeneratoren wurden 1941/42 umgebaut, fortan diente als Dieselmotor als Antriebsaggregat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 60&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter sowjetischer Herrschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Oktober 1944 kam der Verkehr mit dem Einmarsch der Roten Armee am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zum Erliegen. Bei Kriegsende war die Strecke teilweise beschädigt, ebenso wurden Teilstücke abgetragen. Nach der Annexion der Karpatenukraine 1945 an die [[Sowjetunion]] kam das Streckennetz erst einmal in den Besitz der [[Sowetskije schelesnyje dorogi|Sowjetischen Eisenbahnen]] über, diese gab sie aber schnell an das neu geschaffene Holzgewinnungskombinat Ust-Tschorna ab. Unter der Führung des Kombinats wurden die Gleisanlagen erneuert und wieder auf die Spurweite 750 mm umgebaut, in Tereswa entstand ein großer Holzumschlagplatz. Durch weitere Ausbauten in die Seitentäler erreichte das Streckennetz zwischen 1947 und 1965 seine maximale Ausdehnung mit etwa 250 Kilometern. Der Personenverkehr war nun wieder auf den 51 km langen Abschnitt Tereswa–Ust-Tschorna beschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 60 f.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Усть-Чорна весна 1989 083.jpg|mini|Güterzug mit TU4 (1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wurde 1959 der Fahrzeugpark modernisiert, neben neuen Personenwagen von [[Państwowa Fabryka Wagonów|Pafawag]] aus Polen wurden Diesellokomotiven beschafft. Fortan verkehrten Dieselloks der Baureihen [[SŽD-Baureihe ТУ2|TU2]] und aus der Tschechoslowakei importierten [[SŽD-Baureihe ТУ3|TU3]]. Der Dampflokeinsatz, der zuletzt die Baureihen [[SŽD-Baureihe ПТ-4|PT-4]] und [[SŽD-Baureihe VP4|VP4]] umfasste, wurde 1965 beendet. Schon Anfang der 1970er Jahre wurden die TU3 wegen fehlender Ersatzteile abgestellt und durch Dieselloks der [[SŽD-Baureihe ТУ7|Baureihe ТU7]] ersetzt. Vorrangig für Personenzüge wurde auch die [[SŽD-Baureihe ТУ4|Baureihe ТU4]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 61 ff.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den vermehrten Einsatz von LKW zum Holzabtransport und der damit einhergehenden Vernachlässigung der Gleise schrumpfte das Netz danach aber wieder. Ende der 1960er Jahre wurden die Zweigstrecken ins Tal der [[Mokrjanka]] stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karpaty.net/&amp;quot; /&amp;gt; In den 1980er Jahren verkehrten täglich vier Personenzugpaare, zudem wurden mit dem verbliebenen Triebwagen ein Werksverkehr für die Holzarbeiter oberhalb von Ust-Tschorna durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 63&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang und Stilllegung ab 1991 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ust Corna opleny.jpg|mini|Holzzug in Ust-Tschorna (1992)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Sowjetunion lag die Bahn ab 1991 in der neu entstandenen [[Ukraine]], zu dieser Zeit umfasste das Streckennetz noch 136 km. Es verkehrten täglich noch drei Personenzugpaare, von denen eins bis [[Dubowe]] und zwei bis Ust-Tschorna verkehrten. Zusätzlich verkehrten noch nicht-öffentliche Waldarbeiterzüge zwischen Dubowe und Ust-Tschorna.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 63&amp;quot; /&amp;gt; Der nun залізна дорога лісокомбінату Усть-Чорна/&amp;#039;&amp;#039;Salisna doroha lisokombinaty Ust-Tschorna&amp;#039;&amp;#039; („Eisenbahnstrecke des Waldkombinates Ust-Tschorna“) genannte Betrieb war dauerhaft von akutem Treibstoffmangel gefährdet. 1992 rissen Hochwasser schon Teile der Trasse und einer Brücke weg, diese Schäden konnten jedoch repariert werden. Der Personenverkehr wurde um 1995 eingestellt, allerdings später noch einmal in geringeren Umfang bis Dubowe wieder aufgenommen. Eine Straße zur Erschließung der oberen Täler hinter Ust-Tschorna wurde ebenfalls in den 1990er Jahren gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 63&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ust-Tschorna Bahn.JPG|mini|Ehemaliges Gleisbett bei Ust-Tschorna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schweren Hochwassern infolge schwerer Unwetter am 4./5. November 1998 im Einzugsgebiet des Tereswatales wurden große Teile der Eisenbahnanlagen beschädigt oder zerstört, mindestens 14 Kilometer der Strecke versanken komplett im Flussbett. Aufgrund wirtschaftlicher Probleme des Landes im Zusammenhang mit der [[Russlandkrise]] war es nicht möglich, die Strecke zu reparieren und den Betrieb wieder aufzubauen. Die Forstverwaltung war allerdings bestrebt, wenigstens den [[Eisenbahnwagen|Wagenpark]] und das brauchbare Gleismaterial zu verkaufen. Bis zum Jahr 2003 wurden die Gleisanlagen entfernt, so dass heute wenig an die Waldbahn erinnert. Auch ein Großteil der Fahrzeuge wurde verschrottet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 63&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bahn heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ust-Chorna, train station.jpg|mini|Gleisreste beim ehemaligen Bahnhof in Ust-Tschorna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolochava museum2.jpg|mini|Ausgestellte Fahrzeuge (2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurden ab 2008 einige noch vorhandene Fahrzeuge im [[Museum Altes Dorf]] in [[Kolotschawa]] ausgestellt. Neben einer Dampflok vom [[Schmalspurnetz Berehowe]] werden verschiedene Wagen sowie mehrere Autodraisinen gezeigt, jedoch befinden sich die meisten Fahrzeuge in einem schlechten Zustand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engelbert II&amp;quot; Details=&amp;quot;S. 63&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Engelbert |Titel=Schmalspurig durch Ungarn II: die ehemals ungarischen Gebiete |Verlag=Stenvalls |Ort=Malmö |Datum=2011 |ISBN=978-91-7266-177-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmuth Lampeitl: &amp;#039;&amp;#039;Schmalspurbahnen in der Ukraine.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Peter Pospischil, Wien 2000 (&amp;#039;&amp;#039;Bahn im Bild.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 113, {{ZDB|52827-4}}).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Paul Engelbert |Titel=Schmalspurig durch Ungarn II: die ehemals ungarischen Gebiete |Verlag=Stenvalls |Ort=Malmö |Datum=2011 |ISBN=978-91-7266-177-6 |Seiten=55–64}}&lt;br /&gt;
* Karel Beneš: &amp;#039;&amp;#039;Železnice na Podkarpatské Rusi&amp;#039;&amp;#039;. Nakladatelství dopravy a turistiky spol. s r.o., Praha 1995, ISBN 80-85884-32-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Forest railway Teresva - Ust-Chorna|Waldbahn Tereswatal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.pospichal.net/lokstatistik/54851-tev.htm Lokstatistiken der Waldbahn]&lt;br /&gt;
* [http://www.karpaty.net/znackari/tabule1.pdf Dokument mit Informationen zum Oberlauf der Bahn ab Ust-Tschorna (ukrainisch und tschechisch)] (PDF-Datei; 4,94&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://narrow.parovoz.com/UAZA.php Informationen zu allen Schmalspurbahnen in der Oblast Transkarpatien (russisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tereswatal}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 760 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in der Oblast Transkarpatien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldbahn in der Ukraine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knergy</name></author>
	</entry>
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