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	<title>Wald AR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Datum)</title>
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		<updated>2026-02-10T13:30:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Datum)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|AR|Wald|Wald (Begriffsklärung)}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Wald&lt;br /&gt;
| BILD = Picswiss AR-01-02.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Wald AR&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wald AR 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Wald AR COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = ehemaliger [[Bezirk Vorderland]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Vorderland&lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| BFS = 3036&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| PLZ = 9044&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.41575&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.49035&lt;br /&gt;
| HÖHE = 962&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 6.82&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = Marlis Hörler-Böhi&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.wald.ar.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im ehemaligen [[Bezirk Vorderland]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Appenzell Ausserrhoden|Appenzell Ausserrhoden]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Wald liegt zwischen [[Trogen AR|Trogen]] und [[Heiden AR|Heiden]] auf knapp {{Höhe|1000|CH|link=1}}; der höchste Punkt der Gemeinde liegt auf {{Höhe|1128|CH}} oberhalb des Chozeren, an der Grenze zum Bezirk [[Oberegg AI|Oberegg]] des [[Kanton Appenzell Innerrhoden|Kantons Appenzell Innerrhoden]]; der tiefste Punkt auf {{Höhe|750|CH}} unterhalb des Rechbergs am Moosbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wald umfasst eine Fläche von 685 Hektaren. Davon sind 47 Hektaren Siedlungsfläche, 438 Hektaren Landwirtschaftsfläche, 196 Hektaren bestockte Fläche und 4 Hektaren unproduktive Fläche.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Kanton in Zahlen (Broschüre)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Besiedlung erfolgte vom [[Bodensee]] und vom [[St. Galler Rheintal|Rheintal]] her. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verfügte vor allem der bischöflich-konstanzische Hof Horn über grundherrschaftliche Rechte im Gebiet von Wald. Für die Gegend von Erbschrut &amp;#039;&amp;#039;Ervscrute&amp;#039;&amp;#039; im Südosten der Gemeinde sind [[Zehnt]]abgaben nach [[Altstätten SG|Altstätten]] bezeugt. Nach den [[Appenzellerkriege|Appenzeller Kriegen]] von 1401 bis 1429 kam das Gebiet von Wald mit dem restlichen Vorderland zur Rhode [[Trogen AR|Trogen]]. Kirchlich gehörte es bis 1463 zu [[Goldach SG|Goldach]] beziehungsweise Altstätten (Erbschrut). Nach den Freiheitskriegen war es Teil der neuen [[Kirchspiel|Kirchhöri]] Trogen, mit der es 1525 zur Reformation übertrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1310|Wald (AR)|Autor=Thomas Fuchs|Datum=2014-12-27|Abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich [[Rehetobel]] 1669 wegen des beschwerlichen Wegs von der Mutterkirche in [[Trogen AR|Trogen]] gelöst und eine eigene Kirche gebaut hatte, kamen auch in Wald ähnliche Forderungen auf. Dieses Vorhaben stiess in Trogen auf Widerstand, und es führte in Wald zu einem Streit um den richtigen Standort: Girtanne oder der Hof zu Wald. 1687 wurde die neue Kirche in Wald eingeweiht. Für die Girtanne galt, dass die Wahl des Kirchgangs nach Trogen oder Wald der damaligen Elterngeneration freigestellt war, die Kinder und kommende Generationen aber definitiv zu Wald gehören sollten. Damit waren die Grenzen zwischen Trogen und Wald gezogen, und Wald wurde zu einer eigenständigen Gemeinde. Um die Kirche bildete sich innerhalb der Streusiedlung bald ein Dorfkern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Schläpfer |Hrsg=Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden |Titel=Appenzeller Geschichte |Band=2 |Auflage=2. |Ort=Herisau/Appenzell |Datum=1976 |Seiten=116–117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Appenzeller Landhandel|Landhandel]] in den Jahren 1732 bis 1734 ergriff Wald als einzige Gemeinde im Vorderland die Partei der &amp;#039;&amp;#039;Harten&amp;#039;&amp;#039;. Die Harten stützten sich während der kritischen Jahre auf die Gemeinden hinter der Sitter und auf die &amp;#039;&amp;#039;Linden&amp;#039;&amp;#039;. Während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] war ein Distrikt des [[Kanton Säntis|Kantons Säntis]] nach Wald benannt, dessen Hauptort war jedoch [[Heiden AR|Heiden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1805 wurde der Beschluss gefasst, eine neue Strasse zu bauen, die von [[Teufen AR|Teufen]] bis [[Thal SG|Thal]] führte. Zuvor war es beinahe unmöglich gewesen, mit Kutschen oder gar anderen Gefährten nach Wald zu gelangen. Nach der Fertigstellung verfügte Wald über eine Durchgangsstrasse mit einer Breite von 4,2 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Tannen auf dem Gemeindewappen beziehen sich auf die Lage des Dorfes, da der Ort hauptsächlich von Wald umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner von Wald wurden früher «Eseler» genannt, was ohne Zweifel vom Wort Esel abstammt. Dieser Übername entstand, da man der Bevölkerung den Hang zur Eigenwilligkeit nachsagte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Fässler |Titel=Eseler, keine Hinterwäldler |Sammelwerk=[[Appenzeller Zeitung]] |Datum=2010-04-24 |Seiten=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausser der hinterländischen Gemeinde [[Schönengrund]] ist Wald die einzige Ausserrhoder Gemeinde, die ihr eigenes Quellwasser sowie eine eigene Wasserversorgung hat. Der Entscheid für eine eigene Versorgung wurde Anfang 1990 gefällt. Das Quellwasser hat die Qualität von [[Mineralwasser]]. Bis 1987 wurden sogar die Ortschaften [[Oberegg AI|Oberegg]] und St. Anton mit dem Quellwasser von Wald versorgt. Für Notfälle bestehen heute jedoch Wasserleitungen nach Trogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Der Wasserverbrauch in der Gemeinde beträgt heute pro Jahr ungefähr 50&amp;#039;000 Kubikmeter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald.ar.ch/verwaltung/versorgung/ |titel=Versorgung |werk=Gemeinde Wald AR |hrsg=Gemeinde Wald |abruf=2022-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-center&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; style=&amp;quot;width:400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;15&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url= https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.11027921.html | title=Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden (CSV-Datensatz) | accessdate=2022-07-07 | date=2019 | format=CSV | work=Bundesamt für Statistik | publisher=Bundesamt für Statistik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1734 || 1818 || 1850 || 1888 || 1900 || 1920 || 1941 || 1960 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020 || 2022&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1436 || 1370 || 1432 || 1537 || 1480 || 1354 || 868 || 817 || 695 || 851 || 881 || 844 || 872 || 893&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Nach 1980 setzte durch vergünstigtes Bauland eine rege Bautätigkeit ein. Die Bevölkerung erhöhte sich von 1980 (695 Einwohner) bis Ende 2002 um rund 29 Prozent auf 896 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Marlis Hörler Böhi ist die aktuelle Gemeindepräsidentin der Gemeinde Wald (Stand Juli 2023). Wald verfügt über einen siebenköpfigen [[Gemeinderat]], der unter der Leitung der Gemeindepräsidentin steht. Der Rat wird für eine vierjährige [[Amtszeit]] von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] bestimmt. Der Gemeinderat ist ein [[Organ (Recht)|politisches Organ]] der [[Exekutive]] und kümmert sich im Rahmen seiner Kompetenzen um die laufenden [[Geschäft der laufenden Verwaltung|Geschäfte]] der Gemeinde. Es gibt auf Gemeindeebene keine begrenzte Anzahl Amtszeiten. Die aktuelle Zusammensetzung des Gemeinderats ist auf der Webseite der Gemeinde ersichtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald.ar.ch/politik/gemeinderaete/ Gemeinderat Wald], auf wald.ar.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Einwohnerzahl hat Wald im [[Kantonsrat (Appenzell Ausserrhoden)|Kantonsrat]] in Herisau, der [[Legislative]] des Kantons, einen Sitz. Die Person wird im Majorzverfahren von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Die Kantonsrätinnen und Kantonsräte vertreten die [[Interessenvertretung|Interessen]] der Gemeinde auf kantonaler Ebene. Die aktuellen Vertretungen aller Gemeinden sind auf der Webseite des Kantonsrats verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ar.ch/kantonsrat/mitglieder-des-kantonsrates/ Mitglieder des Kantonsrates], auf ar.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 führte Wald als erste Ausserrhoder Gemeinde das [[Ausländerstimm- und -wahlrecht|Stimm- und Wahlrecht für Ausländer]] auf Gemeindeebene ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde 2011 von [[Secondo|Secondos Plus]] als «ausländerfreundlichste Gemeinde der Schweiz» ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heidi Eisenhut |url=https://www.zeitzeugnisse.ch/detail.php?id=337&amp;amp;stype=4 |titel=Zeitzeugnisse: Schweizweit am ausländerfreundlichsten? |datum=2011-09-23 |abruf=2024-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rea Brändle (Text) und Reto Camenisch (Bilder) |Titel=Zeitbilder: Vom Anschluss an die Welt und anderen Dingen. Dorfgeschichten aus Wald |Sammelwerk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |Datum=2001-02-10 |Seiten=115–117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nageldach53.jpg|mini|Bauernhaus mit Webkeller]]&lt;br /&gt;
Neben der traditionellen Gras- und Milchwirtschaft sowie Viehzucht gab es in Wald auch etwas Ackerbau. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelte sich das Textilgewerbe. Zum Spinnen kam nun auch die Heimweberei, zunächst vor allem von Leinwand. Ab dem 18. Jahrhundert gab es auch in Wald Fabrikanten, die in Heimarbeit Baumwollmusselin herstellen liessen und damit international Handel trieben. Zu den bedeutenden Textilhandelshäusern gehörten etwa «Bouff Père &amp;amp; Fils» oder «Walser, Kriemler &amp;amp; Comp.». Vom wirtschaftlichen Wohlstand ab etwa 1800 zeugen noch heute diverse Fabrikanten-, Bürger- und Bauernhäuser mit reicher Ausstattung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eugen Steinmann |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Ausserrhoden |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |Band=72 |Nummer=3 |Auflage=1. |Verlag=Birkenhäuser |Ort=Basel |Datum=1981 |ISBN=3-7643-1251-3 |Seiten=71–110 |Online=[https://ekds.ch/library/book:072 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verkehrsgeographische Randlage von Wald hemmte jedoch früh die wirtschaftliche Entwicklung. Wald gehörte bereits im 18. Jahrhundert zu den Abwanderungsgebieten der Region und hatte auch im 19. Jahrhundert keinen nennenswerten Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Der Niedergang der textilen Heimindustrie nach 1900 brachte einen [[demografisch]]en Einbruch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung des Dorfes bestand bis etwa 1950 vorwiegend aus Familien von Stickereibauern. Diese Landwirte besassen nur kleine Agrarflächen und übten daneben im Keller oder im Anbau ihres Wohnhauses die Stickerei aus. Mit der Krise der Handstickerei zwischen 1950 und 1970 gaben viele dieser Stickereibauern ihren Beruf auf, verkauften ihre Maschinen und zogen weg. Ferienkolonien und Pensionen verhalfen in den 1930er-Jahren dem [[Tourismus in der Schweiz|Fremdenverkehr]] zu einem bescheidenen Aufschwung. Von 1950 bis 1970 erfolgte die Umnutzung vieler Stickerbauern- und Seidenweberhäusern, im Dialekt als «Häämetli» bezeichnet, zu Ferienhäusern. In Wald gibt es heute 75 Ferienhäuser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald.ar.ch/portrait/geschichte-wald-ar/ |titel=Geschichte von Wald |abruf=2023-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Attraktion für den Fremdenverkehr war der Tierpark «Tanne» mit Alpenhotel. Es gab dort Löwen, Bären, Kamele, Affen, Lamas und exotische Vögel. 1966 soll der Tierpark mehr als 100 Tiere beherbergt haben. Angeboten wurde auch Ponyreiten für die Kinder. Nach 1968 wurde der Betrieb mehr und mehr reduziert. Zuletzt war es noch ein Kinderzoo. 1977 wurde auch dieser geschlossen, 1983 brannte das Hotel nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heidi Eisenhut und René E. Honegger |Titel=Orte, um Tiere zu schauen |Reihe=Appenzellische Jahrbücher |BandReihe=149 |Datum=2022 |Seiten=47–57 |DOI=10.5169/seals-981543}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Hauptarbeitgeber ist seit 1945 die vor allem in Metall- und elektrischer Heiztechnik tätige Firma Walser&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co AG. Das Unternehmen produzierte handgeflochtene Drahtkörbe und sogenannte Zainen (Wäschekörbe). Viehhüteapparate, Draht, Isolatoren, Seilerwaren, Bürsten und Blachen ergänzten das Angebot. Ab 1950 verhalf der Firma Walser &amp;amp; Co. der «Walser-Tran» zum Durchbruch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=René Bieri, Bilder: Toni Küng |Hrsg=Appenzeller Druckerei |Titel=Appenzeller Loft, Leben und Arbeiten im Appenzellerland. |Verlag=Appenzeller Druckerei |Ort=Herisau |Datum=2015 |Seiten=100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist ein Produkt aus [[Lebertran]] und Vitaminen und stärkt den Knochenbau bei Nutztieren. 2010 beschäftigte die Firma 85 Mitarbeiter, wovon ein Drittel in Wald wohnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2018 wird die Firma von der dritten Generation geführt. Heutige Produkte der Firma Walser Co. AG sind der Abfallkübel «Abfall-Hai», der in vielen Städten im In- und Ausland steht und in Bärengebieten eingesetzt wird, um die Raubtiere von den Abfällen fernzuhalten. Daneben stellt die Firma heute Verankerungen für Leitplanken, Geländer, Schallschutzwände oder Vordächer her. Ein drittes Produkt sind beheizte Apparate aus Edelstahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 stellte der [[Urproduktion|erste Wirtschaftssektor]] knapp 25 Prozent, der [[Wirtschaftssektor#Sekundärsektor (Industrieller Sektor, Produktion)|zweite]] gut 45 Prozent der Arbeitsplätze in der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind in Wald gut 20 Unternehmen angesiedelt, darunter zahlreiche kleine und mittlere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Es gibt im Dorf eine Käserei, einen Lebensmittelladen und eine Postagentur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald.ar.ch/wirtschaft/unternehmen/ |titel=Wirtschaft, Unternehmen |abruf=2022-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Der Wäldler Anzeiger «Wanze» ist das amtliche Publikationsorgan der Gemeinde Wald. Er erscheint alle zwei Wochen und wird von der Gemeindekanzlei erstellt. Neben offiziellen Mitteilungen wird über das Leben im Dorf berichtet und auf Veranstaltungen hingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald.ar.ch/verwaltung/waeldler-anzeiger/ |titel=Wäldler Anzeiger |abruf=2023-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Schon früh gab es in den Pfarrbüchern Hinweise auf Schulen in der Gemeinde. Damals wurde das Lesen der Bibel gefördert. Mehr als Singen, Schreiben und Lesen wurde nicht unterrichtet. Mit dem Kirchenbau brach auch ein neues Zeitalter im Schulwesen an. Eine Schulstube wurde im Pfarrhaus eingerichtet und somit die Dorfschule gegründet. Die Aussenschulen «Langenegg», «Grund» und «Kozeren» vereinigten sich zu einer Schulrhode, der «Fahrenschwendi» mit einem eigenen kleinen Schulhaus. Das Schulhaus Dorf war 1768 fertiggestellt. Die beiden Schulrhoden wurden 1868 zusammengelegt und der Gemeindeverwaltung unterstellt. Ein Jahr später wurde ein neues Schulhaus im Dorfkern bezogen (heute Gemeindekanzlei). Ab 1873 wurde zusätzlich eine Oberstufe eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Züst |Hrsg=Gemeinde Wald |Titel=Wald, die Geschichte der Gemeinde Wald |Auflage=1. |Verlag=Schläpfer + Co. AG |Ort=Herisau |Datum=1986}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 und 1907 standen Reorganisationen im Wäldler Schulwesen an. In der Primarschule wurde die achte Klasse eingeführt, und die Lehrkräfte wurden zunehmend besser entlohnt. Man entschied sich für ein zweites Schulhaus in der Gemeinde, da das alte zu klein geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute können alle Kinder vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse in Wald zur Schule gehen. Die Primarschule wird im Doppelklassensystem geführt. Die Sekundarschule für die Gemeinden Wald und Rehetobel befindet sich in der Nachbargemeinde [[Trogen AR|Trogen]]. Die einzige Kantonsschule von [[Kanton Appenzell Ausserrhoden|Appenzell Ausserrhoden]] befindet sich ebenfalls in [[Kantonsschule Trogen|Trogen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald.ar.ch/bildung/bildungsangebot/ |titel=Bildungsangebot |abruf=2022-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Das Alters- und Pflegeheim Obergaden wird von der Gemeinde Wald getragen. Es bietet Lebensraum für ältere Menschen, die selbstbestimmt leben möchten, aber auch Pflegebetten. Für Externe gibt es einen Mittagstisch und auch einen Mahlzeitendienst zuhause.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.altersheim-wald-ar.ch/ |titel=Altersheim Obergaden |abruf=2023-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein erstes Haus im Obergaden war als Waisenhaus erbaut worden. Es brannte 1845 ab, als ein neunjähriger Knabe mit Streichhölzern spielte. Der Wiederaufbau entpuppte sich als schwierig, da Geldquellen fehlten. Mit dem Neubau von 1846 waren auch straffällige Frauen und Männer im Waisenhaus untergebracht worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-KBAR - Die letzte Postkutsche fährt am 4. September 1920 durch Wald Ct. Appenzell und macht dem Post-Auto Platz - KB-001387.tif|mini|Die letzte Postkutsche vor der Einführung des Postautos, 1920]]&lt;br /&gt;
Wald liegt an der [[Postauto]]linie von [[Trogen AR|Trogen]] nach [[Heiden AR|Heiden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es eine Kulturkommission, die kulturelle Anlässe organisiert und unterstützt. Zum festen Jahresprogramm gehören der Jahrmarkt, eine Oster- und eine Adventsfeier. Diese Ostermontagsfeier hat eine lange Tradition, ihren Ursprung hat sie im 17. Jahrhundert. Damals brachten die Schülerinnen und Schüler Bibel- und Gesangsbuchverse möglichst kreativ zu Papier und konnten so zeigen, was sie während des Schuljahres gelernt haben. Heute ist Wald das einzige Dorf im Kanton Appenzell Ausserrhoden, das diese Tradition weiterführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ehemaligen Bauernhaus im «Birli» hat die &amp;#039;&amp;#039;Dr. René und Renia Schlesinger Stiftung&amp;#039;&amp;#039; ein Atelierhaus eingerichtet, das sie für jeweils ein Jahr einer Künstlerin oder einem Künstler zur Verfügung stellt. Es ist ein ruhiger Ort des Denkens. Autoren, bildende Künstlerinnen, Fotografen, Filmschaffende u.&amp;amp;nbsp;a. aus dem In- und Ausland haben das Angebot seit 1993 genutzt und sich jeweils auch mit einer Veranstaltung im «Birli» der Öffentlichkeit vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schlesingerstiftung.ch/index.php |titel=Schlesinger-Stiftung |abruf=2023-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schriftsteller und Verleger [[Andreas Niedermann]] hat im Buch «LOG. Aufzeichnungen 2008/09, Wien–Wald (AR)» seinen Aufenthalt im «Birli» literarisch verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
In der Ausstellung der [[Spielzeugsammlung Waldfee]] sind rund 5000 Puppen aus aller Welt zu begutachten. Nebst den Puppen sind auch Marionetten und alte Spielsachen ausgestellt. Das Puppenmuseum enthält auch einen kleinen Laden, in dem Puppen und weitere Geschenkartikel erworben werden können. Das Museum ist jeweils am ersten Sonntag im Monat geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.puppenmuseum.ch/ |titel=Puppenmuseum |abruf=2022-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
Der Bauernmaler Johannes Rechsteiner wurde 1848 in [[Thal SG]] geboren. Durch den Tod seiner Mutter kam er in das dorfeigene Waisenhaus Obergaden, wo er das Weben erlernte. Der Bauernmaler verstarb 1902 an Lungentuberkulose und hinterliess 20 Bilder. Sie entstanden in der Zeit von 1883 bis 1901. Er malte meist Liegenschaften mit Kühen und Sennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Das Chorsingen in der Gemeinde hat eine lange Geschichte. Anlässlich des Reformationsjubiläums im Jahre 1819 gründete Pfarrer [[Samuel Weishaupt]] einen Chor mit Frauen- und Männerstimmen. 1879 wurde der Männerchor neu gegründet. Im Jahr 1904 etablierte sich der Frauen- und Töchterchor. 1983 kam es zu einem Zusammenschluss der beiden Chöre unter dem neuen Namen «Gemischter Chor Wald AR». Heute trägt er den Namen «chorwald» und zählt 81 aktive Mitglieder aus vielen umliegenden Dörfern. Seit 1995 steht der Chor unter der Leitung von Jürg Surber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://chorwald.ch/?page_id=7 |titel=chorwald |abruf=2022-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Musikgesellschaft Wald gibt es noch ein Kassabuch, das mit dem 1. Januar 1850 beginnt. Die traditionsreiche Blasmusik trat immer wieder als Landsgemeindemusik auf, und sie nahm an eidgenössischen Musikfesten teil. 2022 mussten jedoch die letzten zwölf Aktivmitglieder die Auflösung des Vereins beschliessen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Mathis et al. |Titel=Jubiläumsbereicht zum 125-jährigen Bestehen der Musikgesellschaft Wald AR |Verlag=Hersteller nicht ermittelbar |Ort=Wald AR |Datum=1975 |Umfang=26 Seiten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Eggenberger |Titel=Wieder ein Musikverein verschwunden: Aus für die Musikanten in Wald nach 172 Jahren |Sammelwerk=[[Appenzeller Zeitung]] |Datum=2022-08-15 |Online=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/appenzellerland/vorderland-wieder-ein-musikverein-verschwunden-aus-fuer-die-musikanten-in-wald-nach-172-jahren-ld.2328382}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Wald AR}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterdorf 359.jpg|mini|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
Die Kirche in Wald wurde 1686 durch die Landesbauherren Matthias Bruderer und Hermann Tobler erstellt, eingeweiht wurde sie 1687 durch Dekan [[Bartholomäus Bischofberger]]. Die Kirche ist nordostwärts gerichtet. Es handelt sich um einen rechteckigen, verputzten Bau mit Satteldach, an dessen Schmalseite ein Turm angefügt ist. Der Innenraum ist mit einer fünfseitigen Holzdecke mit grau bemalten Feldern und Emporen an drei Seiten gegenüber der Kanzel ausgestattet. Die Kirche kann als «protestantische Normalkirche» des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eingereiht werden. Sie gleicht jener von [[Reute AR|Reute]], die sich nur durch die Gestalt des Turms unterscheidet. 1902 wurde ein neues Geläute angeschafft und dafür der Turm um etwa sechs Meter erhöht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steinbogenbrücke, die den «Sägibach» zwischen Hofguet und Nüret überspannt, steht seit 1882. Aufgrund schlechten Zustands musste die Brücke 2008 saniert werden. Früher diente die Brücke als Schul-, Kirch-, aber auch Leichenweg ins Dorf und war daher von äusserst grosser Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Die Brücke steht auf der Liste der Kulturgüter in Wald AR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Unter den diversen Sportvereinen von Wald ist der Turnverein der älteste: Er wurde 1877 gegründet und führt verschiedene Riegen, darunter insbesondere auch eine Schaukelringsektion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Sprecher |Titel=Turnverein Wald AR. Festschrift zum Jubiläum 2002: 125 Jahre TV Wald 1877–2002 |Verlag=Traber |Ort=Wald |Datum=2002 |Umfang=24 Seiten}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausserdem gibt es einen Männersportverein und einen Volleyballclub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zwei Rundwanderwegen, die durch und um das Dorf führen und dabei einen Ausblick auf den Alpstein sowie den Bodensee verleihen, kann während fünf Stunden gewandert werden. Auf dem Weg sind 19 Informationstafeln zur Geschichte des Ortes und zu besonderen Sehenswürdigkeiten aufgestellt. Verschiedene Grillstellen bieten die Möglichkeit, eine kurze Pause einzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald.ar.ch/freizeit/freizeitangebote/ |titel=Freizeitangebote |abruf=2022-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- CHRONOLOGISCHE Sortierung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Buff]] (1704–1772), Textilunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Lendenmann]] (1772–1838), Kaufmann und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Johannes Walser (Unternehmer, 1773)|Johannes Walser]] (1773–1833), Kaufmann und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Samuel Weishaupt]] (1794–1874), Pfarrer, Chorleiter und Gesangsförderer, 1819 anlässlich des Reformationsjubiläums Gründer einer gemischten Singgesellschaft in Wald, 1824 Mitgründer und Dirigent des Appenzellischen Sängervereins&lt;br /&gt;
* [[Johannes Meyer (Redaktor)|Johannes Meyer]] (1799–1833), Arzt, Publizist und Kantonsrat&lt;br /&gt;
* [[Johann Ulrich Schiess]] (1813–1883), Präsident und Dirigent des Appenzellischen Sängervereins, Bundeskanzler von 1848 bis 1881, Nationalrat von 1881 bis 1883&lt;br /&gt;
* [[Johann Ulrich Meyer]] (1825–1868), Arzt, Kantonsrat und Nationalrat&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Buff]] (1829–1880), Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Johann Konrad Sonderegger]] (1834–1885), Kaufmann und Konsul&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schaltegger]] (1851–1937), nachmals Thurgauer Kantonsarchivar und -bibliothekar, war 1874–1879 Pfarrer in Wald&lt;br /&gt;
* [[Conrad Sonderegger]] (1858–1938), Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Conrad Niederer]] (1867–1925), Kaufmann und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Jakob Vetsch (Schriftsteller)|Jakob Vetsch]] (1879–1942), Mundartforscher und Schriftsteller, Dr.&amp;amp;nbsp;phil.I und Dr.&amp;amp;nbsp;iur., aufgewachsen in Wald, später sprachwissenschaftliche Arbeiten über den hiesigen Dialekt, wovon noch heute Tondokumente zeugen&amp;lt;ref&amp;gt;Gerda Lechleitner (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Aufnahmen (deutsch).&amp;#039;&amp;#039; Wien: Verlag der Oesterreichischen Akademie der Wissenschaften, 2002. 5 CDs, 1 CD-ROM 1 Begleitbuch (in Schuber), darin CD 5, Titel 12 und 13, &amp;#039;&amp;#039;Wenker-Sätze&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Volkssage&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Egon Bruderer]] (1913–1987), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Peter Glotz]] (1939–2005), deutscher Politiker, kaufte sich in Wald ein historisches Fabrikantenhaus und wurde hier am 12. September 2005 beerdigt&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Glotz: &amp;#039;&amp;#039;Von Heimat zu Heimat. Erinnerungen eines Grenzgängers.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Ullstein 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Daniel (Dani) Fehr (1945–2021), Musiker, spielte Klavier und Banjo bei den [[Minstrels]], später in verschiedenen Formationen vor allem Hackbrett, wohnte ab 1970 in [[Trogen]] und seit den 1980er-Jahren im Rössli im Ortsteil Säge in Wald&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Leutenegger: &amp;#039;&amp;#039;Der Schweizer Musikant Dani Fehr ist gestorben.&amp;#039;&amp;#039; 13. Oktober 2021 (Nekrolog). [https://www.ch-cultura.ch/de/archiv/musik-und-tanz/der-schweizer-musikant-dani-fehr-ist-gestorben Online unter ch-cultura.ch,] abgerufen am 15. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Susi Ruth Iff Kolb]] (1932–2023), Schaffhauser Fotografin, seit 1975 wohnhaft in Wald&lt;br /&gt;
* Hannes vo Wald, Künstler, Zauberer, Pyrotechniker&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brigitte Schmid-Gugler |Titel=Feinstofflicher Zauber |Sammelwerk=[[St. Galler Tagblatt]] |Datum=2009-07-27 |Online=https://www.tagblatt.ch/leben/feinstofflicher-zauber-ld.158517}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jürg Sprecher, Botschafter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mea McGhee |Titel=Schweizer Botschafter auf Heimaturlaub: Wie der Ausserrhoder Jürg Sprecher den Kontrast zwischen dem beschaulichen Wald und der gefährlichsten Hauptstadt der Welt erlebt |Sammelwerk=[[Appenzeller Zeitung]] |Datum=2021-05-17 |Online=https://www.appenzellerzeitung.ch/ostschweiz/appenzellerland/diplomatischer-dienst-schweizer-botschafter-auf-heimaturlaub-wie-der-ausserrhoder-juerg-sprecher-den-kontrast-zwischen-dem-beschaulichen-wald-und-der-gefaehrlichsten-hauptstadt-der-welt-erlebt-ld.2134605}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 CH-KBAR - Wald - KB-000529.tif|Ansicht von [[Johann Ulrich Fitzi]], ca. 1822&lt;br /&gt;
 CH-KBAR - Selbstbildnis von Sebastian Buff (Dec. 1851) - KB-000130.tif|Selbstbildnis des Zeichners [[Sebastian Buff]], 1851&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Wald, Gäbris, Säntis v. N. O. aus 1800 m-Inlandflüge-LBS MH01-005395.tif|Historisches Luftbild von Wald mit Gäbris und Säntis von [[Walter Mittelholzer]], 1927&lt;br /&gt;
 Steinbogenbrücke Wald.jpg|Die Steinbogenbrücke über den Sägibach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Züst: &amp;#039;&amp;#039;Wald: die Geschichte der Gemeinde Wald.&amp;#039;&amp;#039; Schläpfer + Co., Herisau, 1986.&lt;br /&gt;
* Eugen Steinmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Band 3: Der Bezirk Vorderland.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser AG, Basel 1981, ISBN 3-7643-1251-3. (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Band 72.) S. 71–110. [https://ekds.ch/library/book:072 Digitalisat.]&lt;br /&gt;
* Albert Däschler: Die Entstehung der Kirche zu Wald App. anno 1686/87. In: &amp;#039;&amp;#039;Appenzellische Jahrbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 65/1938, S. 38–62. [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ajb-001%3A1938%3A65#51 Webzugriff via e-periodica.ch.]&lt;br /&gt;
* Hans Martin Gubler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Renovation der reformierten Kirche Wald 1984–1985.&amp;#039;&amp;#039; Ohne Verlag, Wald 1985.&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Pausenzeichen. Gedichte aus dem Leben des Gemischten Chors Wald AR, 1989–2000&amp;#039;&amp;#039;. Fehr, Wald, 2000.&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Wäldler Gedicht&amp;#039;&amp;#039;, illustriert von Werner Meier. Fehr, Wald, 2003.&lt;br /&gt;
* [[Werner Bucher|Jon Durschei]]: &amp;#039;&amp;#039;Mord in Wald&amp;#039;&amp;#039;. Orte, Oberegg, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wald AR}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wald.ar.ch/ Offizielle Webpräsenz der Gemeinde Wald AR]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1310|Wald (AR)|Autor=Thomas Fuchs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kanton Appenzell Ausserrhoden&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bezirk Vorderland&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Appenzell Ausserrhoden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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