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	<title>Wald-Erlenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-07-01T11:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Heppenheim (Bergstraße)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Wald-Erlenbach.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/38/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/43/27/E &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 227 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.70&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 740&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = ca.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heppenheim.de/leben-in-heppenheim/stadtteile/ |titel=Stadtteile |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Heppenheim |abruf=2019-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64646&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06252&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 06253&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wald-Erlenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Odenwald|Odenwälder]] Stadtteil von [[Heppenheim (Bergstraße)]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft hat eine eigentümliche Lage im [[Vorderer Odenwald|Vorderen Odenwald]] in einem kleinen Talkessel, der in West-Ost-Richtung von dem wasserreichen &amp;#039;&amp;#039;Pfalzbach&amp;#039;&amp;#039;, der auch als &amp;#039;&amp;#039;Lörzenbach&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist, in Richtung [[Weschnitz]] durchflossen wird. Mit der geographischen Eigentümlichkeit hängt es zusammen, dass in Wald-Erlenbach eine alte Heilquelle war, die jetzt allerdings ganz verschüttet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der früheste erhalten gebliebene urkundliche Nachweis belegt das Bestehen des Ortes &amp;#039;&amp;#039;Erlebach&amp;#039;&amp;#039; seit dem Jahr 1409, als Haneman von Weinheim das Dorf mit allem Zubehör als [[Mannlehen]] von dem Schenken Johannes&amp;amp;nbsp;II. von [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Erbach-Reichenberg zu Fürstenau]] empfing.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg bis zum Ende Kurmainzer Oberherrschaft (755 bis 1461) |Datum= |Fundstelle=Nr. 313 |Kommentar=Im Auftrag des Stadtarchivs Heppenheim zusammengestellt und kommentiert von Torsten Wondrejz |Online=[https://www.heppenheim.de/fileadmin/_leben_in_hp/stadtarchiv/pdf/regesten_hp.pdf heppenheim.de]  |Format=PDF |KBytes=2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Grund feierte der Ort 2009 sein 600-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] gehörten Wald-Erlenbach zusammen mit fünf weiteren Orten als Filialdorf zur [[Heppenheim (Bergstraße)|&amp;#039;&amp;#039;Villa Heppenheim&amp;#039;&amp;#039;]]. Diese sechs Orte waren neben [[Sonderbach]], [[Ober-Hambach|Ober-]] und [[Unter-Hambach|Unterhambach]], [[Erbach (Heppenheim)|Erbach]] und [[Kirschhausen]]. Die Hofgüter dieser Ortschaften verfügten über genügend Ressourcen wie Wald, Äcker und Wasser um eigenständige Einheiten zu bilden, waren aber über eine [[Markgenossenschaft|Markgemeinschaft]] eng mit Heppenheim verbunden. In kirchlicher Hinsicht gehörten die Einwohner zu [[St. Peter (Heppenheim)|Peterskirche Heppenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg&amp;#039;&amp;#039;, Einleitung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wald-Erlenbach gehörte zu den Besitzungen des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]], das 772 zur [[Reichsabtei]] erhoben wurde und damit dem König bzw. Kaiser direkt unterstellt war. Am 20. Januar 773 schenkte Karl der Große die Stadt Heppenheim nebst dem zugehörigen Bezirk, der ausgedehnten „Mark Heppenheim“, in dem Wald-Erlenbach später entstanden, dem Reichskloster.&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 1012 verlieh in Bamberg [[Heinrich II. (HRR)|König Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] auf Bitten des Lorscher Abts Bobbo den Forst- und Wildbann innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Mark Michelstadt&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039; dem Kloster Lorsch auf ewig. Dies erfolgte vor allem mit dem Ziel, die Urbanisierung des vorderen Odenwaldes, der damals noch weitgehend aus Urwald bestand, voranzutreiben. Die Kultivierungsarbeiten wurden vermutlich von dem 1071 reaktivierten &amp;#039;&amp;#039;Kloster Altenmünster&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Kloster Lorsch gegründet wurde, organisiert. Im Zuge dieser Maßnahmen dürften zumindest die meisten der sechs Heppenheimer Filialdörfer entstanden sein. Genauere Angaben über die Filialdörfer, die nur aus vereinzelten Gehöften bestanden haben dürften, sind erst aus dem Jahr 1566 überliefert. Hier werden 116 Herdstätten für die fünf Siedlungen genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blütezeit des Klosters folgte im 11. und 12. Jahrhundert sein Niedergang. Während des [[Investiturstreit]]s – von 1076 (Reichstag in Worms) bis 1122 (Wormser Konkordat) – mussten viele Besitzungen an den Adel abgegeben werden. Im späten 12. Jahrhundert wurde mit der Aufzeichnung der alten Besitzurkunden versucht, die Verwaltung zu reorganisieren ([[Lorscher Codex]]).&lt;br /&gt;
Dennoch unterstellte 1232 [[Friedrich II. (HRR)|Kaiser Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] die Reichsabtei Lorsch dem [[Erzbistum Mainz]] und seinem Bischof [[Siegfried III. von Eppstein]] zur Reform. Die [[Benediktiner]] widersetzten sich der angeordneten Reform und mussten deshalb die Abtei verlassen und wurden durch [[Zisterzienser]] aus dem [[Kloster Eberbach]] ersetzt. Danach gab es schwere Auseinandersetzungen zwischen dem [[Geschichte des Bistums Mainz|Erzbistum Mainz]] und der [[Kurpfalz]] als Inhaber der [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Vogtei]], die erst 1247 durch einen Vergleich beigelegt werden konnten. Darin konnte sich die Kurpfalz durchsetzen und behielt die mit der Vogtei verbundenen Rechte. 1248 wurden die Zisterzienser-Mönche durch [[Prämonstratenser]] aus dem [[Kloster Allerheiligen (Schwarzwald)|Kloster Allerheiligen]] ersetzt und von da an hatte das Kloster Lorsch den Status einer [[Propstei (Kirche)|Propstei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1267 wurde erstmals ein [[Burggraf]] auf der [[Starkenburg (Burg)|Starkenburg]] (über Heppenheim) genannt, der auch das [[Oberamt Starkenburg|„Amt Starkenburg“]], zu dem Walderlenbach zählte, verwaltete. Die [[Blutgerichtsbarkeit|Hohe Gerichtsbarkeit]] wurde von der „[[Zent Heppenheim]]“ ausgeübt, deren oberster Richter ebenfalls der Burggraf war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste erhalten gebliebene Erwähnung Walderlenbachs stammt aus dem Jahr 1414, als der [[Ludwig III. (Pfalz)|Pfalzgraf Ludwig&amp;amp;nbsp;III.]] dem [[Schenk (Adelstitel)|Schenk]] Konrad [[Erbach (Adelsgeschlecht)|von Erbach]] mit dem [[Zehnte]]n zu &amp;#039;&amp;#039;Erlebach&amp;#039;&amp;#039; [[Lehenswesen|belehnte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der für [[Kurmainz]] verhängnisvollen [[Mainzer Stiftsfehde]] wurde das Amt Starkenburg an Kurpfalz wiedereinlöslich verpfändet und blieb anschließend für 160&amp;amp;nbsp;Jahre pfälzisch. [[Friedrich I. (Pfalz)|Pfalzgraf Friedrich]] ließ sich für seine Unterstützung von [[Diether von Isenburg|Erzbischof Dieter]] – im durch die Kurfürsten am 19. November 1461 geschlossenen „Weinheimer Bund“ – das „Amt Starkenburg“ verpfänden, wobei Kurmainz das Recht erhielt, das Pfand für 100.000&amp;amp;nbsp;Pfund wieder einzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen der [[Reformation]] sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] Bekenntnis, aber erst unter [[Ottheinrich]] (Kurfürst von 1556 bis 1559) erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach wechselten seine Nachfolger und gezwungenermaßen auch die Bevölkerung mehrfach zwischen der lutherischen und  [[Reformierte Kirchen|reformierten]] Konfession. Als Folge der Reformation hob die Kurpfalz 1564 das Kloster Lorsch auf. Die bestehenden Rechte wie [[Zehnte]]n, Grundzinsen, [[Gült]]en und [[Gefälle (Recht)|Gefälle]] des Klosters Lorsch wurden fortan durch die „Oberschaffnerei Lorsch“ wahrgenommen und verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162251605|Seite=178|Seiten=178ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1613 ist bekannt, dass die [[Leibeigenschaft|Leibeigenen]] von Waldmichelbach zum pfälzischen [[Lindenfels (Adelsgeschlecht)|Haus Lindenfels]] behörten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) eroberten spanische Truppen der [[Katholische Liga (1609)|„Katholischen Liga“]] die Region und stellten 1623 die Kurmainzer Herrschaft wieder her. Die durch die Pfalzgrafen eingeführte [[Reformation]] wurde daraufhin weitgehend rückgängig gemacht und die Bevölkerung musste zur katholischen Kirche zurückkehren. Zwar zogen sich die spanischen Truppen nach zehn Jahren vor den anrückenden Schweden zurück, aber nach der katastrophalen Niederlage der Evangelischen in der [[Schlacht bei Nördlingen|Nördlingen]] 1634 verließen auch die Schweden die Bergstraße und mit dem Schwedisch-Französischen Krieg begann ab 1635 das blutigste Kapitel des Dreißigjährigen Krieges. Aus der Region berichteten die Chronisten aus jener Zeit: „Pest und Hunger wüten im Land und dezimieren die Bevölkerung, sodass die Dörfer öfters völlig leer stehen“. Mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] von 1648 wurde die Einlösung der Pfandschaft endgültig festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges wurde 1650 die Pfandsumme an Kurpfalz zurückgezahlt und der Bezirk des Oberamtes Starkenburg gehörte auch formal wieder zu Kurmainz. Bereits 50 Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges hatte die Region erneut schwer unter Kriegsfolgen zu leiden, als Frankreich versuchte im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] seine Grenzen nach Osten zu verschieben. Erst mit dem [[Frieden von Rijswijk]] 1697, zogen sich die Franzosen hinter den Rhein zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es 1782 zu einer Umstrukturierung im Bereich des Kurmainzer [[Oberamt Starkenburg|Amtes Starkenburg]] kam, wurde der Bereich des Amtes in die vier untergeordnete [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogteien]] Heppenheim, Bensheim, Lorsch und Fürth aufgeteilt und das Amt in Oberamt umbenannt.&lt;br /&gt;
Walderlenbach wurde dem „Amt Heppenheim“ zugeordnet, die Gerichtsbarkeit blieb bei der „Zent Heppenheim“. Die Amtsvogtei wiederum war dem [[Oberamt Starkenburg]] im [[Kurmainz#Das Gebiet des Kurfürstentums und des Erzbistums Mainz|„Unteren Erzstift“]] des [[Kurmainz|„Kurfürstentums Mainz“]] unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom 19. Jahrhundert bis heute ===&lt;br /&gt;
Das ausgehende 18. und beginnende 19. Jahrhundert brachte Europa weitreichende Änderungen. Als Folge der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] wurde bereits 1797 das „[[Linkes Rheinufer|Linke Rheinufer]]“ und damit der linksrheinische Teil von Kurmainz durch Frankreich annektiert. In der letzten Sitzung des [[Immerwährender Reichstag|Immerwährenden Reichstags]] in Regensburg wurde im Februar 1803 der [[Reichsdeputationshauptschluss]] verabschiedet, der die Bestimmungen des [[Friede von Lunéville|Friedens von Lunéville]] umsetzte, und die territorialen Verhältnisse im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich (Deutscher Nation)]] neu regelte.&lt;br /&gt;
Durch diese Neuordnung wurde Kurmainz aufgelöst, das Oberamt Starkenburg und mit ihm Wald-Erlenbach kam zur [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]]. Das „Amt Heppenheim“ wurde als hessische [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] weitergeführt, das Oberamt aber 1805 aufgelöst.&lt;br /&gt;
Im selben Jahr siedelt der Kurfürst von Mainz nach Regensburg über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übergeordnete Verwaltungsbehörde war der „Regierungsbezirk Darmstadt“ der ab 1803 auch als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|311428620|Seite=358ff|Seiten=358ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]] wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Damit hatten die „Zent Heppenheim“ und die mit ihnen verbundenen Zentgerichte endgültig ihre Funktion eingebüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Druck [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] wurde 1806 der [[Rheinbund]] gegründet, dies geschah mit dem gleichzeitigen Reichsaustritt der Mitgliedsterritorien.&lt;br /&gt;
Dies führte am 6. August 1806 zur Niederlegung der Reichskrone, womit das alte Reich aufhörte zu bestehen.&lt;br /&gt;
Am 14. August 1806 wurde die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, gegen Stellung hoher Militärkontingente an Frankreich und den Beitritt zum Rheinbund, von Napoleon zum [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum]] erhoben, anderenfalls drohte er mit Invasion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues&amp;#039;&amp;#039; von 1812 berichtet unter dem Abschnitt. &amp;#039;&amp;#039;Heppenheimer Dörfer&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Walderlenbach, ein Dörfchen von 8 Hausern und 71 Bewohnern liegt an dem Pfalzbächlein das daselbst eine Mühle treibt an den Grenzen des vormaligen Oberamtes Lindenfels und anderthalb Stunden von Heppenheim entfernt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dahl&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162251605|Seite=195}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wird über Heppenheim und alle sechs Filalorte berichtet:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Alle diese Orte mit der Stadt Heppenheim enthalten 633 Wohngebäude und 4460 Bewohner. Unter letzteren sind 4383 Katholiken, 27 Lutheraner und 6 Juden. An Güthern gehören dazu 3458 Morgen Äcker, 1917 Morgen Wiesen und Waide, 678 Morgen Weinberge und 3467 Morgen Waldung. […] Der dasige ([[Kirschhausen]]) [[Schultheiß]] ist auch über die Orte Erbach, Sonderbach, Walderlenbach und Guldeklingen vorgesetzt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der endgültigen Niederlage Napoléons regelte der [[Wiener Kongress]] 1814/15 auch die territorialen Verhältnisse für Hessen und bestätigte die Grenzen des Fürstentums Starkenburg. Darüber hinaus wurden dem Großherzogtum Hessen durch Artikel 47 weitere Gebiete zugewiesen, unter anderem [[Worms]], [[Alzey]], [[Bingen am Rhein|Bingen]] und [[Mainz]], ein Gebiet, das als [[Rheinhessen]] bezeichnet wurde. 1815 trat das Großherzogtum dem [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] bei. Durch das Traktat von Frankfurt vom 30. Juni 1816 trat Großherzog Ludwig infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Kriegs]] das schon vor dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] am 6. September 1802 besetzte [[Herzogtum Westfalen]] an den König von Preußen ab. 1816 wurden im Großherzogtum Provinzen gebildet, wobei das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des [[Main]]s gelegenen alten hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinischen Territorien bestand, in [[Starkenburg (Provinz)|„Provinz Starkenburg“]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1814 wurde die Leibeigenschaft im Großherzogtum aufgehoben und es erhielt mit der am 17. Dezember 1820 eingeführten [[Verfassung des Großherzogtums Hessen]] eine [[konstitutionelle Monarchie]], in der der Großherzog aber noch große Machtbefugnisse hatte. Die noch bestehenden [[Großherzogtum Hessen#Adel|standesherrlichen Rechte]] wie [[Niedere Gerichtsbarkeit]], Zehnten, Grundzinsen und andere [[Gefälle (Recht)|Gefälle]] blieben aber noch bis 1848 bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogteien]] in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] des Großherzogtums aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e für die Verwaltung und [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] für die Rechtsprechung eingeführt, wobei Sonderbach dem [[Landratsbezirk Lindenfels]] zugeteilt wurde. Diese Reform ordnete auch die Verwaltung auf Gemeindeebene neu. Dabei wurde die sogenannt Vierdorf-Gemeinde mit der [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]] in [[Kirschhausen]] eingerichtet. Dazu gehörten außerdem Walderlenbach, [[Sonderbach]] und [[Erbach (Heppenheim)|Erbach]]. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3555013521|Seite=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein staatlicher [[Schultheiß]] wurde nicht mehr eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen“ berichtet 1829:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Walderlenbach (L. Bez. Lindenfels) kath. Filialdorf liegt 2 St. von Lindenfels, 1 St. von Heppenheim, besteht aus 10 Häusern und 68 kath. Einw. Von Mainz kam der Ort 1802 an Hessen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=253}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden die Einheiten ein weiteres Mal vergrößert und es wurden [[Landkreis|Kreise]] geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde zu dem jetzt Wald-Erlenbach gehörte.&lt;br /&gt;
1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der [[Zehnt]]e und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039; von 1845 findet sich folgender Eintrag:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Walderlenbach bei Lindenfels. – Dorf, hinsichtlich der Lutheraner zur Pfarrei Rimbach, in Ansehung der Reformirten zur Pfarrei Schlierbach, und hinsichtlich der Katholischen zur Pfarrei Heppenheim gehörig. – 10 H. 68 E. – Großherzogth. Hessen. – Provinz Starkenburg. – Kreis Heppenheim. – Landgericht Lorsch. – Hofger. Darmstadt. – Der Ort ist im J. 1802 von Mainz an Hessen gekommen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;HT-L&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsame Verwaltung von Erbach, Sonderbach und Walderlenbach durch die Bürgermeisterei in Kirschhausen wurde als „Vier-Dorf“ bekannt und hatte bis 1962 bestand, als Erbach selbständig wurde. In dieser Zeit teilte das Vierdorf auch gemeinsam die weitere Geschichte. Für weitere Einzelheiten siehe bei [[Kirschhausen#Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert|Geschichte Kirschhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere statistische Angaben über Wald-Erlenbach aus der Folgezeit sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und [[Kataster]]listen ergaben für Walderlenbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|866461332|Seite=335}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: Das katholische Filialdorf hatte 76 Einwohner. Die Gemarkung bestand aus 678 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], davon 354 Morgen Ackerland, 84 Morgen Wiesen und 218 Morgen Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Statistiken des Großherzogtums Hessen wurden, bezogen auf Dezember 1867, für den Wald-Erlenbach mit der Bürgermeisterei in Kirschhausen, 13 Häuser, 109 Einwohnern, der Kreis Heppenheim, das [[Amtsgericht Lorsch|Landgericht Lorsch]], die evangelisch Pfarrei Schlierbach des Dekanats Lindenfels und die katholische Pfarrei Heppenheim des Dekanats Heppenheim, angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=90}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 entstand die alte Schule. Mitte 1960 wurde eine katholische Kirche gebaut und am 17.&amp;amp;nbsp;Juli 1965 feierlich eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 170&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben, davon waren 58&amp;amp;nbsp;ha Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsame Verwaltung von Erbach, Sonderbach und Walderlenbach durch die Bürgermeisterei in Kirschhausen wurde als „Vier-Dorf“ bekannt und hatte bis 1962 bestand als Erbach selbständig wurde. Im Vorfeld der [[Gebietsreform in Hessen]] gab es Bestrebungen das Vier-Dorf wiederherzustellen und als eigene Gemeinde zu etablieren. Diese Bemühungen scheiterten aber am Widerstand des damaligen Heppenheimer Bürgermeisters Wilhelm Metzendorf und des Kreistags, sodass im Rahmen der Gebietsreform zum 1. Februar 1972 alle Orte des ehemaligen Vier-Dorfes Stadtteile von Heppenheim wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=349}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |titel=Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007 |titelerg=Vergeblicher Einsatz für „Vierdorf“ |seiten=97 |format=PDF; 8,61&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005121532/http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |archiv-datum=2016-10-05 |abruf=2014-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;4dorf&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der unerfüllte Traum von der Selbstständigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Kreis Heppenheim; {{archive.org |derunerfulltetraumvonderselnstandugkeit |Blatt=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wald-Erlenbach erhielt wie alle der Orte des ehemaligen Vier-Dorfes einen eigenen [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heppenheim.de/fileadmin/_rathaus_politik/satzungen/000/000-01-00.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Heppenheim |format=PDF;&amp;amp;nbsp;37&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte in Hessen ===&lt;br /&gt;
Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] im Landratsbezirk Lindenfels das Gericht erster Instanz.&lt;br /&gt;
Am 1. April 1840 erfolgte die Angliederung von Ober-Hambach, Unter-Hambach, Kirschhausen, Erbach, Sonderbach, Wald-Erlenbach und Ober-Laudenbach an das [[Amtsgericht Lorsch|Landgericht Lorsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Großherzogisches Ministerium des Inneren und der Justiz |titel=Bekanntmachung, Bezirksveränderungen hinsichtlich der Landgerichtsbezirke Fürth und Lorsch, sowie der Physicatsbezirke Fürth, Heppenheim und Waldmichelbach betr. |nr=5 |jahr=1840 |datum=1840-02-08 |seite=56 |seiten=46 |kbytes=61200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879 wurden die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, während die neu geschaffenen Landgerichte als Obergerichte fungierten. Dadurch kam es zur Umbenennung in [[Amtsgericht Lorsch]] und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Darmstadt|Landgerichts Darmstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211 |kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1934 wurde das Amtsgericht Lorsch aufgelöst und Sonderbach mit dem größten Teil des Bezirks dem [[Amtsgericht Bensheim]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Der Hessische Staatsminister Jung |titel=Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken |nr=10 |jahr=1934 |datum=1934-04-11 |seite=65 |seiten=63 |kbytes=13600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Wald-Erlenbach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vor 1782: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Kurmainz|Kurfürstentum Mainz]], [[Oberamt Starkenburg|Amt Starkenburg]]  (1461–1650 an [[Kurpfalz]] verpfändet), [[Zent Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1782: Heiliges Römisches Reich, Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, [[Oberamt Starkenburg]], [[Zent Heppenheim|Amtsvogtei Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amtsvogtei Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Heppenheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Lindenfels]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge [[Otto von Bismarck#Deutsch-Französischer Krieg und Reichsgründung|Bismarcks Politik]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Bergstraße]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Stadt Heppenheim&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Februar 1972 wurde Wald-Erlenbach als [[Ortsbezirk]] in die Stadt Heppenheim eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Wald-Erlenbach 696 Einwohner. Darunter waren 24 (3,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 129 Einwohner unter 18 Jahren, 279 waren zwischen 18 und 49, 156 zwischen 50 und 64 und 132 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 279 Haushalten. Davon waren 66 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 87 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 99 Paare mit Kindern, sowie 18 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 54 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 189 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1806: || 71 Einwohner, 8 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806) |linkerg=HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1829: || 68 Einwohner, 10 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867: || 109 Einwohner, 13 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Wald-Erlenbach |width=450|float=none|maxEinwohner=500&lt;br /&gt;
|67|76|78|76|89|102|120|117|114|118|159|154|171|212|281|291|301|327|464&lt;br /&gt;
|vor1834=(1806,71)(1829,68)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,465)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,696)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Zensus 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1829: || 68 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961: || 35 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 10,70 %), 290 (= 88,69 %) römisch-katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Wald-Erlenbach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Wald-Erlenbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht zurzeit aus neun Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen 2021 gehören ihm ein Mitglied der [[SPD]], ein Mitglied der IWG (Interessengemeinschaft Wald-Erlenbach) und sieben Mitglieder der [[CDU]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06431011/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_515_Ortsbezirk_WaldErlenbach.html |titel=Ortsbeiratswahl Stadt Heppenheim (Bergstraße) – Wald-Erlenbach vom 14. März 2021 |werk=votemanager.de |hrsg=vote iT GmbH |abruf=2021-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]]in ist Heidrun-Barbara Jäger (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sessionnet.krz.de/heppenheim/bi/kp0040.asp?__kgrnr=15&amp;amp; |titel=Ortsbeirat Wald-Erlenbach |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Heppenheim |abruf=2021-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heppenheim.de/leben-in-heppenheim/stadtteile &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Heppenheim.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13164|titel=Wald-Erlenbach, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116326964 |GND=2031708-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=13164|titel=Wald-Erlenbach, Landkreis Bergstraße|datum=2018-03-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|614375103|Seiten=726–727}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler |jahr=1937 |nr=8 |datum=1937-04-01 |titel=Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen |seiten=121 ff. |seite=125 |kbytes=11200}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HT-L&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor= [[Johann Friedrich Kratzsch]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&lt;br /&gt;
 |Band=2&lt;br /&gt;
 |Verlag=Zimmermann&lt;br /&gt;
 |Ort=Naumburg&lt;br /&gt;
 |Datum=1845&lt;br /&gt;
 |Seiten=728&lt;br /&gt;
 |Online={{HathiTrust Buch |BuchID=hvd.hnkyri |Seq=736}}&lt;br /&gt;
 |OCLC=162810705}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=15&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=8 und 62&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-02&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=12 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Heppenheim (Bergstraße)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2031708-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walderlenbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heppenheim (Bergstraße))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Odenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1409]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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