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	<title>Walcheren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Finian: /* Name */</title>
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		<updated>2025-12-21T19:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LocatieWalcheren.png|thumb|Lage von Walcheren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walcheren 1681 Visscher II.jpg|thumb|Karte von 1681]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walcheren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Halbinsel]] in der niederländischen [[Provinz Zeeland]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1871 war Walcheren eine Insel. Durch den Bau eines Dammes ([[#Der Sloedam|Sloedam]]) und Einpolderungen auf beiden Seiten des Dammes ist sie heute eine Halbinsel, die über die Halbinsel [[Zuid-Beveland]] sowie durch eine Brücke über den [[Schelde-Rhein-Kanal]], einem Teil der Schelde-Rheinverbindung, mit dem Festland verbunden ist. Kulturell konnte Walcheren aber seinen Inselcharakter behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die [[Latein|lateinische]] Namensform &amp;#039;&amp;#039;Valacria&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere lateinische Namensformen sind &amp;#039;&amp;#039;Walacr(i)a, Gualacra, Walachria, Walicrum, Walkaria, Walchra, Walachia&amp;#039;&amp;#039; (s. [http://www.columbia.edu/acis/ets/Graesse/orblatv.html ORBIS LATINUS online]), wobei die mit &amp;#039;&amp;#039;W-&amp;#039;&amp;#039; (und &amp;#039;&amp;#039;-k-&amp;#039;&amp;#039;) wohl kaum römerzeitlich sein können und auch &amp;#039;&amp;#039;Gu-&amp;#039;&amp;#039; ein germanisches &amp;#039;&amp;#039;W-&amp;#039;&amp;#039; voraussetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]] stammen und ursprünglich für eine Siedlung beim heutigen [[Domburg]] gegolten haben, weil dort [[1647]] eine [[Stele]] der Göttin [[Nehalennia]] gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walcherencoast.jpg|thumb|Küste bei Zoutelande]]&lt;br /&gt;
Walcheren wird durch die Nordsee, das [[Veerse Meer|Veersemeer]] und den Meeresarm [[Westerschelde]] umschlossen. Dieser ist zugleich Mündungstrichter (Ästuar) der Schelde. Im Osten grenzt Walcheren über den Sloedam, welcher heute kaum noch zu erkennen ist an [[Zuid-Beveland]], im Nordosten wurde Walcheren 1961 mit dem [[Veerse Gatdam|Veersegatdamm]] an [[Noord-Beveland]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Manteling-pjt.jpg|mini|500x500px|Sanddünen im [[Manteling van Walcheren]]]]&lt;br /&gt;
Im Westen ist die Halbinsel durch eine hohe [[Düne]]nkette geschützt, die sich im 13. Jahrhundert gebildet hat und lediglich bei [[Zoutelande]] und [[Westkapelle]] durch Deiche ersetzt ist. &lt;br /&gt;
Alte Orte und Wege liegen auf erhöhten „Kreekruggen“. Diese entstanden nach Versandung von [[Priel]]en dadurch, dass sich auch das ebenfalls umgebende Moor absenkte. Somit kehrte sich im Laufe der Zeit das Landschaftsrelief um: Während auf dem Moor Lehm ablagerte, können die Rücken der Kreekruggen sich nicht absenken, denn sie ruhen auf dem in den früheren Prielen abgelagerten Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Gliederung ==&lt;br /&gt;
Politisch ist Walcheren in die drei Gemeinden [[Middelburg]], die Hauptstadt Zeelands, [[Vlissingen]], eine Hafenstadt, sowie [[Veere]] eingeteilt. Zu Veere gehören unter anderem neben dem gleichnamigen Ort das größte Seebad Walcherens, Domburg, und die Fremdenverkehrsorte [[Oostkapelle]], Westkapelle, Zoutelande und [[Dishoek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Walcheren war schon in römischer Zeit besiedelt. So wurden der Göttin [[Nehalennia]] geweihte Altarsteine gefunden. Diese Phase wurde aber durch Sturmfluten und Wassereinbrüche um 300 bis etwa 700 unterbrochen. Sowohl die &amp;quot;Annales Fuldenses&amp;quot; als auch die &amp;quot;Regesta Imperii&amp;quot; melden für 837 den Einfall der [[Normannen]]. 855/869 gehörte das Gebiet dem [[Liste der Bischöfe von Verdun|Bischof von Verdun]] (Gesta Ep. Vird. 018). 972 schenkte [[Otto II. (HRR)|Kaiser Otto]] seiner Gattin [[Theophanu (HRR)|Theophanu]] die Provinz Walcheren (Reg. Imp. II, 598). 997 wurde Walcheren durch Verfügung Kaiser Otto III. dem (Marien)Kloster von Aachen zehntpflichtig (Reg. Imp. II, 1239). Das bestätigte 1005 König [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] (Reg. Imp. II, 1598). Zu dieser Zeit besaß auch die (Sankt-Bavo-)Abtei Gent hier Grundbesitz (DHII 036, nicht in Reg.Imp.). 1012 belehnte Heinrich II. Graf Balduin von Flandern mit diesem Gebiet (Reg. Imp. II, 1755b). Um 1100 war das Land dann durch die Anlage von [[Koog|Poldern]] gesichert. Fluchthügel und Burganlagen sind Zeugnisse der mittelalterlichen Besiedlung. Der Grundriss von [[Oost-Souburg]] ist heute noch durch eine riesige ringförmige Burganlage aus karolingischer Zeit bestimmt. Daneben existierten große Burganlagen in Middelburg und Domburg. Des Weiteren besaß die Insel etwa 60 [[Vliedberg|Fluchthügel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Am 30. Juli 1809 begann eine britische Invasion mit 39.000 Soldaten, die gegen die französische Besatzung [[Napoléon Bonaparte|Napoleons I.]] in Vlissingen gerichtet war ([[Walcheren-Expedition]]). Viele Soldaten und Seeleute starben in der Folge an Epidemien. Die Invasion scheiterte schließlich; die letzten britischen Einheiten verließen am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 1809 die Insel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Walcheren Island 00.jpg|thumb|Bombardierung von Walcheren]]&lt;br /&gt;
Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] und die deutsche Besetzung hinterließen deutliche Spuren auf der Halbinsel. Vor allem um Vlissingen herum und im Hinterland der Dünen stehen noch zahlreiche [[Bunker (Bauwerk)|Bunker]] des [[Atlantikwall]]s. Sie dienten vor allem der Sicherung Vlissingens, denn die Scheldemündung war als Zugang zum [[Hafen von Antwerpen]] von strategischer Bedeutung. Am 1. November 1944 gelang den alliierten Truppen nach erbitterten Kämpfen die Einnahme der Halbinsel. Ziel dieser [[Schlacht an der Scheldemündung]] war es, deutsche Geschütze an der Westerschelde auszuschalten, um den bereits Anfang September 1944 eroberten Hafen von Antwerpen für dringend benötigten Nachschub nutzen zu können. Zur Vorbereitung der Invasion wurden zuvor Deiche in Westkapelle (am 3. Oktober 1944), bei Vlissingen und bei Veere bombardiert und große Teile der Halbinsel so überflutet. Durch die &amp;#039;&amp;#039;Operation Infatuate&amp;#039;&amp;#039; mit Angriffen von drei Seiten, nämlich durch Landungstruppen in Vlissingen und Westkapelle sowie vom Sloedam her, wurde Walcheren innerhalb einer Woche, vom 1. bis zum 8. November 1944, von der deutschen Besatzung befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der großen [[Flutkatastrophe von 1953|Hollandsturmflut vom 1. Februar 1953]] in Zeeland blieb die Halbinsel weitgehend vor Überschwemmungen verschont. In den folgenden Jahrzehnten erfolgten aber umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen im Rahmen der [[Deltawerke]], wie z. B. der Bau des Veersegatdamms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrswege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatslijn F.png|mini|Bahnstrecke Zeeuwse Lijn nach Walcheren]]&lt;br /&gt;
Die Schnellstraße [[Rijksweg 58|A58]] und die einzige Eisenbahnlinie Zeelands, die sogenannte [[Zeeuwse Lijn]], verbinden Middelburg und Vlissingen mit [[Goes]] auf Zuid-Beveland und [[Bergen op Zoom]] auf dem Festland. Es fährt halbstündlich ein Intercity nach [[Lelystad]] mit Unterwegshalt in [[Rotterdam]] und [[Amsterdam]]. In der Provinz Zeeland hält dieser IC an allen Stationen. Der Stoptreinverkehr wurde deshalb eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanaal door Walcheren ===&lt;br /&gt;
Der [[Kanaal door Walcheren|Kanal durch Walcheren]] führt von Vlissingen über Middelburg zum Veersemeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sloedam ===&lt;br /&gt;
Der „Sloedam“ ist ein alter Damm, der die Halbinsel Zuid-Beveland mit der damaligen Insel Walcheren verband, die durch das Gewässer &amp;#039;&amp;#039;Sloe&amp;#039;&amp;#039; getrennt waren. Dieser Damm wurde im Jahre 1871 für die Eisenbahn Roosendaal-Vlissingen (&amp;#039;&amp;#039;Zeeuwse Lijn&amp;#039;&amp;#039;) gebaut. Später wurden die Gebiete zu beiden Seiten [[Polder|eingepoldert]]. Seitdem der [[Veerse Gatdam]] und der [[Oosterscheldekering|Oosterschelde-Damm]] erbaut sind, ist der Sloedam nur noch ein [[Schlafdeich]] und dient den Verkehrslinien wie der A58.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kees Bos, I. Böttcher, Bouke Bouwman: &amp;#039;&amp;#039;Erleben Sie Walcheren. Wissenswertes über Landschaft, Geschichte und Natur. Sechs Fahrradrouten&amp;#039;&amp;#039;. Middelburg 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikivoyage}}&lt;br /&gt;
*[http://www.natuurmonumenten.nl/natmm-internet/natuurgebieden/zeeland.htm Natur] (niederländisch)&lt;br /&gt;
*[http://www.vvvzeeland.nl/nl/eilanden/walcheren VVV Zeeland - Walcheren]&lt;br /&gt;
*[http://www.bunkerbehoud.com Bunker in Walcheren] (niederländisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/31/16.5/N |EW=3/34/56.44/E |type=isle |region=NL-ZE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4118958-9|LCCN=n/80/123334|VIAF=148925011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Atlantischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walcheren| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zeeland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Finian</name></author>
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