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	<title>Walburga Wegner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:24:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walburga_Wegner&amp;diff=1916824&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-27T22:04:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walburga Wegner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1908]] in [[Köln]]; † [[23. Februar]] [[1993]] ebenda) war eine deutsche Opernsängerin. Sie trat an führenden deutschen Bühnen und international auf, vom [[Oper Köln|Opernhaus Köln]] bis zur [[Teatro alla Scala|Mailänder Scala]], [[Grand Opéra Paris]], [[Royal Opera House|Covent Garden]] London und [[Metropolitan Opera]] New York. Daneben war sie als Lied- und Oratoriensängerin und als Rundfunksolistin erfolgreich. Sie begann als [[Mezzosopran|Mezzo]] und [[Alt (Stimmlage)|Altistin]], wechselte aber ins [[Sopran]]fach und hatte nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eine lange Laufbahn als dramatische Sopranistin, wobei ihr Repertoire von Barock-Koloratur bis zu hochdramatischen Partien reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wegner wuchs in [[Bad Godesberg]] und [[Iserlohn]] auf. Im Alter von 16 Jahren nahm sie erste Gesangsstunden. Um ihr Gesangsstudium zu finanzieren, arbeitete sie zunächst als „[[Haustochter]]“ bei einer Wuppertaler Industriellenfamilie, bevor sie im Alter von 20 Jahren als „Haustochter“ zu einer deutschen Familie nach [[Chile]] kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kölner Köpfe&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Eduard Prüssen]] (Linolschnitte), [[Werner Schäfke]] und Günter Henne (Texte)| Titel=Kölner Köpfe | Auflage=1. | Verlag=Univ.- und Stadtbibliothek  | Ort=Köln | Datum=2010 | ISBN=978-3-931596-53-8 | Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1935 studierte sie an der [[Musikhochschule Köln]]. 1938 erwarb sie ein Diplom als Musiklehrerin. 1939 und 1940 legte sie die Abschlussprüfungen für Konzert- und Operngesang ab. Der Einstieg in die professionelle Sängerlaufbahn folgte unmittelbar danach. Im Konzertsaal debütierte sie 1939 in Köln, auf der Opernbühne 1940 am [[Deutsche Oper am Rhein|Opernhaus Düsseldorf]] im Fach einer Spielaltistin als Suzuki in [[Madama Butterfly|Madame Butterfly]]. Es folgten verschiedene Partien des Repertoires für leichtere Mezzo- und Altstimme. 1942 trat Wegner ein zweites Festengagement am [[Oberschlesisches Landestheater|Oberschlesischen Landestheater]] in [[Bytom|Beuthen]] an. Dort sang sie „schwerere“ Rollen, wie Mozarts [[Così fan tutte|Dorabella]], Verdis [[Un ballo in maschera|Ulrica]] und [[Il trovatore|Azucena]], Kordula und Marthe in Lortzings [[Hans Sachs (Oper)|Hans Sachs]] und [[Undine (Lortzing)|Undine]], [[Hosenrolle]]n und Zeitgenössisches, schließlich die [[Carmen (Oper)|Carmen]] und sogar Wagners [[Der Ring des Nibelungen|Erda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schließung der Opernbühnen im „[[Totaler Krieg|Totalen Krieg]]“ 1944 trat für Wegner eine Zwangspause ein, die sie zu erneutem Studium bei dem Kölner Gesangsprofessor [[Clemens Glettenberg]] nutzte. Er baute ihre vokalen Mittel zum dramatischen Sopran aus. Ihre eigentliche Karriere begann ab 1947 an der Kölner Oper mit der Titelpartie in [[Ariadne auf Naxos]]. Bald war Wegner eine Spitzenkraft des Hauses mit überregionalen und dann europaweiten Auftritten. Ihr Repertoire wuchs rasch und war vielfältig – mit den Mozart-Partien [[Così fan tutte|Fiordilligi]], [[Don Giovanni|Donna Anna]], [[Elektra (Strauss)|Elektra]], Monteverdis [[L’incoronazione di Poppea|Poppaea]], Händels [[Giulio Cesare|Cleopatra]], Leonore im [[Fidelio]], Glucks [[Orpheus und Eurydike|Euridice]], Rezia in Webers [[Oberon (Weber)|Oberon]], den Wagner-Partien [[Der fliegende Holländer|Senta]], [[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Elisabeth]], [[Lohengrin|Ortrud]], [[Die Meistersinger von Nürnberg|Eva]], später [[Parsifal|Kundry]], von Verdi die Leonoren, [[Un ballo in maschera|Amelia]], [[Don Carlos (Verdi)|Elisabeth]] und [[Aida (Oper)|Aida]], Offenbachs [[Hoffmanns Erzählungen|Giulietta]], Puccinis [[Manon Lescaut (Puccini)|Manon Lescaut]], [[Tosca]] und [[Turandot (Puccini)|Turandot]], von [[Richard Strauss]] nach der Ariadne die [[Salome (Oper)|Salome]], [[Der Rosenkavalier|Marschallin]], [[Arabella (Strauss)|Arabella]], Mascagnis [[Cavalleria rusticana|Santuzza]], Tschaikowskis [[Eugen Onegin (Oper)|Tatjana]] und [[Pique Dame (Oper)|Lisa]], Jaroslavna in Borodins [[Fürst Igor]], Martha in [[Tiefland (Oper)|Tiefland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu übernahm Wegner Solopartien in Oratorien, Kantaten, Messen und Konzertstücken von Bach, Vivaldi, Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Berlioz, Brahms, Bruckner, Goetz, Pfitzner, Sibelius bis Weingartner, ferner Opernpartien der Moderne, so in [[Walter Braunfels|Braunfels’]] &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung&amp;#039;&amp;#039;, de Fallas &amp;#039;&amp;#039;[[La vida breve (de Falla)|La vida breve]]&amp;#039;&amp;#039;, Ludwig Hess’ &amp;#039;&amp;#039;Was ihr wollt&amp;#039;&amp;#039;, [[Paul Hindemith|Hindemiths]] &amp;#039;&amp;#039;[[Mathis der Maler]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Francis Poulenc]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Dialogues des Carmélites]]&amp;#039;&amp;#039;, Heinrich Sutermeisters &amp;#039;&amp;#039;[[Die schwarze Spinne (Oper)|Die schwarze Spinne]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Hermann Reutter]]s &amp;#039;&amp;#039;Witwe von Ephesus&amp;#039;&amp;#039;, schließlich ein Liedrepertoire von Beethoven über [[Franz Schubert|Schubert]], [[Robert Schumann|Schumann]], [[Johannes Brahms|Brahms]], [[Hugo Wolf|Wolf]] bis zu Richard Strauss, [[Hans Pfitzner|Pfitzner]] und [[Modest Petrowitsch Mussorgski|Mussorgski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Während ihrer gesamten Bühnenlaufbahn als Sopranistin war Wegner festes Ensemblemitglied des Kölner Opernhauses, erst in der Ära [[Herbert Maisch]], dann unter der Direktion von [[Oscar Fritz Schuh]] und [[Wolfgang Sawallisch]]. Als diese 1959 begann, war Wegner schon eine international bekannte Sängerin. Gleich nach ihrem Kölner Sopran-Debüt war sie zu Gastspielen an die [[Wiener Staatsoper|Staatsopern Wien]] und [[Hamburgische Staatsoper|Hamburg]], deutsche Staatstheater und führende Konzertstätten verpflichtet worden. Unter [[Wilhelm Furtwängler]] war sie Freia und Gerhilde in den Aufführungen von Wagners Ring des Nibelungen 1950 an der Mailänder Scala, 1951 unter [[Fritz Busch]] die Leonora in Verdis &amp;#039;&amp;#039;Forza del destino&amp;#039;&amp;#039; bei den Festivals von [[Edinburgh Festival|Edinburgh]] und [[Glyndebourne Festival Opera|Glyndebourne]], dann auch die Amelia in einer Radioproduktion in Verdis &amp;#039;&amp;#039;Maskenball&amp;#039;&amp;#039; beim WDR Köln. Mit [[Richard Kraus]] gastierte sie an der [[Opéra National de Paris]] in Mozarts Don Giovanni, danach unter [[Fritz Reiner]] an der Metropolitan Opera in New York in Wagners Meistersingern und Strauss’ Elektra. In den 1950er Jahren gastierte sie bei den [[Internationale Händel-Festspiele Göttingen|Händel-Festspielen Göttingen]], beim [[Maggio Musicale Fiorentino]] und am Royal Opera House Covent Garden London. 1968 gab sie im Alter von 60 Jahren mit der Titelrolle in Puccinis Tosca am Kölner Haus ihren Bühnenabschied, wirkte aber weiter als Gesangsleiterin an der Kölner Oper.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kölner Köpfe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Bekanntheit hatte Wegner keinen Schallplattenvertrag. Ihre einzige Schallplattenaufnahme ist die Titelpartie der &amp;#039;&amp;#039;Salome&amp;#039;&amp;#039; in einer Gesamtaufnahme von Philips aus dem Jahr 1954 unter [[Rudolf Moralt]]. Dagegen existieren viele Rundfunkaufnahmen und Live-Mitschnitte, wie Gesamtaufnahmen oder Ausschnitte aus &amp;#039;&amp;#039;Giulio Cesare&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rodelinda]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fidelio&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[La forza del destino]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Meistersinger von Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ein Maskenball&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Strauss)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die toten Augen]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Kontroll-Mitschnitte aus Aufführungen der Kölner Oper in den 1960ern, schließlich Orchesterlieder vom Westdeutschen Rundfunk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
*  CD-Edition Walburga Wegner – Hamburger Archiv für Gesangskunst – Box mit 3 CDs (Händel, Beethoven, Wagner, Verdi, Puccini, d’Albert, R.Strauss, Liedaufnahmen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Verdi / EIN MASKENBALL (Partie der Amelia) / Köln 1951 / Fr.Busch / Calig&lt;br /&gt;
*  Verdi / LA FORZA DEL DESTINO (Partie der Leonora) / Edinburgh Festival 1951 live / Fr.Busch / Connaisseur&lt;br /&gt;
*  Wagner / DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG (Partie der Eva) / Met NYC live 1952 / Fr.Reiner / ARL&lt;br /&gt;
*  Wagner / DAS RHEINGOLD (Partie der Freia) / Scala di Milano live 1950 / W.Furtwängler / Cetra, Hunt u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
*  Wagner  DIE WALKÜRE (Partie der Gerhilde) / Scala di Milano live 1950 / W.Furtwängler / Cetra, Hunt u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
*  Puccini / TURANDOT (Titelpartie) / Opernhaus Köln live 1960 / M.Caridis / Hamburger Archiv&lt;br /&gt;
*  R. Strauss / SALOME (Titelpartie) / Gesamtaufnahme Wien 1952 / R. Moralt / Philips (+ div. Label)&lt;br /&gt;
*  R.Strauss / ELEKTRA (Partie der Chrysothemis) / Fr.Reiner / Met NYC live 1952 / BJS (+ div. Label)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Josef Kutsch]], [[Leo Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur Verlag, München 1999/2000, Digitale Bibliothek Band 33, ISBN 3-89853-133-3, S. 25.582–25.584&lt;br /&gt;
* Jörg Sorgenicht: &amp;#039;&amp;#039;Walburga Wegner. Die Karriere einer Sängerin im Spiegel der internationalen Presse. Düsseldorf – Beuthen – Köln – Göttingen – Mailand – Paris – Glyndebourne – Edinburgh – New York – Wien – London – Lissabon – Eutin.&amp;#039;&amp;#039; J. Sorgenicht, Essen 1997; ISBN 3-9800145-3-3&lt;br /&gt;
* Klaus Ulrich Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Faszination in Vielfalt – Walburga Wegner, ein deutscher Soprano drammatico.&amp;#039;&amp;#039; (HAfG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119463075|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [http://vocal-classics.com/product_info.php?info=p1184_Walburga-Wegner---Oper---Lied--3-CD-.html&amp;amp;XTCsid=c8ba4c80d9dd84861c8248fc139bc45a &amp;#039;&amp;#039;Walburga Wegner - Oper &amp;amp; Lied&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Archiv für Gesangskunst&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119463075|VIAF=42032479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wegner, Walburga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wegner, Walburga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Opernsängerin (Sopran)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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