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	<title>Walburga - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walburga&amp;diff=73454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cumulus1948: eine kath. Kirche ist der Hl. Walburga geweiht</title>
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		<updated>2026-05-01T10:19:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;eine kath. Kirche ist der Hl. Walburga geweiht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt von der katholischen heiligen Walburg(a), auch Walpurga genannt. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Sankt Walburga]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WalbKont1.JPG|mini|Statue der heiligen Walburga in der Kirche zu [[Contern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walburga Gedenkstein (Kloster Heidenheim).jpg|mini|Gedenkstein bei der Kirche des [[Kloster Heidenheim|Klosters Heidenheim]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walburga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Walburg, Waltpurde, Walpurgis, Walpurga, Valborg,&amp;#039;&amp;#039; in Frankreich &amp;#039;&amp;#039;Vaubourg, Falbourg,&amp;#039;&amp;#039; im [[Normandie|normannischen]] [[Le Perche]] &amp;#039;&amp;#039;Gauburge&amp;#039;&amp;#039;) (*&amp;amp;nbsp;mutmaßlich um [[710]] im [[Südengland|südenglischen]] [[Königreich Wessex|Wessex]]; † mutmaßlich [[25.&amp;amp;nbsp;Februar]] [[779]], nach anderen Quellen [[780]] in [[Heidenheim (Mittelfranken)|Heidenheim]]) war eine [[Angelsachsen|angelsächsische]] [[Benediktinerinnen|Benediktinerin]] und [[Äbtissin]] des [[Kloster Heidenheim|Klosters Heidenheim]]. Walburga gilt als die Tochter des westsächsischen christlichen Königs [[Richard von Wessex|Richard]] im angelsächsischen [[Königreich Wessex]] und wird von den meisten Quellen als eine [[Nichte]] des heiligen [[Bonifatius]] angesehen. In der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] und [[Orthodoxe Kirche|orthodoxen Kirche]] wird sie als [[Heiliger|Heilige]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilige Walburga im St. Peter (München).jpg|mini|Bildnis in der Pfarrkirche [[Alter Peter]] in [[München]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walburga wurde um das Jahr 710 als eines von vielen Kindern einer wohlhabenden englischen Familie in [[Devon (England)|Devon]] (Wessex) geboren. Die königliche Abstammung, nach der sie die Tochter von König [[Richard von Wessex|Richard]] dem Angelsachsen und seiner Frau [[Wuna]] oder Wina war, ist nicht sicher belegt, eine begüterte oder vielleicht sogar privilegierte gesellschaftliche Stellung ihrer Familie kann jedoch durchaus angenommen werden. Früh verwaist, soll sie bereits im Alter von zehn oder elf Jahren in das Kloster von [[Wimborne]] in Dorset aufgenommen worden sein, zu dieser Zeit bekannt für seine Gelehrsamkeit und gute Ausbildung für junge Frauen aus der westsächsischen Oberschicht. Dort verbrachte Walburga rund 26 Jahre ihres Lebens und wurde von Äbtissin [[Tetta]] sorgfältig auf eine Aufgabe als [[Missionar]]in in den zu dieser Zeit weitgehend noch [[Heidentum|heidnisch]] geprägten deutschen Landen vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckt mag es sie haben, als ihre beiden Brüder [[Wunibald]] und [[Willibald von Eichstätt]] dem Ruf ihres Onkels [[Bonifatius]] auf das Festland gefolgt waren. Beide pilgerten zunächst nach Rom, Willibald sogar nach Jerusalem, den beiden bis heute bedeutendsten [[Wallfahrt]]en des Christentums. Anschließend ließen sie sich im päpstlichen Auftrag im heutigen süddeutschen Raum nieder, um dort missionarisch tätig zu werden: Wunibald in [[Heidenheim (Mittelfranken)]] und Willibald in [[Eichstätt]] als Gründer des [[Bistum Eichstätt|dortigen Bistums]], dem er mehr als 45 Jahre lang bis zu seinem Tod 787 als Bischof vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Bruder Wunibald sie während eines Besuchs in der Heimat für die Mission hatte gewinnen können, überquerte auch Walburga den [[Ärmelkanal]] und ging vermutlich bei [[Antwerpen]] an Land. Bei dieser Überfahrt waren wohl auch die junge [[Nonne]] [[Hugeburc]], die später eine [[Vita]] der Brüder Walburgas verfasste, Walburgas Verwandte [[Lioba von Tauberbischofsheim|Lioba]] und andere Nonnen zugegen. Die Fahrt verlief stürmisch und das Schiff geriet in Seenot. Der Legende nach soll Walburga die ganze Zeit im Gebet kniend an Deck verbracht haben, bis das Schiff heil in den Hafen von Antwerpen einlief. Daher gilt sie bis heute als [[Schutzpatron]]in der Seeleute und Schutzheilige gegen Sturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre neue Heimat befand sich zunächst in [[Tauberbischofsheim]], wo sie in dem von Lioba geleiteten Kloster lebte. Nach dem Tod ihres Bruders Wunibald von Heidenheim 761 übernahm Walburga das von ihm etwa zehn Jahre zuvor gegründete Männerkloster Heidenheim, einen wichtigen Missionsstützpunkt; wenig später kam ein Frauenkloster hinzu. Durch die Leitung dieses mächtigen [[Doppelkloster]]s wurde Walburga zu einer der bedeutendsten Frauen des christlichen Europas. Der hl. [[Bonifatius]], der 754 im friesischen [[Dokkum]] das [[Märtyrer|Martyrium]] erlitt, gilt als einer der ersten, der gezielt Frauen in der Mission einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Walpurgisbiograf [[Wolfhard von Herrieden]] berichtet rund 200 Jahre später von zwei [[Wunder]]n, die Walburga in dieser Zeit gewirkt haben soll. Demnach soll sie einmal ein Kind mit Hilfe dreier [[Ähre]]n vor dem Verhungern gerettet und ein anderes Mal erfolgreich einen [[Tollwut|tollwütigen]] Hund beruhigt haben. Auch von [[Krankenheilung]]en und der Rettung einer im [[Kindbettfieber]] danieder liegenden Wöchnerin wird berichtet. Daher gilt sie neben vielerlei anderen Zuständigkeiten auch als Schutzheilige gegen Krankheiten und Seuchen, Tollwut, Hungersnot und Missernte sowie als Patronin der Kranken und der Wöchnerinnen, aber auch der Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Todestag Walburgas ist nicht eindeutig belegbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Petersen]]: &amp;#039;&amp;#039;Wann starb die Heilige Walburga? Zu Leben und Tod der letzten Äbtissin von Heidenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige&amp;#039;&amp;#039; 116 (2005), S. 7–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von den Heidenheimer Klosterannalen auf den 25. Februar 779 festgelegte Sterbedatum ist umstritten, in Frage käme auch das Jahr 780. Ihr Bruder Willibald, Bischof von Eichstätt, spendete ihr der Überlieferung zufolge die [[Sterbesakramente]]. Die beiden Klöster in Heidenheim fielen an ihn zurück und wurden später aufgelassen. Walburga wurde zunächst an ihrem Sterbeort in Kloster Heidenheim bestattet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Walburgagrabmonument in Heidenheim.jpg|Walburgagrabmonument im Münster Heidenheim&lt;br /&gt;
 Walburga Tumba (Gesamtansicht).jpg|Tumba im Kloster Heidenheim&lt;br /&gt;
 Walburga Tumba (Detail).jpg|Detail der Tumba: Walburga trägt ein Buch und ein Zepter. Engel halten eine Krone über ihrem Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Walburgis-Krypta im Kloster St. Walburg Eichstätt.JPG|mini|Die Krypta mit den Reliquien der heiligen Walburga im [[Kloster St.&amp;amp;nbsp;Walburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tag der [[Heiligsprechung]] Walburgas gilt der 1.&amp;amp;nbsp;Mai (um das Jahr 870 durch Papst [[Hadrian II.]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gertrude Casanova |Titel=St. Walburga |Sprache=en |Sammelwerk=The [[Catholic Encyclopedia]] |Band=Vol. 15 |Ort=New York |Verlag=Robert Appleton Company |Datum=1912 |Online=[https://en.wikisource.org/wiki/Catholic_Encyclopedia_(1913)/St._Walburga en.wikisource.org] |Abruf=2018-06-07}} „In the Roman Martyrology she is commemorated on 1&amp;amp;nbsp;May, […]; sometimes she is represented in a group with St.&amp;amp;nbsp;Philip and St.&amp;amp;nbsp;James the Less, and St.&amp;amp;nbsp;Sigismund, King of Burgundy, because she is said to have been canonized by Pope Adrian&amp;amp;nbsp;II on 1&amp;amp;nbsp;May, the festival of these saints.“; „she is said“ → keine gesicherte Information.&amp;lt;/ref&amp;gt; anlässlich der von Bischof [[Otgar (Eichstätt)|Otgar von Eichstätt]] veranlassten [[Reliquientranslation|Umbettung]] ihrer Gebeine.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gertrude Casanova |Titel=St. Walburga |Sprache=en |Sammelwerk=The [[Catholic Encyclopedia]] |Band=Vol. 15 |Ort=New York |Verlag=Robert Appleton Company |Datum=1912 |Online=[https://en.wikisource.org/wiki/Catholic_Encyclopedia_(1913)/St._Walburga en.wikisource.org] |Abruf=2018-06-07}} „About 870, Otkar, then Bishop of Eichstadt, determined to restore the church and monastery of Heidenheim, which were falling to ruin. The workmen having desecrated St.&amp;amp;nbsp;Walburga&amp;#039;s grave, […].“ Die Umbettung soll nach der genannten Quelle dann aber erst am 21.&amp;amp;nbsp;September des gleichen Jahres erfolgt sein: „she one night appeared to the bishop, reproaching and threatening him. This led to the solemn translation of the remains to Eichstadt on 21&amp;amp;nbsp;Sept. of the same year.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Reliquien]] wurden zunächst in die [[Heilig-Kreuz-Kirche]] Eichstätt überführt, dann aber in die Abtei [[Kloster St. Walburg|St. Walburg]] in Eichstätt, wo sie sich bis heute befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurde der aufblühende Reliquienkult um Walburga vor allem durch den [[Benediktiner]]orden, Bischöfe und Adel forciert und gefördert, um ein Gegengewicht zu den beliebten Volksheiligen zu setzen und den Führungsanspruch des Adels innerhalb der christlichen Welt dauerhaft zu festigen. Einen Höhepunkt erreichte der Walburgakult im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter dem Kölner [[Erzbischof]] [[Anno&amp;amp;nbsp;II.]], der Walburgas Hirnschale und Reisestab um 1069 nach Berg (später [[Walberberg]]) verbrachte; dort befinden sich diese Reliquien in der [[Pfarrkirche]] des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 893 hatte die Nonne [[Liubila]] zusammen mit ihrer Schwester Gerlind ein Kloster in [[Kloster Monheim|Monheim]] gegründet, stellte es unter den Schutz der heiligen Walburga und erbat sich hierfür Reliquien. Hauptsächlich im ausgehenden [[Mittelalter]], das durch schwere Seuchen und Hungerepidemien geprägt war, wurde Walburga vielfach als [[Vierzehn Nothelfer|Nothelfer]]in und Schutzpatronin vor allem in Deutschland sowie im nördlichen Frankreich angerufen. Reliquien und Wallfahrtsstätten der Heiligen finden sich nicht nur in Eichstätt, Monheim und Walberberg, sondern u.&amp;amp;nbsp;a. auch in Köln, in [[Overath]], im [[Eifel]]ort [[Usch (Eifel)|Usch]], an Orten in Österreich und der Schweiz, in den Niederlanden sowie besonders häufig in der Normandie und in [[Belgien|belgischen]] Städten wie Antwerpen, [[Oudenaarde]] und [[Veurne]]. Die hl.&amp;amp;nbsp;Walburga wurde insbesondere von Nonnen verehrt, so auch im [[Stift Essen]]. Auf dem Deckel des [[Theophanu-Evangeliar]]s steht sie der Äbtissin Theophanu bei. Auch im [[Stift Meschede|Damenstift Meschede]] wurden bereits seit dem 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Reliquien der Heiligen verehrt. Selbst in kleinen Dörfern und auf Bergen finden sich vor allem sogenannte [[Walpurgiskapelle]]n als bis heute beliebte Wallfahrtsziele. An den Küsten Flanderns und der Normandie erbat sich die bedrängte Bevölkerung von Walburga Beistand gegen marodierende Piraten. Einige Orte, deren Stadtpatronin die hl.&amp;amp;nbsp;Walburga ist, wie St.&amp;amp;nbsp;Walburga im westfälischen [[Werl]], liegen an der Pilgerstrecke des [[Jakobsweg]]es.&lt;br /&gt;
[[Datei:Walburgaschrein.jpg|mini|Walburgaschrein in der [[Stift Meschede|St.-Walburga-Kirche Meschede]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1042 soll unter Walburgas Reliquienschrein alljährlich von Oktober bis Ende Februar eine Flüssigkeit, das sogenannte [[Walburgisöl]], austreten. Pilger können es in Fläschchen abgefüllt im Kloster bekommen. Vor allem am 25.&amp;amp;nbsp;Februar, dem [[Gedenktag]] der hl.&amp;amp;nbsp;Walburga, strömen zahlreiche Pilger zu dem wundertätigen Schrein in Eichstätt. Seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die hl. Walburga auch auf Gemälden stets mit dem Fläschchen abgebildet. 2000 schuf der mittelfränkische Bildhauer [[Ernst Steinacker]] vor der Walpurgiskapelle auf dem nach der hl.&amp;amp;nbsp;Walburga benannten Berg [[Walberla]] oder [[Ehrenbürg]] in [[Kirchehrenbach]] bei Forchheim eine moderne Bronzestatue der Schutzheiligen mit Reisestab und umgehängtem Ölfläschchen. 2011 ließ der Kriminalbiologe [[Mark Benecke]] eine Probe der Flüssigkeit untersuchen; es ist [[Wasserhärte|hartes Wasser]] mit einem neutralen [[pH-Wert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mark Benecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leichen-Öl der heiligen Walburga&amp;#039;&amp;#039; In: Skeptiker 24 (3/2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Scheer]] wird jährlich das Dreiheiligenfest begangen, das an Wunibald, Willibald und Walburga, die Hausheiligen des [[Haus Waldburg|Hauses Waldburg]], erinnert. Im Rahmen des Festes wird die sogenannte [[Maiprozession (Scheer)|Maiprozession]] durchgeführt, bei der die [[Reliquie|Reliquien]] der drei Geschwister durch die Stadt getragen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.drs.de/ansicht/artikel/frau-mit-macht-in-der-kirche.html (abgerufen: 23.03.2026; 11:44)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolframs-Eschenbach Steinacker Walburga.jpg|mini|Statue von Ernst Steinacker in [[Wolframs-Eschenbach]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktage ==&lt;br /&gt;
* Katholisch: 25. Februar ([[Nicht gebotener Gedenktag]] im [[Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet]]; [[Hochfest]] im [[Bistum Eichstätt]])&lt;br /&gt;
** in Eichstätt: Übertragung der Gebeine am letzten Sonntag im April&lt;br /&gt;
** in Münster: Ankunft der Gebeine am [[4. August]]&lt;br /&gt;
* Orthodox: 25. Februar bzw. 10. März&lt;br /&gt;
* Evangelisch: 25. Februar im [[Evangelischer Namenkalender|Evangelischen Namenkalender]].&lt;br /&gt;
* Im Mittelalter war der Tag ihrer Heiligsprechung als Gedenktag verbreitet. Daher wird die Nacht zum 1. Mai [[Walpurgisnacht]] genannt. Zudem wurde in Eichstätt die Übertragung der Gebeine am 25. Oktober gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/h_vw.htm#Walpurgis Heiligenverzeichnis Grotefend].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1.Mai Patrozinium in der Pfarrkirche Schwabbruck, Lkr. Weilheim/Schongau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Neben den vielen Kirchen mit dem [[Patrozinium]] der heiligen Walburga ([[Walburgakirche]]) ist die Heilige [[Schutzpatron]]in mehrerer Krankenhäuser, etwa des [[St. Walburga-Krankenhaus|St.-Walburga-Krankenhaus]]es in [[Meschede]] im Sauerland. Des Weiteren gibt es seit 1919 im sauerländischen [[Menden (Sauerland)|Menden]] das [[Walburgisgymnasium Menden|Walburgisgymnasium]] – eine katholische, staatlich anerkannte Privatschule in Trägerschaft der [[Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südtiroler [[Ultental]] gibt es die nach der heiligen Walburga benannte Ortschaft [[St.&amp;amp;nbsp;Walburg]]. Im rheinischen Vorgebirge sind ein Ort und ein Berg nach der Heiligen benannt. Als &amp;#039;&amp;#039;Mons sanctae walburgis&amp;#039;&amp;#039; wurde der Ort [[Walberberg]] (heute ein Stadtteil von Bornheim im Rheinland) erstmals im Jahre 1118 urkundlich erwähnt. Es ist davon auszugehen, dass mit der Überführung der Reliquien der heiligen Walburga auch die Ansiedlung als „Berg der heiligen Walburga“ bezeichnet wurde und somit bereits 1069 eine Namensänderung erfahren hat. Walberberg ist durch diese Reliquien bis heute ein Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heraldik und Heiligenattribute ==&lt;br /&gt;
Die Heilige Walburga&amp;lt;ref&amp;gt; [[Gert Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Heraldik.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, Mannheim u. a. 1984, ISBN 3-411-02149-7, S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist auch in der [[Heraldik]] eine [[Wappenfigur]]. Ihre Darstellung erfolgt zumeist stehend mit goldener [[Krone (Heraldik)|Krone]] oder [[Heiligenschein|Nimbus]] und einem Schleier über einem weiten Gewand. In der rechten Hand hält sie ein [[Lilie (Heraldik)|Lilienzepter]] oder einen [[Krummstab#Heraldik|Krummstab]]; in der linken ein geschlossenes [[Buch (Heraldik)|Buch]], auf dem ein kleines Ölfläschchen steht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Amby wapen.svg|Walburga im Wappen von [[Amby]] (Niederlande)&lt;br /&gt;
Datei:DEU Wormbach COA.svg|Walburgis im Wappen von [[Wormbach]] (Sauerland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Wappen der Stadt Hausberge bis 1939 HL. Walburga.jpg|Wappen und Siegel von [[Hausberge]] (heute: [[Porta Westfalica (Stadt)|Porta Westfalica]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre [[Ikonografisches Heiligenattribut|Heiligenattribute]] sind ein Ölfläschchen, meist auf einem Buch stehend, Blütenzweig oder (drei) Ähren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der christlichen Ikonographie]].&amp;#039;&amp;#039;  Sonderausgabe, Bd. 8, Freiburg (Breisgau) 1990, S. 585 (L. Schütz).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Münzen ==&lt;br /&gt;
Auf einem 1738 geprägten [[Dukat (Münze)|Dukaten]] des [[Hochstift Eichstätt|Fürstbischofs]] [[Johann Anton II. von Freyberg]] von 1738 ist die heilige Walburga dargestellt. Die äußere Umschrift lautet „PRO DEO CAESARE &amp;amp; PATRIA“ mit der Jahreszahl „1738“. Die innere Umschrift „SANCTA WALBURGA“ bezieht sich auf die Heilige. Wie in der Heraldik steht sie hier auf einem Sockel mit Ölgefäß, Buch und Krummstab. Das Stifts- und Familienwappen auf dem Revers ist ein vierfeldriges mit vier [[Helm (Heraldik)|Helmen]] behelmtes Wappen. Hinter dem Wappen finden sich ein Krummstab und ein [[Schwert (Heraldik)|Schwert]]. Dies weist auf das [[Bistum Eichstätt]] hin.&amp;lt;ref&amp;gt;https://objektkatalog.gnm.de/wisski/navigate/374626/view (abgerufen: 22.03.2026; 00:18)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gibt es eine gleichwertige Prägung desselben Jahres, die ihren Bruder [[Willibald von Eichstätt|Willibald]] zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://objektkatalog.gnm.de/wisski/navigate/374627/view abgerufen: 22.03.2026; 00:28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sedisvakanzmünzen#Bistümer|Sedisvakanztaler]] des Bistums Eichstätt zeigt als Zeichen der Verehrung die Schutzpatrone Willibald von Eichstätt und Walburgis auf den Wolken sitzend. 1757 sind nur die Wolke und das Auge Gottes mit den beiden Heiligen zu erkennen. Das Auge Gottes soll einen guten neuen Bischof auswählen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/lmw_museumsobjekte/76466/Sedisvakanz-Taler%20aus%20dem%20Bistum%20Eichst%C3%A4tt%201757 (abgerufen: 13.03.2026; 11:17)&amp;lt;/ref&amp;gt; In der weiteren Darstellungzeigen sich jedoch deutliche Unterschiede zu erkennen: 1781 schweben Willibald und Walburgis über der Stadt Eichstätt&amp;lt;ref&amp;gt;https://smb.museum-digital.de/object/150290 (abgerufen am 13. März 2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1790 hingegen über der leeren [[Kathedra]] des Bistums.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bawue.museum-digital.de/object/76440 (abgerufen am 13. März 2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Walpurgisnacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Bauch: &amp;#039;&amp;#039;Walpurgis Äbtissin von Heidenheim (ca. 710–779).&amp;#039;&amp;#039; In: Alfred Wendehorst, Gerhard Pfeiffer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039;  (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte, Reihe VII A.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Band 9. Kommissionsverlag Degener &amp;amp; Co, Neustadt/Aisch 1980, ISBN 3-7686-9057-1, S. 1–10.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629170852/http://www.bautz.de/bbkl/w/walburga.shtml |band=3|spalten=178–179|autor=[[Gabriele Lautenschläger]]|artikel=Walburga, Heilige}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|272|274|Walburga|[[Stefan Petersen]]|118628569}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|40|645|646|Walburg|Sigmund Ritter von Riezler|ADB:Waldburga}}&lt;br /&gt;
* Festschrift zur 1200 Jahr-Feier der heiligen Walburga, in: Geschichte des Benediktiner Ordens und seiner Zweige, Band 90, 1979&lt;br /&gt;
* Hermann Holzbauer: Mittelalterliche Heiligenverehrung – Heilige Walpurgis (Eichstätter Studien)&lt;br /&gt;
* Maria Mengs: Schrifttum zum Leben und zur Verehrung der Eichstätter Diözesanheiligen Willibald, Wunibald, Walburga, Wuna, Richard und Sola (= Kirchengeschichtliche Quellen und Studien), St. Ottilien 1987&lt;br /&gt;
* Vera Schauber und Hanns M. Schindler: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf, Augsburg 1993, S. 80f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint Walpurga|Walburga}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118628569}}&lt;br /&gt;
* [http://www.abtei-st-walburg.de/ Internetseite der Abtei St. Walburg in Eichstätt]&lt;br /&gt;
* [https://www.bistum-eichstaett.de/geschichte/walburga/ Lebensgeschichte der heiligen Walburga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118628569|LCCN=nr/2001/052152|VIAF=77109108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walburga| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (8. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Äbtissin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heidenheim, Mittelfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 779]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Willibald von Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personendarstellung (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walburga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Valborg; Walpurga&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Heilige und Nichte des heiligen [[Bonifatius]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 710&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königreich Wessex|Wessex]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 779&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidenheim (Mittelfranken)|Heidenheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cumulus1948</name></author>
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