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	<title>Walī mudschbir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:30:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CyberOne25 am 23. November 2023 um 17:51 Uhr</title>
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		<updated>2023-11-23T17:51:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walī mudschbir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|ولي مجبر|d=walī muǧbir}}, von [[walī#Rolle als Heiratsvormund|walī]] &amp;quot;Vormund&amp;quot; und &amp;#039;&amp;#039;aǧbara&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;zwingen&amp;quot;), [[türkische Sprache|türkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;mücbir veli&amp;#039;&amp;#039; ist nach dem islamischen Recht der Vater oder Großvater, der die jungfräuliche [[Brautpaar|Braut]] als [[Heiratsvormund]] (&amp;#039;&amp;#039;wali&amp;#039;&amp;#039;) gegen  ihren ausdrücklichen Willen zur [[Ehe]] mit einem beliebigen [[Ehefähigkeit|ehefähigen]] [[Muslim]] bestimmen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;The Encyclopaedia of Islam, New Edition, Vol. VIII, p. 27, Leiden 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungfräulich bedeutet in der Praxis, dass die Frau zu ihrer ersten Ehe gegen ihren ausdrücklichen Willen gezwungen werden kann, jedoch nicht zu weiteren Ehen. Der gewöhnliche Heiratsvormund kann zwar auch Schweigen, Lachen oder Weinen als Zustimmung zur Heirat werten, aber gegen den ausgesprochenen Willen der Braut darf er sie nicht verheiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Ehevormund der Vater oder Großvater väterlicherseits, kann er nach [[Hanafiten|hanafitischer]], [[Mālikiten|malikitischer]],&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Kuske: Reislamisierung und Familienrecht in Algerien: der Einfluss des malakitischen Rechts auf den &amp;quot;Code algérien de la famille&amp;quot;, Berlin 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Schāfiʿiten|schafiitischer]] und [[Hanbaliten|hanbalitischer]] Lehre die Ehe als &amp;#039;&amp;#039;wali mudschbir&amp;#039;&amp;#039; auch gegen den ausgesprochenen Willen einer jungfräulichen Braut schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach hanafitischem Recht kann jeder Heiratsvormund eine minderjährige Braut zur ersten Ehe zwingen, die Braut hat jedoch das Recht, sich bei Erreichen ihrer [[Volljährigkeit]] wieder scheiden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Iran]] war die Gesetzeslage von 1958 bis 1998 so, dass das Verheiraten einer Braut ohne ihre Einwilligung als [[Sklaverei]] angesehen wurde und strafbar war. Seit 1998 ist ein solches Tun im Iran wieder legal. Dies entspricht den [[Dschaʿfarīya|dschaferitischen]] Lehren der mehrheitlichen [[Zwölfer-Schia]] im Iran sowie den Lehren der sunnitischen Minderheiten, die meist der hanafitischen oder schafiitischen Rechtsschule folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Malaysia]] ist die Zwangsverheiratung durch einen Wali mudschbir in mehreren Bundesstaaten legal,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kpwkm.gov.my/faq |wayback=20121020074110 |text=Seite des Malaysischen Ministeriums für Frauen, Familie und Entwicklung des Gemeinwesens |archiv-bot=2019-05-22 15:56:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa im Staat [[Kelantan]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Rechtsgutachten ([[Fatwa]]) des stellvertretenden Justizministers [[Abd al-Aziz bin Abdullah Al asch-Schaich]] im Jahre 2005 ist die [[Zwangsehe]] nach [[Rechtssystem Saudi-Arabiens|Saudischem Recht]] für verboten und unter Strafe erklärt worden. Es wurde jedoch keine konkrete Strafe festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-478/_nr-267/i.html Women in Saudi Arabia – Grand Mufti Pronounces End of Forced Marriages] [[qantara.de]] 21. April 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehe im Islam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CyberOne25</name></author>
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