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	<title>Wakenitzmauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:41:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wakenitzmauer&amp;diff=1935922&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Concord: /* Bauwerke */</title>
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		<updated>2025-09-16T19:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauwerke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Karte Wakenitzmauer 2025-04-27.jpg|mini|Die Lage der Wakenitzmauer (rot markiert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Wakenitzmauer Lübeck 2010-09-11.jpg|mini|Die Wakenitzmauer nahe der [[Große Gröpelgrube|Großen Gröpelgrube]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Wakenitzmauer Lübeck.JPG|mini|Das südliche Ende der Wakenitzmauer mit dem Überrest der Stadtmauer und dem denkmalgeschützten Fachwerkhaus Nr. 206]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wakenitzmauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Straße der [[Lübecker Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die etwa 750 Meter lange Wakenitzmauer im nordöstlichen Teil der Altstadtinsel, dem [[Quartier (Lübeck)#Jakobi Quartier|Jakobi Quartier]], beginnt am unteren Ende der [[Kaiserstraße (Lübeck)|Kaiserstraße]], wo ein Tor in der [[mittelalter]]lichen [[Lübecker Stadtbefestigung|Stadtmauer]] zum [[Ida-Boy-Ed-Garten]] führt. Sie führt südwärts, wobei sie den Verlauf der alten Stadtmauer nachvollzieht, die ihrerseits der Uferlinie der [[Wakenitz]] bis zum Bau des [[Elbe-Lübeck-Kanal]]s 1896–1900 folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer platzartigen Erweiterung treffen zunächst [[Kleine Gröpelgrube]], [[Rosenstraße (Lübeck)|Rosenstraße]] und [[Rosenpforte]] sternförmig auf die Wakenitzmauer, im weiteren Verlauf münden die [[Große Gröpelgrube]] und die [[Steinstraße (Lübeck)|Steinstraße]] von Westen kommend ein, dann wird die Wakenitzmauer nacheinander von [[Weiter Lohberg|Weitem Lohberg]], [[Glockengießerstraße]] und [[Hundestraße]] gekreuzt, ehe sie als [[Sackgasse]] neben einem erhaltenen kurzen Teilstück der Stadtmauer stumpf vor einem Fachwerkhaus endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Für lange Zeit wurde die Wakenitzmauer nicht als zusammengehörender Straßenzug betrachtet und trug dementsprechend auch keinen zusammenfassenden einheitlichen Namen, wenngleich &amp;#039;&amp;#039;Bei der Mauer&amp;#039;&amp;#039; und ähnliche Bezeichnungen als vage Oberbegriffe im Sprachgebrauch verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das kurze Stück südlich der Hundestraße, das als Sackgasse heute das Ende der Straße bildet, hieß seit 1584 &amp;#039;&amp;#039;Im Sack&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Der Abschnitt zwischen Hundestraße und Glockengießerstraße wurde als &amp;#039;&amp;#039;Rothbars Mauer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Die Strecke von der Glockengießerstraße bis zum Weiten Lohberg wird 1287 mit dem [[latein]]ischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Nova civitas&amp;#039;&amp;#039; (Neue Stadt) urkundlich erwähnt. 1353 ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Nyenstrate&amp;#039;&amp;#039; (Neue Straße) verzeichnet, 1597 &amp;#039;&amp;#039;Up der Nienstat&amp;#039;&amp;#039; (Auf der Neustadt).&lt;br /&gt;
* Das Straßenstück zwischen Weitem Lohberg und Großer Gröpelgrube wurde seit 1614 &amp;#039;&amp;#039;Schobandsmauer&amp;#039;&amp;#039; genannt, nach einem Ausdruck für den städtischen [[Abdecker]], der hier seinen Wohnsitz hatte.&lt;br /&gt;
* Der kleine Platz am Zusammentreffen mit der Kleinen Gröpelgrube ist 1480 als &amp;#039;&amp;#039;By dem Rosenthorn&amp;#039;&amp;#039; (Beim Rosenturm) nach einem hier gelegenen Turm der Stadtbefestigung belegt.&lt;br /&gt;
* Das Teilstück bis zur Kaiserstraße trug im Laufe der Zeit zahlreiche Namen. Auf den Kaiserturm der Stadtmauer bezogen sich 1449 &amp;#039;&amp;#039;Apud murum inter plateam Rosae et turrim Caesaris&amp;#039;&amp;#039; (Bei der Mauer zwischen Rosenstraße und Kaiserturm), 1446 &amp;#039;&amp;#039;By dem Kaiserthorme&amp;#039;&amp;#039; und 1571 &amp;#039;&amp;#039;By der Kaisermuhren&amp;#039;&amp;#039;. Die hier ihr Handwerk ausübenden Hanfspinner und [[Seil]]er standen Pate für die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Hempfspinnermuhren&amp;#039;&amp;#039; (1480), &amp;#039;&amp;#039;Hennespinnerstrate&amp;#039;&amp;#039; (1555) sowie &amp;#039;&amp;#039;By den Repermuren&amp;#039;&amp;#039; (1572). Der 1536 verzeichnete Name &amp;#039;&amp;#039;By der Schafferie&amp;#039;&amp;#039; nahm Bezug auf die Schafferei, das Wohnhaus des städtischen Schaffers, eines Verwaltungsbeamten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 wurde der gesamte Straßenzug zusammengefasst und erhielt seinen bis heute gültigen Namen. 1903 wurde die Stadtmauer am Beginn der Wakenitzmauer mit einem Tor durchbrochen und die Straße in einem ansteigenden Bogen verlängert bis hinauf zur Burgtorbrücke. Seit 1952 zählt dieses kurze Teilstück nicht mehr zur Wakenitzmauer, sondern ist als [[Ida-Boy-Ed-Garten]] eine eigenständige Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wakenitzmauer verlief unmittelbar an der Innenseite der Stadtmauer; entsprechend wird nur die Westseite der Straße von historischen Häusern gesäumt, während sich auf der Ostseite Bauten jüngeren Datums befinden. Im Norden sind das Gebäude des frühen 20. Jahrhunderts, die nach 1903 auf dem früheren Schaffereigelände entstanden, so das denkmalgeschützte Ensemble [[Wakenitzmauer 1]]/Kanalstra. 2, nach Süden hin dann vorwiegend die Rückfronten von Gewerbebetrieben und Wohnbauten vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre. Die erste Fabrik von [[Nordischer Maschinenbau Rud. Baader]] befand sich in der Wakenitzmauer 33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Unter [[Denkmalschutz]] stehen die Gebäude Nr. [[Wakenitzmauer 1|1]] (= [[Kanalstraße (Lübeck)|Kanalstraße]] 2), 1a–9a, 2–6, 8–14, 16, 17, 22, 24–26, 27, 28/30, 29, 32/34, 36 (= [[Kleine Gröpelgrube]] 15), 38/40, 42 (= [[Rosenstraße (Lübeck)]] 1 und 3), 44–54, 56 und 58, 60, 62–70, 72 und 74, 76, 78, 80, 86, 88, 90, 96 und 98, 102, 104 und 106, 108, 114 (= [[Weiter Lohberg]] 20), 118, 130, 132 ([[Lübecker Gänge und Höfe|Kattundrucker-Gang]], Haus 5–8), 134–140, 142, 144 und 146, 150 und 152, 156 und 158, 160, 164/166 und 168–182, 184/186 und 192, 202, 204 und 206.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Wilde]] unter Mitwirkung von Margrit Christensen: &amp;#039;&amp;#039;Hansestadt Lübeck. Altstadt (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 5.1)&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, Kiel/Hamburg 2017, ISBN 978-3-529-02524-2, S. 750–762&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;#039;Fotos denkmalgeschützter Häuser der Wakenitzmauer&amp;#039;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Datei:|Nr. 42--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 48.jpg|Nr. 48&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 52.jpg|Nr. 52&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 54.jpg|Nr. 54&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 56.jpg|Nr. 56&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 58.jpg|Nr. 58&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 62.jpg|Nr. 62&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 68.jpg|Nr. 68&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 72.jpg|Nr. 72&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 74.jpg|Nr. 74&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 78.jpg|Nr. 78&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 80.jpg|Nr. 80&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 118.jpg|Nr. 118&lt;br /&gt;
Datei:Lübeck, Wakenitzmauer 130.JPG|Nr. 130&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 142.jpg|Nr. 142&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 206-ml.jpg|Nr. 206&lt;br /&gt;
Datei:Luebeck Wakenitzmauer 206 Ansicht von Stadtmauer-ml.jpg|Nr. 206 stadtmauerseitig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Bebauung besteht größtenteils aus bescheidenen Kleinhäusern des 14. bis 19. Jahrhunderts, wobei zahlreiche Häuser nach 1800 [[Klassizismus|klassizistische]] Fassaden erhielten.&lt;br /&gt;
* siehe auch [[Liste abgegangener Lübecker Bauwerke#Wakenitzmauer]] für nicht mehr vorhandene Bauwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gänge und Höfe ==&lt;br /&gt;
Von der Wakenitzmauer gehen oder gingen folgende [[Lübecker Gänge und Höfe]] ab (nach Hausnummern):&lt;br /&gt;
* 24: Potzkys Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
* 30: Pinciers Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
* 34: Evers Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
* 70: Nagels Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
* 132: Kattundrucker Gang&lt;br /&gt;
* 164: Kleins Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
* 170: Hartogs Torweg (abgängig)&lt;br /&gt;
* 184: Homanns Gang (abgängig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Brehmer|W. Brehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen in der Stadt Lübeck und deren Vorstädten.&amp;#039;&amp;#039; H. G. Rathgens, Lübeck 1889.&lt;br /&gt;
* W. Brehmer: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Häusernamen nebst Beiträgen zur Geschichte einzelner Häuser.&amp;#039;&amp;#039; H. G. Rathgens, Lübeck 1890.&lt;br /&gt;
* [[Klaus J. Groth]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltkulturerbe Lübeck – Denkmalgeschützte Häuser. Über 1000 Porträts der Bauten unter Denkmalschutz in der Altstadt. Nach Straßen alphabetisch gegliedert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schmidt-Römhild, Lübeck 1999, ISBN 3-7950-1231-7.&lt;br /&gt;
* Max Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen der Stadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 11, 1909, {{ISSN|0083-5609}}, S. 215–292 (Auch Sonderabdruck: 1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wakenitzmauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.870726|EW=10.693859|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wakenitzmauer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Lübeck-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wakenitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Concord</name></author>
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