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	<title>Waitz von Eschen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:44:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waitz_von_Eschen&amp;diff=1614266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-12T07:08:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Waitz v Eschen-Wappen.png|mini|Wappen der Waitz von Eschen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waitz von Eschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines ursprünglich aus [[Thüringen]] stammenden [[Adel]]sgeschlechts. Die Familie ist heute in [[Kassel]] unter der Firmierung &amp;#039;&amp;#039;„Freiherren von Waitz Unternehmensgruppe“&amp;#039;&amp;#039; unternehmerisch tätig. Sie gehört zur heute noch bestehenden [[Althessische Ritterschaft|Althessischen Ritterschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Sigismund Waitz von Eschen.jpg|mini|[[Jacob Sigismund Waitz von Eschen|Jacob Sigismund  Waitz]] (1698–1776), seit 1764 &amp;#039;&amp;#039;Freiherr Waitz von Eschen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
=== 16. und 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die gesicherte Stammreihe der Familie Waitz von Eschen beginnt mit &amp;#039;&amp;#039;Johannes Waitz&amp;#039;&amp;#039;, der 1570 bis 1588 als Handelsmann und [[Eisenhammer]]besitzer in [[Tambach-Dietharz|Tambach]] bei [[Ohrdruf]] und [[Schmalkalden]] urkundlich auftritt. Im Laufe des 17. Jahrhunderts finden sich Angehörige der Familie als Beamte oder Gewerbetreibende in Thüringen, und &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Sigismund Waitz&amp;#039;&amp;#039; war Bürgermeister und Steuereinnehmer in [[Gotha]] sowie Licentiat der Medizin und Landphysikus. Sein Sohn, der 1764 in den [[Freiherr|Reichsfreiherrenstand]] erhobene &amp;#039;&amp;#039;[[Jacob Sigismund Waitz von Eschen|Jacob Sigismund]]&amp;#039;&amp;#039; (1698–1776), wurde zum Stammvater des noch heute bestehenden hessischen Zweiges der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jacob Sigismund († 1776) ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Jacob Sigismund Waitz von Eschen|Jacob Sigismund Waitz]]&amp;#039;&amp;#039; (1698–1776) war der Sohn des erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Sigismund Waitz&amp;#039;&amp;#039;, Bürgermeisters und Steuereinnehmers in [[Gotha]]. Er wuchs in Gotha auf, studierte Ingenieurwesen am damaligen [[Technische Universität Braunschweig|Collegium Carolinum]] in Braunschweig und trat danach in hessische Staatsdienste, wo er zuerst ins Bergkollegium kam. 1750 pachtete er die mecklenburgische [[Saline]] [[Bad Sülze|Sülze]] und die [[Nassau-Weilburg|nassau-weilburgische]] Silberzeche [[Grube Mehlbach]] bei [[Weilmünster]]. Jacob Sigismund Waitz wurde später hessischer Kammerdirektor und 1756 Staatsminister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der 1757 erfolgten französischen Besetzung der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] führte er die Regierung in Vertretung des geflüchteten Landgrafen [[Friedrich II. (Hessen-Kassel)|Friedrich II.]] Hierfür wurde Jacob Sigismund Waitz am 7. April 1764 von Kaiser [[Franz I. Stephan (HRR)|Franz I.]] mit dem Namen „Waitz von Eschen“ in den erblichen [[Freiherr|Reichsfreiherrenstand]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Waitz von Eschen (1770-1943).jpg|mini|[[Palais Waitz von Eschen]] am Opernplatz in Kassel (um 1900)]]&lt;br /&gt;
1770–1773 ließ er sich durch den Architekten [[Simon Louis du Ry]] am Opernplatz in Kassel das [[Palais Waitz von Eschen]] errichten, das bis zu seiner Zerstörung 1943 zu den elegantesten Häusern der Stadt gehörte. Nach einem Zerwürfnis mit dem Landgrafen trat Freiherr Jacob Sigismund Waitz von Eschen 1774 als Staatsminister und Chef des Berg- und Hüttenwesens in Hessen-Kassel zurück und begab sich in preußische Dienste. Ab 1775 betrieb er [[Braunkohle]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bergbau bei [[Großalmerode]] bei Kassel. Im 19. und 20. Jahrhundert besaßen seine Nachkommen weitere Bergwerksfelder sowie Landgüter und übten eine vielseitige unternehmerische Tätigkeit u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Alaun]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;werken, Blaufarbenfabriken, [[Porzellan]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;herstellung, Maschinen- und Anlagenbau. Der Braunkohlenbergbau wurde erst 2003 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommenschaft ===&lt;br /&gt;
Da Freiherr Jacob Sigismund Waitz von Eschen seine eigenen Söhne früh verlor, adoptierte er seinen Schwiegersohn &amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich von Hilchen zu Nauheim&amp;#039;&amp;#039; (1706–1781), den Ehemann seiner Tochter Karoline Dorothea Magdalena, der sich nach seiner Heirat und Adoption ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Freiherr Waitz von Eschen&amp;#039;&amp;#039; nannte. Er war möglicherweise ein Nachfahre des [[Johann Hilchen von Lorch]]. Johann Friedrich war zunächst Amtmann zu [[Sontra]] und später hessisch-hanauischer Oberamtmann und Oberkammerrat. Nachdem er durch seine Frau die Waitz’schen Besitzungen und Titel geerbt hatte, wohnte das Paar in Kassel. Aus dieser Ehe stammten mehrere Nachkommen, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Sigismund Waitz von Eschen|Friedrich Sigismund]]&amp;#039;&amp;#039; (1745–1808) und sein jüngster Bruder &amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich&amp;#039;&amp;#039; (1759–1804):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freiherr &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Sigismund Waitz von Eschen|Friedrich Sigismund]]&amp;#039;&amp;#039; (1745–1808) wurde 1769 hessischer Kammerassessor, 1770 Kriegs-, Domänen- und Bergrath, 1773 Geheimer Legationsrath, 1783 Präsident des Kammercollegiums und Steuerdirektor und 1786 Präsident und Direktor des Bergwesens, 1796 Staatsminister, Kurator der Universitäten [[Marburg]] und [[Gießen]] und 1802 Ordenskanzler. Er wurde zu mehreren diplomatischen Sendungen verwendet und schloss 1795 den [[Friede von Basel|Frieden zu Basel]] zwischen Hessen und der [[Erste Französische Republik|Republik Frankreich]]. Friedrich Sigismund begründete durch seine Nachkommen die noch heute bestehende Kasseler Linie der Familie Waitz von Eschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Emmerichshofen 2016 02-b.jpg|mini|[[Schloss Emmerichshofen]]]]&lt;br /&gt;
* Freiherr &amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich&amp;#039;&amp;#039; (1759–1804) zog, ebenfalls in den Diensten der hessischen Landgrafen, nach Hanau und begründete dort die Hanauer Linie der Familie Waitz von Eschen. Sein ältester Sohn August (1799–1864) erwarb zwischen 1824 und 1835 die „Emmerichshöfe“, ca. 10&amp;amp;nbsp;km östlich von Hanau gelegen. Nach den Aussterben der Hanauer Linie ohne männliche Erben im Jahre 1933 ging das [[Schloss Emmerichshofen]] an die Kasseler Linie der Familie Waitz von Eschen über, in deren Besitz es sich noch heute befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiherr [[Karl Waitz von Eschen|&amp;#039;&amp;#039;Karl Sigismund&amp;#039;&amp;#039;]] (1795–1873), der Sohn des [[Friedrich Sigismund Waitz von Eschen|Friedrich Sigismund]] aus der Kasseler Linie des Geschlechtes, war Herr auf [[Gut Winterbüren]] (bei Fuldatal-[[Rothwesten]]), [[Gut Waitzrodt]] (zu [[Immenhausen]]) und [[Hirschberg (Herborn)|Hirschberg]] (zu [[Herborn]]) in Hessen. Zudem war er Kammerherr des Kurfürsten [[Wilhelm II. (Hessen-Kassel)|Wilhelm II.]] und Mitglied im [[Schönfelder Kreis]]. Nach der Eingliederung Hessen-Kassels in das [[Königreich Preußen]] wurde er 1867 liberal-konservativer Wortführer im [[Preußisches Herrenhaus|preußischen Herrenhaus]]. Nach dem Tode [[Karl Waitz von Eschen|&amp;#039;&amp;#039;Karl Sigismunds&amp;#039;&amp;#039;]] ging der Familienbesitz auf seinen Sohn [[Roderich Waitz von Eschen|Roderich]] (1833–1915) über, der den Familienbesitz weiter ausbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Der gespaltene Schild zeigt über einem grünen [[Dreiberg]] rechts in Blau drei goldene Weizenähren, links in Rot ein goldenes Hochkreuz zwischen zwei goldenen Weizenähren. Der rechte Helm mit blau-goldenen Decken trägt drei goldene Ähren, der linke mit rot-goldenen Decken das Kreuz zwischen zwei goldenen Weizenähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pierer’s Universal-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 18. Altenburg 1864, S. 760.&lt;br /&gt;
* {{ADB|40|599|602|Waitz-von Eschen, Friedrich Siegmund Freiherr|Wilhelm Grotefend|ADB:Waitz-von Eschen, Friedrich Siegmund Freiherr}}&lt;br /&gt;
* Günter Hinze: &amp;#039;&amp;#039;400 Jahre Braunkohlenbergbau am Hirschberg.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 1975.&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band XV, Band 134 der Gesamtreihe. Starke, Limburg (Lahn) 2004, {{ISSN|0435-2408}}.&lt;br /&gt;
* [[Heide Wunder]], [[Christina Vanja]], Karl-Hermann Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kassel im 18. Jahrhundert – Residenz und Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Euregio, Kassel 2000, ISBN 3-933617-05-7.&lt;br /&gt;
* Grundlage zu einer Hessischen Gelehrten und Schriftsteller Geschichte seit der Reformation bis auf gegenwärtige Zeiten, Band 9, [https://books.google.de/books?id=0tteAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA397 S.397ff] Familie von Waitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Personen ==&lt;br /&gt;
* [[August Waitz von Eschen]] (1799–1864), deutscher Gutsbesitzer, Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Waitz von Eschen]] (1706–1781), deutscher Gutsbesitzer und Hessen-kasselscher Hofkammerrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Adelsgeschlechter N - Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.waitzvoneschen.de/unternehmen.php Freiherren von Waitz Unternehmensgruppe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hessisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kassel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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