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	<title>Wain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wain&amp;diff=163974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Söhne und Töchter der Gemeinde */ im Artikel belegt.</title>
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		<updated>2025-08-28T19:25:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Gemeinde: &lt;/span&gt; im Artikel belegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wain COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/11/17/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/01/13/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wain in BC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Biberach&lt;br /&gt;
|Höhe              = 530&lt;br /&gt;
|PLZ               = 88489, 89165&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07353&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08426125&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WYI&lt;br /&gt;
|Adresse           = Kirchstraße 17&amp;lt;br /&amp;gt;88489 Wain&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.wain.de/ www.wain.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stephan Mantz&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wain-1897.jpg|mini|Ansichtskarte von Wain 1897]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wain - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 156-002.jpg|mini|rechts|Luftbild von Wain (1983)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwäbische Dialekte|schwäbische]] Aussprache: [{{IPA|voe̯}}]) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Biberach]] in [[Deutschland]], die zwischen [[Biberach an der Riß]] und [[Ulm]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbargemeinden ==&lt;br /&gt;
* [[Balzheim]]&lt;br /&gt;
* [[Schwendi]]&lt;br /&gt;
* [[Dietenheim]]&lt;br /&gt;
* [[Gutenzell-Hürbel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung bis zur Mediatisierung ===&lt;br /&gt;
Wain wurde erstmals 1259 urkundlich erwähnt. Es handelte sich vermutlich um eine hochmittelalterliche [[Rodungssiedlung]] im [[Herzogtum Schwaben]]. Die Ortsgeschichte im Spätmittelalter ist geprägt durch Zersplitterung und häufige Wechsel der Herrschaft. Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts besaß die Ulmer Familie Gutwill alle Herrschaftsrechte im Dorf. Bei verschiedenen Wechseln der Herrschaft spielten auch Adelsgeschlechter wie die Herren von Stotzingen und die Grafen von Werdenberg-Albeck sowie die Ulmer Bürgerfamilie Ehinger eine Rolle. Die Familie Ehinger erwarb im Laufe des 15. Jahrhunderts sämtliche Rechte am Ort, die sie 1499 an den Grafen Philipp von Kirchberg verkaufte. Die Erben des [[Grafen von Kirchberg (Schwaben)|Grafen von Kirchberg]] übertrugen den Ort 1510 an die [[Reichsabtei Ochsenhausen]]. Von 1570 bis 1773 unterstand der Ort der Freien Reichsstadt [[Ulm]]. Dem Prinzip „[[Cuius regio, eius religio]]“ folgend, wurde Wain wie Ulm protestantisch, was den Ort zu einer Besonderheit in einer ansonsten weitgehend katholisch geprägten Umgebung machte. Die [[Reformation]] wurde in Wain 1573 eingeführt. Ab 1650 wurden protestantische Glaubensflüchtlinge insbesondere im damaligen neu entstandenen Ortsteil Bethlehem angesiedelt. Sie waren aus ihrer Heimat in [[Kärnten]] und der [[Steiermark]] vertrieben worden. Diese [[Exulanten]] bildeten den Hauptteil der ortsansässigen Bevölkerung. 1773 erwarb der Bankier [[Benedict von Herman|Benedikt Freiherr von Herman]] den Ort und ließ ihn zur Reichsherrschaft Wain erheben. Er errichtete als seine Residenz das [[Schloss Wain]], das 1782 dessen Vetter Johann Theobald Freiherr von Herman erbte. Im Zuge der [[Mediatisierung]] nahm 1805 zunächst das [[Kurfürstentum Baden]] die Herrschaft Wain in Besitz. Da die Herrschaft jedoch nicht zur Reichsritterschaft gehört hatte, erhob das [[Königreich Bayern]] gemäß den Bestimmungen im [[Friede von Pressburg|Frieden von Pressburg]] Anspruch auf die Herrschaft und annektierte sie 1806, so dass Wain von 1806 bis 1810 bayerisch war.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Wain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit württembergischer Zeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1810 wurde Wain auf Grund des [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrags von 1810]] von Bayern an das [[Königreich Württemberg]] abgetreten. Dieses unterstellte den Ort dem Oberamt Wiblingen, aus dem 1842 das [[Oberamt Laupheim]] hervorging. Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Wain 1938 zum Landkreis Biberach. Im Jahr 1945 wurde Wain Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Heute gibt es neben der [[evangelisch]]en [[Kirchenbezirk Biberach#Kirchengemeinde Wain|Kirchengemeinde Wain]] mit der Michaelskirche, die zum [[Kirchenbezirk Biberach]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]] gehört, auch eine [[neuapostolisch]]e Kirchengemeinde im Ort. Die Katholiken in Wain werden von der Kirchengemeinde [[St. Stephanus (Schwendi)|St.&amp;amp;nbsp;Stephanus]] in [[Schwendi]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Wain besteht aus den zehn gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Bei der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS426125 Vorläufiges Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2024 beim Statistischen Landesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wird. Die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen sind dann gewählt. 2024 betrug die Wahlbeteiligung 64,6 % (2019: 70,6 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl vom 30. November 2014 wurde Stephan Mantz mit 95 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Wain gewählt, er trat sein Amt am 1.&amp;amp;nbsp;März 2015 an. Am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 2022 wurde er mit 94,4 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/wahl/buergermeisterwahl-wain-2022/ |titel=Bürgermeisterwahl Wain 2022 |werk=staatsanzeiger.de |datum=2022-12-06 |abruf=2022-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vorgänger Christian Schlenk hatte das Amt 24&amp;amp;nbsp;Jahre lang bekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Wain COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Wain&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot unter einem erhöhten silbernen (weißen) [[Sparren (Heraldik)|Sparren]] eine fünfblättrige silberne (weiße) [[Rose (Heraldik)|Rose]], belegt mit einem herzförmigen roten Schildchen, darin ein silbernes (weißes) [[lateinisches Kreuz]] ([[Lutherrose]]).&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/17735/Wain Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 8. Oktober 2023&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Der Sparren ist dem Wappen des Ortsadelsgeschlechts der Herren von Wain entnommen, während die Lutherrose darauf hinweisen soll, dass in Wain im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert evangelische Glaubensflüchtlinge aus [[Kärnten]] und der [[Steiermark]] Aufnahme gefunden haben. Die [[österreich]]ischen Farben [[Wappen der Republik Österreich#Geschichte|Rot-Silber-Rot]] wurden als Hinweis auf die Herkunft dieser [[Exulanten]] übernommen. Das Innenministerium hat das Wappen und die Flagge am 29.&amp;amp;nbsp;August 1967 verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Biberach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Seit 1972 besteht eine Partnerschaft mit [[Arriach]] im [[Land (Österreich)|Bundesland]] [[Kärnten]] in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Castle Wain.JPG|mini|Schloss Wain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
* Schäfers Kulturstadel&amp;lt;br /&amp;gt; Ein ehemaliger Stadel (Scheune) wurde zum Kulturstadel umgebaut. Das Haus ist ein beliebter Ort in der oberschwäbischen Kulturlandschaft. In dem besonderen Ambiente eines ehemaligen bäuerlichen Anwesens werden Konzerte, Liederabende und Kabaretts, Lesungen, Ausstellungen, Workshops, Theateraufführungen und Vorträge dargeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige Zehntscheuer in Wain.JPG|mini|Ehemalige Zehntscheuer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wain Kirche St. Michael.JPG|mini|Kirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
* Im Ort steht das im italienischen Stil erbaute [[Schloss Wain|Schloss]] der Freiherren von Herman.&lt;br /&gt;
* Die [[St. Michael (Wain)|Wainer Michaelskirche]] ist eine evangelische Dorfkirche.&lt;br /&gt;
* Alle Baudenkmale des Ortes sind in der [[Liste der Kulturdenkmale in Wain]] erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen ===&lt;br /&gt;
In Wain existieren ein Golfclub, Fußballverein, Leichtathletikverein mit mehreren Sportarten, ein Musikverein und weitere, meist dörflich geprägte Vereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 zählte man in den mittelständischen Betriebe etwa 500 Beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Wain verfügt über eine eigene Grundschule, einen Kindergarten und eine Gemeindebibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus walcher.jpg|mini|Jacob Walchers Geburtshaus, Poststraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[David Stetter]] (1882–1963), Politiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Johannes Stetter]] (1885–1963), Politiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Jacob Walcher]] (1887–1970), Politiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Georg Stetter (Politiker)|Georg Stetter]] (1892–1962), Politiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Hermann Vietzen]] (1902–1984), Landtagsabgeordneter der FDP/DVP in Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* [[Theodor Schließer]] (1922–2012), Veterinärmediziner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Wain verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Dietmar Unterweger]] (* 1944), [[Fotograf]] und [[Buchautor]], in Wain aufgewachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Evangelische Kirchengemeinde Wain&lt;br /&gt;
   |Titel=Wain – Aus der Geschichte des Ortes&lt;br /&gt;
   |Ort=Wain&lt;br /&gt;
   |Datum=1973}}&lt;br /&gt;
* Harald Kächler: &amp;#039;&amp;#039;Wain im Wandel der Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Eine Chronik. ISBN 3-88294-293-2. Ulm 1999.&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Laupheim |Titel=Wain |Seite=282–290 |Wikisource=Wain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wain.de/ Offizieller Internetauftritt] der Gemeindeverwaltung Wain&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Biberach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4577016-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Biberach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wain| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1259]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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