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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wahrtraum</id>
	<title>Wahrtraum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:51:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wahrtraum&amp;diff=447959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2026-01-10T22:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahrtraum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine Art von [[Traum]], dessen Inhalt reale Ereignisse behandelt, und der im Rahmen [[Psychoanalyse|psychoanalytischer]] Begrifflichkeit unverschlüsselt ist und daher keiner „[[Traumdeutung]]“ bedarf. Er soll durch ein intensives Erleben geprägt sein und als zurückblickender oder vorausschauender Wahrtraum auftreten können. Wahrträume sind Gegenstand [[Esoterik|esoterischer]] und [[Parapsychologie|parapsychologischer]] Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Welche Studien, Felduntersuchungen, Definitionen: TF? - gilt für alles Folgende. Bücher über Esoterik reichen nicht.}}&lt;br /&gt;
[[Soziologie|Soziologische]] Studien zeigen, dass jeder Dritte von Wahrträumen berichten kann. Soziodemografische Merkmale wie Bildung und Religionszugehörigkeit der Personen spielen keine Rolle. Lediglich das Lebensalter wirkt sich signifikant aus, wobei jüngere Menschen diesen Phänomenen gegenüber offener sind. Eine objektive Unterscheidung zwischen Wahrträumen und „gewöhnlichen“ Träumen können solche Felduntersuchen jedoch nicht leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Zunächst wird ein Traum als Wahrtraum bezeichnet, wenn er dem Träumenden etwas über seine konkrete Lebenssituation aussagt. Er zeichnet sich weiterhin durch den Eindruck eines &amp;#039;&amp;#039;realen Erlebens&amp;#039;&amp;#039; aus, wie es sonst nur im Wachzustand erfahren wird. Der Träumer betrachtet ein Geschehen, gegebenenfalls auch aus der Perspektive einer anderen Person oder der [[Vogelperspektive]], das in knappen und eindringlichen Bildern ein dringendes Problem oder eine Lösung darstellt. Die eigentliche Bedeutung und insbesondere die Abgrenzung zu „gewöhnlichen“ Träumen mit symbolischen Inhalten kann nur der Betroffene selbst – eventuell mithilfe eines erfahrenen Begleiters – erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Qualitative Methode|qualitative]], wissenschaftliche Untersuchung ist – abgesehen von soziologischen Studien – sehr problematisch, da sich eine experimentelle Situation kaum herstellen lässt. Eine klinische Forschung scheidet damit aus; über [[Neurologie|neurologische]] Ursachen und Wechselwirkungen lässt sich nur spekulieren. Dass physiologisch messbare Veränderungen den Wahrtraum vom „gewöhnlichen“ Traum abheben würden, ist nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Quantitative Methode|quantitative]] Überprüfung der Inhalte des Wahrtraumes, wie der überprüfbare, tatsächliche Eintritt eines vorhergesagten Ereignisses sollte sich signifikant von einer [[Wahrscheinlichkeit|Zufallsverteilung]] unterscheiden. Dieser Ansatz ist jedoch problematisch, da&lt;br /&gt;
* die Datenbasis, also die Anzahl der überprüfbaren Ereignisse, gering ist&lt;br /&gt;
* der Eintritt eines Ereignisses auch graduell geschehen kann,&lt;br /&gt;
* der zeitliche Horizont oft nicht festgelegt ist und&lt;br /&gt;
* die Einflüsse einer bewussten Herbeiführung ausgeschlossen sein müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Carl Gustav Jung|C.G. Jung]] bezeichnete Ereignisse, die in einem engen zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang auftreten, aber nicht kausal aufeinander einwirken, als [[Synchronizität]]. Der scheinbar zufällige Zusammenhang erschließt sich demnach für den Einzelnen erst durch einen ganz &amp;#039;&amp;#039;persönlichen&amp;#039;&amp;#039; „Sinn-Zusammenhang“. Den akausalen und ganzheitlichen Ansatz lehnt ein Großteil der Wissenschaft ab. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Retrospektiver Wahrtraum ===&lt;br /&gt;
Ein retrospektiver, zurückschauender Wahrtraum lässt bereits vergangene Ereignisse im Traum erleben. Eine tiefenpsychologische Erklärung dafür ist, dass der Träumende im Schlaf unklare oder ihn verfolgende Themen oder Fragen aus der Vergangenheit [[Kompensation (Psychologie)|kompensatorisch]] verarbeitet und dabei neue Erkenntnisse und Antworten gewinnt, die sich bei einer nachträglichen Überprüfung im Wachzustand als zutreffend herausstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prospektiver Wahrtraum ===&lt;br /&gt;
Ein prospektiver, vorausschauender Wahrtraum lässt zukünftige Ereignisse im Traum erleben. Der Träumende soll im Schlaf auf „unbewusstes Wissen“ zugreifen und daraus eine zutreffende Vorhersage extrapolieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits kann auch das Prinzip der [[Selbsterfüllende Prophezeiung|selbsterfüllenden Prophezeiung]] zur Erklärung prospektiver Wahrträume herangezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Telepathischer Wahrtraum ===&lt;br /&gt;
Ein so genannter „[[Telepathie|telepathischer]] Wahrtraum“ soll gegenwärtige, aber örtlich entfernte Ereignisse, wie beispielsweise einen Unfall eines Angehörigen, als Traumerleben zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Aspekte ==&lt;br /&gt;
Der Wahrtraum hatte in verschiedenen Kulturen wie im alten Ägypten eine gewisse gesellschaftliche Bedeutung. Die Tradition des [[Islam]] kennt den prophetischen Traum als &amp;#039;&amp;#039;ruya sahdiqa&amp;#039;&amp;#039; (wörtl.: &amp;#039;&amp;#039;wahres Gesicht&amp;#039;&amp;#039;). Auch die apokalyptischen [[Vision (Religion)|Visionen]] des Propheten [[Buch Daniel|Daniel]] im gleichnamigen Buches des alten Testamentes werden oft als Wahrträume bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eberhard Bauer, [[Michael Schetsche]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alltägliche Wunder. Erfahrungen mit dem Übersinnlichen. Wissenschaftliche Befunde.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg: ERGON Verlag 2003, ISBN 3-89913-311-0&lt;br /&gt;
* Margit Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Träume: Was Ihre Träume Ihnen sagen wollen.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Bern 2003, ISBN 3-502-12301-2&lt;br /&gt;
* David Ryback, Letitia Sweitzer: &amp;#039;&amp;#039;Wahrträume. Ihre transformierende und übersinnliche Kraft.&amp;#039;&amp;#039; Schirner Verlag, Darmstadt 2005. ISBN 3-89767-462-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.igpp.de/german/eks/Forschungsprojekte/paranormale_erfahrungen.htm Studie - Übersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4531123-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träumen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parapsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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