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	<title>Wahner Heide - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wahner_Heide&amp;diff=262462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Truppenübungsplatz */</title>
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		<updated>2025-12-07T10:55:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Truppenübungsplatz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturraum in Deutschland&lt;br /&gt;
|NAME= Wahner Heide&lt;br /&gt;
|IDENTIFIKATOR= 550.0&lt;br /&gt;
|FOTO= Wahner Heide 2.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1= Im September blüht in der Wahner Heide die Besenheide&lt;br /&gt;
|SYSTEMATIK= HNGD&lt;br /&gt;
|ORDNUNG1_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG1= Norddeutsches Tiefland&lt;br /&gt;
|ORDNUNG2_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG2= Niederrheinisches Tiefland und Kölner Bucht&lt;br /&gt;
|ORDNUNG3_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG3= &lt;br /&gt;
|HAUPTEINHEITENGRUPPE_IDENTIFIKATOR= 55&lt;br /&gt;
|HAUPTEINHEITENGRUPPE= Niederrheinische Bucht&lt;br /&gt;
|UEBER-HAUPTEINHEIT_IDENTIFIKATOR= 550&lt;br /&gt;
|UEBER-HAUPTEINHEIT= Bergische Heideterrassen&lt;br /&gt;
|ORDNUNG4_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG4= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG5_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG5= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG6_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG6= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG7_IDENTIFIKATOR= &lt;br /&gt;
|ORDNUNG7= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/51/49/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 07/10/07/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|ORTSBEREICH= &lt;br /&gt;
|GEMARKUNG= &lt;br /&gt;
|GEMEINDE= Köln&lt;br /&gt;
|GEMEINDE2= Rösrath&lt;br /&gt;
|GEMEINDE3= Lohmar&lt;br /&gt;
|GEMEINDE4= Troisdorf&lt;br /&gt;
|KREIS= &lt;br /&gt;
|KREIS2= &lt;br /&gt;
|BUNDESLAND= Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|STAAT= Deutschland&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbst in der Wahner Heide – Bereich Nordschneise.jpg|mini|Herbst in der Wahner Heide – Bereich Nordschneise]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WahnerHeide.jpg|mini|Winterlandschaft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordrhein-Westfalen, Troisdorf, Naturschutzgebiet SU-003, Wahner Heide.jpg|mini|Tümpel im Naturschutzgebiet „Wahner Heide“]]&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahner Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die rechtsrheinische [[Flussterrasse|Mittelterrassenlandschaft]] zwischen dem Mündungslauf der [[Sieg (Fluss)|Sieg]] im Süden und dem der [[Dhünn (Wupper)|Dhünn]] im Norden bezeichnet. Sie ist Bestandteil der [[Bergische Heideterrasse|Bergischen Heideterrasse]] und erstreckt sich östlich der Stadt [[Köln]] über etwa 28 Kilometer in nordnordwestliche Richtung und nimmt eine Fläche von etwa 177&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flächenmessung&amp;quot; /&amp;gt; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Wahner Heide im engeren Sinne&amp;#039;&amp;#039;, wie sie üblicherweise auf Kartenwerken verzeichnet ist, ist hiervon der etwa 47&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flächenmessung&amp;quot; /&amp;gt; große südwestliche Teil, welcher durch die [[Bundesautobahn 3|A 3]] abgetrennt wird und im Südosten an der Aue der [[Agger]] endet. Von ihr werden allein 37&amp;amp;nbsp;km² durch das gleichnamige [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (bzw. jenes der Aggeraue) eingenommen, der Rest der Fläche entfällt weitgehend auf den [[Flughafen Köln/Bonn]] und auf Siedlungsflächen der Randorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Wahner Heide &amp;#039;&amp;#039;im engeren Sinne&amp;#039;&amp;#039; liegt zwischen den Städten [[Köln]] (Nordwesten), [[Rösrath]] (Nordosten), [[Lohmar]] (südlicher Osten) und [[Troisdorf]] (Süden). Ihren Namen hat die Heide vom Ort „Wahn“. [[Köln-Wahn|Wahn]] ist heute ein Teil des Kölner Stadtbezirks [[Köln-Porz (Stadtbezirk)|Porz]]. Zur Preußenzeit war die Heide auch unter der Bezeichnung [[Schießplatz Wahn]] bekannt, sie wurde sowohl im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] als auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Truppenübungsplatz, Flugfeld und Kriegsgefangenenlager genutzt. Heute befindet sich neben den etwa 47&amp;amp;nbsp;km² Fläche einnehmenden Naturschutzgebieten der [[Flughafen Köln/Bonn]] inmitten der Wahner Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahner Heide &amp;#039;&amp;#039;im naturräumlichen Sinne&amp;#039;&amp;#039; setzt sich nach Norden bis zum Tal der [[Dhünn (Wupper)|Dhünn]] in [[Leverkusen]] fort; nach Nordosten reicht sie bis [[Odenthal]], im nördlichen Osten nimmt sie Teile der Besiedelung von [[Bergisch Gladbach]] ein. Unmittelbar nördlich an das Naturschutzgebiet der Wahner Heide schließt sich das Naturschutzgebiet [[Königsforst]] an, dessen östliches Drittel bereits auf den [[Bergische Hochflächen|Bergischen Hochflächen]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Terrasse der Wahner Heide liegt auch das komplette Kernstadtgebiet Rösraths und, ganz im Südosten, der Wald nordöstlich [[Siegburg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geomorphologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch-naturräumlich stellt die Wahner Heide den südlichen Teil der [[Bergische Heideterrasse|Bergischen Heideterrasse]] dar, einer rechtsrheinischen Mittelterrassenebene, die sich in einer 8 bis 10 Meter hohen Höhenstufe von der westlich angrenzenden Niederterrasse abhebt. Zu den im Osten deutlich ansteigenden [[Bergische Hochflächen|Bergischen Hochflächen]] gibt es demgegenüber keine eindeutige Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Norden wird die Heide durch die [[Hilden-Lintorfer Sandterrassen]] fortgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meynen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
[[Naturraum|Naturräumlich]] gliedert sich die Wahner Heide wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meynen&amp;quot;&amp;gt;[[Emil Meynen]], [[Josef Schmithüsen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einzelblätter&amp;quot;&amp;gt;Verschiedene Autoren: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000]].&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952–1994. → [http://geographie.giersbeck.de/karten Online-Karten];&amp;lt;br /&amp;gt;mit einem Stern (*) gekennzeichnete Blätter sind bislang nicht in die Aufstellung eingeflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blatt 108/109: Düsseldorf/Erkelenz (Karlheinz Paffen, Adolf Schüttler, [[Heinrich Müller-Miny]] 1963; 55 S.)&lt;br /&gt;
* Blatt 122/123*: Köln/Aachen (Ewald Glässer 1978; 52 S.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* (zu 55 [[Niederrheinische Bucht]])&lt;br /&gt;
** (zu 550 [[Bergische Heideterrasse]] (Bergische Sandterrassen, Schlebusch-Wahner Heide&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Schlebusch-Wahner Heide&amp;#039;&amp;#039; taucht nur im Original-Handbuch (6. Lieferung) auf und wird in den nachfolgenden Einzelblättern nicht mehr verwendet.&amp;lt;/ref&amp;gt;))&lt;br /&gt;
*** 550.0 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahner Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ca. 177&amp;amp;nbsp;km²)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flächenmessung&amp;quot;&amp;gt;Flächenmessung der beiden Flächen ergibt für 550.0 etwa 177&amp;amp;nbsp;km² (davon entfallen etwa 47&amp;amp;nbsp;km² auf die &amp;#039;&amp;#039;Wahner Heide im engeren Sinne&amp;#039;&amp;#039; südwestlich der [[Bundesautobahn 3|A3]] und nordwestlich der [[Agger]]) und für 550.1 etwa 130&amp;amp;nbsp;km²; der Landschaftssteckbrief des [[Bundesamt für Naturschutz|BfN]] weist für 550.0 nur 91&amp;amp;nbsp;km² aus (und 550.1 gar nicht), was daran liegt, dass die Siedlungsflächen inklusive des Flughafens Köln-Bonn zum Kölner Verdichtungsraum gerechnet wurden, siehe:&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE-NW|TIM|ref=nein|SUFFIX=– Naturräumliche Haupteinheiten müssen hinzu geladen werden, die Grenze zwischen 550.0 und 550.1 kann anhand des Blattes Düsseldorf/Erkelenz gut nachvollzogen werden.}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.bfn.de/landschaftssteckbriefe/wahner-heide&lt;br /&gt;
   |titel=Landschaftssteckbrief &amp;#039;&amp;#039;Wahner Heide&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Bundesamt für Naturschutz|BfN]]&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**** 550.00 [[Lohmarer Heide]]&lt;br /&gt;
**** 550.01 [[Unteraggertal]]&lt;br /&gt;
**** 550.02 [[Untersülztal]]&lt;br /&gt;
**** 550.03 [[Paffrath-Altenrather Heideterrasse]]&lt;br /&gt;
***** 550.030 [[Altenrather Heideterrasse]]&lt;br /&gt;
***** 550.031 [[Paffrather Kalkterrasse]]&lt;br /&gt;
***** 550.032 [[Schildgener Terrasse]]&lt;br /&gt;
**** 550.04 [[Wahner Heideterrasse]]&lt;br /&gt;
**** 550.05 [[Unteres Dhünntal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Bereits 1931 erhielt die Heide den Status eines Naturschutzgebietes. Im Rahmen der europäischen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] wurde sie in den [[Natura 2000|Natura 2000 Katalog]] aufgenommen. Sie ist zudem als [[Vogelschutzgebiet]] anerkannt (siehe auch [[Vogelschutzgebiet Wahner Heide]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernland der Wahner Heide wird heute zu großen Teilen von den folgenden Naturschutzgebieten eingenommen:{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;NSG Wahner Heide &amp;lt;[[Rheinisch-Bergischer Kreis]]&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; (664&amp;amp;nbsp;ha, Ausweisung 2000)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;NSG Wahner Heide &amp;lt;[[Köln]]&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; (769&amp;amp;nbsp;ha, Ausweisung 2007)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;NSG Wahner Heide und Teile der [[Agger]]aue im [[Rhein-Sieg-Kreis]]&amp;#039;&amp;#039; (2011&amp;amp;nbsp;ha, Ausweisung 1968)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;NSG Aggeraue zwischen [[Lohmar]] und [[Siegburg]]&amp;#039;&amp;#039; (259&amp;amp;nbsp;ha, Ausweisung 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich an diese Naturschutzgebiete schließt sich das 1997 bzw. 2000 ausgewiesene &amp;#039;&amp;#039;NSG [[Königsforst]]&amp;#039;&amp;#039; an, von dessen 2558&amp;amp;nbsp;ha etwa die zwei westlichen Drittel im Naturraum liegen; alle anderen Naturschutzgebiete sind klein und inselartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit der Wahner Heide besteht in einem sehr kleinräumigen Wechsel aus sehr trockenen und sehr feuchten [[Biotop]]en. Nach der Eiszeit wurden hier Sande angeweht, die Dünen bildeten. Hier herrscht trotz ausreichender Niederschläge Wassermangel, weil das Wasser schnell versickert. Auf diesen Dünen findet man Trockenfluren mit Trockenheit und Wärme liebenden Arten: Trockenrasen, Heideflächen, Kiefer- und Eichenwälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Senken hingegen sammelt sich das Wasser und hier sind kleine Heidemoore, Moor- oder [[Auwald|Auwälder]] erhalten. Dazu kommen Gewässer wie der [[Quarzitsteinsee]], der [[Tümpel am Fliegenberg]], die [[Tongrube (Wahner Heide)|Tongrube]] oder der [[Kronenweiher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen dieser Kleinteiligkeit der Lebensräume weist die Wahner Heide eine große Artenvielfalt auf. An die 700 Tier- und Pflanzenarten der Wahner Heide finden sich auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wahner Heide Aussicht.jpg|Aussicht auf die Kölner Bucht&lt;br /&gt;
 Wahner heide juni 2008 weddeling 25.JPG|Schlingnatter (&amp;#039;&amp;#039;Coronella austriaca&amp;#039;&amp;#039;), Jungtier&lt;br /&gt;
 Wahner heide juni 2008 weddeling 18.jpg|Silbergras (&amp;#039;&amp;#039;Corynephorus canescens&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 Wahner heide juni 2008 weddeling 29.jpg|Knorpelmiere (&amp;#039;&amp;#039;Illecebrum verticillatum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 Wahner heide juni 2005 ameisenlöwe 4.JPG|Fangtrichter von [[Ameisenlöwe]]n in der Wahner Heide&lt;br /&gt;
 Wahner Heide – Ziegen und Glanrinder.jpg|Wahner Heide – Ziegen und Glanrinder&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der Wahner Heide ==&lt;br /&gt;
Eine Heide besteht nicht nur aus vom Menschen unberührten Lebensräumen, sondern sie ist auch eine vom Menschen traditionell genutzte [[Kulturlandschaft]]. Das Überleben vieler seltener Tier- und Pflanzenarten wird erst durch die land- und forstwirtschaftliche Nutzung garantiert. Der Mensch war und ist auch heute noch ein wichtiger, nützlicher Faktor im Ökosystem Wahner Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Truppenübungsplatz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20120819 wahner heide 04.JPG|mini|Ehemalige [[Panzerwaschanlage]] am früheren belgischen Camp Major Legrand bei Altenrath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1817 wurde die Heide vom [[Preußische Armee|preußischen Militär]] als [[Schießplatz Wahn|Artillerieschießplatz zu Manöver- und Übungszwecken]] genutzt. Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs errichtete die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] hier einen [[Fliegerhorst (Deutschland)|Fliegerhorst]]. Mit dem [[Potsdamer Abkommen]] übernahm 1945 die [[Royal Air Force]] das [[Kaserne]]ngelände und baute die Start- und Landebahnen des Flughafens aus, der 1957 zur uneingeschränkten zivilen Nutzung freigegeben wurde. Von 1953 bis 2004 nutzten die [[Belgische Streitkräfte in Deutschland|belgischen Streitkräfte]] die Heide zu Übungszwecken. Sie bewachten unter anderem das [[Sondermunitionslager Wahner Heide]], in dem Atomwaffen gelagert wurden. Der [[Bundeswehr]] dienen noch heute Teile der Wahner Heide als [[Standortübungsplatz]] Wahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Militärische Übungen mit Panzer- und sonstigen Fahrzeugen führten einerseits dazu, dass der Ausdehnung der Wald- und Buschfläche entgegengewirkt wurde, eine im Naturschutzsinne durchaus nützliche Maßnahme. Andererseits war damit aber auch vielfach der Verlust wertvoller Biotope verbunden. Der Übungsbetrieb verursachte ökologische Schäden und hatte Entwässerung und Zuschüttung von Feuchtgebieten zur Folge. Große Flächen wurden für die Kasernen verbraucht. Aber das [[Militärisches Sperrgebiet|militärische Sperrgebiet]] bewirkte auch, dass sich in weiten Teilen der Heide die Natur ungestört entwickeln konnte. Auch war die Bebauung der Heideflächen mit Wohnungs- oder Gewerbebauten nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heidewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Sandböden der Wahner Heide haben sich nie für den Ackerbau geeignet. Daher wurden sie bis ins 19. Jahrhundert hinein hauptsächlich als Viehweideland mit [[Plaggenhieb]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug der belgischen Streitkräfte werden Pflegemaßnahmen unter naturschutzfachlicher Anleitung durchgeführt. Ziel ist es, eine traditionelle Heidewirtschaft zu etablieren. [[Ziegen]] fressen sehr gerne Blätter und junge Zweige von Bäumen und sorgen somit dafür, dass der Waldanteil an der [[Heide (Landschaft)|Heidefläche]] nicht überhandnimmt. Etwa 300 Tiere weiden in den Sommermonaten vor allem in der nördlichen Wahner Heide. Ergänzt werden sie durch Gräser und Kräuter fressende [[Glanrind]]er. Die etwa 50 Exemplare in der Wahner Heide dienen nicht zuletzt der Erhaltung dieser Rasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Ein grundsätzlicher Nutzungskonflikt besteht zwischen Naturschutz und Forstwirtschaft. Während der Naturschutz die Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten und deren Entwicklungsmöglichkeiten in den Vordergrund stellt, basiert die Forstwirtschaft auf der Einflussnahme des Menschen aufgrund einer betriebswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Sichtweise. Die Wahner Heide wird auch forstwirtschaftlich genutzt. Nach Abzug der belgischen Streitkräfte gibt es Bestrebungen, eine naturschutzgerechtere forstwirtschaftliche Nutzung zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Baum der Heide war die &amp;#039;&amp;#039;1000-jährige&amp;#039;&amp;#039; [[Boxhohn-Eiche (Wahner Heide)|Boxhohn-Eiche]] zwischen [[Altenrath (Troisdorf)|Altenrath]] und [[Rösrath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naherholungsziel für die Stadtbevölkerung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Lebensgefahr.jpg|250px|mini|Lebensgefahr im Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von Protesten der Zivilbevölkerung wurde das 1967 deklarierte &amp;#039;&amp;#039;militärische [[Sperrgebiet]]&amp;#039;&amp;#039; ab 1978 an den Wochenenden für Erholungssuchende geöffnet. Ab 2004 ist die Wahner Heide wieder an jedem Wochentag zugänglich, wenn auch ausschließlich auf dem markierten Wegenetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Heidegebiet wegen der bisherigen militärischen Nutzung noch vielfach mit [[Munition]] belastet ist, finden sich neben den Schildern mit Hinweisen auf das Naturschutzgebiet auch Schrifttafeln, die auf die drohende Lebensgefahr hinweisen und deshalb mahnen, die markierten Wege nicht zu verlassen. Im Süden der Wahner Heide weisen zusätzliche Beschilderungen auf den dortigen Status des Bundeswehr-Standortübungsplatzes hin. Ein Teil ist [[Militärischer Sicherheitsbereich]], der nicht unbefugt betreten werden darf. Der andere Teil ist [[Militärischer Bereich]], der lediglich während der Übungszeiten nicht betreten werden darf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.troisdorf.de/web/de/freizeit_kultur/Natur/wahner_heide/militaer.htm |titel=Militärische Nutzung |hrsg=Stadt Troisdorf |abruf=2021-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Schenkung]]svertrag vom 2. August 2013 ging die Wahner Heide am 13. August 2013 von der bisherigen Eigentümerin, der [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]], in das Eigentum der [[DBU Naturerbe]] über, einer Tochtergesellschaft der [[Deutsche Bundesstiftung Umwelt|Deutschen Bundesstiftung Umwelt]] (DBU), mit dem Ziel, das Gebiet dauerhaft für den Naturschutz und die Bevölkerung zu sichern. Nach Rückbau der letzten militärischen Anlagen, wie der belgischen Kaserne &amp;#039;&amp;#039;Camp Altenrath&amp;#039;&amp;#039;, wird die Wahner Heide voraussichtlich im Frühjahr 2014 vollständig ins Eigentum der &amp;#039;&amp;#039;DBU&amp;#039;&amp;#039; übergehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cms.dbu.de/media/120813044245a6ro.pdf |titel=Pressemitteilung. Wahner Heide: Wertvolles Naturgebiet für Zukunft gesichert. DBU Naturerbe GmbH neue Eigentümerin der Fläche in Nordrhein-Westfalen |hrsg=Deutsche Bundesstiftung Umwelt/DBU Naturerbe GmbH AZ 91568 |format=PDF |datum=2013-08-09 |abruf=2023-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Holger Maria Sticht: &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Kulturführer Wahner Heide.&amp;#039;&amp;#039; Gaasterland-Verlag, Düsseldorf 2005, ISBN 3-935873-07-7.&lt;br /&gt;
* Interkommunaler Arbeitskreis Wahner Heide (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wahner Heide. Eine rheinische Landschaft im Spannungsfeld der Interessen.&amp;#039;&amp;#039; Rheinland-Verlag, Köln 1989, ISBN 3-7927-1104-4.&lt;br /&gt;
* Hartmut Junker, Vera Junker: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahner Heide&amp;#039;&amp;#039; (Bildband). Wiehl, Gronenberg 2002, ISBN 3-88265-235-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|K-001|Wahner Heide (Köln)}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|GL-001K1|Wahner Heide (Rheinisch-Bergischer Kreis)}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|SU-003|Wahner Heide (Rhein-Sieg-Kreis)}}&lt;br /&gt;
* {{Natura2000-NRW |DE-5108-301 |Wahner Heide}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.bfn.de/natura-2000-gebiet/wahner-heide&lt;br /&gt;
   |titel=Die Wahner Heide&lt;br /&gt;
   |hrsg=Bundesamt für Naturschutz&lt;br /&gt;
   |werk=Natura 2000 Gebiete in Deutschland&lt;br /&gt;
   |abruf=2023-03-13&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.rbk-direkt.de/naturschutzgebiet-wahner-heide.aspx&lt;br /&gt;
   |titel=Die Wahner Heide&lt;br /&gt;
   |hrsg=Rheinisch-Bergischer Kreis&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-02-06&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.heideterrasse.net/&lt;br /&gt;
   |titel=Die Bergische Heideterrasse&lt;br /&gt;
   |hrsg=Bündnis Heideterrasse e. V.&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-02-06&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.auge-und-ohr.de/galerietroisdorf/wahnerheide/wahnerheide.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Wahner Heide&lt;br /&gt;
   |hrsg=Alex We Hillgemann&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-02-06&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=Fotografien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Köln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk Köln-Porz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum der Niederrheinischen Bucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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