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	<title>Wahlverhalten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:30:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wahlverhalten&amp;diff=260904&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-06-04T13:16:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Keinerlei Belege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlverhalten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Wählerverhalten&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet das auf Machtverteilung und Machtentzug gerichtete [[Verhalten (Psychologie)|Verhalten]] von [[Wahl|Wählern]] durch Bewertung und Selektion von Personen-, Programm- und Parteienalternativen. Das Wahlverhalten und seine Bestimmungsfaktoren sind wissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand der [[Wahlforschung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer-Olaf Schultze |url=https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202206/waehlerverhalten/ |titel=Wählerverhalten |sprache=de |abruf=2024-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politikwissenschaft untersucht das Wahlverhalten im Rahmen der empirischen Wahlforschung. Dieses Teilgebiet der Politikwissenschaft ist für Parteien und Medien von sehr großem Interesse und deswegen sehr gut erforscht.&lt;br /&gt;
Die empirische Wahlforschung untersucht, welche Einflüsse auf die Entscheidung des Wählers einwirken.&lt;br /&gt;
Grob unterschieden seien hier:&lt;br /&gt;
* rationale oder emotionale Elemente&lt;br /&gt;
* kurzfristige oder langfristige Einflüsse&lt;br /&gt;
* Erfahrungen oder Erwartungen&lt;br /&gt;
* individuelle Entscheidungen oder Gruppenentscheidungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärungsansätze ==&lt;br /&gt;
Vier Erklärungsansätze bestimmen heute das Bild der Forschung, sie sind zum Teil konträr angelegt, zum Teil bauen sie aufeinander auf:&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;sozialstrukturellen Ansätze&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;soziologische&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;gruppentheoretische&amp;#039;&amp;#039; Ansätze) beanspruchen, die Wahlentscheidung des Wählers zugunsten einer bestimmten politischen Alternative an Merkmalen der Sozialstruktur wie Lebensalter, Geschlecht, oder dem sozialen Kontext wie Berufsstatus- und -zugehörigkeit, religiöse Prägung oder Wohnortgröße festzumachen. Hierzu entwickelte insbesondere die US-amerikanische Wahlforschung mit den mikro- und makrosoziologischen Ansätzen Erklärungsmuster, die zwischen der verhaltensbestimmenden sozialen Gruppengröße unterscheiden. Außerdem bedient sich die Wahlforschung der [[Cleavage-Theorie]] von [[Seymour Martin Lipset|Lipset]] und [[Stein Rokkan|Rokkan]] zur Erklärung von Parteibindungen über gesellschaftliche Konfliktlinien.&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;sozialpsychologische Ansatz&amp;#039;&amp;#039;, auch [[Ann Arbor-Modell|Ann Arbor-]] oder Michigan-Modell genannt, deutet Wahlverhalten durch politische Einstellungen. Dafür sind sowohl aufbauend auf dem sozialstrukturellen Ansatz eine langfristig prägende Parteiidentifikation, als auch Einstellungen zu politischen Themen und Sachfragen, sowie die persönlichen Profile der Spitzenkandidaten, die jeweils die Wahlentscheidung erst kurzfristig im Wahlkampf beeinflussen, verhaltensbestimmend.&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;Rational-Choice-Ansatz&amp;#039;&amp;#039; bzw. Modell des rationalen Wählers: Der Mensch entscheidet vornehmlich nutzenorientiert. Sein persönlicher, ökonomischer Vorteil ist die einzige Entscheidungsgrundlage.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Modell der sozialen Milieus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungstendenzen im Wahlverhalten ==&lt;br /&gt;
Das Wahlverhalten der wahlberechtigten [[Bürger]] hat sich in den letzten Jahren stark verändert.&lt;br /&gt;
[[Politiker]] und [[Wissenschaftler]] beklagen eine stetig sinkende [[Wahlbeteiligung]].&lt;br /&gt;
Ursachen für verändertes Wahlverhalten:&lt;br /&gt;
* [[Gesellschaft (Soziologie)|gesellschaftlicher]] Wandel, Individualisierung und Wertewandel&lt;br /&gt;
* historischer Wandel, welcher veränderte Ansprüche an die Politik zur Folge haben könnte&lt;br /&gt;
* dadurch, dass die [[Politik]] nicht genügend auf die veränderten Strukturen eingeht, entsteht immer mehr mangelndes politisches Interesse, was [[Politikverdrossenheit]] ausdrückt&lt;br /&gt;
* durch den medialen Wandel werden politische [[Skandal]]e mehr und einfacher deklariert.&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist die [[Globalisierung]] (auch Veränderung der [[kultur]]ellen Werte) und der ökonomische Wandel wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl-Rudolf Korte]], Wahlen in Deutschland, Bonn 2013&lt;br /&gt;
* [https://www.bpb.de/lernen/grafstat/grafstat-bundestagswahl-2017/252823/m-04-02-theorien-zum-waehlerverhalten Theorien zum Wählerverhalten], bpb 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlung und Verhalten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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