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	<title>Waginger See - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waginger_See&amp;diff=158244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mef.ellingen am 14. April 2026 um 16:50 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem See in Bayern. Zum gemeindefreien Gebiet im Landkreis Traunstein in Bayern siehe [[Waginger See (gemeindefreies Gebiet)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Waginger See&lt;br /&gt;
|BILD = Aerial image of the Waginger See (view from the southeast).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Waginger See von Südosten&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47/56/19/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 12/46/39/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Bayerisches Alpenvorland|bayer. Alpenvorland]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Tachinger See]], [[Tenglinger Bach]], [[Höllenbach (Waginger See)|Höllenbach]], [[Schinderbach (Götzinger Achen)|Schinderbach]], Laubenbach&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Götzinger Achen]] → [[Salzach]] → [[Inn]] → [[Donau]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = Tettenhausen&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Waging am See]], [[Petting (Gemeinde)|Petting]], [[Taching am See]], [[Kirchanschöring]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 442.12&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 6.61&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;[https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/11_bayern.pdf Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 11 Bayern (PDF; 1,7 MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 6.238&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 1.763&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 90400000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 27.0&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 13.7&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT = 8.1&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 163.66&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = mit dem [[Tachinger See]] verbunden&lt;br /&gt;
|BILD1 = Waginger See.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Waging und Waginger See auf Postkarte von 1900&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waginger See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein See im östlichen [[Landkreis Traunstein]] im [[Rupertiwinkel]], der mit dem [[Tachinger See]] zusammenhängt. Er ist 6,6&amp;amp;nbsp;km lang und bis zu 1,8&amp;amp;nbsp;km breit. Er ist eingebettet in eine Hügellandschaft, die mit Feldern und Wiesen überzogen ist. Der Waginger See bildet zusammen mit dem Tachinger See das [[Waginger See (gemeindefreies Gebiet)|gemeindefreie Gebiet Waginger See]] im Landkreis Traunstein. An das Ufer des Waginger Sees grenzen die Gemeinden [[Waging am See]] im Westen und Nordosten, [[Taching am See]] im Norden, [[Kirchanschöring]] im Osten sowie [[Petting (Gemeinde)|Petting]] im Süden. Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern, für dessen Verwaltung die [[Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen]] zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Apian - Bairische Landtafeln von 1568 - Tafel 19.jpg|mini|links|[[Philipp Apian]]s Landtafel 19 (1568): Der &amp;#039;&amp;#039;Tahensee&amp;#039;&amp;#039; ohne sichtbare Einschnürung zwischen Waginger und Tachinger See]]&lt;br /&gt;
Der Waginger See ist vom nördlich gelegenen Tachinger See nur durch eine bei Tettenhausen überbrückte Einschnürung getrennt. Diese Engstelle wird durch eine [[Halbinsel]] gebildet, die von Westen in den See reicht und die auf alten Karten als &amp;#039;&amp;#039;Auerzipfel&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet ist (nach dem nahegelegenen [[Einöde|Einödhof]] &amp;#039;&amp;#039;Au&amp;#039;&amp;#039; und früher &amp;#039;&amp;#039;Auerbauer&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?zoom=12&amp;amp;lang=de&amp;amp;topic=ba&amp;amp;bgLayer=historisch&amp;amp;E=779502&amp;amp;N=5318037&amp;amp;crosshair=marker&amp;amp;catalogNodes=122 Historische Flurkarte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde im [[19. Jahrhundert]] durch Seeabsenkung (mittels Verlegung und Tieferlegung des Abflusses) und Aufschüttung vom Osten her so weit verengt (von rund 155 auf 20 Meter), dass der Bau einer Brücke ermöglicht wurde. Über die Brücke führt die [[Kreisstraße]] TS&amp;amp;nbsp;26, zugleich die Hauptstraße der Gemeinde Waging, die ab Ostufer (Ortsteil Tettenhausen) örtlich Hauptstraße genannt wird. Auf [[Philipp Apian]]s Landtafel von 1568 ist der &amp;#039;&amp;#039;Tahensee&amp;#039;&amp;#039; (dort Bezeichnung für den Tachinger See und den Waginger See) noch ohne markante Einschnürung eingezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wassertemperaturen von 27 °C im Sommer ist der Waginger See der wärmste See Oberbayerns. Wegen der Trennung an der Engstelle unterscheiden sich der Waginger See vom Tachinger See unter anderem in der Durchschnittstemperatur und im [[pH-Wert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See friert auch heute noch in strengen Wintern zu. Bis in die 1960er Jahre war das fast alljährlich der Fall. Der Waginger See friert wegen der höheren Durchschnittstemperatur und wohl auch wegen größerer Strömungen einige Tage später zu als der Tachinger See. Nur bei lang andauernden und extrem strengen Winterhochwetterlagen erfolgt dies über die gesamte Breite (zwischen Kühnhausen und Gaden) mit einer tragfähigen Eisdicke.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonnenaufgang-waginger-see.jpg|alt=Sonnenaufgang Waginger See|mini|links|Sonnenaufgang am Waginger See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespeist wird der See aus mehreren Bächen. Die größten sind der [[Schinderbach (Götzinger Achen)|Schinderbach]] und der [[Höllenbach (Waginger See)|Höllenbach]]. Diese Zuflüsse liegen, wie auch [[Zintenbach]], Ötzbach und Wiener Graben im Westen. Im Osten ist nur der Laubenbach zu nennen. Außerdem erfolgt Zufluss durch die Engstelle vom Tachinger See, den seinerseits eine Reihe von Bächen speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele [[Alpenrandsee]]n wurde durch Gletscher der [[Würmeiszeit|letzten Eiszeit]] das Landschaftsprofil im [[Zungenbecken]]bereich des [[Salzachgletscher]] so geformt, dass Waginger und Tachinger See entstehen konnten. Von einem ehemals ausgedehnten Seengebiet der nahen Umgegend, dessen Wasserspiegel um ca. 20&amp;amp;nbsp;m höher als heute lag, sind neben dem [[Abtsdorfer See]], dem langsam verlandenden [[Weidsee (Petting)|Weidsee]] und dem schon in historischer Zeit verlandeten [[Schönramer Filz]], beide südlich von [[Petting (Gemeinde)|Petting]] gelegen, im [[Rupertiwinkel]] nur der Tachinger See und Waginger See übriggeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Seinen Namen erhielt der See vom heutigen Luftkurort Waging am See. Zur Zeit der Namensgebung war die Bezeichnung „am See“ für den Ort Waging berechtigt, heute ist sie jedoch als historisch zu werten und geographisch irreführend: 1867 wurde der Abfluss des Sees, die dem Südende des Sees bei Petting entströmende und bei Tittmoning in die [[Salzach]] mündende [[Götzinger Achen]], tiefergelegt, um Land zu gewinnen, so dass der Seespiegel um ganze zwei Meter sank. Dadurch liegen nun alle Orte außer Tettenhausen, das am östlichen Steilhang an der Engstelle zwischen beiden Seen liegt, vom Seeufer deutlich abgerückt an den umliegenden meist sanft ansteigenden Hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischfauna ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der schnellen Erwärmung des Sees ist die Produktivität des Fischbestandes sehr groß, vor allem [[Hecht]]e, [[Karpfen]], [[Zander]] und [[Aale]] können hohe Gewichte erreichen. Da die einmündenden Bäche kein kaltes und sauerstoffreiches Wasser führen, kommen [[Salmoniden]] wie [[Bachforelle]]n und [[Bachsaibling]]e im Waginger See kaum vor.&lt;br /&gt;
Großhechte im Waginger See sind wenig standorttreu, da sie sich im Freiwasser auf die Jagd von [[Coregonus|Renkenschwärmen]] spezialisiert haben. Neben vielen kleinwüchsigen [[Flussbarsch]]en, deren Bestände stark [[Verbuttung|verbuttet]] sind, treten [[Weißfische]] wie [[Brasse (Fisch)|Brachsen]], [[Döbel]], [[Rotauge]]n und [[Rotfeder]]n massenhaft auf. In den zahlreichen Seerosenfeldern und verkrauteten Abschnitten der Uferregion kommen auch [[Schleie]]n vor, die hauptsächlich in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv werden und auf Nahrungssuche gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;BLINKER 1/2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Berufsfischer und Inhaber der Waginger Seefischerei Robert Kneidl belieferte selbst Papst Johannes Paul II. mit [[Karpfen]] zur [[Silvester]]zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-618953&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Esser |url=https://www.welt.de/print-wams/article618953/Karpfen-fuer-den-Papst.html |titel=Karpfen für den Papst |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2000-12-23 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seeschwankungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seiches Wagingersee Tachingersee.jpg|mini|Tiefenkarte von Waginger und Tachinger See mit Knoten div. [[Seiche|Seeschwankungen]] (1905)]]&lt;br /&gt;
[[Anton Endrös (Pädagoge)|Anton Endrös]] untersuchte 1905 die [[Seiche|Seeschwankungen]] des Waginger und des Tachinger Sees. Er fand dabei über 10 [[Schwingung]]en unterschiedlicher [[Periode (Physik)|Dauer]]. Die größte Schwankung betrug 75 mm, wobei meist die doppelte [[Amplitude]] unter 18 mm blieb. Die längste [[Stehende Welle|uninodale Längsschwingung]] erstreckt sich über beide Seen und weist eine mittlere Dauer von 62 Minuten auf, wobei der Knoten zwischen beiden Seeeinschnürungen liegt.&lt;br /&gt;
Der Waginger See wies eine eigene uninodale Längsschwingung von ca. 17 Minuten mittlerer Dauer sowie eine binodale Schwingung mit ca. 12 Minuten auf. Gefunden wurden auch mehrknotige Schwingungen, alle unter 10 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Seen in Bayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Endrös (Pädagoge)|Anton Endrös]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Seiches des Waginger-Tachingersees&amp;#039;&amp;#039;, Sitzungsberichte der Mathematisch-Physikalischen Klasse der K. B. Akademie der Wissenschaften zu München, Band XXXV, Jahrgang 1905, Seite 447–476&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.waginger-see.de/ Offizielle Präsentation der Urlaubsregion um den Waginger See: www.waginger-see.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.waging.de/ Offizielle Internetpräsentation der Gemeinde Waging am See]&lt;br /&gt;
* [https://www.taching.de/ Offizielle Internetpräsentation der Gemeinde Taching am See]&lt;br /&gt;
* [https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/seen/objekte/waginger.htm Waginger See] auf der Website der Bay. Schlösserverwaltung&lt;br /&gt;
* [http://www.region-suedostoberbayern.bayern.de/files/RP18_Karten_PDF/RP18_Karte_3b_Seeuferkonzept_Stand_18.04.02_v.pdf Tiefenlinienkarte des Waginger Sees]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4078999-8|VIAF=234598559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Götzinger Achen|SWaginger See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Traunstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waginger See (gemeindefreies Gebiet)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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