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	<title>Waggonfabrik Fuchs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waggonfabrik_Fuchs&amp;diff=107039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Letov am 30. März 2026 um 10:53 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-30T10:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Waggonfabrik Fuchs share certificate.jpg|mini|Aktie der Waggonfabrik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:187 012 Wernigerode Hochschule Harz 08.06.12.JPG|mini|Fuchs-[[Triebwagen]] [[HSB 187 012|187 012]], Baujahr 1955, im Hp Wernigerode Hochschule Harz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brohltalbahn04.jpg|mini|Fuchs-[[Triebwagen]] [[WEG T30 und T31|VT 30]], Baujahr 1956, z.&amp;amp;nbsp;Zt. bei der [[Brohltalbahn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:J-Triebwagen Schwanheim 01052009.JPG|mini|[[Kriegsstraßenbahnwagen|KSW]] von Fuchs ([[Fahrzeuge der Straßenbahn Frankfurt am Main#I|J-Triebwagen]] 580) im [[Verkehrsmuseum Frankfurt am Main|Frankfurter Verkehrsmuseum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahnmuseum Nördlingen Abteilwagen 4. Klasse.jpg|mini|Abteilwagen [[Wagenklasse#Weitere Entwicklung|4. Klasse]] der DRG im [[Bayerisches Eisenbahnmuseum|Bayerischen Eisenbahnmuseum]] in [[Nördlingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waggonfabrik Fuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Wagen-Fabrik H. Fuchs&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Unternehmen]] mit [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] in [[Heidelberg]], das von 1862 bis 1957 Schienenfahrzeuge, Brücken und sonstigen Eisenbahnbedarf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; hauptsächlich jedoch [[Eisenbahnwagen]] und [[Straßenbahn]]en herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die 1844 von [[Johann Schäfer (Unternehmer)|Johann Schäfer]] in Heidelberg gegründete Waggonfabrik südlich des Hauptbahnhofs in der [[Weststadt (Heidelberg)|Weststadt]] wurde nach dessen Tod 1861 an [[Heinrich Fuchs (Fabrikant, 1820)|Heinrich Fuchs]] verkauft, der am 2.&amp;amp;#8239;April 1862 die &amp;#039;&amp;#039;Waggonfabrik Heinrich Fuchs&amp;#039;&amp;#039; gründete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot;&amp;gt;Bernhard König: [https://www.kastenlok.de/efh/fzbau/hauptteil_fzbau.htm &amp;#039;&amp;#039;Schienenfahrzeugbau in Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;] auf kastenlok.de, 24. November 2011, abgerufen am 20. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls noch 1862 wurde die Waggonfabrik Hartmann &amp;amp; Lindt übernommen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.s197410804.online.de/Personen/FuchsHsen.htm &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Fuchs &amp;amp;#91;d. Ä.&amp;amp;#93;&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des Heidelberger Geschichtsverein, abgerufen am 20. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; die ab 1845 in der Heidelberger Altstadt [[Badische VIII (alt)|eine Lok für die badische Staatsbahn]] gebaut hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Heinrich Fuchs übernahm 1884 sein Sohn Karl Fuchs das Unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; Eine Erweiterung um zwei neue Werkhallen genehmigte die Stadt Heidelberg ihm im Jahr 1897 nur auf Widerruf, da sie das Unternehmen zu einem Umzug bewegen wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; Auch wegen der geplanten Verlegung des Hauptbahnhofs wurde die Fabrik bis 1902 in den damaligen Nachbarort und heutigen Stadtteil [[Rohrbach (Heidelberg)|Rohrbach]] auf ein 14&amp;amp;#8239;ha großes Gelände am dortigen Bahnhof verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; Die Umwandlung zur [[Aktiengesellschaft]] unter der [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;H.&amp;amp;nbsp;Fuchs Waggonfabrik AG&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1899. Das Unternehmen hatte damals etwa 800 Mitarbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; Neben Eisenbahnwagen wurden in der Anfangszeit auch Brücken und andere Teile für [[Bahnanlage|Eisenbahnanlagen]] gebaut. Hauptabnehmer der Waggons waren bis zum Ersten Weltkrieg die [[Badische Staatseisenbahnen|Badischen Staatseisenbahnen]], darüber hinaus wurden auch andere Staats- und Privatbahnen beliefert. Nach anderen Quellen erfolgte der Börsengang des Unternehmens im Jahr 1908.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1901 begann die Produktion von Straßenbahnen. Abnehmer waren unter anderem die [[Elektrische Straßenbahn Heidelberg–Wiesloch]], [[Straßenbahn Heidelberg|Heidelberger Straßen- und Bergbahn]] (HSB), [[Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft]] (OEG), [[Rhein-Haardtbahn GmbH|Rhein-Haardtbahn]] (RHB). Auch [[U-Bahn]]-Züge für die [[U-Bahn Berlin|Berliner U-Bahn]] sowie der [[DR-Baureihe ET 91|Gläserne Zug]] wurden gefertigt. Ein Höhepunkt war in den 1930er Jahren der Bau (zumindest einiger Waggons) des persönlichen [[Asien (Zug)|Sonderzugs]] von [[Hermann Göring]], bei dessen Innenausbau die edelsten exotischen Hölzer Verwendung fanden, die man bekommen konnte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Palisander]] und sehr seltene [[Mahagonigewächse|Mahagoni]]-Arten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstand das Unternehmen nur mit großen Verlusten, mehrfach mussten nahezu alle [[Arbeiter]] entlassen oder der Betrieb eingestellt werden. Nach dem Krieg hatte das Unternehmen mit etwa 1200 Mitarbeitern im Jahr 1925 die Hälfte der Mitarbeiter verloren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; Teilweise wurde versucht, auf andere Produkte wie [[Sattelzug|Sattelschlepper]] oder [[Bagger]] auszuweichen, was jedoch nur wenig Erfolg brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1922 wurden mehrere neue Werkhallen für den Bau von Reisezugwagen mit stählernen Wagenkästen errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde die Waggonfabrik Fuchs Mitglied der [[Eisenbahn-Liefergemeinschaft|Eisenbahnwagen-Liefergemeinschaft GmbH (EISLIEG)]] mit Sitz in Düsseldorf, zusammen mit den Waggonbau-Unternehmen [[Dessauer Waggonfabrik]], [[Düsseldorfer Eisenbahnbedarf|Düsseldorfer Eisenbahnbedarf vorm. Carl Weyer &amp;amp; Co.]], [[Siegener Eisenbahnbedarf]], [[Waggonfabrik Uerdingen]] und [[Wegmann &amp;amp; Co.]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Eisenbahnwesen der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Hobbing, Berlin 1923, {{DNB|560445911}}, Seite 480 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später traten auch die [[Waggon- und Maschinenbau Görlitz|Waggon- und Maschinenbau AG (WUMAG)]] in [[Görlitz]] und die [[Gottfried Lindner AG]] in (Halle-)[[Ammendorf (Halle)|Ammendorf]] dem Verbund bei. Dieser Waggonbau-Konzern war mit einer Produktionskapazität von jährlich 18.000 bis 20.000 Fahrzeugen die größte und leistungsfähigste Gruppe innerhalb der deutschen Waggonbau-Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Waggonfabrik [[Gebr. Schöndorff]] wurde 1929 eine [[Insolvenz]] des Unternehmens verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; Ende August hatte es wieder ein fünffaches der etwa hundert Mitarbeiter, die Anfang des Jahres 1929 noch vorhanden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waggonfabrik Fuchs beschäftigte während des Zweiten Weltkriegs diverse [[Zwangsarbeit]]er. Am 8. Mai 1944 wurden fünf sowjetische Zwangsarbeiter hingerichtet; dies war 2015 Anlass für die Errichtung eines Mahnmals auf dem ehemaligen Fabrikgelände.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.michael-lingren.de/Michael%20Lingren%20Mahnmal%20zur%20Erinnerung%20an%20fuenf%20ermordete%20Zwangsarbeiter%20in%20Heidelberg-Rohrbach%20Pressemitteilungen.html |titel=Website von Michael Lingrên |abruf=2021-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1944 bis 1949 lieferte die Waggonfabrik 30 sogenannte Kriegsstraßenbahnen Type A  an die Verkehrsbetriebe Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Type_A_(1944-1975) |titel=Type A (1944-1975) |werk=Strassenbahn Journal |datum=2025 |sprache=de |abruf=2025-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1930 von der [[Westwaggon|Vereinigung Westdeutscher Waggonfabriken AG]] (Westwaggon) übernommene Aktienmehrheit wurde 1940 an die [[Dillinger Hütte]] verkauft, die wegen ihrer Lage im [[Saarland]] 1957 die Anteile an Fuchs zur [[Devisen]]beschaffung an die [[International Harvester Company]] verkaufte, die die [[Produktion]] auf [[Mähdrescher]] umstellte. 1983 wurde die Fabrik an die &amp;#039;&amp;#039;Dresser Europe SA&amp;#039;&amp;#039; verkauft, und 1989 weiter an die [[Furukawa Group]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; 1995 wurde die Produktion im Rohrbacher Werk eingestellt, das fortan nur noch als Auslieferungslager diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; Auf einem etwa 100.000 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Waggonfabrik Fuchs entstand ab 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;efh-fahrzeugbau&amp;quot; /&amp;gt; die Wohnsiedlung „Quartier am Turm“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.conceptaplan.de/de/referenzen-expose/Quartier-am-Turm/84582077 Website von conceptaplan]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://immobilien-kompass.capital.de/heidelberg/rohrbach |text=Immobilien-Kompass |wayback=20160720192619}} auf capital.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem letzten Generaldirektor Heinrich Fuchs, Ehrenbürger von Heidelberg, starb 1970 die Unternehmerfamilie im Mannesstamm aus. In [[Rohrbach (Heidelberg)|Heidelberg-Rohrbach]] ist eine Straße vom ehemaligen Werksgelände zum Zentrum nach Heinrich Fuchs benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Erhard Lessing]]: &amp;#039;&amp;#039;Triebwagen-Design aus Heidelberg – Die H. Fuchs Waggonfabrik AG.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Blum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pioniere aus Technik und Wirtschaft in Heidelberg&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg, Sonderveröffentlichung, Bd. 12). Shaker, Aachen 2000, ISBN 3-8265-6544-4, S. 26–41.&lt;br /&gt;
* Bernhard König: &amp;#039;&amp;#039;Die Waggonfabrik Heinrich Fuchs in Heidelberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Bundesverbands Deutscher Eisenbahnfreunde e.&amp;amp;nbsp;V. 1990.&amp;#039;&amp;#039; ({{ZDB|628687-2}}), S. 126–137.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Waggonfabrik Fuchs}}&lt;br /&gt;
* Bernhard König: &amp;#039;&amp;#039;Schienenfahrzeugbau in Heidelberg&amp;#039;&amp;#039; auf der [https://www.ef-heidelberg.de/ Website der Eisenbahnfreunde Heidelberg]&lt;br /&gt;
* [https://rhein-neckar-industriekultur.de/objekte/ehemalige-waggonfabrik-fuchs-wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Waggonfabrik Fuchs&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des Vereins Rhein-Neckar-Industriekultur&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/042846|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Lkw- und Omnibusmarken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/22/55/N|EW=8/40/37/E|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Eisenbahnhersteller|Fuchs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Straßenbahnhersteller|Fuchs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Heidelberg)|Fuchs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohrbach (Heidelberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Letov</name></author>
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