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	<title>Waggonbau Bremen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:29:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waggonbau_Bremen&amp;diff=2337321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwca: - Überarbeiten: Zahl der Beschäftigten nicht bekannt, Zusammenhänge sind jetzt klarer dargestellt, Inhaltsverzeichnis jetzt weiter vorne</title>
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		<updated>2025-07-21T16:23:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- Überarbeiten: Zahl der Beschäftigten nicht bekannt, Zusammenhänge sind jetzt klarer dargestellt, Inhaltsverzeichnis jetzt weiter vorne&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Geschichte des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waggonbaus in Bremen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; begann in den 1880er Jahren mit der Wagenbauanstalt in [[Walle (Bremen)|Walle]] für eine [[Pferdebahn]] und endete in den 1990er Jahren mit dem Konkurs der&amp;#039;&amp;#039; Bremer Waggonbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wagenbauanstalt Walle ==&lt;br /&gt;
Die Wagenbauanstalt Walle wurde von der &amp;#039;&amp;#039;Großen Bremer Pferdebahn&amp;#039;&amp;#039; betrieben, um einerseits für den eigenen Bedarf, aber auch im Auftrag für andere Firmen, Pferdebahnwagen herzustellen. So wurden u.&amp;amp;nbsp;a. auch für das Konkurrenzunternehmen, die [[Straßenbahn Bremen#Pferdebahn|&amp;#039;&amp;#039;Actiengesellschaft Bremer Pferdebahn&amp;#039;&amp;#039;]], Fahrzeuge gebaut.&lt;br /&gt;
Bis heute erhalten geblieben ist ein 1888 gebauter Wagen, der 2007 als Gartenlaube wiederentdeckt wurde und restauriert im Depot des &amp;#039;&amp;#039;Freunde der Bremer Straßenbahn e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fdbs.net/triebwagen-917-2-2/ |titel=Pferdebahnwagen 23 – Freunde der Bremer Straßenbahn e. V. |werk=fdbs.net |abruf=2022-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Norddeutsche Waggonfabrik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Norddeutsche Waggonfabrik 1920.jpg|mini|Fabrikschild der Norddeutschen Waggonfabrik aus dem Jahr 1920]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1907 gründeten Kaufleute und Industrielle wie [[Sigmund Meyer (Ingenieur)|Sigmund Meyer]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|17|373|374|Sigmund Meyer (genannt Hans Sigismund)|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|138371504}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeinsam mit einer [[Remscheid]]er Stahlfirma und der Bremer Straßenbahn die &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Waggonfabrik&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Nordwaggon&amp;#039;&amp;#039; genannt) in [[Bremen-Hastedt]] in der [[Pfalzburger Straße (Bremen)|Pfalzburger Straße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Lieferung bestand aus 40 Straßenbahntriebwagen für die soeben elektrifizierte [[Straßenbahn Bremerhaven]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Homann |url=https://busse-weser.org/download/Bremerhavens_Nahverkehr_Chronik.pdf |titel=Bremerhavens Nahverkehr, Chronik |werk= |hrsg= |datum= |seiten=312; Datum: Freitag, 23.02.2007 |format=PDF |offline= |archiv-url= |archiv-datum=2021-03-16 |abruf=2021-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Zum Programm gehörten neben Straßenbahnwagen u.&amp;amp;nbsp;a. auch Triebwagen für Voll- und Nebenbahnen, Personenwagen, [[Güterwagen]], Postwagen und Kühlwagen.&lt;br /&gt;
Geliefert wurde an Straßen- und Eisenbahnen in Deutschland, in die Niederlande, Schweden, Finnland&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | offline=1 | abruf= 2024-02-18 | url=https://www.hel.fi/hkl/fi/Raitiovaunulla/kalusto/hkl-91-120 | titel= Von der Stadt Helsinki 2018 angebotener Straßenbahnwagen von 1923–1925}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Dänemark, Polen und Argentinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 versuchte sich die Norddeutsche Waggonfabrik im Bau von Straßenfahrzeugen: Es entstand ein Lieferwagen mit 1&amp;amp;nbsp;to Nutzlast unter dem Namen „MAKO Volkssauto“. Das vierrädrige Fahrzeug war ein Frontlenker mit unter der Fahrersitzbank eingebautem Zweizylinder-Boxermotor der Firma Helios: [[Zylinderbohrung|Bohrung]] × [[Kolbenhub|Hub]] 72 × 120&amp;amp;nbsp;mm, also 976&amp;amp;nbsp;cm³ [[Hubraum]]. Der Motor leistete 20&amp;amp;nbsp;PS bei 2800/min. Die Kraft ging über ein Dreiganggetriebe auf die differenziallose Hinterachse. Es entstanden 5 Stück, dann wurde der Bau wieder eingestellt&amp;lt;ref&amp;gt;Gebhardt, Lieferwagen S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahn.de/regional/view/mdb/alle/dbregio/ausfluege/niedersachsen/takt/eisenbahngeschichten/MDB67790-takt2008_1_waggonbau_bremen.pdf Auf Achse mit Waggons aus Bremen] (PDF; 582&amp;amp;nbsp;kB) Deutsche Bahn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wirtschaftskrisen und damit einhergehende Auftragsrückgänge führten 1929 zur Übernahme durch die Waggonfabrik [[Linke-Hofmann-Busch|Linke-Hofmann]] in Breslau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930&amp;amp;nbsp;wurde das Werk geschlossen. Einige Wagen der &amp;#039;&amp;#039;Norddeutschen Waggonfabrik&amp;#039;&amp;#039; sind bis heute in Museen erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde der Werkteil zwischen Pfalzburger Straße und Kraftwerkdeich an den Flugzeugbauer [[Focke-Wulf]]  verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Sand gebaut, S. 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hansa Waggonbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strab Brem 1963 419 2 Gröpelingen.jpg|mini|Kurzgelenktriebwagen GT4a (1963)]]&lt;br /&gt;
1946 entstand an gleicher Stelle die &amp;#039;&amp;#039;Hansa Waggonbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Zunächst begann man damit, kriegsbeschädigte Straßen- und Eisenbahnwagen instand zu setzen, später wurden neue Fahrzeuge gebaut. Zum Lieferprogramm gehörten vor allem Straßenbahnwagen, Personenwagen, Speise- und Schlafwagen, Postwagen und Güterwagen. Zu den bekanntesten Fahrzeugen gehören die universellen [[Schlafwagen]] des Typs U-Hansa (1957), die ersten Prototypen der [[n-Wagen]] (1958) und Teile der späteren Serienlieferung sowie die [[Gelenkwagen (Straßenbahn)#Kurzgelenkwagen|Kurzgelenk-Straßenbahnwagen]] vom Typ GT4 (1959), dessen Prinzip bis heute von der Waggonbauindustrie angewandt wird. Für [[Privatbahn]]en entstanden [[Dieseltriebwagen]] wie 1954 der zweiachsige [[HEG T 2|T2]] der [[Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rolf Löttgers|Titel=Die Kleinbahnzeit in Farbe|Auflage=|Verlag=Franckh’sche Verlagsbuchhandlung|Ort=Stuttgart|Jahr=1983|ISBN=3-440-05235-4|Seiten=100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgehende Aufträge zwangen das Unternehmen sich in den 1970er Jahren neue Aufgabenfelder zu suchen. So wurden unter anderem Schiffsausrüstungen und [[Container]] gebaut. Pläne für eine Wohnhaussiedlung in Containerbauweise wurden entwickelt. 1973&amp;amp;nbsp;wurde die GmbH in eine [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]] umgewandelt, musste aber 1975 [[Insolvenz]] anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bremer Waggonbau ==&lt;br /&gt;
Der einzig kostendeckende Bereich, die Reparatur von Eisenbahnwaggons, wurde als &amp;#039;&amp;#039;Bremer Waggonbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt.&lt;br /&gt;
Es wurden Waggons für die [[Deutsche Bundesbahn]] und britische und die amerikanische Armee sowie Straßenbahnwagen aus [[Köln]] und Bremen überholt. Man spezialisierte sich und erarbeitete sich einen guten Ruf in der Restaurierung von hochwertigen Reisezugwagen auch für [[Museumsbahn]]en. Der Rückgang der Aufträge durch die britische Armee führte zum Konkurs des Unternehmens. Mit elf neu gebauten Wagen für die [[Inselbahn Langeoog|Langeooger Inselbahn]] im Jahr 1995 endete die Geschichte dieses Unternehmens. Heute befindet sich auf dem Werksgelände eine Schrottverwertungsfirma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Ausbesserungswerk Bremen-Sebaldsbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur &lt;br /&gt;
|Autor= Wolfgang Gebhardt&lt;br /&gt;
|Titel= Deutsche Lieferwagen und Transporter seit 1898&lt;br /&gt;
|Auflage= 1.&lt;br /&gt;
|Verlag= Motorbuch&lt;br /&gt;
|Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
|Datum= 2021&lt;br /&gt;
|ISBN= 978-3-613-04414-2&lt;br /&gt;
|Seiten=210&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Norddeutsche Waggonfabrik. In: Chris Steinbrecher: [https://www.chris-steinbrecher.de/bilder/2024/Auf_Sand_gebaut_Eine_kleine_Hastedter_Industriegeschichte.pdf Auf Sand gebaut. Eine kleine Hastedter Industriegeschichte] (2024). Download als PDF (45 MB, 420 Seiten), S. 149–164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Lkw- und Omnibusmarken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Eisenbahnhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Straßenbahnhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hemelingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walle (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
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