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	<title>Wagensteig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wagensteig&amp;diff=687673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knergy: /* Persönlichkeiten */ Relevanz nicht als Unternehmer gegeben, Unschöne Details werden nicht &quot;vergessen&quot;</title>
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		<updated>2026-02-01T10:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Relevanz nicht als Unternehmer gegeben, Unschöne Details werden nicht &amp;quot;vergessen&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wagensteig&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Buchenbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Wagensteig.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen von Wagensteig&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/59/4/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/2/46/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 513&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 639&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geodatenzentrum.de/geodaten/gnb_aufruf1a Suche] bei Geodatenzentrum.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-08-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79256&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07661&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Wagensteig.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wagensteig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemals selbstständige Gemeinde, welche durch [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Eingemeindung]] am 1. August 1973&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=508}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem Ortsteil der Gemeinde [[Buchenbach]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]] wurde, und aus zwei weilerartigen Siedlungen und Einzelhöfen besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/8092/Wagensteig+%5BAltgemeinde-Teilort%5D |titel=Wagensteig (Altgemeinde-Teilort) - Detailseite |werk=leo-bw.de |datum= |zugriff=2017-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name des Tals geht auf einen einzelnen Hof zurück. Er ging später über auf die durch den Ort führende [[Landesstraße]] L&amp;amp;nbsp;128, die den Buchenbacher Ortsteil Himmelreich mit [[St. Märgen]] verbindet, sowie auf den [[Wagensteigbach]], der durch das Wagensteigtal und damit auch durch den Ort führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Hof und Siedlung ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals im Jahr [[1125]] als &amp;#039;&amp;#039;Waginstat&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, wobei es sich hier um einen Personennamen handeln soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Jahr schlichtete Bischof [[Ulrich I. von Kyburg-Dillingen|Ulrich von Konstanz]] einen Streit zwischen der [[St. Gallus (Kirchzarten)|Galluskirche in Zarten]] und dem [[Kloster St. Märgen]] und bestimmte, dass der [[Zehnt]] bis zum Ort &amp;#039;&amp;#039;Waginstat&amp;#039;&amp;#039; dem Kloster gehören solle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buchenbach.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster hatte zwei Ämter im Tal des Wagensteigbaches errichtet, das um das Jahr 1270 als &amp;#039;&amp;#039;Freudenbach&amp;#039;&amp;#039; (Frôdenbach) bezeichnet wurde. Während das eine Amt von Schweinbrunnen bis zum „hof zu Waginstat“ reichte (dem heutigen {{Coordinate|NS=47.98549|EW=8.047491|type=landmark|region=DE-BW|name=Metzgerbauernhof|text=Metzgerbauernhof}}), verlief das andere von dort abwärts bis zum Diezenbach. Der Hof an der Einmündung des Herrenbach in den Wagensteigbach trennte die beiden Teile von Freudenbach und diente als [[Meierhof]] des Amtes Schweigbrunnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stülp103&amp;quot;&amp;gt;Stülpnagel, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1463 wechselte die [[Grundherrschaft]], als die Stadt Freiburg die Vogtei über das Kloster St. Märgen und die beiden „Täler“, Schweinbrunnen und Wagensteig erwarb. Nachdem bis 1496 auch Zarten und [[Kirchzarten]] freiburgerisch geworden waren, wurde die Gegend durch den Freiburger Talvogt in der nach ihm benannten [[Talvogtei]] in Kirchzarten verwaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stülp103&amp;quot; /&amp;gt; Da der Meierhof zum [[Fronhof|Selgut]] des Klosters gehörte, war er ein [[Freihof]], d.&amp;amp;nbsp;h. er war zins- und vogtssteuerfrei und unterstand nicht dem klösterlichen Herrenvogt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stülp103&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hatten die Bauern von Wagensteig und Umgebung den Auftrag den Durchzug von Soldaten zu verhindern. Im Jahr 1637 erschlugen die Bauern 32 Mann und einen Offizier der [[Cürassier-Regiment Braida|Piccolomini-Kürassiere]], als diese einen Durchbruch versuchten. Dies führte zu einer Strafzahlung von 1040 Reichstalern, die die Bauern zu entrichten hatten, woran sich auch die Herrschaft Sickingen und die Abtei St. Peter beteiligten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Freiburg im Breisgau. Stadt und Landkreis. Amtliche Kreisbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, 2, Rombach, Freiburg 1974, S. 1115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Personalmangel wurde im Jahr 2013 die Abteilung Wagensteig der Freiwilligen Feuerwehr aufgelöst und mit Buchenbach vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.badische-zeitung.de/buchenbach/aus-fuer-feuerwehr-in-wagensteig--76402254.html |titel=Buchenbach: Aus für Feuerwehr in Wagensteig |autor=Andreas Peikert |hrsg=Badische Zeitung |datum=2013-10-23 |zugriff=2017-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Buchenbacher [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2014|Kommunalwahl 2014]] gewann die [[Wählergruppe|Unabhängige Wahlgemeinschaft]] zwei Sitze in Gemeinderat. Da sie nur einen Kandidaten auf ihrer Liste ausgewiesen hatte, erhielt sie nur einen Sitz. Der zweite ihr zustehende Sitz blieb frei, obwohl Wagensteig laut Hauptsatzung der Gemeinde Buchenbach eine [[unechte Teilortswahl]] mit drei Sitzen zustand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.badische-zeitung.de/buchenbach/die-crux-mit-dem-dritten-mandat-fuer-wagensteig--85480723.html |titel=Buchenbach: Die Crux mit dem dritten Mandat für Wagensteig |autor=Markus Donner |hrsg=Badische Zeitung |datum=2014-05-28 |zugriff=2017-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Es sind&amp;lt;!-- Stand: 1975--&amp;gt; keine archäologischen Funde aus der Zeit der Kelten oder der Römer im Wagensteigtal bekannt. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass es bereits unbefestigte [[Saumpfad]]e gegeben hat, um das Gebirge in Richtung Osten zu überqueren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stülp&amp;quot;&amp;gt;Stülpnagel, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit reduziert der Freiburger Historiker Stülpnagel die Vermutung seines Kollegen [[Heinrich Schreiber (Historiker)|Heinrich Schreiber]], nach dem es eine keltisch-römische Straße gegeben haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und Universität Freiburg im Breisgau.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Wangler, Freiburg 1857, S. 11 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schreiber_gesch_stadt1/0019 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Otto von Eisengrein]] erwähnt ebenfalls eine keltisch-römische Straße durch Wagensteige.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto von Eisengrein: &amp;#039;&amp;#039;Der Schloßberg bei Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land. Jahresheft des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, 1882, S. 37 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1882/0051 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Tal führte dennoch eine der ältesten Durchgangsstraßen vom Neckar- und Donaugebiet über den Schwarzwald in das Rheintal:&amp;lt;ref name=&amp;quot;buchenbach.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.buchenbach.de/eip/pages/wagensteig.php |titel=Wagensteig - Ortsteil der Gemeinde Buchenbach im Schwarzwald |werk=buchenbach.de |zugriff=2017-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter wurde das Tal von den [[Zähringer]]n als Verbindungsstraße von [[Freiburg im Breisgau]] über den [[Schwarzwald]] nach Osten in Richtung auf die [[Baar (Landschaft)|Baar]] und nach [[Villingen-Schwenningen|Villingen]] ausgebaut, das 1326 von den [[Grafen von Fürstenberg]] an die [[Habsburg]]er übergegangen war. Im Jahr 1310 wird sie als „neuer Weg“ erwähnt, damit dürfte ein Neuausbau bzw. eine neue Trasse gemeint sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stülp103&amp;quot; /&amp;gt; Die Alternative zur Straße durch das Wagensteigtal war die Falkensteige, eine Umgehung der [[Höllental (Schwarzwald)|Höllentalschlucht]] auf der Seite der [[Burg Falkenstein (Höllental)|Burg Falkenstein]]. Sie führte einerseits zur [[Nessellachen]] und nach [[Breitnau]], jedoch auch zur Kirche [[St. Oswald (Höllental)|St. Oswald]] und der Gemeinde [[Steig (Breitnau)|Steig]]. Für die Falkensteige wird im Jahr 1306 erstmals ein Zoll erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stülp103&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juli 1340 schlossen Freiburg, Villingen und Rottweil ein [[Militärbündnis|Schutz- und Trutzbündnis]], das verlangte, die Bürger der Städte auf dem Gebiet der jeweils anderen Städte zu schützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schreiber2&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Freiburg im Breisgau&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Wangler, Freiburg 1857, S. 227 f. ([http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10021294-9 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wagensteigstraße war zu dieser Zeit verfallen und die Falkensteige nur als Saumpfad nutzbar, weswegen die Städte diesen Vertrag geschlossen haben sollen. Beim folgenden Ausbau der Straße durch das Wagensteigtal erlaubte der später von seinen Chorherren ermordete Abt Berchtold der Stadt Villingen die Straße über Klostergüter zu führen. Dafür erlangte er ehrenhalber das Villinger Bürgerrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Josef Baer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik über Straßenbau und Straßenverkehr in dem Großherzogtum Baden&amp;#039;&amp;#039;, Springer, Berlin 1878, S. 217 ({{Google Buch |BuchID=B_Z_BwAAQBAJ |Seite=PA214 |Hervorhebung=wagensteig gemarkung |Linktext=Vorschau}} und {{Google Buch |BuchID=EYI7AQAAMAAJ |Seite=PA129 |Hervorhebung= |Linktext=Volltext |Land=US}}); [[Joseph Bader|Josef Bader]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schicksale der ehemaligen Abtei S. Märgen im breisgauischen Schwarzwalde.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Diözesan-Archiv&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1866, S. 241f. ([http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6282/ Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1379 belehnte König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] Herzog [[Leopold III. (Österreich)|Leopold III.]], der am 29. November desselben Jahres Villingen und Freiburg beauftragte, die Straße derart zu unterhalten, dass jedermann vor Schaden und Unfall sicher sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schreiber2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde beim Graben eines Fundaments für ein Gebäude beim Metzgerbauernhof in einer Tiefe von ungefähr vier Metern eine ca. 60 cm dicke Steinsatzschicht mit Natursteinpflasterung gefunden, die mit einer Kohleschicht bedeckt und zur mittelalterlichen Straße zugehörig gewesen sein soll. Im Jahr 1975 sollen im Gelände zudem Straßenrückstände zu erkennen gewesen sein, die teilweise vier Fahrspuren umfassten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stülp102&amp;quot;&amp;gt;Stülpnagel, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1628 war die Straße durch das Wagensteigtal die „Hauptstraße“ in den Hochschwarzwald.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Josef Baer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik über Straßenbau und Straßenverkehr in dem Großherzogtum Baden&amp;#039;&amp;#039;, Springer, Berlin 1878, S. 218 ({{Google Buch   | BuchID   = EYI7AQAAMAAJ   | Seite    = PA129   | Linktext = Volltext   | Hervorhebung = 1628  | Land=US}}, [http://g-boll.de/Geschichte/Literatur/Chronik_ueber_Strassenbau_und_Strassenverkehr.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Österreich reduzierte im 18. Jahrhundert die Bedeutung dieser „alten Villinger Landstraße“, indem es einen dauerhaft benutzbaren Durchgang durch die Höllentalschlucht schuf. Grund waren der Verkehr und die Postverbindung zwischen den [[vorderösterreich]]ischen Gebieten im Breisgau und denen in Oberschwaben, Vorarlberg und Tirol.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stülp103&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alternative Verbindung zum Hochschwarzwald wurde in den Jahren 1862/63 als mögliche Teilstrecke der [[Höllentalbahn (Schwarzwald)|Höllentalbahn]] untersucht. Für den Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Hinterzarten und Wagensteig wurden 12 der für die Gesamtstrecke zwischen Freiburg und Donaueschingen geplanten 21,45 Millionen Goldgulden veranschlagt. Neben einer nur zwischen Buchenbach und Wagensteig zweispurig ausgebauten Strecke, sollte nach einer großen Schleife durch das Wagensteigtal (Längengewinn) der weltweit erste [[Kehrtunnel|Spiraltunnel]] die Höhendifferenz zu Breitnau und Hinterzarten überwinden. Die Fahrt 58600 Fuß zwischen Wagensteig und Hinterzarten hätte damit ungefähr vier Stunden gedauert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Wolfgang Scharf, Burkhard Wollny: &amp;#039;&amp;#039;Die Höllentalbahn. Von Freiburg in den Schwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. Eisenbahn-Kurier-Verlag, Freiburg im Breisgau 1987, ISBN 3-88255-780-X, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch wurde hier der steileren Strecke durch das Höllental der Vorzug gegeben, obwohl dadurch die steilste [[Normalspur]]-Bahn Deutschlands entstand&amp;lt;ref name=&amp;quot;transpress-1994-7&amp;quot;&amp;gt;Jens Freese, Alfred B. Gottwaldt: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahn durchs Höllental&amp;#039;&amp;#039;. Transpress-Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-344-70846-5, S.&amp;amp;nbsp;7, 90&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Teil der Strecke nur mit [[Zahnradbahn|Zahnstangen]] befahren werden konnte.&amp;lt;!-- [[Datei:Kehre.JPG|mini|Kehre der L 128 am Parkplatz Holzschlag, genannt &amp;quot;Schaubs Rank&amp;quot;]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verläuft von der Einmündung der Spirzenstraße ein Radweg parallel zur Landstraße nach Buchenbach und [[Kirchzarten]]. Von Kirchzarten bestehen über den [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#Radschnellweg nach Kirchzarten|Radschnellweg]], den [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#FR 1: Dreisamradweg|FR 1]] und den [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau#FR 8: Schützenallee, Lorettostraße|FR 8]] Anschlüsse nach Freiburg. Von Wagensteig aus verläuft ein separater Radweg zum [[Thurner (St. Märgen)|Thurner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich gehörte das gesamte Gebiet von Wagensteig zur (Kirch-)Zartener Pfarrei St. Gallus. Als im Jahr 1796 die Buchenbacher Pfarrei [[St. Blasius (Buchenbach)|St. Blasius]] von der Kirchzartener Pfarrei abgetrennt wurde, gelangte ein Teil von Wagensteig dorthin. Die Schweigbauern, Hinter- und Oberhöfe samt dem Berghäuslein gingen jedoch an die St. Märgener Pfarrei [[Mariä Himmelfahrt (St. Märgen)|Mariä Himmelfahrt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Weber (Heimatforscher)|Max Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarrei Kirchzarten.&amp;#039;&amp;#039; Nachtragsband zu Günther Haselier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchzarten. Geographie – Geschichte – Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Gemeinde Kirchzarten, Kirchzarten 1967, S. 86–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 16. Jahrhundert wird für Wagensteig erstmals ein [[Nikolaus von Myra|St.-Nikolaus]]-Patrozinium erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt; Die heutige Filialkapelle, die noch immer diesem Schutzheiligen der Pilger und Reisenden geweiht ist, soll erstmals 1470 erbaut worden sein. Ihre heutige Form erhielt die Kapelle um das Jahr 1600. Sie wurde mehrfach renoviert und bietet ungefähr Platz für 100 Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.badische-zeitung.de/buchenbach/wir-lieben-unsere-kapelle-sehr--119773988.html |titel=Buchenbach: &amp;quot;Wir lieben unsere Kapelle sehr&amp;quot; |autor=Josef Faller |hrsg=Badische Zeitung |datum=2016-03-21 |zugriff=2017-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Gläubigen gehören zur Kirchzartener Pfarrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Wappen zeigte „In gespaltenem Schild vorn in Gold (Gelb) ein roter Schrägbalken, hinten in von Silber (Weiß) und Rot geteiltem Feld ein Abtsstab in verwechselten Farben.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;buchenbach.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Dold]] (1919–2012), Kommandant im KZ Dautmergen, Unternehmer und seit 2002 Ehrenbürger von Buchenbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.badische-zeitung.de/buchenbach/ein-leben-fuer-die-gemeinschaft--63779736.html |titel=Buchenbach: Ein Leben für die Gemeinschaft |autor=Verena Pichler |hrsg=Badische Zeitung |datum=2012-09-15 |zugriff=2017-02-13}}; {{Internetquelle |url=http://www.frsw.de/heimatforscher1.htm#Oskar%20Hog%20in%20Buchenbach-Wagensteig%20gestorben |titel=Oskar Hog in Buchenbach-Wagensteig gestorben |autor= |hrsg=Badische Zeitung |datum=2006-11-22 |zugriff=2017-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Oskar Hog (1926–2006), Heimatforscher und Träger der Ehrenmedaille der Gemeinde Buchenbach, wurde auf dem Metzgerbauernhof geboren und dokumentierte dessen Besitzer seit 1502&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.frsw.de/heimatforscher1.htm#Heimatforscher%20Oskar%20Hog%20aus%20Wagensteig%2080%20Jahre%20alt |titel=Heimatforscher Oskar Hog aus Wagensteig 80 Jahre alt |autor=Monika Rombach |hrsg=Badische Zeitung |datum=2006-05-16 |zugriff=2017-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Oskar Saier]] (1932–2008), Erzbischof des Erzbistums Freiburg von 1978 bis 2002, wurde auf dem Vogtshof geboren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.badische-zeitung.de/buchenbach/gedenken-an-erzbischof-oskar-saier--14591257.html |titel=Der Künstler Daniel Rösch gestaltete ein Relief: Gedenken an Erzbischof Oskar Saier |autor= |hrsg=Badische Zeitung |datum=2009-05-04 |zugriff=2017-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiburg im Breisgau. Stadt und Landkreis. Amtliche Kreisbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, 2, Rombach, Freiburg 1974, S. 1108–1121.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Stülpnagel: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Wagensteigtal. Alte Straße und Metzgerbauernhof&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land. Jahresheft des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland&amp;#039;&amp;#039; Band 93, 1975, S. 101–106 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland1975/0103 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Ursula Huggle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat Buchenbach. Vom Kirchspiel zur Gemeinde; [Buchenbach, Falkensteig, Unteribental, Wiesneck, Wagensteig]&amp;#039;&amp;#039;. Buchenbach 1996, ISBN 3-922675-63-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/8092/Wagensteig+%5BAltgemeinde-Teilort%5D Wagensteig] auf leo.bw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4376480-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1125]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Buchenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
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