<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Waffenmuseum_Suhl</id>
	<title>Waffenmuseum Suhl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Waffenmuseum_Suhl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waffenmuseum_Suhl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T12:03:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waffenmuseum_Suhl&amp;diff=1969739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Geschichte */ Tippfehler korrigiert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waffenmuseum_Suhl&amp;diff=1969739&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-26T18:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thuringia Suhl asv2020-07 img02 Arms Museum.jpg|mini|Waffenmuseum Suhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waffenmuseum Suhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; präsentiert die technische Entwicklung der [[Handfeuerwaffe]]n im historischen Malzhaus mitten in der Stadt [[Suhl]]. Es zählt zu den bedeutendsten Spezialmuseen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-U1026-0300, Suhl, Fachwerkhaus.jpg|mini|Waffenmuseum Suhl, 1979]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinschloßbüchse.jpg|mini|[[Radschloss]]büchse im Waffenmuseum Suhl]]&lt;br /&gt;
Das ursprünglich Untere Malzhaus der Stadt wurde im Zuge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zerstört und im Jahr 1668 wegen der Feuergefahr direkt am Ufer der [[Lauter (Hasel)|Lauter]] errichtet. Die dreiflügelige Anlage hat durchgehende Gewölbekeller, auf denen sich ein massives Sockelgeschoss, ein Fachwerkobergeschoss und ein steiler Dachstuhl befinden. Nach dem Verlust der [[Braurecht]]e im 19. Jahrhundert folgte im Jahr 1917 ein Umbau für Wohnzwecke. Insgesamt entstanden acht Wohnungen sowie die heutige Fensterfront. Ab 1945 wurde das Malzhaus saniert und das Bezirkshaus für Volkskunst zieht in die ehemaligen Wohnungen. Im linken Flügel des Hauses wird 1957 ein Heimatmuseum etabliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Arfmann, Brunhilde Schumacher |Titel=111 Jahre Heimat- und Waffenmuseum Suhl. |Hrsg=Freunde und Förderer Waffenmuseum Suhl e. V. |Ort=Suhl |Datum=2020 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit einem weiteren umfangreichen Umbau im Jahr 1971 wird das Gebäude als städtisches Waffenmuseum genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahn&amp;quot;&amp;gt;Uwe Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Denkmale in Suhl&amp;#039;&amp;#039;. Kleine Suhler Reihe (41), Suhl Juli 2014, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des heutigen Museums liegen bereits im Jahr 1908. Der damalige Bürgermeister der Stadt Suhl [[Paul Hagemeister]] (1901–1920) setzte sich für die Entstehung eines städtischen Museums ein. Ein Aufruf an alle Suhler Waffenfirmen, Exemplare für den Aufbau einer Sammlung abzugeben, war erfolgreich. Am 29. November 1908 eröffnete das „Städtische Museum“ in der Kirchgasse im Gebäude der ehemaligen Knabenschule in zwei Räumen des Obergeschosses. Etwa zehn Prozent der Sammlung, welche im Wesentlichen aus patriotischen Sammlerstücken bestand, waren Waffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Heimatmuseum geschlossen, die Waffensammlung hauptsächlich auf [[Johanniterburg Kühndorf|Schloss Kühndorf]] ausgelagert. Mit der Besetzung der Region verschwanden viele Objekte aus der Sammlung. Erst mit der Gründung der [[Bezirk (DDR)|Bezirke der DDR]] bekam die Stadt Suhl den Auftrag, ein neues Heimat- und Waffenmuseum einzurichten. Durch das Engagement von Natur- und Heimatfreunden des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes]] des Bezirkes Suhl, entstand in vier Räumen des einstigen Suhler Malzhauses ein neues Museum. Ab Mitte der 1950er Jahre wurden aus der [[Sowjetunion]] Kunstschätze zurückgeführt. Auch Suhler Gewehre und Pistolen, welche bis dahin im [[Militärgeschichtliches Museum der Artillerie, des Ingenieurwesens und der Nachrichtentechnik|Artilleriemuseum Leningrad]] (heute St. Petersburg) lagerten, gelangten über weitere Umwege 1969 wieder ins Malzhaus nach Suhl. Um weitere Verluste aus der Sammlung zu verhindern, begann 1971 die Inventarisierung aller vorhandener Waffen und weiterer Museumsstücke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1968 begann der Ausbau des Malzhauses zum Spezialmuseum für Handfeuerwaffen. 1969 wurde Wolfgang Krämer, Direktor des Kulturhistorischen Museums Wurzen, aufgefordert, in Suhl jenes Museum aufzubauen. Anlass waren die bevorstehenden Europameisterschaften im Sportschießen in Suhl im Jahr 1971. Wenige Monate vor den Europameisterschaften waren der Ausbau und die Dauerausstellung fertig. Bis 1975 wurden jährlich bis zu 100.000 Besucher im Waffenmuseum gezählt. Im November 1985 hatten über zwei Millionen Gäste die Ausstellung besucht. Gleichzeitig wurde eine erste Generalsanierung notwendig, weshalb das Museum bis zum September 1986 schloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er Jahre und zu Beginn der 1990er Jahre entstanden zahlreiche neue Konzepte für das Museum, von welchen jedoch keines realisiert wurde. 2006 wurde das Museum erneut für eine Generalsanierung geschlossen. Das Gebäude wurde entkernt, restauriert und in seinen ursprünglichen Zustand versetzt. Das heutige Gebäude und die neue Dauerausstellung wurden im Juni 2008 eröffnet. Die bis heute (Stand 2024) bestehende Dauerausstellung steht unter dem Namen „Waffenmuseum Suhl – Spezialmuseum zur Technik- und Kulturgeschichte der Suhler Handfeuerwaffenfertigung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waffensammlung zeigt auf drei Etagen die fast 600-jährige Geschichte der Suhler Fertigung von Handfeuerwaffen. Besucher werden über die vollständige Herstellung der Waffenfertigung informiert, angefangen vom [[Bergbau]], der [[Gewinnung (Bergbau)|Eisenerzgewinnung]], der Arbeit der Schäfter, [[Waffenschmied]]e und [[Graveur]]e. In den Räumen des Museums werden über 460 Waffen und viele andere Exponate gezeigt. Im Waffenmuseum befindet sich auch eine Abteilung, in der die [[Porzellan]]herstellung in Suhl in der Zeit von 1861 bis 1930 dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum beherbergt auch Arbeiten einheimischer bildender Künstler, so von [[Rudolf Wiszkowski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016 trägt das Waffenmuseum Suhl das Museumssiegel des [[Museumsverband Thüringen|Museumsverbandes Thüringen]], im Zuge dessen Qualitätsstandards des [[International Council of Museums|Internationalen Museumsrates (ICOM)]] nachgewiesen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leiter und Direktoren ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Bisherige Leiter und Direktoren&lt;br /&gt;
|1908–1914&lt;br /&gt;
|Gewerbeverein Suhl, ehrenamtlich&lt;br /&gt;
|„Städtisches Museum“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1926–1943&lt;br /&gt;
|Max Roth, ehrenamtlich&lt;br /&gt;
|ab 1927 „Heimat- und Industriemuseum“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1956–1958&lt;br /&gt;
|Helmuth Neumann, Leiter&lt;br /&gt;
|ab 1957 „Heimat- und Waffenmuseum“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1959&lt;br /&gt;
|Egon Mämpel, Leiter&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960&lt;br /&gt;
|Ilse Böhme, Leiterin&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960–1963&lt;br /&gt;
|Erich Wurzler, Leiter&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964&lt;br /&gt;
|Reinhold Zehner, ehrenamtlich&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964–1969&lt;br /&gt;
|Wiprecht Findeisen, Leiter&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1969&lt;br /&gt;
|Hans Luck, kommissarisch&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1969–1993&lt;br /&gt;
|Wolfgang Krämer, Direktor (Diplommuseologe, Diplomethnologe)&lt;br /&gt;
|ab 1971 „Waffenmuseum Suhl“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993–1999&lt;br /&gt;
|Elisabeth Krämer, Leiterin (Diplommuseologin)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000–2006&lt;br /&gt;
|[[Thomas Müller (Historiker)|Dr. Thomas Müller]], Leiter (Militärhistoriker)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007–2023&lt;br /&gt;
|Peter Arfmann, Leiter (Diplomkulturwissenschaftler)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|seit 2023&lt;br /&gt;
|Jens Ziegenhahn, Leiter (Büchsenmachermeister)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Von 1957 bis 1964 erfolgten insgesamt elf Wechsel in der Leitung des Museums. Nicht alle Namen sind dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Arfmann: &amp;#039;&amp;#039;Waffenmuseum Suhl. Spezialmuseum zur Geschichte der Suhler Handfeuerwaffen.&amp;#039;&amp;#039; Waffenmuseum Suhl, Suhl 2016, ISBN 978-3-940295-52-1.&lt;br /&gt;
* Peter Arfmann, Brunhilde Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;111 Jahre Heimat- und Waffenmuseum Suhl.&amp;#039;&amp;#039; Freunde und Förderer des Waffenmuseums Suhl e.&amp;amp;nbsp;V., Suhl 2019, {{DNB|1201664640}}.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Fetzer: &amp;#039;&amp;#039;Waffenmuseum Suhl. Ausstellung von Handfeuerwaffen aus fünf Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Waffenmuseum Suhl, Suhl 1988, {{DNB|900786825}}.&lt;br /&gt;
* Doreen Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Das Malzhaus. Mälzerei, Wohnhaus, Museum.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Suhler Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 33). Stadtverwaltung Suhl, Suhl 2010, {{DNB|1127059114}}.&lt;br /&gt;
* Ewald Krämer: &amp;#039;&amp;#039;Historische Handfeuerwaffen.&amp;#039;&amp;#039; Waffenmuseum Suhl, Suhl 1992, {{DNB|980468329}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.waffenmuseumsuhl.de/ Offizielle Website des &amp;#039;&amp;#039;Waffenmuseums Suhl&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.thueringen.info/suhl-waffenmuseum.html &amp;#039;&amp;#039;Waffenmuseum Suhl&amp;#039;&amp;#039;]. In: Thueringen.info&lt;br /&gt;
* [https://www.museum.de/museen/waffenmuseum-suhl &amp;#039;&amp;#039;Waffenmuseum Suhl&amp;#039;&amp;#039;]. In: Museum.de&lt;br /&gt;
* [http://www.museen.thueringen.de/museum/DE-MUS-877414 &amp;#039;&amp;#039;Waffenmuseum Suhl&amp;#039;&amp;#039;]. In: Museen.Thueringen.de &lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=KRyRMdsDLL8 |titel=Waffenmuseum Suhl – Interview mit Peter Arfmann |abruf=2025-07-12 |upload=2022-09-03 |kommentar=Interview mit dem Museumsleiter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Technikmuseen in Thüringen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/36/37.0/N|EW=10/41/22.0/E|type=landmark|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2111095-5}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffensammlung|Suhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Suhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Suhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Suhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1908]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
	</entry>
</feed>