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	<title>Waffenmeister - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waffenmeister&amp;diff=346790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Werktuigen_harnassmid.JPG|mini|Rüstungsschmied-Werkzeuge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waffenmeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historischer Beruf, der bereits in der Antike bekannt war. Der Aufgabenbereich des Waffenmeisters bestand in der Herstellung und Unterhaltung von Waffen sowie in der Einweisung zur Nutzung des Waffenbestandes der jeweiligen Auftraggeber, die meist wohlhabende Herrscher oder kriegsführende Parteien waren. Ursprünglich waren Waffenmeister für alle Waffenarten zuständig. Mit dem Aufkommen von [[Feuerwaffe]]n im [[Mittelalter]] spezialisierten sich [[Büchsenmeister]] auf [[Kanone]]n und andere [[Pulverwaffe]]n. Der Waffenmeister blieb als Spezialist für [[Blankwaffe]]n und [[Schutzwaffe]]n zuständig. In den [[Heer|Heeren]] der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] wurde die Position von Waffenmeistern wieder wahrnehmbar, wobei sie später in einigen Armeen auch für die [[Artillerie]] zuständig wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff des Waffenmeisters ist bereits aus dem [[14. Jahrhundert]] bekannt und wurde in offiziellen Dokumenten noch im [[20. Jahrhundert]] gebraucht. Vor allem in Bezug auf die Hersteller der [[Handfeuerwaffe]]n wurde er auch später genutzt, obwohl sich die Berufe des Herstellers und des Bedienenden im Laufe der Geschichte auf speziellere Bereiche aufgeteilt haben. Vor dieser Trennung gehörten zu den Waffenmeistern also auch [[Büchsenmacher]], Büchsenschmiede, Büchsenschäfter sowie die [[Stückmeister]] und [[Stückgießer]]. Letztere waren ursprünglich aus den [[Metall- und Glockengießer]]n hervorgegangen. Wie bei gegossenen Glocken waren auch bei den Geschützen Verzierungen und Signaturen üblich. Bis etwa zu Zeiten von [[Karl der Kühne|Karl dem Kühnen]] und [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]], man anfing unterschiedliche Geschützarten zu klassifizieren, waren Waffenmeister meist auch für die Herstellung der Geschütze zuständig. Neben den Geschützen mussten Waffenmeister auch das beim Einsatz benötige [[Schießpulver|Pulver]] und Vorräte davon herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:D50-1 Nr 820 (n) (1941-01-02).png|mini|Waffenmeisterwerkzeug nach [[Liste von Reinigungsgeräten gemäß den Kennblättern fremden Geräts D 50/1|D&amp;amp;nbsp;50/1&amp;amp;nbsp;Nr&amp;amp;nbsp;820&amp;amp;nbsp;(n)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D50-2 Nr 550 (n) (1941-01-02).png|mini|Waffenmeisterwerkzeug nach D&amp;amp;nbsp;50/2&amp;amp;nbsp;Nr&amp;amp;nbsp;550&amp;amp;nbsp;(n)]]&lt;br /&gt;
Der Arbeitsplatz des Büchsen- oder Waffenmeisters war, neben dem [[Zeughaus]], das Feld, auf dem gekämpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Herstellung war eben auch die Bedienung der Waffen Sache der Waffenmeister. Anfangs erfolgte die Zündung mittels [[Loseisen]], später mit [[Zündschnur|Lunte]] (Docht in Salpeterlösung getränkt und getrocknet). Die [[Zündrute]] galt als Statussymbol für den Waffenmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Herstellung als auch die Bedienung der Waffen wurden fast ausnahmslos Weitergabe von Erfahrungen und neue Versuche weiterentwickelt, wobei hier dem [[Berufsgeheimnis]] eine große Bedeutung zukam. Noch unter Maximilian musste ein Lehrling schwören, nichts über Herstellung und Bedienung zu verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Waffenmeister hatte meist drei bis vier Knechte unter sich, die ihm zur Hand gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wurden die Aufgaben noch weiter unterteilt. Während sich der [[Büchsenmeister]] um die technischen Komponenten zu kümmern hatte, war der Stückmeister für den taktisch-organisatorischen Bereich zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privilegien ==&lt;br /&gt;
Dieser Beruf war auch mit vielen Privilegien verbunden. Wurde ein Ort eingenommen, so gingen sowohl die Glocken als auch der Inhalt von Zeughaus und Pulvermagazin an den Waffenmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftlich zugesicherte Vorrechte ergeben sich aus einem [[Artikelbrief]] Karl V. von 1544. Dort wird geregelt, dass die Familie des Waffenmeisters auf dem [[Kugelwagen]] mitfahren konnte. Außerdem wurde dort geregelt, dass er beim Kauf von Alkohol und Lebensmitteln im [[Biwak|Feldlager]] und bei der Essensausgabe zu bevorzugen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militär ==&lt;br /&gt;
In Deutschland eine historische Bezeichnung für untere [[Militärbeamter|Militärbeamte]]. In der deutschen [[Feldartillerie]] hatten die Waffenmeister das [[Geschütz]]material in Stand zu halten. Sie waren zuständig für die Funktionsfähigkeit der Waffen und hatten kleinere Beschädigungen auszubessern. In der [[Infanterie]] waren sie u.&amp;amp;nbsp;a. für das Stempeln der [[Gewehr]]e zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Militär [[Österreich]]s findet sich der Begriff in Verordnungen des 19. Jahrhunderts und wird auch heute noch beim [[Bundesheer]] als Tätigkeitsbezeichnung verwendet. Der „Waffenmeister“ ist hier der für die Waffen und das Gerät der [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] zuständige Unteroffizier. In der deutschen [[Bundeswehr]] lautet die Dienstbezeichnung für diese Tätigkeit „Waffen- und Gerätewart“ (WuG). Der Dienstgrad geht bis [[Dienstgrade der Bundeswehr|Stabsunteroffizier]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnungsblatt für das k. u. k. Heer Normal-Verordnungen · Band 42, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Waffenmeister&amp;#039;&amp;#039;, S. 1 ff. [https://books.google.de/books?id=6fegAAAAMAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;dq=Waffenmeister&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA6-PA1#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Googlebuchvorschau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Österreichische Marine|Österreichisch-(Ungarischen) Marine]] war Waffenmeister ein, dem [[Korporal#Österreich|Korporal]] entsprechender [[Unteroffizier]]sdienstgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schießsport ==&lt;br /&gt;
Auch im [[Sportschießen]] wird der Verantwortliche für die Waffen in der [[Waffenkammer]] oder beim [[Fechten|Fechtsport]] ([[Degen (Waffe)|Degen]], [[Florett]] u.&amp;amp;nbsp;a.) oft heute noch „Waffenmeister“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film- und Theaterproduktionen ==&lt;br /&gt;
Die Beaufsichtigung von [[Film- und Theaterwaffe]]n am [[Filmset]] und im Bereich Theater und Bühne fällt auch heute noch unter die Aufgaben des Waffenmeisters. Weiter ist er auch für die Einweisung und Schulung der Schauspieler im Umgang mit Waffen zuständig. &lt;br /&gt;
{{Deutschlandlastig}}&lt;br /&gt;
Laut einer Verordnung der Berufsgenossenschaft muss ein Waffenmeister fachkundig sein – wie z.&amp;amp;nbsp;B. ein [[Büchsenmacher]] oder ein technischer Angestellter mit entsprechender Zusatzausbildung (Waffenmeisterausbildung / Waffenmeisterlehrgang bei einem staatlichen oder staatlich anerkannten Lehrgangsträger gemäß Waffengesetz). Die Waffenmeister verfügen über entsprechende Erlaubnisse gemäß dem [[Waffengesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deutsches Heer: &amp;#039;&amp;#039;Prüfungsvorschrift für Waffenmeister der Feldartillerie.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20071001044459/http://home.arcor.de/haegar88/stempel.html Das Stempeln der Seitengewehre und Scheiden]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quellen:&lt;br /&gt;
http://www.geschichtsforum.de/showthread.php?t=1465&lt;br /&gt;
+ die beiden folgenden&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |hrsg=private.addcom.de |url=http://private.addcom.de/koniarek/armee_und_waffen/artillerie.htm |titel=Die Artillerie |autor=Klaus Koniarek |zugriff=2003-09-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20030918115231/http://private.addcom.de/koniarek/armee_und_waffen/artillerie.htm |archiv-datum=2003-09-18}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |hrsg=intermundus.de |url=http://www.intermundus.de/site2.0/wehrundwaffen/buechsenmeisterei.htm |titel=Von der Büchsenmeisterey |autor=Intermundus e.&amp;amp;nbsp;V. – Verein für lebendige Geschichte |zugriff=2005-01-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20050122055326/http://www.intermundus.de/site2.0/wehrundwaffen/buechsenmeisterei.htm |archiv-datum=2005-01-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Amtsbezeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärbeamter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Truppenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schießsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fechten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterberuf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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