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	<title>Waffenfabrik Solothurn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:19:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waffenfabrik_Solothurn&amp;diff=1402241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fonero: Werner Schaad</title>
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		<updated>2025-12-06T09:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Werner Schaad&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:WFS Solothurn LGO.png|mini|WFS Solothurn Logo]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waffenfabrik Solothurn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1929 gegründeter, unter deutscher Mehrheitsbeteiligung betriebener Rüstungsbetrieb im schweizerischen [[Zuchwil]] nahe [[Solothurn]]. 1949 wurde die Fabrik liquidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Schweizer Konzern [[SIG Holding|SIG]] gründete 1923 die &amp;#039;&amp;#039;Patronenfabrik Solothurn AG&amp;#039;&amp;#039; in Solothurn. Treibende Kraft war dabei der deutsche Ingenieur Hans von Steiger, der während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] für die [[Metallpatronen AG#Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken|Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG]] die Munitionsfertigung geleitet hatte. Aus seiner Arbeit hatte er gute Kontakte zur [[Fritz Werner Werkzeugmaschinen|Fritz Werner AG]], Berlin, welche die Maschinen zur [[Patrone (Munition)|Patronenfertigung]] nach Solothurn lieferten. Die Patronenfabrik Solothurn geriet durch die Konkurrenz mit der [[Hirtenberger AG|Hirtenberger Patronenfabrik]] in finanzielle Schwierigkeiten und wurde 1928 von [[Fritz Mandl (Industrieller)|Fritz Mandl]], dem Leiter der Hirtenberger Patronenfabrik, gekauft, der die &amp;#039;&amp;#039;Patronenfabrik Solothurn AG&amp;#039;&amp;#039; dann in das Joint-Venture mit der deutschen [[Rheinmetall-Borsig]] einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Unabhängige Expertenkommission Schweiz--Zweiter Weltkrieg: &amp;#039;&amp;#039;Switzerland, National Socialism and the Second World War&amp;#039;&amp;#039;. Berghahn Books, 2002. ISBN 3-858-42603-2. S. 208f. ([https://www.uek.ch/en/schlussbericht/synthesis/ueke.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Rheinmetall-Borsig Mehrheitseigentümerin wurde, waren in den 1930er Jahren die Haupt-Exportmärkte des Unternehmens Italien, Österreich, Bulgarien, weitere Balkanländer und Südamerika. Besonderes Merkmal dieser Länder: Sie waren ganz überwiegend von faschistisch-diktatorischen Regimen geführt. Ein besonderer Exportschlager war die [[Panzerbüchse]], unter anderem das Modell [[Solothurn S18/100|S18/100]]. Bis zu seiner Wahl in den [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] 1935 war [[Hermann Obrecht]] Verwaltungsrat der von ihm mitbegründeten Firma&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/kriegswaffen-aus-solothurn-dunkles-kapitel-fabrik-war-teil-der-verdeckten-nazi-aufruestung |titel=Kriegswaffen aus Solothurn - Dunkles Kapitel: Fabrik war Teil der verdeckten Nazi-Aufrüstung |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|srf.ch]] |datum=2025-12-05 |abruf=2025-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bekleidete zeitweise auch das Amt des Präsidenten dieses Gremiums. „Ich war mir bewusst“, räumte Obrecht später gegen erfolgte Kritik ein, „dass diese Funktion bei einem Politiker ein Schönheitsfehler ist“. Ab 1932 leitete der Schweizer Werner Schaad die Fabrik. Er gehörte offenkundig zu den [[Adolf Hitler|Hitler]]-Verehrern und verbreitete seine Gesinnung und sein Gedankengut in der Fabrik und deren Umfeld. Erst als die Gemeinde Zuchwil 1939 beim [[Regierungsrat (Solothurn)|Solothurner Regierungsrat]] Druck machte, intervenierte dieser. Schaad wurde entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] belieferte die Waffenfabrik Solothurn ganz überwiegend die [[Achsenmächte]] und war auf dem [[Operationsentwurf gegen die Schweiz]] der deutschen Heeresleitung als prioritäres Angriffsziel vermerkt. Die Firma war aber auch auf einer ‚schwarzen Liste‘ der [[Alliierte]]n aufgeführt, als wichtiger ausländischer Waffenlieferant an die Achsenmächte. Das war unter anderem einer der Gründe, warum sie nach Kriegsende 1949 als Waffenfabrik aufgrund des [[Abkommen über deutsche Vermögenswerte in der Schweiz|Washingtoner Abkommens]] aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* Peter Hug: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Waffenproduktion und Waffenhandel&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.12.2014, [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013982/2014-12-27/  Online] konsultiert am 26. April 2024. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Stefan Frech: &amp;#039;&amp;#039;Solothurner Waffenfabrik in NS-Händen&amp;#039;&amp;#039; (Sonderbeilage der Solothurner Zeitung vom 16. Dezember 1997)&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Eltze]], in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht die wichtigste Schnittstelle zwischen dem Reich und der Schweiz mindestens bis 1935&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ramón Bill&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kantonales Museum Altes Zeughaus Solothurn&lt;br /&gt;
   |Titel=Waffenfabrik Solothurn: schweizerische Präzision im Dienste der deutschen Rüstungsindustrie&lt;br /&gt;
   |Reihe=Schriftenreihe des Kantonalen Museums Altes Zeughaus Solothurn&lt;br /&gt;
   |BandReihe=14&lt;br /&gt;
   |Verlag=MAZ&lt;br /&gt;
   |Ort=Solothurn&lt;br /&gt;
   |Datum=2002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Schweiz)|Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Waffenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kanton Solothurn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuchwil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1949]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fonero</name></author>
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