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	<title>Waffel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:37:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waffel&amp;diff=64128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-02-15T10:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gaufre biscuit.jpg|mini|Waffel, hier niederländische „[[Stroopwafel]]“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waffeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind in ihrer einfachsten Form ([[Oblate]]) ein aus [[Mehl]] und Wasser bestehendes, flaches [[Feingebäck]], das zwischen zwei heißen Eisen ([[Waffeleisen]]) gebacken wird. Bekannte Varianten sind die aus [[Karlsbad]] stammenden &amp;#039;&amp;#039;Karlsbader Waffeln&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Carlsbader Waffeln&amp;#039;&amp;#039; oder [[Karlsbad#Kulinarisches|Karlsbader Oblaten]]) oder die in [[Österreich]] industriell hergestellten [[Neapolitaner-Waffeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche durch Form und Rezeptur unterschiedliche Variationen von Waffeln. So gibt es weiche und knusprige Waffeln, basierend auf unterschiedlichen Rezepturen für die Waffelmasse. Von der Form her werden vor allem Flach- und Hohlwaffeln unterschieden. Beispiele für Hohlwaffeln sind Waffeln in Schalenform, in zylinderförmiger Rollenform oder in kegelförmiger Tütenform (u.&amp;amp;nbsp;a. sogenannte [[Hippe (Gebäck)|Waffeltüten, Hippen und Hohlhippen]]). Waffelschalen werden insbesondere als [[Biokunststoff-Verpackung#Essbares Geschirr|essbares]] [[Einweggeschirr]] beim Außerhausverkauf in Eiscafés und bei ökologisch orientierten Events verwendet. In manchen Fischgeschäften werden Remoulade oder andere Dips z.&amp;amp;nbsp;B. zu [[Fish and Chips]] in Waffelschalen gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Form des Verzehrs bzw. des Genusses gibt es eine reiche Palette an üblichen Serviervarianten. Beliebte Varianten sind das Bestreuen mit [[Puderzucker|Puder- bzw. Staubzucker]] oder das Anrichten mit [[Schlagsahne]]. [[Erdbeeren]] oder [[Sauerkirsche]]n werden häufig als heißes [[Kompott]] zu frischen Waffeln gereicht. Waffeln sind häufigste Beilage zu [[Speiseeis]], das oft in tütenförmigen Waffeln angeboten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Brüder Grimm]] heißt es: „Die Waffel ist ein uraltes niederfränkisches Fest- und Fastengebäck, ähnlich den [[Krapfen (Hefeteig)|Krapfen]], [[Strauben]] usw. In anderen deutschen Landschaften, durch die [[Franken (Volk)|Franken]] nach Frankreich gebracht, in Deutschland von den [[Rhein]]gegenden aus allmählich allgemeiner verbreitet. Sie pflegen jetzt bei Festlichkeiten, auf Jahrmärkten gebacken zu werden, in den Häusern bei besonderen Gelegenheiten“. Laut Grimm ist das Wort &amp;#039;&amp;#039;wafel&amp;#039;&amp;#039; im Niederländischen seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belegt, in Deutschland ist es erst seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Waffel |Wortart=f. |Band=27 |Sp=290 |lemid=W01037}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige [[Etymologe]]n gehen ebenfalls von der niederländischen Herkunft des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Waffel&amp;#039;&amp;#039; aus. Teilweise sieht man einen Zusammenhang mit der [[Bienenwabe]] aufgrund der Prägung des [[Waffeleisen]]s, es wird jedoch auch eine Herleitung aus dem niederländischen Begriff für [[Weben]] angenommen, sodass &amp;#039;&amp;#039;Waffel&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich auch „Gewebe“ bedeutet hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Irene Krauß]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik bildschöner Backwerke&amp;#039;&amp;#039;. Matthaes 1999, ISBN 978-3-87516-292-9, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waffles with Strawberries.jpg|mini|Brüsseler Waffeln mit Erdbeeren]]&lt;br /&gt;
Neben den oft gewerblich (z.&amp;amp;nbsp;B. auf Jahrmärkten) oder in Supermärkten verbreitet angebotenen dicken, weichen, rechteckigen Brüsseler Waffeln mit ihrem charakteristischen Tiefgravurmuster sind im Handel für den Einsatz im Privatbereich auch Backgeräte für runde, flache oder segmental herzförmige Weichwaffelformen erhältlich. In traditionellen [[Waffeleisen|Zangenwaffeleisen]] hergestellte Waffeln werden mancherorts auch &amp;#039;&amp;#039;Eiserkuchen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hippen&amp;#039;&amp;#039; genannt. Regional bestehen viele weitere Bezeichnungen, wie &amp;#039;&amp;#039;Klemmkuchen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Krüllkuchen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Neujahrshörnchen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Rezeptur haben Weichwaffeln auch ohne Beigaben wie Puderzucker, Sahne oder Früchte einen ausgeprägten Eigengeschmack. Oblatenähnliche Waffeln hingegen sind trocken und eher geschmacklos, sodass sie entweder als Beilage oder Dekoration für Eisdesserts verwendet oder zu cremegefüllten Endprodukten wie Waffelschnitten weiterverarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waffelgebäck wird handwerklich mittels Waffeleisen oder industriell auf gas- oder elektrisch beheizten automatischen Waffelbackmaschinen oder Waffelbackanlagen hergestellt. Bei der maschinellen Herstellung erfüllen miteinander zu einer Kette verbundene gravierte Backplattenpaare, die einen Backofen durchlaufen, die Funktion der Waffeleisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Knusprigkeit]] von Waffeln wird von mehreren Faktoren bestimmt:&lt;br /&gt;
* vom Gehalt oder Fehlen von Mehl[[protein]]en, die zu einem „gummiartigen“ Ergebnis führen: Dem Teig zugesetzte (oder ausschließlich verwendete) reine [[Stärke|Weizenstärke]] oder [[Gluten#Kleberanteil|glutenarme Mehle]] reduzieren den [[Gluten|Kleber]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;anteil im Gesamtmehlverhältnis.&lt;br /&gt;
* vom Wassergehalt: Der im Teig enthaltene Zucker kann nur bei Temperaturen um 150&amp;amp;nbsp;°C bräunen (siehe dazu unter [[Karamell]] und [[Maillard-Reaktion]] sowie unter [[Hippe (Gebäck)|Hippe]]), was ein Fehlen von Wasser zur Bedingung hat (die Wärmeenergie wird sonst beim [[Verdampfungsenthalpie|Verdampfen des Wassers]] „verbraucht“ oder benötigt). Zur Entwässerung beim Backvorgang sind eine durch Pressung erhaltene möglichst dünne Schicht und eine lange Backzeit notwendig; nach dem Backen kann das Produkt nur nachtrocknen (um den Wassergehalt des Weizenkleberanteils zu reduzieren), wenn es nicht in übereinander gelegten Schichten gestapelt wird, sondern einzeln auf einem Rost abkühlen kann.&lt;br /&gt;
* im Teig (zugesetzte Fette, Fettgehalt von [[Dotter|Eidotter]]) oder in der Backform enthaltene Fette oder [[Speiseöl]] können als „Weichmacher“ fungieren (siehe dazu auch [[Hippenmasse#Rohstoffeinfluss|Einfluss der Rohstoffe auf die Hippenmasse]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teigvarianten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Waffel backen 04.jpg|mini|Ein [[Waffeleisen]] wird mit Rührmasse befüllt]]&lt;br /&gt;
Je nach Region und Verwendungszweck werden Waffeln aus verschiedenen Arten von Teigen oder Massen hergestellt. Die häufigste Variante in Mitteleuropa sind weiche Waffeln aus einer verhältnismäßig flüssigen [[Rührmasse]], die Eier, Fett und Milch enthält. Aus solchen Rührmassen werden zum Beispiel Bergische oder Brüsseler Waffeln gebacken. Aus ähnlichen Massen werden die dünnen, knusprigen „Neujahrshörnchen“ oder „Klemmkuchen“ hergestellt, die vor allem in Nordwestdeutschland (z.&amp;amp;nbsp;B. Ostfriesland) verbreitet sind und die auch als „Eishörnchen“ Verwendung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lütticher Waffeln und auch die niederländischen, mit Sirup gefüllten Stroopwaffels werden aus gesüßtem, fetthaltigem [[Hefeteig]] hergestellt und haben dementsprechend eine elastischere Konsistenz als die weichen Brüsseler Waffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Waffelspezialitäten basieren auch auf [[Mürbeteig]], der zu Waffeln führt, die in ihrer Konsistenz und ihrem Geschmack Ähnlichkeit mit Keksen haben. In diese Kategorie fallen beispielsweise die „Friesenwaffeln“, die auf der Insel [[Amrum]] verbreitet sind ebenso wie die niederländischen „Galetten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waffel.jpg|mini|Herzwaffel]]&lt;br /&gt;
Die ältesten Belege für Waffeleisen stammen aus dem 9. Jahrhundert und wurden in [[Belgien]] und [[Frankreich]] gefunden. Es wird angenommen, dass die Herstellung von Oblaten in den Klöstern ein Vorläufer der Waffelbäckerei war. In Frankreich gab es bereits im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine eigene [[Zunft]] der Waffelbäcker. [[Hohlhippe]]n waren spätestens im 15. Jahrhundert bekannt. Zu diesem Zeitpunkt waren Waffeln in den [[Niederlande]]n stark verbreitet, außerdem in [[Norddeutschland]], im [[Fläming]], in [[Brandenburg]] sowie im Raum [[Baden (Land)|Baden]]. In [[Süddeutschland]] und in [[Österreich]] gehörten Waffeln dagegen nie zu den Volksgebäcken, sondern waren der gehobenen Küche vorbehalten. Aus Österreich sind vor allem die [[Neapolitaner-Waffeln]] bekannt. Aufgrund ihrer dekorativen Form waren Waffeln ein beliebtes Festtagsgebäck, regional wurden sie traditionell zu [[Neujahr]] gebacken.&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Chronik bildschöner Backwerke&amp;#039;&amp;#039;. Matthaes 1999, ISBN 978-3-87516-292-9, S. 196 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine regionale Besonderheit im [[Bergisches Land|Bergischen Land]] sind die &amp;#039;&amp;#039;Bergischen Waffeln&amp;#039;&amp;#039; (Herzwaffeln). Die Waffelback-Tradition in [[Westfalen]] lässt sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Im [[Saarland]] und in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] sind in der Weihnachtszeit Zimtwaffeln ein traditionell beliebtes Gebäck. Sie werden dort sowohl gewerblich als auch in den Haushalten hergestellt. In Belgien gibt es vielerorts kleine Läden oder Stände, in denen frische [[Belgische Waffeln|Brüsseler oder Lütticher Waffeln]] gebacken werden. Letztere bestehen aus einem [[Hefeteig]] mit Kristallzucker.&lt;br /&gt;
In den Niederlanden sind mit [[Sirup]] oder Honig gefüllte dünne Waffelpaare ([[Stroopwafel]]s) sehr verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schweden werden Waffeln traditionell in Herzform gebacken. Am 25. März ist der offizielle Waffeltag &amp;#039;&amp;#039;(Våffeldagen&amp;#039;&amp;#039; auf Schwedisch).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kleiner-kalender.de/rubrik/00933-tag-der-waffel.html Hintergrundinformationen zum Waffeltag in Schweden]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Norwegen gehören zwei spezielle Waffelgebäcke zur Weihnachtstradition: [[Goro (Gebäck)|Goro]] und [[Hohlhippe]]n, die dort &amp;#039;&amp;#039;Krumkake&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Für beide gibt es spezielle Waffeleisen. Doch auch im norwegischen Alltag spielen Waffeln eine sehr große Rolle als klassisches Gebäck zum Kaffee. Dabei werden die Waffeln meist mit dem typisch norwegischen [[Braunkäse]] oder Sauerrahm sowie Erdbeermarmelade serviert. In Fußballstadien werden zudem oft Waffeln als [[Hot-Dog]]-Brötchen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pourakia (griechisch: Πουράκια, wörtlich „Zigarillos“) sind ein traditionelles griechisches Gebäck, das außerhalb Griechenlands häufig unter dem Namen „Waffelröllchen“ (englisch: wafer rolls) vermarktet wird. Es handelt sich dabei um lange, dünne Teigröllchen, die meist mit einer cremigen Füllung aus Schokolade und Haselnüssen versehen sind. Diese süßen Röllchen werden traditionell in Dosen verkauft und sind aufgrund ihrer knusprigen Textur und des aromatischen Geschmacks sehr beliebt als Snack zu Kaffee oder Tee. Die bekannteste Marke im Handel ist &amp;#039;&amp;#039;Caprice&amp;#039;&amp;#039; von [[Papadopoulos (Unternehmen)|Papadopoulos]], eine der führenden griechischen Süßwarenfirmen. Mittlerweile produzieren jedoch zahlreiche griechische Gebäckfirmen eigene Varianten, die auch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Füllungen erhältlich sind. Das Gebäck hat eine lange Tradition in der griechischen Süßwarenkultur und ist heute ein beliebtes Mitbringsel sowie Bestandteil vieler Festlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrea Jungbluth-Zehnpfennig: &amp;#039;&amp;#039;Einladung zur Bergischen Kaffeetafel. Kaffeetrinken „met allem dröm on draan“&amp;#039;&amp;#039;. Gaasterland-Verlag, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-935873-35-2.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Meyer zu Venne: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Waffel: Von den Ursprüngen zur industriellen Fertigung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. ISBN 978-3-8423-8444-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Waffle|Waffel}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Kochbuch/ Waffeln|Rezept für Waffeln|suffix=-}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feine Backware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehlspeise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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