<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wadrilltal</id>
	<title>Wadrilltal - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wadrilltal"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wadrilltal&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T10:24:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wadrilltal&amp;diff=1481724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Amadeus70: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wadrilltal&amp;diff=1481724&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-02T11:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Wadrilltal&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Wadern&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.585148&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 6.887172&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 322 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 16.35&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;daten&amp;quot;&amp;gt;[https://ssl.wadern.de/service-rathaus/unsere-stadt/daten-und-fakten Daten und Fakten auf www.stadt-wadern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1994&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;daten&amp;quot;&amp;gt;[https://ssl.wadern.de/service-rathaus/unsere-stadt/daten-und-fakten Daten und Fakten auf www.stadt-wadern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 66687&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06871&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wadrilltal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] der [[Wadern|Stadt Wadern]] im [[Landkreis Merzig-Wadern]] im [[Saarland]]. Er besteht aus den Ortschaften [[Gehweiler (Wadern)|Gehweiler]], Reidelbach und Wadrill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lage Wadrills in der Stadt Wadern.jpg|mini|400px|Lage von Wadrilltal in der [[Wadern|Stadt Wadern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2020 Wadrill Panorama.jpg|mini|400px|Blick auf Wadern-Wadrill (2020)]]&lt;br /&gt;
Das Wadrilltal liegt im [[Schwarzwälder Hochwald]]. Der Stadtteil befindet sich etwa drei Kilometer nördlich des Zentralorts Wadern am nördlichen [[Prims]]-Zufluss [[Wadrill (Prims)|Wadrill]], in den oberhalb von Wadrill der Gothbach und unterhalb des Ortes der Dörrbach mündet. Durch das Wadrilltal führt die [[Landesstraße]] 150 von [[Wadern (Ort)|Wadern]] durch Gehweiler und Wadrill ins nördlicher gelegene [[Grimburg]] ([[Rheinland-Pfalz]]). Diese Straße kreuzt in Wadrill die Landesstraße 365, die von [[Sitzerath]] durch Wadrill über Reidelbach nach [[Steinberg (Wadern)|Steinberg]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehweiler, durch das die Wadrill ebenfalls fließt, liegt am Fuße eines abschüssigen Berghanges, entlang der sogenannten Weinstraße, einer Verkehrsverbindung, die schon in vorgeschichtlicher Zeit dem Transfer zwischen Mosel und Saar diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Anfang der 1950er Jahre arbeitete wenig nördlich der Ortschaft Wadrill als einzige saarländische Schiefergrube die [[Dachschiefergrube Wadrill]]. Dort wurde [[Schiefer]] abgebaut. Das zugemauerte Mundloch sowie Spuren des Abbaus sind noch heute entlang der Landstraße nach [[Grimburg]] sichtbar.&lt;br /&gt;
Wadrill belegte beim Wettbewerb „[[Unser Dorf soll schöner werden]]“ 1999 im Landkreis Merzig-Wadern den 1. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einer Urkunde des [[Bistum Trier|Trierer]] Erzbischofs [[Egbert von Trier|Egbert]] wird Wadrill als „Waderola“ im Jahr 981 zum ersten Mal erwähnt. Der Begriff „Waderola“ bedeutet „eiliges Wasser“ und geht auf die vorkeltische Zeit zurück und beschreibt den durch das Tal fließenden Bach, der dem heutigen Stadtteil seinen Namen verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Gehweiler ist in einer Urkunde aus dem Jahre 1248 zu finden. In zahlreichen Urkunden des 13. Jahrhunderts wird der Name „Gewilre“ erwähnt. Die Urkunden beziehen sich auf das Edle Geschlecht aus Gehweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reidelbach wird erstmals 1332 als Hof der Reidelbacher Erbbauern erwähnt, der zum Propsteigut des Trierer [[Simeonstift|Stiftes St. Simeon]] gehörte. Schon zur Keltenzeit, 500 v. Chr., bestand bei Reidelbach eine Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei Wadrill mit den [[Filialkirche]]n in [[Sitzerath]] und [[Gusenburg]] unterstand der [[Kollatur]] des [[Stift (Kirche)|Stifts]] von [[St. Paulin]] in [[Trier]]. In dieser Zeit war es Hauptkirche des [[Erzbistum Trier|trierischen]] [[Landkapitel]]s Wadrill, dem insgesamt 29 Pfarreien unterstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx1923&amp;quot;&amp;gt;Jakob Marx: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Trier: Paulinus-Druckerei, 1923, S. 184 ([https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/237610 dilibri.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; Landesherrlich gehörte Wadrill bis Ende des 18. Jahrhunderts zum [[Kurfürstentum Trier]], Wadrill war Sitz eines „[[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zent]]“ genannten Verwaltungsbezirks, der Teil der [[Pfleger (Mittelalter)|Pflege]] [[Reinsfeld]] war und der [[Hohe Gerichtsbarkeit|Gerichtsbarkeit]] des [[Amt Grimburg|Amtes Grimburg]] unterstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehweiler stand lange Jahre unter der Herrschaft der Burgherren von [[Herrschaft Dagstuhl|Dagstuhl]]. Im 17. Jahrhundert erwähnt die Chronik indes zwölf freie [[Stockgut|Stockbauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[französische Revolution]]struppen (1794) wurde die Region von [[Erste Französische Republik|Frankreich]] [[Annexion|annektiert]]. Von 1798 bis 1814 gehörten Gehweiler, Reidelbach und Wadrill zum [[Kanton Wadern]] im [[Département de la Sarre|Departement der Saar]]. Reidelbach wurde 1803 der Gemeinde Wedern zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] (1815) kam die Orte des heutigen Stadtteils innerhalb des [[Kreis Merzig|Kreises Merzig]] im [[Regierungsbezirk Trier]] unter [[Königreich Preußen|preußische]] Verwaltung. Alle drei Dörfer waren der [[Bürgermeisterei Wadern]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abtrennung des [[Saargebiet]]es vom [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] auf Grund des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] 1919 führte zur Bildung des [[Restkreis Merzig-Wadern|Restkreises Merzig-Wadern]], der weiterhin zum Regierungsbezirk Trier und der [[Rheinprovinz]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Ortschaften des Wadrilltals im Juli 1945 Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]]. Am 18. Juli 1946 wurde von der französischen [[Militärregierung]] unter General [[Marie-Pierre Kœnig|Kœnig]] die „[[Liste der 1946 vom Anschluss an das Saarland betroffenen Gemeinden|Anordnung betreffend Anschluß]] von Gemeinden an die Verwaltung des [[Saarland 1947 bis 1956|Saargebietes]]“ erlassen. Seitdem gehörten Gehweiler, Reidelbach und Wadrill zum abgetrennten Saarland. In dieser Zeit befand sich am nördlichen Ortsausgang von Wadrill einer der nördlichsten Grenzhäuser des Saarlandes. Die Grenze war damals mit Schranken gesichert. Unmittelbar nach dem Anschluss des Saarlandes – am 1. Januar 1957 – an die Bundesrepublik Deutschland wurden die [[Grenzübergang|Grenzübergänge]] geöffnet und die Grenzhäuser entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der saarländischen [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurden am 1. Januar 1974 die bis dahin eigenständigen [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] Gehweiler und Wadrill aufgelöst und – wie auch der zur Gemeinde Wedern gehörende Ort Reidelbach – der neuen Gemeinde, ab 1978 Stadt Wadern zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, §&amp;amp;nbsp;34, veröffentlicht im [https://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1973/1973-048.pdf Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr.&amp;amp;nbsp;48, S.&amp;amp;nbsp;855.] (PDF Seite 27; 499&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=804f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2017 stimmten bei einer Umfrage 88 % der Bürger von Wadrill, Gehweiler und Reidelbach für eine Zusammenlegung der drei Stadtteile zum neuen Stadtteil Wadrilltal. Diese Zusammenlegung zu einer neuen Verwaltungseinheit wurde mit der Kommunalwahl 2019 vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Ergebnisse der Ortsratswahlen vom 9. Juni 2024:&lt;br /&gt;
* [[CDU]]: 45,28 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 30,27 %, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* ProHochwald: 17,22 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Wadrill (seit der Gebietsreform 1974):&lt;br /&gt;
* Jakob Marmit (1964 bis 1974)&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Marmit war von 1964 bis 1974 Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Wadrill, ab 1. Januar 1974 in der Funktion eines Ortsvorstehers&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Martin Görgen (1974 bis 1989)&lt;br /&gt;
* Josef Koch (1989 bis 2014)&lt;br /&gt;
* Joachim Brücker, SPD (2014 bis 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehweiler (seit der Gebietsreform 1974)&lt;br /&gt;
* Ernst Treitz (1974 bis 1984)&lt;br /&gt;
* Alois Schneider (1984 bis 1999)&lt;br /&gt;
* Reinhold T. Gimmler, CDU (1999 bis 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wadrilltal (seit 2019)&lt;br /&gt;
* Andreas Klauck, CDU (2019 bis 2024)&lt;br /&gt;
* Alex Marmitt, SPD (ab 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalpartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Seit 1993 unterhalten die Ortschaften Wadrill und Gehweiler für die [[Wadern|Stadt Wadern]] die [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der Stadt [[Sobotka]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Wadrilltal verfügt noch nicht über ein eigenes Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wadrill St. Martin 01.JPG|mini|Katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Martin&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Ein vermutlich aus der Zeit des [[Kelten]]tums übernommener Brauch wird heute in Wadrill alljährlich zelebriert. Am ersten [[Fastensonntag]] wird von der Anhöhe des „Perscher Kopfes“ das so genannte „Erbsenrad“ in die Wadrill gerollt. Das Erbsenrad ist ein mit Stroh bzw. Heu umwickeltes Eisenrad. Das Stroh wird in Brand gesetzt und so den Berg hinunter gerollt, wo es schließlich in der Wadrill erlischt. Anschließend versammeln sich alle Beteiligten und Zuschauer in der Wadrilltalhalle zum traditionellen Eieressen. Dieser Brauch soll den ansässigen Bauern eine gute und ertragreiche Ernte verschaffen und den Frühling willkommen heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Hinabrollen des Erbsenrades geht der Brauch des „Eiersammelns“ voraus. Freiwillige, meist ehrenamtliche Helfer, ziehen mit Spirituosen durch die Straßen des Ortes, um an den Haustüren um Eier zu bitten. Werden Eier gespendet, erhalten die Sammler zum Dank ein Glas [[Schnaps]] oder Likör. Die gesammelten Eier werden nach dem Hinabrollen des Erbsenrads ins Tal in der Wadrilltalhalle verköstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres findet der Wadriller Lehnenball statt, eine Tradition, die früher in vielen saarländischen Orten Brauch war, heute aber mehr und mehr in Vergessenheit gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Martin (Wadrill)|Kirche von Wadrill]] steht unter dem Patron des heiligen [[Martin von Tours|St. Martin]]. Das heutige [[Kirchenschiff]] wurde 1888 erbaut. Der romanische Kirchturm jedoch ist über 1000 Jahre alt, ist einer der ältesten im Saarland und steht unter Denkmalschutz. Während die St. Martins-Kirche das christliche Zentrum des Ortes und der näheren umliegenden Gemeinden darstellt, finden sich zudem noch eine Friedhofskapelle sowie die Bruder-Klaus-Kapelle, in denen in regelmäßigen Abständen ebenfalls Messen abgehalten werden. Wadrill ist Teil der Pfarrei Wadern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gehweiler befindet sich in der Ortsmitte die im Jahre 1746 erbaute Ludwigskapelle. Sehenswert ist auch ein [[Wegekreuz]] aus dem Jahr 1788. Kapelle und Kreuz sind als [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] ausgewiesen. Einige gut erhaltene Bauernhäuser der ehemaligen Stockbauern säumen beide Seiten der Hauptstraße von Gehweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Dorf Reidelbach gehört eine Kapelle, die 1947 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziger Ort des Saarlandes besitzt Wadrill mit der „Hochwaldalm Wadrill“ eine [[Alm (Bergweide)|Alm]]. Sie befindet sich im Schwarzwälder Hochwald knapp 2,5 km nordwestlich von Wadrill – zwischen dem Fallenseifenberg (ca. {{Höhe|499|DE-NN|link=1}}) im Nordosten und Springkopf ({{Höhe|523.0|DE-NN}}) im Südwesten. Die Alm liegt auf einer Höhe zwischen 460 und {{Höhe|515|DE-NN}} und ist etwa 18 ha groß. Anfang der 1990er Jahre fiel der Stall der ursprünglichen Alm einem Feuer zum Opfer und brannte vollständig nieder. Heute befindet sich an dieser Stelle und von Weiden umgeben eine Blockhütte, die eine Gastwirtschaft beherbergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Alm vorbei führt der [[Saar-Hunsrück-Steig]]. Seit 2006 existiert der 17 km lange [[Premiumwanderweg]] „Tafeltour Wadrill“, der unter anderem die mittelalterliche [[Burg Grimburg]] passiert. Startpunkt der „Tafeltour Wadrill“ ist [[Sitzerath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Rosenmontagszug (alle drei Jahre im Wechsel mit [[Lockweiler]] und [[Wadern (Ort)|Wadern]]). Alle elf Jahre veranstaltet der Karnevalsverein eine so genannte „Sommerfaasend“ – mit Kappensitzungen und einen Sommer-Karnevalsumzug&lt;br /&gt;
* Lauf des Erbsenrades (1. Fastensonntag)&lt;br /&gt;
* Quirinuskirmes (1. Sonntag im Mai)&lt;br /&gt;
* Huawer Körmes, Reidelbach (Ende Juni)&lt;br /&gt;
* Sommerfest des Jugendclubs Wadrill e.&amp;amp;nbsp;V. (1. August-Wochenende)&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt (1. Advent)&lt;br /&gt;
* Wadrill spielt Dart (Ende November)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Wadrill verfügt über einen Rasensportplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Die größten Vereine (in alphabetischer Reihenfolge):&lt;br /&gt;
* Berg-, Hütten- und Fabrikarbeiterverein „St. Barbara“ Wadrill&lt;br /&gt;
* DAV Sektion Berg- und Skifreunde Hochwald e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* FC Wadrill 1946 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Feuerwehr Förderverein Wadrill e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Gesellschaft der Musikfreunde Wadrill e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Jugendclub Wadrill e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Männergesangverein Frohsinn Wadrill&lt;br /&gt;
* Karnevalsverein „Die Fratzenmacher“ Wadrill e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Obst- und Gartenbauverein Wadrill e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Schützenverein „Gut Schuss“ Gehweiler&lt;br /&gt;
* Schützenverein „Wilhelm Tell“, Reidelbach&lt;br /&gt;
* Vereinsgemeinschaft Wadrill-Gehweiler-Reidelbach e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Wadrill verfügt über ein Gewerbegebiet. Mehrere Geschäfte bieten in Wadrill zudem ihre Dienstleistungen und Waren an. Der Ort ist Feuerwehrstandort und verfügt seit 2018 über ein neues [[Feuerwehrhaus]]. Für größere Veranstaltungen steht in Wadrill seit 2002 die Wadrilltalhalle zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gehweiler befinden sich ein Schützenhaus und Kinderspielplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Reidelbach beherbergt auch ein Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
* [[Saarbrücker Zeitung]]&lt;br /&gt;
* Wochenspiegel Hochwald&lt;br /&gt;
* Amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt Wadern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erziehungs- und Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Katholischer [[Kindergarten]] Kita St. Theresia Wadrill&lt;br /&gt;
* [[Grundschule]] St. Martin Wadrill-Steinberg, Standort Wadrill mit Freiwilliger Ganztagsschule Wadrill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
* In Wadrill liegt der Premium Wanderweg „Wadrill-Tafeltour“.&lt;br /&gt;
* Die 6. Etappe des „Saar-Hunsrück Steiges“ führt durch das Wadrilltal.&lt;br /&gt;
* Der 6 km lange Premiumwanderweg, Traumschleife „Almglück“ beginnt und endet in Wadrill.&lt;br /&gt;
* In Gehweiler finden sich zwei Skulpturen der „[[Straße des Friedens (Kunstprojekt)|Straße des Friedens]]“.&lt;br /&gt;
* einzige „echte“ Alm im Saarland die Wadriller Hochwaldalm&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Leo Kornbrust.JPG|mini|Straße des Friedens, Skulptur von Leo Kornbrust]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Person (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Heiner Ludwig]] (* 1942), römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willibrord Gerber: Pfarrei und Pfarrkirche in Vergangenheit und Gegenwart, Wadrill, Selbstverlag o. J. (1981)&lt;br /&gt;
* Heimat- und Naturfreunde Wadrill e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Wadrill – Ein Heimatbuch, Merzig, 1983&lt;br /&gt;
* Heimat- und Naturfreunde Wadrill e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): 1000 Jahre Wadrill – Ein Rückblick, Merzig, 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wadrill}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gehweiler (Wadern)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://ssl.wadern.de/ Internetpräsenz der Stadt Wadern]&lt;br /&gt;
* [https://ssl.wadern.de/wadrill/ Wadrilltal auf den Seiten der Stadt Wadern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Wadern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4108613-2|VIAF=232881803}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Merzig-Wadern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Merzig-Wadern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Amadeus70</name></author>
	</entry>
</feed>